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	<title>Urbaner Gartenbau - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Drucker03: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-05T21:56:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hochbeet-Projekt Bremen, Hanseatenhof, 2017 (03).jpg|mini|hochkant=1.2|„Zwiebeln, Grünkohl und Hopfen“&amp;amp;nbsp;– Hochbeet-Projekt auf dem [[Hanseatenhof]] in der [[Bremen|Bremer]] Innen&amp;amp;shy;stadt, 2017]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urbaner Gartenbau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urban Gardening&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist die meist kleinräumige, gärtnerische Nutzung städtischer Flächen innerhalb von Siedlungsgebieten oder in deren direktem Umfeld. Die [[Nachhaltigkeit|nachhaltige]] Bewirtschaftung der gärtnerischen Kulturen, die umweltschonende Produktion und ein bewusster Konsum der landwirtschaftlichen Erzeugnisse stehen im Vordergrund.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Ulrichs: &amp;#039;&amp;#039;Urban Horticulture – eine junge Wissenschaft: VDL-Journal, Magazin für Agrar, Ernährung, Umwelt&amp;#039;&amp;#039;. 2006, 3 (56): S. 12–13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Städtischer [[Gartenbau]] ist eine Sonderform des Gartenbaus. Sie gewinnt aufgrund des [[Urbanisierung|urbanen]] [[Bevölkerungswachstum]]s bei gleichzeitiger Reduktion landwirtschaftlicher Anbauflächen als Folge des [[Globale Erwärmung|Klimawandel]]s oder durch Flucht aus ländlichen Bürgerkriegsregionen in sichere Städte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Monrovia&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;City Farming. Urban Gardening in Monrovia, Liberia.&amp;#039;&amp;#039; Film von Roland Brockmann. Welthungerhilfe, 2012, [https://www.youtube.com/watch?v=s2ln9stAtTU online], abgerufen am 15. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; auch für die [[Armutsbekämpfung]] an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:UrbanAgriculture.jpg|mini|Begriffsdefinition Urban Agriculture und Urban Gardening mit Ausprägungen in verschiedenen Dimensionen]]&lt;br /&gt;
Städtischer [[Gartenbau]] erlebt in den letzten Jahren wachsendes Interesse aufgrund folgender Aspekte:&lt;br /&gt;
* Durch lokale Nahrungsmittelherstellung und ortsnahen Konsum können Transportwege (und somit der Ausstoß von [[Kohlendioxid]]) verringert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Brian Halweil, Thomas Prugh: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;lr=&amp;amp;id=9cef41L_nVEC&amp;amp;oi=fnd&amp;amp;pg=PT3&amp;amp;dq=local+food+co2&amp;amp;ots=eOPKdj3F5J&amp;amp;sig=N18TM1elHaPEq1AxUv8J4k99It8&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=local%20food%20co2&amp;amp;f=false Home grown: the case for local food in a global market]&amp;#039;&amp;#039;, 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere durch den Einsatz von Gewächshäusern können die Erträge auf begrenzten Anbauflächen optimiert und Energie eingespart werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Katsumi Ohyama, Michiko Takagaki, Hidefumi Kurasaka: &amp;#039;&amp;#039;Urban horticulture: its significance to environmental conservation&amp;#039;&amp;#039;. In: Sustainability Science 3, 2008, S. 241–247.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Integration von Landwirtschaft und städtischer Lebensweise in die natürlichen Stoffkreisläufe durch lokales Recycling von kompostierbaren Abfällen und Abwässern&amp;lt;ref&amp;gt;M. N. Rojas-Valencia, M. T. de Orta Velasquez, Victor Franco: &amp;#039;&amp;#039;Urban agriculture, using sustainable practices that involve the reuse of wastewater and solid waste&amp;#039;&amp;#039;. In: Agricultural Water Management 98, 2011, S. 1388–1394.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das steigende Interesse an lokaler Nahrungsmittelproduktion fügt sich ein in die generelle soziale Bewegung, die sich um das Wissen, Aufwerten oder Erhalten lokaler Spezialitäten gruppiert (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Slow Food]]).&lt;br /&gt;
* Es steigt der Bedarf an Nahrungsmitteln, die umweltverträglich und sozial gerecht produziert werden, was häufig durch Eigenproduktion oder lokalen Erwerb zu erreichen versucht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Nairn, Domenic Vitello: &amp;#039;&amp;#039;Lush Lots. Everyday Urban Agriculture&amp;#039;&amp;#039;. Harvard Publications, 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In armen Ländern erhalten Bewohner von Städten Möglichkeiten zur [[Subsistenzwirtschaft]]. Solche Projekte werden von internationalen Organisationen unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;FAO: &amp;#039;&amp;#039;Growing greener cities.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.fao.org/ag/agp/greenercities/en/projects/index.html Projekte der FAO,] online, abgerufen am 15. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Monrovia&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Überbrückung von Engpässen in der Versorgung städtischen Raums mit Lebensmitteln.&lt;br /&gt;
Neben der (Teil-)Versorgung mit lokal angebauten Produkten hat das Gärtnern in der Stadt noch weitere Effekte: Verbesserung des städtischen Mikroklimas, Beitrag zur [[Artenvielfalt]], nachhaltige Stadtentwicklung sowie Bildung und Sensibilisierung für nachhaltige Lebensstile. Beim Gärtnern entstehen Begegnung, Gemeinschaft und Engagement für den Stadtteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:thuenen-ringe.png|mini|hochkant|Idealschema der Anordnung der Land&amp;amp;shy;nutzungs&amp;amp;shy;zonen im Thünen’schen Modell]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Victory-garden.jpg|mini|hochkant|US-amerikanisches Werbe&amp;amp;shy;plakat aus der Zeit des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Welt&amp;amp;shy;kriegs]], das für sogenannte Victory Gardens wirbt.]]&lt;br /&gt;
Städtischer Gartenbau wird betrieben, seit es Städte gibt. Wegen der geringen Haltbarkeit vieler Lebensmittel war es bis zu der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einsetzenden Verbesserung von Transportmöglichkeiten nicht möglich, diese weit zu transportieren. Städte wiesen deswegen in der Regel Viertel auf, in denen frisches Obst und Gemüse produziert wurden (Marktgärten). Der deutsche Landbesitzer und Wirtschaftsgeograf [[Johann Heinrich von Thünen]] entwickelte im 19. Jahrhundert ein Landnutzungsmodell (die sogenannten [[Thünensche Ringe]]), das die Nachfrage der Stadtbevölkerung und die Transportkosten und -möglichkeiten gewichtete. Eine rational handelnde Bevölkerung baute in unmittelbarer Nähe der Städte schnell verderbliche Lebensmittel an, die auf den Märkten der Stadt hohe Preise erzielen konnte. Je transportfähiger ein Lebensmittel war, desto weiter entfernt wurde es von den Absatzmärkten angebaut.&amp;lt;ref&amp;gt; Carol Steel: &amp;#039;&amp;#039;Hungry City – How Food shapes our Lives&amp;#039;&amp;#039;, Pos. 1306.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von schnell verderblichen Lebensmitteln traf auf so hohe Nachfrage, dass der Anbau trotz des knappen und teuren Raums in den Städten stattfand. In Paris befanden sich beispielsweise in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts die Stadtgärten im Bezirk Le Marais, der heute dem 3. und 4. Arrondissement entspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;Jennifer Cockrall-King: &amp;#039;&amp;#039;Food and the City – Urban Agriculture and the New Food Revolution&amp;#039;&amp;#039;, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Geschätzte 8.500 selbständige Gärtner bauten auf etwa 1400 Hektar, ein Sechstel der Stadtfläche von Paris, Obst und Gemüse an. Der jährliche Ertrag wird auf 100.000 Tonnen geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jennifer Cockrall-King: &amp;#039;&amp;#039;Food and the City – Urban Agriculture and the New Food Revolution&amp;#039;&amp;#039;, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Abhängigkeit der Stadtbevölkerung wurde auch während Kriegszeiten thematisiert. In den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien und Deutschland wurde die Bevölkerung aufgefordert, jede verfügbare Fläche für den Anbau von Lebensmitteln zu nutzen („Dig for Victory“). Im englischsprachigen Raum nannte man diese Form des Gartenbaus &amp;#039;&amp;#039;[[Victory Garden]]s&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit wird dem städtischen Gartenbau erneut höhere Aufmerksamkeit zuteil. Der Lagerbestand von Supermärkten ist, insbesondere bei verderblichen Waren, auf einen Verkauf innerhalb von drei Tagen ausgerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Jennifer Cockrall-King: &amp;#039;&amp;#039;Food and the City – Urban Agriculture and the New Food Revolution&amp;#039;&amp;#039;, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Blockade von Transportwegen während eines Streiks britischer Lastwagenfahrer und Landwirte im Jahr 2000 und Naturkatastrophen wie der [[Hurrikan Katrina]] im Jahr 2005 haben gezeigt, dass es in Großstädten nach drei Tagen zu massiven Versorgungsengpässen kommt, wenn diese vom Umland abgeschnitten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Jennifer Cockrall-King: &amp;#039;&amp;#039;Food and the City – Urban Agriculture and the New Food Revolution&amp;#039;&amp;#039;, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ewen Cameron, Baron Cameron of Dillington]], der Leiter einer Kommission, die im Auftrag der britischen Regierung die Versorgungslage von britischen Städten untersuchte, umschrieb 2007 die störanfällige Versorgungslage mit &amp;#039;&amp;#039;nine meals from anarchy&amp;#039;&amp;#039; (neun Mahlzeiten bis zur Anarchie).&amp;lt;ref&amp;gt;Jennifer Cockrall-King: &amp;#039;&amp;#039;Food and the City – Urban Agriculture and the New Food Revolution&amp;#039;&amp;#039;, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] wurde an der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät im Institut für Gartenbauwissenschaften im Januar 2003 die erste Professur für Urbanen Gartenbau (seit 2009 &amp;#039;&amp;#039;Urbane Ökophysiologie der Pflanzen&amp;#039;&amp;#039;) in Deutschland eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.agrar.hu-berlin.de/de/institut/departments/dntw/oekophysiologie Fachgebiet Urbane Ökophysiologie der Pflanzen an der HU zu Berlin]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Bamberg soll das vom Bund geförderte Modellprojekt &amp;#039;&amp;#039;Urbaner Gartenbau&amp;#039;&amp;#039; die bestehenden Strukturen innerhalb der Stadt stärken und als Vorbild für zukünftige Projekte dienen. Ziel des Projektes ist es, Gärtnerbetriebe und Gärtnerflächen als Teil des UNESCO-Welterbes sowie als prägendes stadtstrukturelles Element zu erhalten und behutsam weiterzuentwickeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://welterbe.bamberg.de/de/projekte/urbaner-gartenbau |titel=Urbaner Gartenbau |hrsg=Zentrum Welterbe Bamberg |sprache=de |abruf=04.08.2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für zeitgenössischen städtischen Gartenbau ==&lt;br /&gt;
Städtischer Gartenbau kann störanfällige Versorgungslagen von Städten verbessern:&lt;br /&gt;
* In Moskau und St. Petersburg – beides Städte, in denen die Bevölkerung immer wieder schlechte Versorgung mit Lebensmitteln durchlebt – bauen 65 respektive 50 Prozent der Stadtbevölkerung einen Teil ihrer Nahrungsmittel selbst an.&amp;lt;ref&amp;gt;Jennifer Cockrall-King: &amp;#039;&amp;#039;Food and the City – Urban Agriculture and the New Food Revolution&amp;#039;&amp;#039;, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Kuba führte der Zusammenbruch der Sowjetunion, dem bis dahin wichtigsten Handelspartner, zu weitreichenden Versorgungsproblemen. Bis dahin war Kuba in der Lage, durch den Verkauf von Zucker an die Sowjetunion zu Preisen, die über dem Weltmarktniveau lagen, den Import von zwei Drittel der benötigten Lebensmittel, den gesamten Ölbedarf und 80 Prozent seiner landwirtschaftlichen Maschinen zu finanzieren.&amp;lt;ref&amp;gt; Jennifer Cockrall-King: &amp;#039;&amp;#039;Food and the City – Urban Agriculture and the New Food Revolution&amp;#039;&amp;#039;, S. 285.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Kuba wurde die Versorgung der Bevölkerung nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion von großen, auf den Einsatz von Traktoren angewiesenen Farmen auf &amp;#039;&amp;#039;organoponicos&amp;#039;&amp;#039;, kleine landwirtschaftliche Betriebe in oder am Rande von Städten, umgestellt. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stammten 90 % der frischen Lebensmittel, die in Havanna verkauft wurden, aus solchen &amp;#039;&amp;#039;organoponicos&amp;#039;&amp;#039;, die weder auf große landwirtschaftliche Maschinen angewiesen sind noch einen hohen Ölbedarf haben, um ihre Produkte zu den Verbrauchern zu transportieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Jennifer Cockrall-King: &amp;#039;&amp;#039;Food and the City – Urban Agriculture and the New Food Revolution&amp;#039;&amp;#039;, S. 286.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zu den bekannteren Beispielen zeitgenössischen städtischen Gartenbaus zählen zwei Projekte im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. Die später zwangsgeräumte [[South Central Farm]] wurde von lateinamerikanischen Immigranten errichtet, deren verarmter Stadtteil mit Supermärkten unterversorgt war. Sie nutzten eine Stadtbrache für den Anbau frischer Lebensmittel und als sozialen Treffpunkt. Langfristig erfolgreicher war die [[Fairview Gardens Farm]] in einem Vorort von [[Santa Barbara (Kalifornien)|Santa Barbara]], die 1997 als eines der ersten landwirtschaftlichen Anbaugebiete der USA unter Schutz gestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Jennifer Cockrall-King: &amp;#039;&amp;#039;Food and the City – Urban Agriculture and the New Food Revolution&amp;#039;&amp;#039;, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Urban salad growing-London.jpg|Salatanbau in einem städtischen Gemein&amp;amp;shy;schafts&amp;amp;shy;garten (Spring&amp;amp;shy;field Park, Clapton, North London)&lt;br /&gt;
 Natur in der Stadt IMG 104.jpg|Im Inselgarten (2016) auf der [[Rote Insel|Roten Insel]] in [[Berlin-Schöneberg]] werden die Hoch&amp;amp;shy;beete mehrsprachig ausgezeichnet. Das Gemeinschafts&amp;amp;shy;projekt soll Integration unterstützen.&lt;br /&gt;
 DSC02001 Ausschnitt Mobiler Gemeinschaftsgarten Palette-Bigbag.JPG|[[Mobiler Gemeinschaftsgarten|Mobiler Gemein&amp;amp;shy;schafts&amp;amp;shy;garten]] mit typischem Hoch&amp;amp;shy;beet aus umgebauten Paletten.&lt;br /&gt;
 Hochbeet-Projekt Bremen, Hanseatenhof, 2017 (04).jpg|Hochbeet-Projekt auf dem [[Hanseatenhof]] in der [[Bremen|Bremer]] Innenstadt, 2017&lt;br /&gt;
 Hier gartelt … 01, Rudolfsheim.jpg|Von Einzelpersonen betreute Grünfläche im öffentlichen Raum in [[Wien]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der [[Evangelischer Friedhof Matzleinsdorf|Evangelische Friedhof Matzleinsdorf]] begann 2017, auf aufgelassenen Gräbern Urban Gardening zuzulassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Czys, Kevin Golde: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ardmediathek.de/video/quer-mit-christoph-suess/wie-gemeinden-ihre-ruhestaetten-beleben-wollen/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzNmZGRhZDJmLWMyMWEtNDk0Yi1iMDYwLTRlYmE1OTA4YjY3YQ Wie Gemeinden ihre Ruhestätten beleben wollen]&amp;#039;&amp;#039;. [[Quer (BR)|Quer]]/[[BR Fernsehen]] vom 29. September 2022. Abgerufen am 23. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://wien.orf.at/stories/3167752/ Urban Gardening auf dem Friedhof]&amp;#039;&amp;#039;. [[Österreichischer Rundfunk|ORF]] vom 5. August 2022. Abgerufen am 23. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
* [[Gemeinschaftsgarten]] (Community Gardens)&lt;br /&gt;
* [[Guerilla Gardening]]&lt;br /&gt;
* [[Interkulturelle Gärten]]&lt;br /&gt;
* [[Kleingarten]] (Schrebergärten)&lt;br /&gt;
* [[Dachgarten]]&lt;br /&gt;
* [[Permakultur]]&lt;br /&gt;
* [[Vertikale Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Aquaponik]]&lt;br /&gt;
* [[Kartoffeltonne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andrea Baier, [[Christa Müller (Publizistin)|Christa Müller]] und Karin Werner (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Unterwegs in die Stadt der Zukunft. Urbane Gärten als Orte der Transformation&amp;#039;&amp;#039;. transcript Verlag, Bielefeld 2024, ISBN 978-3-8394-7163-0. Open Access verfügbar.&lt;br /&gt;
* Jennifer Cockrall-King: &amp;#039;&amp;#039;Food and the City – [[Urban Agriculture]] and the New Food Revolution&amp;#039;&amp;#039;. Prometheus Books, New York 2012, ISBN 978-1-61614-459-3.&lt;br /&gt;
* Severin Halder: &amp;#039;&amp;#039;Gemeinsam die Hände dreckig machen. Aktionsforschungen im aktivistischen Kontext urbaner Gärten und kollektiver Kartierungen&amp;#039;&amp;#039;. transcript, Bielefeld 2018, ISBN 978-3-8376-4547-7 ([http://www.dreckigehaende.de/media/gemeinsam_die_haende_dreckig_machen_webversion.pdf PDF online]).&lt;br /&gt;
* Frank Lohrberg: &amp;#039;&amp;#039;Stadtnahe Landwirtschaft in der Stadt- und Freiraumplanung = Ideengeschichte, Kategorisierung von Konzepten und Hinweise für die künftige Planung&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart, Fakultät Architektur und Stadtplanung, Institut für Landschaftsplanung und Ökologie, 2001, {{DNB|962773948}} (Dissertation Universität Stuttgart,  2001, 203 Seiten [http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/31 online] 2 PDF-Dateien, kostenfrei, 203 Seiten, 8,94 MB).&lt;br /&gt;
* [[Christa Müller (Publizistin)|Christa Müller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Urban Gardening. Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Oekom, München 2011, ISBN 978-3-86581-244-5.&lt;br /&gt;
* Martin Rasper: &amp;#039;&amp;#039;Vom Gärtnern in der Stadt. Die neue Landlust zwischen Beton und Asphalt&amp;#039;&amp;#039; Oekom, München 2012, ISBN 978-3-86581-183-7.&lt;br /&gt;
* Carolyn Steel: &amp;#039;&amp;#039;Hungry City – How Food Shapes Our Lives&amp;#039;&amp;#039;. Vintage Books, London 2013, ISBN 978-1-4464-9609-1 ({{enS}}).&lt;br /&gt;
* Philipp Stierand: &amp;#039;&amp;#039;[http://speiseraeume.de/downloads/SPR_Dissertation_Stierand.pdf Stadt und Lebensmittel. Die Bedeutung des städtischen Ernährungssystems für die Stadtentwicklung]&amp;#039;&amp;#039;. [[Dissertation]] an der [[Technische Universität Dortmund|TU Dortmund]], Dortmund 2008, abgerufen am 18. Juni 2012 (PDF 4,0 MB).&lt;br /&gt;
* Philipp Stierand: &amp;#039;&amp;#039;Speiseräume. Die Ernährungswende beginnt in der Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Oekom, München 2014, ISBN 978-3-86581-670-2.&lt;br /&gt;
* Severin Halder et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissen wuchern lassen. Ein Handbuch zum Lernen in urbanen Gärten&amp;#039;&amp;#039;. [[AG SPAK Bücher]], Neu-Ulm 2014, ISBN 978-3-940865-66-3. [http://www.agspak.de/wissenwuchernlassen/wissen_wuchern_lassen_neu_cc.pdf Online verfügbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* 2008: [[The Garden (2008)|The Garden]], oscar-nominierter Dokumentarfilm über den South Central Park&lt;br /&gt;
* 2017: {{Internetquelle |autor=Christian Beyer |url=https://www.youtube.com/watch?v=0-n-OHj2BSM |titel=Ernten was man sät |werk= |hrsg=Transition Bamberg |datum= |abruf=2020-03-11 |sprache=}} Film über die Errichtung des ersten Selbsterntegartens in Bamberg.&lt;br /&gt;
* 2018: {{Internetquelle |autor=Gerhard Hagen |url=https://sehdition.de/nicht-nur-suessholzraspler-und-zwiebeltreter-gaertner-in-bamberg/ |titel=Nicht nur Süßholzraspler und Zwiebeltreter |titelerg=Gärtnertradition in Bamberg |werk= |hrsg=SEHDITION. Verlag für Sehenswertes |datum= |abruf=2020-03-11 |sprache=}}&lt;br /&gt;
* 2019: Frankenrundschau/BR: Die „neuen“ Bamberger Gärtner im Selbsterntegarten: Hobby-Gärtner mit Gemüse&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.youtube.com/watch?v=CxfvctqelUQ |titel=Die &amp;quot;neuen&amp;quot; Bamberger Gärtner im Selbsterntegarten: Hobby-Gärtner mit Gemüse {{!}} Frankenschau {{!}} BR |werk= |hrsg= |datum= |abruf=10.06.2020 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Urban agriculture}}&lt;br /&gt;
* Das [https://urbangardeningmanifest.de/ Urban Gardening Manifest] 2023 (Video)&lt;br /&gt;
* [https://urbane-gaerten.de/ urbane-gaerten.de/]&lt;br /&gt;
* [https://welterbe.bamberg.de/de/projekte/urbaner-gartenbau Stadt Bamberg, Projektbeschreibung Modellprojekt]&lt;br /&gt;
* enorm (Zeitschrift) 2/2014: [http://www.spiegel.de/wirtschaft/urban-gardening-die-versorgung-der-staedte-neu-organisieren-a-970305.html Raus in die Stadt] (Titel) – ein Bericht von Constantin Wißmann&lt;br /&gt;
* [http://www.internationale-gaerten.de Internationale Gärten e.&amp;amp;nbsp;V. Göttingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1065269277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Methode im Gartenbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Permakultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humanökologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiraumplanung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtsoziologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Innovation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtkultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drucker03</name></author>
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