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	<title>Urban Mining - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T20:15:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Urban_Mining&amp;diff=1684993&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Neoformosa: /* Urban Mining Valley */ Website und Projekt nicht mehr vorhanden</title>
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		<updated>2025-11-16T15:53:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Urban Mining Valley: &lt;/span&gt; Website und Projekt nicht mehr vorhanden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:anlage-vo-altes-bild.jpg|mini|300px|Aufbereitungsanlage für mineralische Abfälle]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urban Mining&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS}} für &amp;#039;&amp;#039;Bergbau im städtischen Bereich&amp;#039;&amp;#039;) bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtschürfung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befasst sich mit der Tatsache, dass die Urbanisierung ([[Stadt|Städte]], [[Infrastruktur]]en) riesige [[Rohstoff]]-Lagerstätten erzeugte und erzeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orf.at/v2/stories/2056716/2056715/ Urbane Lagerstätten erschließen] auf &amp;#039;&amp;#039;orf.at&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 9. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff wurde in den 1980er Jahren von Professor Hideo Nanjyo vom Forschungsinstitut für Mineralaufbereitung und Metallurgie&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www2.tagen.tohoku.ac.jp/lab/cmpm/en/ Forschungsinstitut für Mineralaufbereitung und Metallurgie].&amp;lt;/ref&amp;gt; an der [[Universität Tōhoku|Universität Tohoku]], Japan, geprägt und die Idee hat im 21. Jahrhundert in Japan (und in anderen Teilen Asiens) große Verbreitung gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jeongsoo Yu, Jia Che, Michiaki Omura, Kevin Roy B. Serrona: &amp;#039;&amp;#039;Emerging issues on Urban Mining in Automobile Recycling&amp;#039;&amp;#039;. In: Sunil Kumar (ed.): &amp;#039;&amp;#039;Integrated Waste Management&amp;#039;&amp;#039;. Vol. 2. InTech, 2016, ISBN 978-953-307-447-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Takashi Nakamura: &amp;quot;How to recover minor rare metals from e-scrap&amp;quot;. In: Neale Neelameggham, Shafiq Alam, Harald Oosterhof, Animesh Jha, David Dreisinger, Shijie Wang (eds.): &amp;#039;&amp;#039;Rare Metal Technology 2015. Minerals, Metals &amp;amp; Materials&amp;#039;&amp;#039;. Springer, ISBN 978-3-319-48188-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urban Mining umfasst die Identifizierung und Qualifizierung dieser [[anthropogen]]en [[Lagerstätte]]n, die Quantifizierung der darin enthaltenen [[Sekundärrohstoff]]e, [[Wirtschaftlichkeitsberechnung]]en vor dem Hintergrund der zur Verfügung stehenden technischen Rückgewinnungsvarianten und den derzeit erzielbaren und zukünftig prognostizierten Erlösen, die wirtschaftliche Aufbereitung und Wiedergewinnung der identifizierten [[Wertstoff]]e sowie die integrale Bewirtschaftung anthropogener Lagerstätten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LIT_Flamme&amp;quot;&amp;gt;S. Flamme, P. Krämer, G. Walter: &amp;#039;&amp;#039;Über die Kreislaufwirtschaft zum URBAN MINING – von der Produktverantwortung zu einer integralen Rohstoffbewirtschaftung.&amp;#039;&amp;#039; In: S. Flamme, B. Gallenkemper, K. Gellenbeck, S. Rotter, [[Martin Kranert|M. Kranert]], M. Nelles (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;12. Münsteraner Abfallwirtschaftstage.&amp;#039;&amp;#039; Münster 2011, ISBN 978-3-9811142-2-5, S. 141–148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei wird der Mensch nicht nur als Verbraucher, sondern auch als Produzent wertvoller [[Ressource]]n betrachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.urban-mining.com/index.php?id=22 urban-mining.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zur [[Abfallwirtschaft]] werden weniger die tagesaktuellen Stoffströme, sondern die in langlebigen Erzeugnissen oder auch Deponien gebundenen Stoffmengen betrachtet. Dabei ist es zunächst unerheblich, ob die Nutzungsdauer oder das Recycling dessen bereits begonnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wertschoepfungskette.jpg|mini|900px|links|Die [[Wertkette|Wertschöpfungskette]] beim Urban Mining]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisches Beispiel ist potentieller [[Bauschutt]], aus dem je nach Bauweise und Zusammensetzung Material für gleiche oder andere Bauzwecke entstehen kann. Ein Teilbereich des Urban Mining ist das [[Landfill Mining]], also der Abbau alter [[Deponie]]n bzw. Müllhalden. Die [[Phosphorrückgewinnung]] aus [[Klärschlamm]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Medienmitteilung der Baudirektion des Kantons Zürich |url=https://awel.zh.ch/internet/baudirektion/awel/de/aktuell.newsextern.-internet-de-aktuell-news-medienmitteilungen-2019-klaerschlamm_45_in_45_rohstoff_45_verwandeln_45_neues_45_verfahren_45_fuer_45_industrielle_45_produktion_45_geeignet.html |titel=Klärschlamm in Rohstoff verwandeln: Neues Verfahren für industrielle Produktion geeignet |datum=2019-06-03 |abruf=2019-10-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191014185906/https://awel.zh.ch/internet/baudirektion/awel/de/aktuell.newsextern.-internet-de-aktuell-news-medienmitteilungen-2019-klaerschlamm_45_in_45_rohstoff_45_verwandeln_45_neues_45_verfahren_45_fuer_45_industrielle_45_produktion_45_geeignet.html |archiv-datum=2019-10-14 |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Beispiel für die mit urban mining verbundene Nachhaltigkeit, denn [[Phosphor]], der vor allem für Düngemittel verwendet wird, ist ein bergmännisch gewonnener, endlicher Rohstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urban mining kann einen Beitrag zur Unabhängigkeit von Rohstoffimporten leisten und damit auch nationale Standards des Umweltschutzes bei der Rohstoffgewinnung sichern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/abfallwirtschaft/urban-mining#die-chancen-nutzen Felix Müller: &amp;#039;&amp;#039;Urban Mining&amp;#039;&amp;#039;], Mitteilung des [[Umweltbundesamt (Deutschland)|Umweltbundesamtes]] vom  16. Mai 2022, abgerufen am 10. Sep. 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Differenzierung urbaner Minen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:URBANE MINEN.jpg|mini|Je nach Verwendungszeitraum lassen sich die verschiedenen Lager in lang- und kurzfristige urbane Minen unterscheiden.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das relevante Unterscheidungsmerkmal bei der Betrachtung urbaner Minen ist – im Sinne einer Lebenszyklusbetrachtung – der Zeitraum der Freisetzung der Ressourcen, also der Zeitraum, in dem die in Konsum- und Produktionsgütern verwendeten Rohstoffe zeitlich gebunden sind (&amp;#039;&amp;#039;Resource Conversion Cycle&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede der vier Lagerstätten einer „urbanen Mine“ – Produktion, Konsum, Entsorgung und Aufbereitung – hat dabei einen Einfluss auf die integrale Rohstoffbewirtschaftung im Sinne des Urban Minings sowie die Freisetzung der Ressourcen: Angefangen bei einem der Produktion vorausgehenden recyclingfreundlichen Produktdesign (beispielsweise [[Cradle to Cradle]]), über die Schaffung neuer Konsumstrategien (wie beispielsweise dem [[Leasing]]), um Rohstoffe direkt zu sichern, der Schaffung effizienter industrieller Rücknahme- und haushaltsnaher Entsorgungssysteme (beispielsweise [[Abfalltrennung]] und Rücknahmesysteme) bis hin zur Entwicklung effizienter Aufbereitungs-, mit denen eine qualitativ und quantitativ hochwertige Rohstoffrückgewinnung sichergestellt werden kann sowie Wiederverwendungsstrategien. Je nach Bindungszeitraum der Ressourcen lassen sich die verschiedenen Minen in lang- und kurzfristige „urbane Minen“ einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutliche Unterschiede ergeben sich für die verschiedenen Minen darüber hinaus noch im Grad der Wertstoffdichte, dem erforderlichen Aufwand zur Aufbereitung für die Nutzung der Sekundärrohstoffe (werkstofflich, rohstofflich, energetisch), dem Grad der Wertminderung durch die vorangegangene Konsumtion sowie die jeweils erzielbaren Erlöse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LIT_Flamme&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzen von Urban Mining ==&lt;br /&gt;
Urban Mining ist eine kreislaufwirtschaftliche Strategie, die ökonomische Vorteile eng mit ökologischen Vorteilen verzahnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sonderabfall-wissen.de/wissen/der-staedtische-raum-als-rohstofflager-die-baubranche-recyclingwirtschaft-und-urban-mining/ |titel=Der städtische Raum als Rohstofflager, Baubranche, Recyclingwirtschaft und Urban Mining |werk=Sonderabfallwissen |datum=2022-09-01 |abruf=2023-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urban Mining verringert die Abhängigkeit von steigenden Rohstoffpreisen und von Importen. [[Entsorgung]]sunternehmen ersparen der deutschen Volkswirtschaft durch das [[Recycling]] schon heute einige Milliarden Euro. Im Fall von [[Kupfer]] wurden Schätzungen zufolge 2009 weltweit ca. 300 Millionen Tonnen genutzt. Die Reserven an Kupfer lagen bei 490 Millionen Tonnen. Somit sind jene Bestände, die in Infrastruktur, Bauwerken und mittellanglebigen Produkten enthalten sind, den natürlichen Reserven massenmäßig ebenbürtig. [[Helmut Rechberger]] geht davon aus, dass dieses Verhältnis bei einer Vielzahl anderer Rohstoffe ähnlich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Rechberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Urban Mining ist mehr.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MüllMagazin.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2, 2009, S. 2. (Rubrik: Auf ein Wort), Rhombos-Verlag, {{ISSN|0934-3482}} [http://www.urbanmining.at/urban-mining-ist-mehr/741 (online)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urban Mining mindert die [[Umweltverschmutzung|Umweltbelastungen]]. Das Recycling unterschiedlicher Abfälle sparte seit 1990 über 50 Millionen Tonnen Kohlendioxid ein, rund ein Viertel dessen, was ganz Deutschland insgesamt seither an Treibhausgasen eingespart hat. Der intelligente Umgang mit Rohstoffen ermöglicht auch Menschen in weniger entwickelten Regionen der Welt, den Lebensstandard nachhaltig zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit wohnen erstmals in der Geschichte mehr Menschen in der Stadt als auf dem Land. Aller Voraussicht nach werden in 25 Jahren sogar zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Wo die Einkommensunterschiede zwischen Stadt und Land hoch sind, wachsen die Städte rasant. Dies gilt vor allem für Entwicklungs- und [[Schwellenland|Schwellenländer]]. Insbesondere in den Bereichen Luft-, Wasser- und Bodenreinhaltung sind hohe Investitionen zu erwarten. Den Investitionsbedarf in die Infrastruktur der weltweiten Ballungszentren beziffern Experten bis 2030 auf geschätzte 40 Billionen Dollar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausschleusen von Gefahrstoffen ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen von Baumaßnahmen im Gebäudebestand lassen sich mineralische [[Baustoff|Baustoffe]] wie Kies, Sand, Gips, Zement, [[Beton]] und Ziegel bergen. Allerdings haben Schadstoffe in früher eingebrachten Baustoffen (z. B. [[Asbest]], [[Polychlorierte Biphenyle]], Künstliche Mineralfasern) und bauchemischen Produkten (z. B. asbesthaltige Spachtelmassen und Fliesenkleber), aber auch nutzungsbedingte Kontamination vor allem in Gewerbe- und Industriebauten, Auswirkungen auf die Wiedernutzbarmachung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sonderabfall-wissen.de/interviews/gefahren-im-baubestand-schadstoffbeseitigung-heute/ |titel=Gefahren im Baubestand – Schadstoffbeseitigung heute |werk=Sonderabfallwissen |datum=2022-09-01 |abruf=2023-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sinne einer guten Vermarktungsfähigkeit müssen sekundäre Baustoffe schadstofffrei sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ifat.de/de/messe/industry-insights/den-ressourcenschatz-im-bausektor-heben/ |titel=Den Ressourcenschatz im Bausektor heben |werk=IFAT Munich |abruf=2023-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es bedarf deshalb fachgerechter Schadstofferkundungen, um schadstoffhaltige Fraktionen bei Baumaßnahmen auszuschleusen, als [[gefährliche Abfälle]] zu beseitigen und damit eine Anreicherung von Gefahrstoffen in Rezyklaten zu vermeiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1968/publikationen/uba_broschuere_urbanmining_rz_screen_0.pdf |titel=Urban Mining. Ressourcenschonung im Anthropozän |werk=Umweltbundesamt |datum=2017-07-01 |abruf=2023-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf hat die Gesetzgebung reagiert und zunächst die Verordnungsermächtigung des Chemikaliengesetzes erweitert. Hier finden sich inzwischen Informations- und Mitwirkungspflichten des Auftraggebers von Tätigkeiten an Bauwerken oder Erzeugnissen über darin enthaltene Gefahrstoffe ([[Chemikaliengesetz (Deutschland)|Chemikaliengesetz]] § 19 Abs. 3, Nr. 16).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=S. Giern, Ch. Hohlweck, O. Dünger, M. Kessel |url=https://www.gesamtverband-schadstoff.de/media/textbeitrag_sg_ch_od_mk_gvss_bogen.pdf |titel=Recycling ohne Gefahrstoffe kann knappe Ressourcen ersetzen |werk=Gesamtverband Schadstoffsanierung e. V. |abruf=2023-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Erkundung und Bewertung von Asbest in baulichen und technischen Anlagen bei Bau- und Abbruchmaßnahmen hat der [[Verein Deutscher Ingenieure]] bereits eine Richtlinie erarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vdi.de/richtlinien/details/vdi-6202-blatt-3-schadstoffbelastete-bauliche-und-technische-anlagen-asbest-erkundung-und-bewertung |titel=VDI 6202 Blatt 3. Schadstoffbelastete bauliche und technische Anlagen - Asbest - Erkundung und Bewertung |werk=Verein Deutscher Ingenieure (VDI) |datum=2021-09-01 |abruf=2023-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fachkongress Urban Mining ==&lt;br /&gt;
Der erste &amp;#039;&amp;#039;Fachkongress Urban Mining&amp;#039;&amp;#039; fand erstmals am 25. März 2010 im Standort Iserlohn statt. Er war als branchenübergreifender Kongress mit internationaler Ausrichtung und renommierten Referenten geplant. 85 Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden und Hochschulen hatten sich im Kongresszentrum der [[Sammlung aus Städtereinigung und Entsorgung|SASE]] versammelt, um sich wichtigen Zukunftsthemen zu widmen. Der Nachhaltigkeitsgesichtspunkt (Ökologie, Soziales, Ökonomie) stand im Fokus der Veranstaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat der Kongress im November 2015 zum 6. Mal stattgefunden und soll weiterhin jährlich stattfinden. Im Juni 2014 fand der Fachkongress erstmals in der [[Messe Essen]] zusammen mit der begleitenden Urban Mining Expo statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.urban-mining-expo.de/zukunftsthema/ |text=urban-mining-expo.de |wayback=20140811234033}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wird seit 2011 auf dem Kongress der &amp;#039;&amp;#039;Urban Mining Award&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urban Mining Award ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Umaward.jpg|mini|Der erste URBAN MINING Award, verliehen an Klaus Töpfer.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Urban Mining Award&amp;#039;&amp;#039; ist eine seit 2011 vergebene Auszeichnung für die Kreislauf- und Umweltwirtschaft. Der Award wird seither jährlich im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;Fachkongresses Urban Mining&amp;#039;&amp;#039; vom &amp;#039;&amp;#039;Urban Mining e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; vergeben. Er zeichnet nach eigener Aussage besondere Verdienste und Leistungen für die Förderung und Umsetzung einer konsequenten [[Kreislaufwirtschaft]] aus. Darüber hinaus fördert der Urban Mining Award nachhaltige Ideen, Konzepte und Strategien für die Kreislauf- und Umweltwirtschaft. Bekannte Preisträger waren bisher unter anderem [[Klaus Töpfer]] (2011), [[Udo E. Simonis]] (2012), [[Ranga Yogeshwar]] (2012), [[Peter Baccini]] und [[Paul H. Brunner]] (2013), [[Martin Jänicke]] (2013), [[Martin Faulstich]] (2014), [[Eric Mayer]] (2014), [[Michael Braungart]] (2015) und [[Annette Hillebrandt]] (2015).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://urban-mining-award.de/index.php?id=223/ Homepage des Awards]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.um-technologies.com/?p=279 |wayback=20131017182214 |text=um-technologies.com}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.umweltrat.de/DE/DerSachverstaendigenratFuerUmweltfragen/dersachverstaendigenratfuerumweltfragen_node.html |wayback=20140620091511 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Sachverständigenrat für Umweltfragen&amp;#039;&amp;#039;}}, ([[Sachverständigenrat für Umweltfragen|SRU]]), abgerufen am 18. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.braungart.com/de/content/%C3%BCber-michael-braungart |text=Über Michael Braungart |wayback=20180928121603}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urban Mining e. V. ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Urban Mining e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; ist ein im März 2011 gegründeter, [[gemeinnützig]]er Verein mit Sitz in [[Essen]]. Der Verein ist unter anderem Ausrichter des jährlich stattfindenden Fachkongresses Urban Mining und des, im Rahmen dieser Veranstaltung, verliehenen Urban Mining Awards. Der Urban Mining e.&amp;amp;nbsp;V. fördert nach eigener Aussage nachhaltige Ideen, Konzepte und Strategien für die Kreislauf- und Umweltwirtschaft, die insbesondere dem Aspekt der [[Rohstoff]]rückgewinnung Rechnung tragen und den bewussten Umgang mit den natürlichen [[Ressourcen]] der Erde berücksichtigen. Weitere Ziele des Vereins sind die Schaffung von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Hochschulbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://urban-mining-verein.de/home/ Homepage des Urban-Mining-Vereins]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Urban Mining e.&amp;amp;nbsp;V. wurde 2013 von der Initiative [[Deutschland – Land der Ideen]] mit dem Preis „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.land-der-ideen.de/ausgezeichnete-orte/preistraeger/urban-mining-st-dte-als-rohstoffmine |wayback=20131016131952 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Urban Mining e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschland – Land der Ideen]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urban Mining Valley ==&lt;br /&gt;
Das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Urban Mining Valley&amp;#039;&amp;#039; – damit ist das Ruhrgebiet gemeint – hatte zum Ziel, Innovationen, Geschäftsgründungen und Entwicklung von Geschäftsmodellen rund um das Thema Urban Mining zu fördern. Das Projekt wurde von einem Mitgründer und Vorstand des Urban Mining Vereins 2014 ins Leben gerufen worden. Die Assoziation zum Silicon Valley war gewollt. Wie die Computer-Technologie in dem sogenannten 5. [[Kondratjew-Zyklus]] der Innovationstreiber war, so sollen dies im 6. Kondratjew-Zyklus Innovationen im Rohstoff- und Umweltbereich sein. Weiteres Ziel des Projektes ist, durch [[Crowdsourcing]] und [[Open Innovation]] eine breite Zahl von Ideengebern, Innovatoren und Investoren zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kreislaufwirtschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Recycling]]&lt;br /&gt;
* [[Landfill Mining]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Mehlhart, Veronika Ustohalova: [http://www.oeko.de/uploads/oeko/oekodoc/1373/2012-008-de.pdf &amp;#039;&amp;#039;Landfill Mining, Option oder Fiktion?&amp;#039;&amp;#039;] Workshop des Öko-Institut e.V in Berlin, 10. Februar 2012. (Tagungsunterlagen)&lt;br /&gt;
* Georg Mehlhart, Veronika Ustohalova: [http://www.oeko.de/oekodoc/1802/2013-479-de.pdf &amp;#039;&amp;#039;Landfill Mining, Option oder Fiktion?&amp;#039;&amp;#039;] Öko-Institut, Freiburg im Breisgau 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Urban mining|Urban Mining}}&lt;br /&gt;
* [http://publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_174772.pdf publik.tuwien.ac.at: &amp;#039;&amp;#039;„Urban Mining“ - Abfall als Rohstoffquelle der Zukunft&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 724&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1124842896}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recycling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Neoformosa</name></author>
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