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	<title>Uors - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Plutowiki: Kategorie:Ort im Val Lumnezia</title>
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		<updated>2025-10-21T04:09:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Ort im Val Lumnezia&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Uors&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Uors COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Uors.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Uors&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Surselva&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Lumnezia&lt;br /&gt;
| PLZ = 7114&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.7007&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.1834&lt;br /&gt;
| HÖHE = 927&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 0.82&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 90&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 2000&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.lumnezia.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uors&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsche Sprache|deutsch]] und bis 1943 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Furth&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Ortschaft]] und eine ehemalige [[politische Gemeinde]] in der 2013 gebildeten Gemeinde [[Lumnezia]] im [[Kanton Graubünden|bündnerischen]] [[Val Lumnezia|Lugnez]]. Sie bildete 1963 bis 2001 mit [[Peiden]] die Gemeinde [[Uors-Peiden]] und war 2002 bis 2012 Teil der Gemeinde [[Suraua]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Über der Schlucht von Val Mulin gelegen, wo sich der [[Glenner|Glogn]] (auf Deutsch: Glenner) und der [[Valserrhein]] vereinigen, liegt der Ort an einer Nahtstelle der Verbindungswege zwischen dem Oberlugnez, dem Talzentrum [[Vella GR|Vella]] und dem südlich gelegenen Valsertal. Alte Wegverbindungen führen taleinwärts über [[Surcasti]] nach [[Vrin]] Richtung [[Passo della Greina|Greina]] oder zu Fuss durch ein geologisch unstabiles Rutschgebiet nach [[Degen GR|Degen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine frühe Besiedlung belegen Funde aus der späten [[Bronzezeit]] und Reste einer spät[[eisenzeit]]lichen Siedlung im Nachbarort Surcasti. Erstmals erwähnt wird Uors in [[Karolinger|karolingischer]] Zeit im [[Urbar (Verzeichnis)|Reichsurbar]] von 831 als &amp;#039;&amp;#039;villa Vorce&amp;#039;&amp;#039; und tritt 1290/98 als &amp;#039;&amp;#039;Furze&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise 1325 als &amp;#039;&amp;#039;Vurz&amp;#039;&amp;#039; auf, was die ab 1376 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Furt&amp;#039;&amp;#039; bezeugte, bis 1943 offizielle deutsche Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Furth&amp;#039;&amp;#039; ergab. Die heutige Namensform &amp;#039;&amp;#039;Uors&amp;#039;&amp;#039; ist eine Weiterentwicklung der [[spätmittelalter]]lichen Lautung &amp;#039;&amp;#039;Vurz&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsname geht auf lateinisch &amp;#039;&amp;#039;bǐfurcus&amp;#039;&amp;#039; «gegabelt» zurück und bezieht sich auf die Gabelung der beiden Täler [[Val Lumnezia|Lugnez]] (Talfluss Glenner) und [[Valsertal (Graubünden)|Valsertal]] (Talfluss Valserrhein).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Rätisches Namenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, bearb. und hrsg. von [[Andrea Schorta]]. Francke, Bern 1964, S.&amp;amp;nbsp;42 &amp;#039;&amp;#039;(bifurcus)&amp;#039;&amp;#039; und 879 &amp;#039;&amp;#039;(Uors)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle Uors von Westen.jpg|mini|links|x230px|Kapelle St. Karl Borromeo]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Uors 1962.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 1963]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Lumnezia, Peiden, Duvin, Furth v. N. O. aus 4000 m-Inlandflüge-LBS MH01-001367.tif|mini|x280px|Luftbild aus 4000 m von [[Walter Mittelholzer]] von 1919. Uors-Peiden befindet sich Mitte rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] stand Uors als [[Lehen]] des [[Bistum Chur|Bistums Chur]] bis 1371 unter der [[Vogtei (HRR)|Vogtei]] der Feudalherren von [[Burg Belmont|Belmont]] und ab 1390 der [[Freiherren von Sax|Sax-Misox]]. 1538 fand der Auskauf der Hoheitsrechte statt. Uors bildete bis 1851 eine [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]] mit [[Tersnaus]] und [[Duvin]], danach eine eigene [[politische Gemeinde]]. Nachbargemeinden waren [[Camuns]], Tersnaus, [[Surcasti]], [[Degen GR|Degen]], [[Vella GR|Vella]] und [[Peiden]]. Von 1963 bis 2001 bildete es zusammen mit Peiden die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Uors-Peiden&amp;#039;&amp;#039;. Ab 2002 gehörte Uors zur neu gebildeten, nur zehn Jahre lang existierenden Gemeinde [[Suraua]], bis diese Anfang 2013 in der neu gegründeten Gemeinde [[Lumnezia]] aufging. Kirchlich gehörte der Ort zuerst zur [[Katholische Kirche Pleif|Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Vinzenz in Pleif]], ab 1528 zu derjenigen von Surcasti. Uors war bis ins späte 20. Jahrhundert im Turnus [[Landsgemeinde#Graubünden|Landsgemeinde]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ort des [[Kreis Lumnezia/Lugnez|Kreises Lumnezia/Lugnez]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Uors gehörten bis 1903 die Siedlungen Crestas {{Coordinate|NS=46.698261|EW=9.188677|type=city|region=CH-GR|text=ICON2|name=Crestas}} und Caglia {{Coordinate|NS=46.700082|EW=9.190690|type=city|region=CH-GR|text=ICON2|name=Caglia}} (beide abgegangen) sowie Runs {{Coordinate|NS=46.700020|EW=9.193067|type=city|region=CH-GR|text=ICON2|name=Runs}} auf der Siedlungsterrasse von [[Camuns]]. Die alpine Landwirtschaft prägt den Alltag und die Siedlungsstruktur weitgehend bis heute. 1965 wurde eine landwirtschaftliche Gütermelioration durchgeführt mit dem Ziel, den bäuerlichen Erwerb der Ortschaften zu erhalten. 1970 entstanden in Uors ein Primarschul- und ein Kulturzentrum für die Ortschaften Uors, Peiden, Camuns, Tersnaus und Surcasti; das Primarschulzentrum existierte bis 2008.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Der stete Ausbau der Glennerstrasse verbesserte im 20. Jahrhundert die Verkehrslage und die Anbindung an das Regionalzentrum [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ siehe auch Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;[[Lumnezia#Geschichte|Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Lumnezia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1950|| 1960&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 156|| 104|| 88|| 91&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung verminderte sich seit dem 19. Jahrhundert durch Abwanderung und infolge weiterer struktureller Einflüsse, vorab in der alpinen [[Berglandwirtschaft]]. Auch die Erwerbsstruktur wandelte im Laufe der Zeit stark. Waren 1960 noch rund ein Drittel der Bewohner in der Landwirtschaft und im Gewerbe tätig, gibt es heute nur noch wenige solche Betriebe. Eine Existenz bieten alternativ der Tourismus, das Gewerbe und die Bauwirtschaft mit dem Zweitwohnungsbau, der allerdings stark eingeschränkt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 entstand in Uors ein Primarschul- und ein Kulturzentrum für die Nachbarschaften im Unterlugnez: Peiden, Camuns, Tersnaus und dem Nachbarort [[Surcasti]]. Das Primarschulzentrum existierte bis 2008 und wird heute wegen der veränderten Bevölkerungsstruktur auch andersartig genutzt. Seit 2013 liegt das Verwaltungszentrum von Uors auf der gegenüber liegenden Lugnezer Talseite in Vella in der fusionierten Talgemeinde [[Lumnezia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In Uors steht die [[Kapelle St.&amp;amp;nbsp;Karl Borromeo]] aus dem 17. Jahrhundert. Eine schmale Hängebrücke für Wanderer führt über Runs und Caglia über die Val Tersnaus.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Lumnezia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1460|Uors|Autor=Adolf Collenberg|Datum=2016-12-08}}&lt;br /&gt;
* Caduff Christian. &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeporträt Uors/Peiden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bündner Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 12. Mai 1984.&lt;br /&gt;
* Duri Blumenthal, Armin Caduff u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Kulturführer Val Lumnezia und Chur/Vella.&amp;#039;&amp;#039; 2000, S.&amp;amp;nbsp;201&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirchen in Surcasti und Uors.&amp;#039;&amp;#039; In: Peda-Kunstführer Nr.&amp;amp;nbsp;363/1996, ISBN 3-89643-019-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.lumnezia.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Lumnezia]&lt;br /&gt;
* [https://www.surselva.info/Ferienregionen/Lumnezia/Winter/Uors Uors Tourismus] auf surselva.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1460|Uors|Autor=Adolf Collenberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Surselva}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4496945-4|VIAF=236996699}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Val Lumnezia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rätoromanische Sprache|!Ratoromanen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lumnezia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2013]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
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