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	<title>Urban VIII. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Urban_VIII.&amp;diff=56452&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pessottino am 30. April 2026 um 13:16 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pietro da Cortona - Portrait of Urban VIII (ca. 1624-1627) - Google Art Project - edited.jpg|mini|Urban VIII. (von [[Pietro da Cortona]], 1627)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urban VIII.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. April]] [[1568]] als &amp;#039;&amp;#039;Maffeo Barberini&amp;#039;&amp;#039; in [[Barberino Val d’Elsa]]; † [[29. Juli]] [[1644]] in [[Rom]]) war von 1623 bis 1644 [[Papst]] der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Maffeo [[Barberini]] wird in [[Barberino Val d’Elsa]] im Haus „Tafania“ geboren. Er entstammt einer einflussreichen Florentiner Kaufmannsfamilie und studierte bei den [[Jesuiten]] in [[Rom]]. Im Jahr 1589 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er in [[Universität Pisa|Pisa]] zum [[Dr. jur.]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{CE|http://www.newadvent.org/cathen/15218b.htm|Pope Urban VIII|Autor=Michael Ott|Band=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und schlug bald darauf eine Laufbahn in der [[Römische Kurie|römischen Kurie]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Caravaggio Maffeo Barberini.jpg|mini|hochkant=0.7|[[Porträt von Maffeo Barberini|Maffeo Barberini. Porträt von Caravaggio]] (1598)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
1601 wurde er als außerordentlicher Gesandter nach [[Paris]] an den Hof von König [[Heinrich IV. (Frankreich)|Heinrich IV.]] beordert. Im Jahr 1604 ernannte ihn Papst [[Clemens VIII. (Papst)|Clemens VIII.]] zum [[Titularerzbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularerzbistum Nazareth|Nazareth]]&amp;#039;&amp;#039; und zum päpstlichen [[Apostolischer Nuntius|Nuntius]] in [[Königreich Frankreich (987–1792)|Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, am 11. September 1606, ernannte ihn Papst [[Paul V.]] zum [[Kardinal]] der [[Titelkirche]] [[San Pietro in Montorio]]. Wieder zwei Jahre später ernannte ihn der Papst zum [[Bischof]] von [[Erzbistum Spoleto-Norcia|Spoleto]], 1611 zum [[Päpstlicher Legat|päpstlichen Legaten]] in [[Bologna]] und im Jahr 1617 zum Präfekten der [[Apostolische Signatur|Signatura]]. Seit seiner Kreierung zum Kardinal pflegte er eine freundschaftliche Beziehung zu [[Galileo Galilei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pontifikat ==&lt;br /&gt;
[[Datei:C o a Urbanus VIII.svg|mini|hochkant|Papstwappen Urbans VIII.]]&lt;br /&gt;
Am 6.&amp;amp;nbsp;August 1623 wurde er vom [[Konklave 1623|Konklave]] zum neuen Papst gewählt. Er pflegte alle Staatsgeschäfte mit [[Diplomatie|diplomatischem]] Geschick selbst zu führen, ohne den Rat der Kardinäle zu achten. Urban VIII. gilt als ein klassisches Beispiel für einen [[Nepotismus am Heiligen Stuhl|nepotistischen]] Papst. Kardinal [[Lorenzo Magalotti]], der während seines [[Pontifikat]]s innerhalb der Kurie wichtige Ämter wahrnahm, war mit ihm verschwägert. Als [[Kardinalnepot]] diente Urbans VIII. Neffe [[Francesco Barberini]]. Auch dessen jüngeren Bruder [[Antonio Barberini der Jüngere|Antonio Barberini]] ernannte er ebenso wie seinen Bruder [[Antonio Marcello Barberini]] zum Kardinal. Historiker weisen jedoch darauf hin, dass ein Papst der frühen Neuzeit darauf angewiesen war, sich mit engen Verwandten oder anderweitig ihm nahestehenden Personen zu umgeben, um seine Politik durchsetzen zu können. Auch Urban VIII. hat sich diesen Zwängen gebeugt und drei seiner ihm langjährig dienenden Begleiter in den Kardinalsstand erhoben. Es sind dies [[Angelo Giori]], der einst Hauslehrer der Familie Barberini war, sowie der &amp;#039;&amp;#039;maggiordomo&amp;#039;&amp;#039; [[Fausto Poli]] und [[Francesco Adriano Ceva]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bautätigkeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:UrbanVIII BienenWappen.JPG|mini|Wappen von Papst Urban VIII. mit den drei Bienen]]&lt;br /&gt;
Urban VIII. verwandte große Summen für bauliche Maßnahmen in Rom, wovon heute noch das allgegenwärtige Wappen mit den Arbeit, Sparsamkeit und Süße symbolisierenden drei Bienen zeugt. Am 18.&amp;amp;nbsp;November 1626 weihte er nach 120 Jahren Bauzeit den [[Petersdom]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er förderte [[Gian Lorenzo Bernini|Bernini]], bei dem er schon als Kardinal 1617 die Statue &amp;#039;&amp;#039;Knabe mit Drache&amp;#039;&amp;#039; (heute im [[Getty Museum]]) in Auftrag gegeben hatte. Dass er für dessen Altarbaldachin über dem Grab des [[Simon Petrus|Petrus]] die noch vorhandene Bronzeverkleidung vom [[Pantheon (Rom)|Pantheon]] entfernen und einschmelzen ließ, ist eine von ihm selbst lancierte Legende, um aufkommende Kritik abzufangen; vielmehr wurde die Bronze für Kanonen verwendet. Bernini arbeitete in seinem Auftrag auch am [[Palazzo Barberini]], an der Nordfassade des [[Palazzo di Propaganda Fide]] und am [[Tritonenbrunnen (Rom)|Tritonenbrunnen]] auf der Piazza Barberini. Er schuf sowohl vom Papst als auch von dessen Brüdern Carlo und Antonio Statuen und porträtierte Urban VIII. Dieser und seine Nepoten erteilten außerdem Malern wie [[Nicolas Poussin]] und [[Claude Lorrain]] Aufträge. [[Pietro da Cortona]] schuf 1627 nicht nur ein Porträt des Papstes, sondern 1633–36 auch das monumentale Deckengemälde &amp;#039;&amp;#039;Allegorie der himmlischen Vorsehung&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Macht der Barberini&amp;#039;&amp;#039; genannt) im großen Saal des Palazzo Barberini.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[antike]] Baudenkmäler nahm Urban VIII. bei seinen modernisierenden Baumaßnahmen allerdings keinerlei Rücksicht. So gab er das [[Kolosseum]] in Rom als Steinbruch frei, so dass noch heute in Rom das lateinische Sprichwort umgeht: „Quod non fecerunt Barbari, fecerunt Barberini“ – „Was die Barbaren nicht schafften, schafften die Barberini“. Er ließ die [[Engelsburg]] verstärken und mit modernen Kanonen ausrüsten. Das südöstlich von Rom gelegene [[Castel Gandolfo]] baute er zu seiner Sommerresidenz aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenpolitik ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1625 schuf Urban VIII. eine erste [[kirchenrecht]]liche Regelung, die Bestimmungen zum Verfahren der [[Seligsprechung|Selig-]] und [[Heiligsprechung]]sprozesse enthielt. Er gründete 1627 das [[Collegium Urbanum]] und richtete die [[päpstliche Druckerei]] ein. Urban VIII. bestätigte in seinem [[Pontifikat]] mehrere geistliche Orden und setzte die auf den Beschlüssen des [[Konzil von Trient|Konzils von Trient]] beruhenden Regelungen für die Residenzpflicht der Bischöfe durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1628 erließ er das Verbot, den [[Heiliger Geist|Heiligen Geist]] in Menschenform abzubilden. Papst [[Benedikt XIV. (Papst)|Benedikt XIV.]] verfügte in 1745, dass der Heilige Geist ausschließlich als Taube dargestellt werden solle.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kath.ch/newsd/der-heilige-geist-was-sie-schon-immer-ueber-den-dritten-im-goettlichen-bund-wissen-wollten/ Der Heilige Geist – Was Sie schon immer über den Dritten im göttlichen Bund wissen wollten.]; abgerufen am 11. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl an der Spitze der Kirchenhierarchie stehend, gelang es ihm nicht, der [[Inquisition]] Einhalt zu gebieten – so fallen der Prozess und die Verurteilung [[Galileo Galilei]]s in sein Pontifikat. Urban VIII., der sich als Förderer der Künste und Wissenschaften betätigt hatte, bewunderte den Forscher Galileo, war jedoch auf Drängen der Inquisition gezwungen, mit diesem zu brechen. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass Urban VIII. seinen Jugend- und Studienfreund durch den erzwungenen Widerruf seiner Lehren vor dem Tod auf dem [[Scheiterhaufen]] bewahrt hat. Mit dem Fall Galilei wurde während des Pontifikats Urbans VIII. der [[Konflikt]] zwischen kirchlichem [[Autorität]]sanspruch und freier Wissenschaft zum ersten Mal über die Kirche hinaus ins gesellschaftliche Bewusstsein gehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach zwischen 1624 und 1634 empfing Urban zu Audienzen die englische Adelige [[Maria Ward]], die von ihm die Bestätigung zur Gründung eines an den Konstitutionen der Jesuiten orientierten weiblichen Ordens erwartete, der die institutionelle Basis für ihre zahlreichen, bereits existenten Institute zur Ausbildung von Mädchen und jungen Frauen bilden sollte. Da Maria Ward die kirchlichen [[Klausur (Kloster)|Klausurregelungen]] nicht anerkennen wollte, wurde ihr Ansinnen zu ihren Lebzeiten abgelehnt. 1631 verfügte er mit einer später korrigierten [[Päpstliche Bulle|Bulle]] die Aufhebung der von ihr gegründeten, damals &amp;#039;&amp;#039;Englische Fräulein&amp;#039;&amp;#039; genannten, [[Congregatio Jesu]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als theologie- und kirchengeschichtlich bedeutsam erwies sich, dass Urban VIII. mit der Bulle „[[In eminenti]]“ 1643 die erste päpstliche Verurteilung des [[Jansenismus]] veröffentlichte und damit einen langanhaltenden Konflikt auslöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gian Lorenzo Bernini - Portrait d&amp;#039;Urbain VIII.jpg|mini|Urban VIII. (von [[Gian Lorenzo Bernini|Bernini]], 1632)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffallend zurückhaltend agierte der Barberini-Papst im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], der in sein [[Pontifikat]] fiel. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Papst [[Gregor XV.]] gewährte er Kaiser [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] keine Gelder mehr, obwohl dieser nicht nur in den [[Habsburgische Erblande|habsburgischen Erblanden]] mit aller Schärfe die [[Gegenreformation]] durchführte, sondern durch das [[Restitutionsedikt]] auch den – infolge protestantischer Säkularisation – verlorenen Kirchenbesitz einschließlich vieler Fürstbistümer und Klöster an die katholische Kirche zurückgab. Urbans Sympathien waren auf der Seite Frankreichs, weil er eine Umklammerung des [[Kirchenstaat]]es durch die [[Habsburger]] befürchtete, die den Süden der [[Italienische Halbinsel|Italienischen Halbinsel]] (Königreiche Neapel und Sizilien) und jenseits der Alpen weite Teile Mittel- und Osteuropas beherrschten, dazu Spanien und die spanischen Niederlande, und die er keinesfalls auch noch in Norditalien Fuß fassen sehen wollte. Im [[Mantuanischer Erbfolgekrieg|Mantuanischen Erbfolgekrieg]] unterstützte er daher den französischen Kandidaten gegen den spanisch-habsburgischen.&amp;lt;ref&amp;gt;David Perrot: [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=420&amp;amp;url_tabelle=tab_texte &amp;#039;&amp;#039;Reichsitalien im Dreißigjährigen Krieg. Der Mantuanische Erbfolgekrieg und der Dreißigjährige Krieg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;1648: Krieg und Frieden in Europa.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, S. 153–160, München 1998] ISBN 3-88789-127-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Cicely Veronica Wedgwood]]: &amp;#039;&amp;#039;Der 30jährige Krieg&amp;#039;&amp;#039;. Cormoran Verlag, München 1999, ISBN 3-517-09017-4, S. 168f, 214f, 270f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch als „Vater der Christen“, wie er sich selbst sah, versuchte er sich ansonsten in den europäischen Konflikten so weit wie möglich [[Neutralität (Internationale Politik)|neutral]] zu verhalten. Er ergriff aber keine wirksamen Maßnahmen gegen die Machtpolitik des französischen Kardinals und Ersten Ministers [[Richelieu]]. Einzig das Bündnis Frankreichs mit der protestantischen Führungsmacht [[Schweden]] 1631 versuchte er offen zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 20.&amp;amp;nbsp;Mai 1631 die Truppen der katholischen Liga mit 26.800 Soldaten unter den Feldherren [[Gottfried Heinrich zu Pappenheim|Pappenheim]] und [[Johann T’Serclaes von Tilly|Tilly]] die [[Magdeburger Hochzeit|Stadt Magdeburg stürmten]], wurden alle Einwohner, ohne Ausnahme des Geschlechts, für [[Vogelfreiheit|vogelfrei]] erklärt. Es kam zu tagelangen Raubzügen, Vergewaltigungen und Ermordungen, bei denen mehr als 20.000 Bürger getötet wurden. In ganz Europa war man über dieses Massaker entsetzt und es gilt als das größte und schlimmste während des Dreißigjährigen Krieges. Es hieß, die Taten und der Schrecken seien in ihrer Entsetzlichkeit „nicht in Worte zu fassen und nicht mit Tränen zu beweinen“. Papst Urban VIII. hingegen verfasste am 24.&amp;amp;nbsp;Juni 1631 ein Schreiben, in dem er seine Freude über die „Vernichtung des Ketzernestes“ zum Ausdruck brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Verschwendungssucht vergrößerte sich das Defizit des Kirchenstaats von 16 Millionen Scudi zur Zeit seines Amtsantritts auf 35 Millionen im Jahr 1640. Daher planten im Jahre 1636 Mitglieder der spanischen Fraktion des Kardinalskollegiums seine Absetzung, womöglich gar Ermordung, um [[Laudivio Zacchia]] als Nachfolger zu wählen.&amp;lt;ref&amp;gt;John Bargrave: [https://archive.org/details/popealexandersev00bargrich/page/n5 &amp;#039;&amp;#039;Pope Alexander the Seventh and the College of Cardinals&amp;#039;&amp;#039;], 1867, herausgegeben als Nachdruck von James Craigie Robertson, 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Urban nach Castel Gandolfo abgereist war, fanden in Rom konspirative Treffen statt. Nachdem ihm diese jedoch verraten worden waren, kehrte er unverzüglich zurück, berief ein [[Konsistorium]] ein und verlangte Erklärungen; anschließend wies er sämtliche Kardinäle aus Rom aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Urban VIII Bernini Musei Capitolini.jpg|mini|Statue von Bernini (1635–40)]]&lt;br /&gt;
Das römische Volk, das unter den schwelgerischen Extravaganzen Urbans VIII. zu leiden hatte, soll bei der Nachricht von seinem Tod am 29.&amp;amp;nbsp;Juli 1644 in stürmischen Jubel ausgebrochen sein. Beigesetzt wurde er in einem prachtvollen Grabmal in [[Petersdom|St. Peter]] unmittelbar rechts von der [[Cathedra Petri (Kunstwerk)|&amp;#039;&amp;#039;Cathedra Petri&amp;#039;&amp;#039;]], welches zu den Meisterwerken Berninis zählt. Sein Nachfolger [[Innozenz X.]] zog die Nepoten Urbans VIII. zur Rechenschaft, doch diese flohen nach Frankreich zu Kardinal [[Jules Mazarin|Mazarin]], auf dessen Einwirken hin der Prozess 1646 niedergeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textausgaben und Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* Jolanta Wiendlocha (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Jugendgedichte Papst Urbans VIII. (1623–1644). Erstedition, Übersetzung, Kommentar und Nachwort.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2005, ISBN 3-8253-1687-4 (kritische Ausgabe der lateinischen Gedichte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kardinalskreierungen Urbans VIII.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RGG|8|818|819|Urban VIII.|[[Dominik Burkard]]}}&lt;br /&gt;
* Carolin Behrmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Rückkehr des lebenden Toten. Berninis Grabmal für Urban VIII. Barberini.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Horst Bredekamp]], [[Volker Reinhardt (Historiker)|Volker Reinhardt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Totenkult und Wille zur Macht. Die unruhigen Ruhestätten der Päpste in St. Peter.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2004, ISBN 3-534-17224-8, S. 179–196.&lt;br /&gt;
* [[Hubert Jedin]]: &amp;#039;&amp;#039;Urban VIII., Innozenz X. und der Stillstand der Gegenreformation&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Erwin Iserloh]], [[Josef Glazik]], Hubert Jedin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reformation, katholische Reform und Gegenreformation&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Kirchengeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; Band IV). Herder, Freiburg im Breisgau 1967, Sonderausgabe 1999, ISBN 3-451-27100-1, S. 661–669. bes. 661–665 [Urban VIII.].&lt;br /&gt;
* Ulrich Köchli: &amp;#039;&amp;#039;Urban VIII. und die Barberini. Nepotismus als Strukturmerkmal päpstlicher Herrschaftsorganisation in der Vormoderne&amp;#039;&amp;#039;. Anton Hiersemann, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-7772-1720-8.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613061422/http://www.bautz.de/bbkl/u/urban_viii.shtml |autor=Ernst Pulsfort|artikel=Urban VIII|band=12|spalte=929–933}}&lt;br /&gt;
* Sebastian Schütze: &amp;#039;&amp;#039;Kardinal Maffeo Barberini, später Papst Urban VIII., als Auftraggeber und Mäzen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Römische Forschungen der [[Bibliotheca Hertziana]].&amp;#039;&amp;#039; Band 32). Hirmer, München 2007, ISBN 978-3-7774-9670-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Urbanus VIII|Urban VIII.}}&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke|VD=17|PPN=004292669}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118625586}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118625586}}&lt;br /&gt;
* {{CE|http://www.newadvent.org/cathen/15218b.htm|Pope Urban VIII|Autor=Michael Ott|Band=15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Alfonso Visconti]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Lorenzo III. Castrucci]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Erzbischöfe von Spoleto|Bischof von Spoleto]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1608–1617&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Gregor XV.]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=[[Innozenz X.]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2=1623–1644&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Datei:C o a Urbanus VIII.svg|25px]][[Liste der Päpste|Papst]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118625586|LCCN=n85112080|VIAF=96062867}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Urban 08}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Papst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barberini]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apostolischer Nuntius in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präfekt der Apostolischen Signatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1568]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1644]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Urban VIII.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Barberini, Maffeo (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Geistlicher, Papst (1623–1644)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. April 1568&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barberino Val d’Elsa]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juli 1644&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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