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	<title>Urbanhafen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:16:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Urbanhafen&amp;diff=531032&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nolispanmo: Revert auf Version von :Benutzer:158.181.77.223 (10:51 Uhr, 5. April 2021). noch nicht erschinen + WP:LIT beachten</title>
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		<updated>2023-01-05T14:03:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert auf Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:158.181.77.223&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:158.181.77.223 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:158.181.77.223&lt;/a&gt; (10:51 Uhr, 5. April 2021). noch nicht erschinen + &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:LIT&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:LIT (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:LIT&lt;/a&gt; beachten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ursprüngliche Lage des Urbanhafen, Berlin.png|mini|hochkant=1.4|Lage des Urbanhafens, Berlin vor dem Rückbau. Karte im Hintergrund OpenStreetMap, Quelle Pharus-Plan 1933]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urbanhafen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliger [[Binnenhafen]] des [[Landwehrkanal]]s im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]], der heute keine Hafenfunktion mehr hat und auf ein kleines schmales Becken zurückgebaut ist. Er wurde in den 1890er Jahren gegenüber der Einmündung des ehemaligen [[Luisenstädtischer Kanal|Luisenstädtischen Kanals]] angelegt, der den Landwehrkanal auf kurzem Weg nach Norden über den [[Wassertorplatz]], den [[Oranienplatz]] und das Engelbecken mit der [[Spree]] verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund: Stadtplanung und Häfen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1906 Urbanhafen.jpg|mini|Urbanhafen, 1906]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Urbanhafen 1900.jpg|mini|Urbanhafen, 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landwehrkanal Berlin25.JPG|mini|Am Fraenkelufer, Blick von der Admiralbrücke auf den heutigen Resthafen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landwehrkanal Berlin26.JPG|mini|Uferbereich zwischen Segitzdamm und Erkelenzdamm, an dieser Stelle zweigte bis 1926 der [[Luisenstädtischer Kanal|Luisenstädtische Kanal]] ab]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 20&amp;amp;nbsp;Jahre nach dem Abriss der [[Berliner Zollmauer]] (Akzisemauer) rückte der [[Landwehrkanal]], der südlich vor den Toren der Stadt dicht unterhalb der Mauer verlief, allmählich in das „[[Historische Mitte (Berlin)|Innere]]“ der Stadt Berlin. Der als &amp;#039;&amp;#039;[[Hobrecht-Plan]]&amp;#039;&amp;#039; bekannte &amp;#039;&amp;#039;Bebauungsplan der Umgebungen Berlins&amp;#039;&amp;#039; von 1862 führte auch in den südlichen Bereichen zu einer rasanten Entwicklung und Bebauung, die zunehmend größere Umschlag- und Lagerplätze für Materialien erforderte. Während 1872 noch 20.600 [[Kahn|Kähne]] den östlichen Stadtzugang auf der Spree, den [[Oberbaum]], passierten, waren es nur ein Jahr später bereits 30.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit dem Bau des Kanals 1852 errichtete kleine [[Schöneberger Hafen]] auf dem Gelände des heutigen Mendelssohn-Bartholdy-Parks hatte sich schon sehr bald in seiner Größe und Ausstattung als unzureichend für die wachsenden Erfordernisse der Lastschifffahrt erwiesen und gehörte zudem dem [[Königreich Preußen|preußischen Staat]]. Auf diesem Hintergrund wurde zwischen 1891 und 1896 der Urbanhafen im Landwehrkanal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name „Urban“ war in seinen Vorformen schon über Jahrhunderte für das sumpfigen Gelände gebräuchlich, das als „Urlake“ oder auch „Erlenlake“ bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=06|id=U83|zlb98=2034|kaupert=Urbanstrasse-10961-10967-Berlin|name=Urbanstraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde bereits seit dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entwässert durch den Landwehrgraben, später ausgebaut zum heutigen Landwehrkanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Urbanhafen reichte bereits zu seiner Fertigstellung nicht mehr aus, sodass es noch 1899 insbesondere auf Druck der Berliner Kaufleute zu Planungen kam, zwei weitere große, mit [[Speicher (Gebäude)|Speichergebäuden]] versehene Umschlagplätze zu bauen, einen im Westen und einen im Osten. Die Realisierung des [[Osthafen (Berlin)|Osthafens]], der in der [[Spree]] gegenüber der Mündung des Landwehrkanals an der [[Stralauer Allee]] errichtet wurde, dauerte allerdings bis zum Jahr 1913. Und bis zur Fertigstellung der ersten Ausbaustufe des [[Westhafen (Berlin)|Westhafens]] am (heutigen) Zusammenfluss des [[Westhafenkanal]]s (1938) und des [[Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal]]s (1859) im Jahr 1923 vergingen weitere zehn Jahre (das westliche Teilstück des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals ab [[Schleuse Plötzensee]] wird auf vielen Berlin-Karten nach seiner historischen Benamung auch als &amp;#039;&amp;#039;Hohenzollernkanal&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Urbanhafen ==&lt;br /&gt;
=== Ausstattung und technische Daten ===&lt;br /&gt;
Für das Becken des Urbanhafen erweiterten die Stadtplaner den im Mittel rund 20&amp;amp;nbsp;Meter breiten Landwehrkanal zwischen der [[Baerwaldbrücke|Baerwald-]] und [[Admiralbrücke]] auf rund 145&amp;amp;nbsp;Meter. Auf der Südseite ragte eine 293&amp;amp;nbsp;Meter lange und 48&amp;amp;nbsp;Meter breite, trapezförmige Ladeinsel tief in das [[Hafenbecken]] hinein. Ein 22&amp;amp;nbsp;Meter breiter Seitenkanal trennte die Insel von den Uferanlagen, befahrbar war sie über eine [[Hubbrücke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitere technische Daten und Beschränkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Gesamtfläche: 50.000&amp;amp;nbsp;m², davon 19.000&amp;amp;nbsp;m² Landfläche&lt;br /&gt;
* Länge 560&amp;amp;nbsp;Meter, Breite 140&amp;amp;nbsp;Meter&lt;br /&gt;
* Baukosten (damals): 3,6&amp;amp;nbsp;Millionen [[Goldmark|Mark]]&lt;br /&gt;
* Betreiber/Eigentümer: [[Magistrat von Berlin|Berliner Magistrat]]; ab 1. März 1923 die kurz zuvor gegründete landeseigene &amp;#039;&amp;#039;Berliner Hafen- und Lagerhaus A.G.&amp;#039;&amp;#039;, kurz [[BEHALA]]&lt;br /&gt;
* für größere Schiffe (über [[Finowmaß]]) nicht geeignet&lt;br /&gt;
* kein Gleisanschluss&lt;br /&gt;
* Speicherbau aufgrund der begrenzten Größe nicht möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutungsverlust, Rückbau und heutige Situation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angeführten Beschränkungen führten sehr bald zum Bedeutungsverlust des Hafens. Maria Curter schreibt dazu: „[Es] war abzusehen, daß der einzige städtische Umschlagplatz, der Urbanhafen, nicht ausreichen würde, nachdem die Unterspree kanalisiert wurde (1883–1894), sich der Bau der [[Mühlendammschleuse (Berlin)|Mühlendammschleuse]] seinem Ende näherte (1894) und damit auch große Schiffe die Stadt auf der Spree passieren konnten.“ Mit der Aufgabe des Luisenstädtischen Kanals 1926 und seiner Verwandlung in einen [[Grünzug]] verlor der Hafen weiter an Bedeutung. 1934 kam es mit dem Ausbau der Ladeinsel zu einem letzten kleinen Aufschwung, der jedoch die Mängel nicht kompensieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landwehrkanal Berlin28.JPG|mini|Theaterschiff am Südufer, Blick auf das Fraenkelufer gegenüber]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die BEHALA sich zudem auf den Umschlag in wenigen großen Häfen konzentrierte, hatte der Hafen in den 1950er Jahren endgültig ausgedient. 1963/1964 kam es zu seiner Schließung, das Hafenbecken wurde aufgefüllt, der Seitenkanal zugeschüttet und somit die Ladeinsel in den südlichen Uferbereich einbezogen. Auf dem Gelände steht heute ein markanter V-förmiger Erweiterungsbau des [[Krankenhaus Am Urban|Krankenhauses Am Urban]] (jetzt: Vivantes-Klinikum Am Urban) von [[Peter Poelzig]], dessen Ursprung in den Jahren 1887 bis 1890 liegt. Die Ladezonen wichen einer öffentlichen Uferpromenade mit einer Grünanlage. Die Schiffe am Südufer sind nur mehr „Hafenstaffage“ und dienen ausschließlich der [[Gastronomie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sportstätte ===&lt;br /&gt;
Nach dem Rückgang der wirtschaftlichen Bedeutung wurde der Hafen zeitweise als Strecke für Motorbootrennen genutzt. „Es ist das erste Mal, daß ein solches Rennen sozusagen mitten im Häusermeer der Großstadt ausgetragen wird“, hieß es in der Zeitungsvorschau für das erste Rennen am 21. Juni 1936. Nach dem Krieg gab es weitere Rennveranstaltungen. „20.000 Zuschauer bei einer Motorbootregatta – dicht gesäumt war der Urbanhafen&amp;amp;nbsp;…“, hieß es zu der Veranstaltung am 16. August 1953. Weil der Kurs für die immer schneller werdenden Rennboote zu kurz und schmal war, wurden ab 1956 keine Rennen im Hafen mehr durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LuiseBMS |Autor=Hans Aschenbrenner |Titel=Die Eröffnung des Westhafens |ID=novd |Nr=9 |Jahr=1998 |Seite=90–93}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseBMS |Autor=Maria Curter |Titel=Für das weitere Gedeihen des Handels. Der Osthafen im Wandel der Zeiten |ID=prod |Nr=9 |Jahr=1997 |Seite=20–29 |Kommentar=Zitat S.&amp;amp;nbsp;21}}&lt;br /&gt;
* Michael Erbe: &amp;#039;&amp;#039;Berlin im Kaiserreich (1871–1918)&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Ribbe]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Berlins&amp;#039;&amp;#039;, zweiter Band. C.H.Beck, München 1987, ISBN 3-406-31591-7. Siehe insbesondere die Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Berlin als Industriemetropole&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;721 und &amp;#039;&amp;#039;Stadt- und Verkehrsplanung&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;732.&lt;br /&gt;
* Günter Richter: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Revolution und Reichsregierung (1848–1870)&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Ribbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Berlins&amp;#039;&amp;#039;, zweiter Band. C.H.Beck, München 1987, ISBN 3-406-31591-7. Siehe insbesondere Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Stadtausbau&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;656.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Internationale Motorbootregatten im Juni&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Yacht (Zeitschrift)|Yacht]]&amp;#039;&amp;#039;, 1936, Heft 18, S.&amp;amp;nbsp;26.&lt;br /&gt;
* Rennbericht. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Illustrierter Motorsport]]&amp;#039;&amp;#039;, 1953, Heft 16, S.&amp;amp;nbsp;20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Landwehrkanal|Urbanhafen, Landwehrkanal}}&lt;br /&gt;
* [http://www.behala.de/ BEHALA]&lt;br /&gt;
* [http://www.hgs.cidsnet.de/hgs_old/kiez/urbanhaf/index.htm Karten und Bilder aus Schülerhand] – „Mein Kiez“ aus der Hunsrück-Grundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/29/45/N |EW=13/24/32/E |type=waterbody |region=DE-BE|dim=250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwehrkanal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hafen in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorboot-Rennstrecke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hafen in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nolispanmo</name></author>
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