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	<title>Urberach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-25T22:27:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rödermark&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Urberach COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/58/26/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/47/52/E &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 152 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 12.44&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 12323&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=roedermark.de |url=https://roedermark.de/localstorage/leben-in-roedermark/artikel/news/roedermark-bleibt-ueber-der-30000-einwohner-grenze/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;amp;cHash=0f542bc83380ea3be58d4db709134da7 |titel=Rödermark bleibt über der 30.000-Einwohner-Grenze |datum=2024-03-06 |sprache=de |abruf=2024-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1977-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 63322&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06074&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Urberach St Gallus.jpg|mini|Katholische Pfarrkirche St. Gallus von 1821/22 in der Ortsmitte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urberach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[dialekt]]al auch &amp;#039;&amp;#039;Orwisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.orwisch.de/ |titel=Willkommen auf www.orwisch.de! |abruf=2023-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt) ist ein Stadtteil von [[Rödermark]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Offenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Urberach liegt auf einer Höhe von {{Höhe|152|DE-NHN|link=1}}, 15&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Offenbach am Main]], zwischen [[Dietzenbach]] im Norden, [[Langen (Hessen)|Langen]] im Westen und [[Messel]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Herrschafts- und Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
In den siebziger Jahren des 13. Jahrhunderts besaßen die Herren von [[Eppstein (Adelsgeschlecht)|Eppstein]] das Dorf Urberach als Pfand. 1280 belehnten sie Heinrich, zuvor [[Schultheiß]] von [[Frankfurt am Main]], mit einem Drittel der [[Vogt]]ei in Urberach. 1303 wurde auch Besitz der [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren von Hanau]] in Urberach erwähnt. Urberach gehörte zur [[Rödermark (Mark)|Röder Mark]] und dort zum Märkergericht von [[Ober-Roden]]. 1425 wurde Urberach zusammen mit anderen Eppsteinischen Besitzungen an das [[Kurfürstentum Mainz]] verkauft. Dort gehörte es zum [[Amt Dieburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1706 tauschte der Mainzer Erzbischof [[Lothar Franz von Schönborn]] mit dem Grafen Johann Philipp von [[Isenburg-Büdingen]] den Ort gegen [[Mainz-Hechtsheim|Hechtsheim]] und [[Mainz-Weisenau|Weisenau]]. Urberach gehörte fortan zur [[Grafschaft Isenburg-Philippseich]], einer jüngeren Linie des Hauses Isenburg, und innerhalb der isenburgischen Besitzungen zum [[Amt Offenbach|Oberamt Offenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1786 wurde die [[Markgenossenschaft]] [[Rödermark (Mark)|Röder Mark]], bis dahin ein großer, gemeinschaftlicher Wald, unter den ihr angehörenden Gemeinden Ober- und [[Nieder-Roden]], Urberach, Messel, Dietzenbach, [[Hainhausen]], [[Jügesheim]] und [[Dudenhofen]] aufgeteilt. Urberach erhielt so seinen Gemeindewald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der [[Napoleonische Kriege|Napoleonischen Kriege]] gehörte Urberach ab 1806 zum [[Fürstentum Isenburg (Rheinbund)]] und fiel im Rahmen der [[Befreiungskriege]] an das [[Generalgouvernement Frankfurt]]. Der [[Wiener Kongress]] schlug es 1815 dem [[Kaisertum Österreich]] zu, welches es 1816 an das [[Großherzogtum Hessen]] abtrat. Das Großherzogtum wurde 1918 in [[Volksstaat Hessen]] umbenannt, der dann 1946 im [[Hessen|Land Hessen]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war anschließend folgenden Verwaltungseinheiten zugeordnet:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1820: [[Amt Dreieichenhain|Amt Dreieich]]&lt;br /&gt;
* 1823: [[Landratsbezirk Offenbach]]&lt;br /&gt;
* 1832: [[Kreis Offenbach]]&lt;br /&gt;
* 1848: [[Regierungsbezirk Dieburg]]&lt;br /&gt;
* 1852: [[Kreis Dieburg]]&lt;br /&gt;
* 1938: [[Landkreis Dieburg]]&lt;br /&gt;
* 1977: [[Landkreis Offenbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1823 wurde Urberach dem [[Gerichtsbezirk|Bezirk]] des [[Landgericht Offenbach|Landgerichts Offenbach]] zugeordnet und wechselte 1853 in den Bezirk des [[Landgericht Langen|Landgerichts Langen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510181_00223.html &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung, 1. die Errichtung neuer Landgerichte zu Darmstadt und Waldmichelbach,&amp;lt;br /&amp;gt;2. die künftige Zusammensetzung der Stadt- und Landgerichtsbezirke in der Provinz Starkenburg betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 20. Mai 1853. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 19 vom 26. April 1853, S. 221–230.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ab 1879 war dann das [[Amtsgericht Langen (Hessen)|Amtsgericht Langen]] [[Instanz (Recht)|erstinstanzlich]] zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://starweb.hessen.de/cache/hessen/regierungsblatt/hessisches_regierungsblatt_1879.pdf#page=197 &amp;#039;&amp;#039;Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze&amp;#039;&amp;#039;] vom 14. Mai 1879. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 15 vom 30. Mai 1879, S. 197f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urberach war bis zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1976 eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Dieburg. Im Rahmen der [[Gebietsreform in Hessen]] schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Urberach und [[Ober-Roden]] per Gesetz am 1. Januar 1977 zur Gemeinde, seit 23. August 1980&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=375}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stadt Rödermark zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Offenbach (GVBl. II 330-33) |nr=22| jahr=1974 |datum=1974-06-26 |seite=8 |seiten=316–318 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;7 |kbytes=1430}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Urberach ist seither ein Stadtteil von Rödermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Namensformen ===&lt;br /&gt;
In erhaltenen Urkunden wurde Urberach unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Orbruch (1275)&lt;br /&gt;
* Urbruch (1280)&lt;br /&gt;
* Urbruch (1303)&lt;br /&gt;
* Orbruch (1322)&lt;br /&gt;
* Urbruch (1385)&lt;br /&gt;
* Orberach (1652)&lt;br /&gt;
* Urberach (1706)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Belegte Einwohnerzahlen sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: 851 evangelische (= 17,92 %), 3751 katholische (= 78,99 %) Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Urberach|width=450|float=none|maxEinwohner=12300&lt;br /&gt;
|1387|1468|1527|1577|1531|1474|1537|1631|1451|1609|1856|2112|2447|2807|3428|3723|4186|4749|6858&lt;br /&gt;
|vor1834=(1829,1213)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,7393)(2007,11537)(2011,11369)(2016,12157)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ab 2007 Stadt Rödermark&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orts-Spitzname ===&lt;br /&gt;
Die Urberacher bezeichnen sich selbst als „Orwischer“. Die Urberacher Mundartformation &amp;#039;&amp;#039;Die Rodauschiffer&amp;#039;&amp;#039; haben eine Hymne &amp;#039;&amp;#039;Unser Orwisch&amp;#039;&amp;#039; auf den Ort geschrieben, in der sie auch an die alte Apfelweintradition und weitere Besonderheiten erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Vor 1250 hatte der Ort bereits eine Kirche, die unter dem [[Patrozinium]] des Heiligen [[Gallus (Heiliger)|Gallus]] stand und eine [[Filialkirche]] von Oberroden war. 1256 hatten die [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren von Hanau]] das [[Kirchenpatronat]] inne. In [[Mittelalter]] und [[Frühe Neuzeit|früher Neuzeit]] war kirchliche Mittelbehörde das [[Archidiakonat]] [[St. Peter und Alexander (Aschaffenburg)|St. Peter und Alexander]] in [[Aschaffenburg]], [[Landkapitel Rodgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1550 führte Graf [[Philipp IV. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp von Hanau-Lichtenberg]] die Reformation ein, die Gemeinde wurde vorübergehend [[Luthertum|lutherisch]]. 1576 hatte der Pfarrer zu Ober-Roden den kleinen [[Zehnt]]en inne. 1706 errichtete Kurmainz in Urberach eine eigene [[römisch-katholisch]]e Pfarrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1821/22 ließ die [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Gemeinde unter der Oberleitung von [[Georg Moller]] eine neue Kirche erbauen, einen [[Klassizismus|klassizistischen]] [[Saalkirche|Saalbau]]. Die [[St. Gallus (Urberach)|Katholische Kirche St. Gallus]] gehört zum Bistum Mainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Zuwanderung nach dem Zweiten Weltkrieg war Urberach katholisch geprägt. Seitdem gibt es drei christliche Kirchengemeinden:&lt;br /&gt;
* Katholische Kirchengemeinde St. Gallus Urberach&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.st-gallus-urberach.de/ Katholische Pfarrei St. Gallus im Internet]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Evangelische Petrusgemeinde Urberach&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.epgu.de/ Website der Evangelischen Petrusgemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Neuapostolische Gemeinde Rödermark-Urberach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.nak-darmstadt.de/node/50 |text=Neuapostolische Gemeinde Rödermark-Urberach im Internet |wayback=20110112062001 |archiv-bot=2019-05-20 16:40:05 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Freie evangelische Gemeinde Rödermark&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.feg-roedermark.de/ |titel=Webseite der FeG Rödermark |abruf=2020-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Banner Urberach.svg|mini|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Urberach COA.svg|links|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;„In rotem Schild ein sechsspeichiges silbernes Rad (Kurmainz), belegt mit einem goldenen Pfahl, darauf eine schwarze Tonvase (Urberach).“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arcinsys Hessen |ID=v4648297 |linktext=HStAD Bestand R 6 C Nr. 279/1-2 |hrsg=default }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde der Gemeinde Urberach im damaligen Landkreis Dieburg am 30. Oktober 1952 durch den [[Hessisches Ministerium des Innern und für Sport|Hessischen Innenminister]] genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung zur Führung eines Wappens an die Gemeinde Urberach im Landkreis Dieburg, Reg.-Bezirk Darmstadt |fundstelle=Punkt 1148 |nr=46 |jahr=1952 |datum=1952-10-30 |seite=3 |seiten=847 |kbytes=5290}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gestaltet wurde es durch den Heraldiker Georg Massoth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neuverliehene und neugeschaffene Wappen verbindet die ehemalige politische Zugehörigkeit des Ortes zu Mainz ([[Mainzer Rad]]) mit einer besonderen, für Urberach typischen Gewerbetätigkeit, der Töpferei (Tonvase). Ein Grenzstein des 18. Jahrhunderts dagegen zeigt ein großes gotisches U.&amp;lt;ref&amp;gt;DEMAND, KARL E. UND RENKHOFF, OTTO, Hessisches Ortswappenbuch, Glücksburg/Ostsee 1956, Seite 151.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flagge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde der Gemeinde am 12. Mai 1953 vom Hessischen Innenminister genehmigt und wird wie folgt beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Auf breiter weißen Mittelbahn des rot-weiß-roten Flaggentuches das Wappen der Gemeinde Urberach.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung zur Führung einer Flagge an die Gemeinde Urberach im Landkreis Dieburg, Regierungsbezirk Darmstadt |fundstelle=Punkt 623 |nr=22 |jahr=1953 |datum=1953-05-12 |seite=6 |seiten=494 |kbytes=4090}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Umspannwerk Urberach (2).jpg|mini|Umspannwerk Urberach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsstruktur ===&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert gehörten dem Mainzer [[Kurfürst]] zwei [[Mühle]]n in Urberach, die er verpachtete. Urberach war ein Zentrum des [[Töpferei|Töpferhandwerks]]. Ein Töpfermuseum, ein Töpfermarkt sowie das Tongefäß im Stadtwappen erinnern an diese Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich des Ortes steht seit den 1960er Jahren ein großes [[Umspannwerk Urberach|Schalt- und Umspannwerk der Amprion GmbH]] (ursprünglich [[RWE]]), das ständig erweitert wird. Es arbeitet auf den Spannungsebenen 380, 220 und 110 kV und ist Ausgangspunkt zahlreicher [[Freileitung|Hochspannungsleitungen]], etwa der [[380-kV-Leitung Bürstadt–Urberach|380-kV-Leitung nach Bürstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neu gegründete [[Berufsakademie Rhein-Main]] hat 2002 in Urberach ihren Sitz genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rödermark-Urberach station.jpg|mini|Bahnhof Rödermark-Urberach]]&lt;br /&gt;
1905 erhielt der Ort mit der [[Dreieichbahn]] Eisenbahnanschluss und einen eigenen Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den überörtlichen Straßenverkehr ist Urberach durch die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;486]] erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Aloys Rink|Aloys Georg Rink]] (genannt: Ludwig) (1881–1971), Politiker (SPD), hessischer Landtagsabgeordneter, ausgezeichnet mit dem [[Bundesverdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Schwarzkopf]] (1884–1962), Schriftsteller und [[Georg-Büchner-Preis]]träger&lt;br /&gt;
* Johannes Heitkämper (1895–1967), Pfarrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Beziehung zur Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Robert Bloch (1885–1951)]], Unternehmer&amp;lt;ref&amp;gt;[[Norbert Cobabus]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bloch (1885–1951) ein Unternehmer in Urberach&amp;#039;&amp;#039;, Rödermark, 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georg Popp]] (1861–1943), Chemiker, Forensiker, Hochschullehrer – hatte ein Jagdhaus in Urberach&lt;br /&gt;
* [[Adam Lang (Politiker, 1876)|Adam Lang]] (1876–1965), Politiker (SPD), [[hessischer Landtag]]sabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Walter Faust]] (1931–2023), Bürgermeister (1970–1976), Kommunalpolitiker (CDU)&lt;br /&gt;
* Adam Spamer (1896–1990), Bürgermeister (1954–1970), Kommunalpolitiker (SPD)&amp;lt;ref&amp;gt;SPD Rödermark: [https://www.meinroedermark.de/Festschriften/SPD_Festschrift_einhundert50.pdf 150 Jahre Sozialdemokratie in der Röder Mark 1868 – 2018] „1954: Ein Sozialdemokrat wird Bürgermeister in Urberach “&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Roland Kern]] (* 1947), Politiker ([[Bündnis 90/Die Grünen|Die Grünen]]) und ehemaliger Vizepräsident des [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtags]]&lt;br /&gt;
* [[Kristina Bach]] (* 1962), Schlagersängerin, lebte in den 1990er Jahren in Urberach&lt;br /&gt;
* [[Patricia Lips]] (* 1963), Politikerin (CDU), Bundestagsabgeordnete seit 2002&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Steiger]] (* 1964), Politiker (CDU) und 1999–2002 Bundestagsabgeordneter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Demandt: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Kirchenorganisation in Hessen südlich des Mains&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039;) 29, S. 155.&lt;br /&gt;
* [[Max Herchenröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Landkreises Dieburg&amp;#039;&amp;#039;. 1940, S. 293&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Müller: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Ortsnamenbuch&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Starkenburg.&amp;#039;&amp;#039; 1937, S. 536&amp;amp;nbsp;ff., 717.&lt;br /&gt;
* Hans Georg Ruppel (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehem. Großherzogtums und Volksstaats Hessen mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Darmstädter Archivschriften.&amp;#039;&amp;#039; 2.). 1976, S. 204.&lt;br /&gt;
* Regina Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Die Herren von Eppstein. Herrschaftsausübung, Verwaltung und Besitz eines Hochadelsgeschlechts im Spätmittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 2000, ISBN 978-3-930221-08-0, S. 72, 242, 370–372, 375.&lt;br /&gt;
* Dagmar Söder: &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Hessen. Kreis Offenbach&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039;). 1987, S.&amp;amp;nbsp;277&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* {{HessBib|PPN=11632144X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://ic-roedermark.de/ Internetauftritt der Stadt Rödermark]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.roedermark.de/index.php?id=152 |text=Ortsgeschichte Urberach |wayback=20170416040704}} In: &amp;#039;&amp;#039;Internetauftritt&amp;#039;&amp;#039;, Stadt Rödermark.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=438012030|titel=Urberach, Landkreis Offenbach}}&lt;br /&gt;
* [https://buntesurberach.rainermueck.de/ Buntes Urberach – Virtuelles Heimat- und Mitmach-Museum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=438012030|titel=Urberach, Landkreis Offenbach| datum=2018-04-17}}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Landkreis Offenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rödermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Offenbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1275]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
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