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	<title>Uralmasch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T23:22:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Uralmasch&amp;diff=2600895&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W. am 15. September 2024 um 20:43 Uhr</title>
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		<updated>2024-09-15T20:43:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
|Name              = Uralmasch&lt;br /&gt;
|Logo              = &lt;br /&gt;
|Unternehmensform  = [[Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
|ISIN              = &lt;br /&gt;
|Gründungsdatum    = 15. Juli 1933 in Jekaterinburg&lt;br /&gt;
|Auflösungsdatum   = &lt;br /&gt;
|Auflösungsgrund   = &lt;br /&gt;
|Sitz              = [[Jekaterinburg]]&lt;br /&gt;
|Leitung           = Andrej Leonidowitsch Kuznezow&lt;br /&gt;
|Mitarbeiterzahl   = 6.000&lt;br /&gt;
|Umsatz            = 130 Mio. US-Dollar&amp;lt;small&amp;gt;(2017)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Stand             = 2019&lt;br /&gt;
|Branche           = [[Maschinenbau]]&lt;br /&gt;
|Homepage          = [https://www.uralmash.ru/en/ www.uralmash.ru]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uralmasch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher &amp;#039;&amp;#039;Uralmaschsawod&amp;#039;&amp;#039;, {{ruS|Уральский Машиностроительный Завод|Uralski Maschinostroitelny Sawod}}, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Ural-Maschinenbaufabrik&amp;#039;&amp;#039;; heute {{lang|ru|Уральский Завод Тяжелого Машиностроения|Uralski Sawod Tjaschelowo Maschinostrojennija}}, abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;USTM&amp;#039;&amp;#039;, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Ural-Schwermaschinenfabrik&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Uralmaschplant&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Russland|russisches]] Unternehmen des Schwermaschinenbaus in [[Jekaterinburg]] mit weiteren Produktionskapazitäten in [[Orsk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Produkte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Yekaterinburg Uralmash 005 4268.jpg|mini|Eingangstor von Uralmasch in Jekaterinburg (Baudenkmal, Zustand 2019)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RIAN archive 1274 Tanks going to the front.jpg|mini|T-34-Panzer von Uralmasch (1942)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dragline excavator in the Baltic Oil Shale Basin.jpg|mini|[[Schürfkübelbagger]] von Uralmasch im [[Ölschiefer]]-Tagebau bei [[Narva (Stadt)|Narva]] in [[Estland]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uralmasch wurde im Zuge des 1. sowjetischen [[Fünfjahresplan]]s 1928–1933 als ein wichtiger Baustein der [[Stalin]]schen Industrialisierungspolitik an einem damals schon seit 200 Jahren bestehenden Standort der Metallindustrie in Swerdlowsk (heute wieder Jekaterinburg) errichtet. Das Werk ging 1933 in Betrieb und stellt seither Ausrüstungen für die Eisen- und Stahlindustrie (vor allem für Gießereien und Walzwerke) sowie für Bergwerke her. Zudem wurden Brecher und Bagger für den Einsatz in Steinbrüchen produziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahrbuch&amp;quot;&amp;gt;Max Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch Baumaschinen 2019.&amp;#039;&amp;#039; Podszun-Verlag, 2018, ISBN 978-3-86133-894-9, Seite 71.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] konzentrierte sich die Fertigung ausschließlich auf Rüstungsgüter. So wurden hier 30.000 Geschütze und 5.500 Panzer und [[Selbstfahrlafette]]n gebaut, u.&amp;amp;nbsp;a. der [[T-34]], der [[SU-100]] und der [[SU-122]] sowie die [[122-mm-Haubitze M1938 (M-30)|Haubitze M-30]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg spezialisierte sich Uralmasch auf die Herstellung großer Bergbaumaschinen, u.&amp;amp;nbsp;a. auf Großbagger für den Tagebau (wie etwa die [[Uralmasch EKG|Baureihe EKG]]), Gesteinsbrecher und -mühlen, später auch auf Stranggussanlagen und Öl- und Gasbohreinrichtungen einschließlich der Offshore-Technik für die Ölförderung im [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meer]]. Auch die Anlage für die [[Kola-Bohrung|Rekord-Tiefbohrung]] von 12,3 Kilometern auf der [[Halbinsel Kola]] von 1970 bis 1989, bei der 45.000 Gesteinsproben entnommen wurden, lieferte Uralmasch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.planet-schule.de/mm/die-erde/Barrierefrei/pages/Die_Hoelle_angebohrt.html &amp;#039;&amp;#039;Sowjetunion gräbt tiefstes Loch der Erde&amp;#039;&amp;#039;], in: www.planet-schule.de, 15. Mai 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Sowjetzeit, in der das Unternehmen zeitweise bis zu 16.500 Menschen beschäftigte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahrbuch&amp;quot; /&amp;gt;, wurde Uralmasch in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und die Belegschaft stark reduziert. 1996 wurde Uralmasch mit dem Petersburger Unternehmen für Kraftwerks- und Kernenergietechnik &amp;#039;&amp;#039;Izhora&amp;#039;&amp;#039; verschmolzen (&amp;#039;&amp;#039;Uralmasch-Izhora&amp;#039;&amp;#039;) und in den damit größten russischen Maschinenbaukonzern [[OMS (Unternehmen)|OMS]] (OMZ) eingegliedert. 2005 ging das Bohranlagengeschäft mit dem Entwicklungsteam an die &amp;#039;&amp;#039;Integra&amp;#039;&amp;#039;-Gruppe. Um 2010 wurde das Geschäft mit Bohrgerät im Zuge der Sanierung durch den [[Gazprom]]-Konzern wieder aufgenommen. Die Uralmasch-Aktien wurden 2015 von einem geschlossenen Investmentfonds der [[Gazprombank]] übernommen, wodurch die Bergbau-, Öl- und Gasfördertechnik wieder vom Kraftwerksbau getrennt wurde. Heute beschäftigt das Unternehmen etwa 6.000 Mitarbeiter. Tochterunternehmen sind auch im Dienstleistungsbereich tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Auch der Wohnbezirk um das ausgedehnte Unternehmen heißt Uralmasch. Die teils im [[Konstruktivismus (Architektur)|konstruktivistischen]] Stil errichtete Wohnstadt, die an die Stelle von Hunderten Barackenunterkünften trat, sowie das Gebäude der Werksleitung und das Handelshaus entstanden 1929 bis 1935, seit 1932 teilweise unter maßgeblicher Beteiligung des [[Bauhaus]]-Schülers [[Béla Scheffler]], der mit der Bauhaus-Brigade von [[Hannes Meyer]] in die Sowjetunion gegangen war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bauhaus-Universität Weimar]]: [https://www.uni-weimar.de/de/architektur-und-urbanistik/professuren/denkmalpflege-und-baugeschichte/lehre/studentenprojekte/bauhaus-ural/ &amp;#039;&amp;#039;Das Bauhaus im Ural&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Nähe liegt auch die [[Uralmasch (Metro Jekaterinburg)|Metrostation Uralmasch]]. Der in der Bauphase des Unternehmens 1930 gegründete Betriebsfußballclub &amp;#039;&amp;#039;Uralmaschstroj&amp;#039;&amp;#039; (bzw. später &amp;#039;&amp;#039;Uralmaschsawod&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Uralmasch Swerdlowsk&amp;#039;&amp;#039;) heißt heute FK [[Ural Jekaterinburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Baumaschinenherstellern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Uralmash plant|Uralmasch}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uralmash.ru/en/about/history/ Website des Unternehmens] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinen- und Gerätehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegswirtschaft im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagenbauunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbautechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Jekaterinburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Oblast Swerdlowsk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1933]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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