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	<title>Unterwurmbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unterwurmbach&amp;diff=2359574&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gliwi: (GR)  File:Wappen Unterwurmbach.png → File:DEU Unterwurmbach (Gunzenhausen) COA.svg PNG → SVG</title>
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		<updated>2026-02-04T05:06:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Wappen_Unterwurmbach.png&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Wappen Unterwurmbach.png (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Wappen Unterwurmbach.png&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:DEU_Unterwurmbach_(Gunzenhausen)_COA.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:DEU Unterwurmbach (Gunzenhausen) COA.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:DEU Unterwurmbach (Gunzenhausen) COA.svg&lt;/a&gt; PNG → SVG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Gunzenhausen&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Unterwurmbach (Gunzenhausen) COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = „Geteilt von Gold und Grün; oben ein vierfüßiger, geflügelter roter Lindwurm mit Stachelschwanz, unten ein silberner Querbach.“&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 49/6/22.3/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 10/43/36.8/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 420&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 963&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2019&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;zahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1971-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 91710&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 09831&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Bild                    = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterwurmbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Worma&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Stadt]] [[Gunzenhausen]] im [[Mittelfranken|mittelfränkischen]] [[Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]] in [[Bayern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=87220095458 |objekt=Gemeinde Gunzenhausen |abruf=2024-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Unterwurmbach hat eine Fläche von 8,563&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 1493 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 5735,14&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/093609 |titel=Gemarkung Unterwurmbach (093609) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil [[Oberwurmbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/b97Sk |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Unterwurmbach befindet sich am [[Flusslängsprofil#Unterlauf|Unterlauf]] des [[Wurmbach (Altmühl)|Wurmbaches]], eines Nebenflusses der [[Altmühl]], der östlich an dem Ort vorbeifließt. Nordwestlich des Ortes wird der Fluss vom [[Hambach (Wurmbach)|Hambach]] gespeist. Die Nachbarorte sind im Uhrzeigersinn Oberwurmbach, [[Edersfeld]], [[Aha (Gunzenhausen)|Aha]], Gunzenhausen, [[Scheupeleinsmühle]], [[Schweina (Gunzenhausen)|Schweina]] und [[Unterhambach]]. Gunzenhausen liegt rund zwei&amp;amp;nbsp;Kilometer in östlicher Richtung, der Ortsteil Oberwurmbach einen Kilometer westlich. Ein Kilometer nördlich ist das Südufer des [[Altmühlsee]]s mit der [[Hirteninsel]]. Südwestlich von Unterwurmbach befindet sich der über 470&amp;amp;nbsp;Meter hohe [[Wurmbacher Berg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/YGvFL |titel=Topographische Karte 1:25.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-17 |kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BV-HLB-Höhe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fläche ===&lt;br /&gt;
Die Gesamtfläche der Gemarkung Unterwurmbach beträgt 856,8153 Hektar (= 8,6&amp;amp;nbsp;km²). Diese Fläche teilt sich folgendermaßen auf:&amp;lt;ref name=&amp;quot;zahlen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unterwurmbach.de/ueberuns/zahlen.html |titel=&amp;quot;Worma&amp;quot; in Zahlen |werk=Ober- und Unterwurmbach am Altmühlsee |hrsg=Dieter Beck |abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|&lt;br /&gt;
* Gebäude- und Freiflächen: 47,2891 Hektar&lt;br /&gt;
* Betriebsflächen: 1,5595 Hektar&lt;br /&gt;
* Landwirtschaftsflächen: 453,8441 Hektar&lt;br /&gt;
* Erholungsflächen: 3,1851 Hektar&lt;br /&gt;
* Verkehrsflächen: 80,4129 Hektar&lt;br /&gt;
* Waldflächen: 198,0452 Hektar&lt;br /&gt;
* Wasserflächen: 60,2480 Hektar&lt;br /&gt;
* sonstige Flächen: 12,2314 Hektar&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Name Unterwurmbach kommt von der Lage am Unterlauf des Wurmbachs („geschlängelter Wasserlauf“). 1238 wurde &amp;#039;&amp;#039;Wrenmach&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt, wobei unklar ist, ob es sich dabei um Ober- oder Unterwurmbach handelte. Irgendwann entstand ein zweites Dorf namens Wurmbach, weshalb man die eine Siedlung [[Oberwurmbach]], die andere &amp;#039;&amp;#039;Niederwurmbach&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Unterwurmbach&amp;#039;&amp;#039; nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich wurde Unterwurmbach im 8. Jahrhundert von den [[Franken (Volk)|Franken]] gegründet. Damals lag das Dorf an einer bedeutenden Handels- und Pilgerstraße, weshalb man die 1520 geweihte Dorfkirche [[St.-Jodokus-Kirche (Unterwurmbach)|St. Jodokus]] nach dem Schutzheiligen der Reisenden benannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Beschreibung von Unterwurmbach auf [https://www.gunzenhausen.de/ortsteile/unterwurmbach.html &amp;#039;&amp;#039;gunzenhausen.de&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1238 erwarb das [[Kloster Auhausen]] einen Hof, wodurch Unterwurmbach erstmals urkundlich erwähnt wurde. Am meisten in Unterwurmbach begütert war damals das [[Truhendingen (Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlecht der Truhendinger]], das um 1200 im Ort eine Burg errichten ließ. Güter besaßen damals auch der [[Deutscher Orden|Deutsche Orden]], das [[Kloster Wörnitz]], die [[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|Grafen von Oettingen]] und die [[Absberg (Adelsgeschlecht)|Familie von Absberg]]. Ab 1572 ließen sich [[Exulanten]], Glaubensvertriebene aus [[Österreich]], in Unterwurmbach nieder. Die [[Reformation]] wurde 1580 eingeführt. Im selben Jahre trennte sich die Kirchengemeinde von Gunzenhausen und wurde selbstständig. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und im [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]] wurde das Dorf wiederholt geplündert und zerstört. 1771 brach nach einer [[Seuche]] und einem leichten [[Erdbeben]] ein Brand aus, der mehrere Häuser zerstörte. 1806 wurde die Ortschaft bayerisch. Viele Menschen starben im [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], unter anderem mussten beim Einmarsch der Amerikaner zwei Todesopfer beklagt werden. 1959 wurde das Siedlungsgebiet im Gleisdreieck mit 148 Baugrundstücken ausgewiesen. Durch die [[Gemeindegebietsreform in Bayern]] wurde die bis dahin selbständige Gemeinde am 1. April 1971 in die Stadt Gunzenhausen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=477}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abschluss der [[Flurbereinigung]] 1989 wurde der Kirchplatz neu gestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unterwurmbach.de/ueberuns/geschichte |titel=Geschichte |werk=Ober- und Unterwurmbach am Altmühlsee |hrsg=Dieter Beck |abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Durch den Flüchtlingsstrom nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] setzte ein starkes Bevölkerungswachstum ein.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Gemeinde Unterwurmbach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=M. W. Ehrenreich (Zusammensteller) |url=https://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/gunzenhausen.htm |titel=Regierungsbezirk Mittelfranken: Bezirksamt Gunzenhausen |werk=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=U. Schubert |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131226061836/http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/gunzenhausen.htm |archiv-datum=2013-12-26 |abruf=2024-04-06 |kommentar=Einwohner Dezember 1910}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 545&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 513&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=bay_gunzen.html|name=Gunzenhausen|abruf=2023-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 503&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=714}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 633&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt; || 947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Ort Unterwurmbach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Unterwurmbach |val=UNTAC3_W8821 |abruf=2025-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 853&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995&amp;lt;ref name=&amp;quot;zahlen&amp;quot; /&amp;gt; || 986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1998&amp;lt;ref name=&amp;quot;zahlen&amp;quot; /&amp;gt; || 982&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;zahlen&amp;quot; /&amp;gt; || 969&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2003&amp;lt;ref name=&amp;quot;zahlen&amp;quot; /&amp;gt; || 949&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006&amp;lt;ref name=&amp;quot;zahlen&amp;quot; /&amp;gt; || 962&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009&amp;lt;ref name=&amp;quot;zahlen&amp;quot; /&amp;gt; || 939&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014&amp;lt;ref name=&amp;quot;zahlen&amp;quot; /&amp;gt; || 915&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019&amp;lt;ref name=&amp;quot;zahlen&amp;quot; /&amp;gt; || 963&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Einwohnerzahl von 963 Einwohnern ist Unterwurmbach der zweitgrößte Gemeindeteil der Stadt Gunzenhausen (nach [[Frickenfelden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
Als [[Bodendenkmal]] gekennzeichnet sind eine [[Siedlung]] der [[Bronzezeit]] und der Fund eines [[Neolithikum|neolithischen]] Steinbeils. Nördlich von Unterwurmbach verlief der [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetische Limes]] mit den Wachposten 13/49, 13/50, 13/51 und 13/52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St.-Jodokus-Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterwurmbach judoc 0.JPG|mini|Kirche St. Jodokus von Norden aus]]&lt;br /&gt;
Die [[evangelisch-lutherisch]]e Kirche [[St.-Jodokus-Kirche (Unterwurmbach)|St. Jodokus]] ist eine [[Gotik|gotische]] Kirche der seit 2003 bestehenden Pfarreiengemeinschaft Aha-Unterwurmbach-Pflaumfeld im [[Evangelisch-Lutherisches Dekanat Gunzenhausen|Dekanat Gunzenhausen]] mit rund 460 Sitzplätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Baugeschichte ====&lt;br /&gt;
Eine erste Kirche wurde 1520 erstmals erwähnt. Da Unterwurmbach an einem wichtigen Verkehrsweg lag, wurde als [[Patrozinium]] der [[Jodok (Heiliger)|Heilige Jodok]] gewählt, der Schutzheilige der Pilger, Reisenden und Schiffer. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche zerstört, weshalb 1678 ein Neubau errichtet wurde. Diese Kirche wurde abgerissen und 1848 neu gebaut. 1862 wurde der [[Dachreiter]]s durch den mit [[Schiefer]] gedeckten Kirchturm mit Spitzhelm ersetzt. 1892 folgte der Einbau der [[Fensterrose|Rosette]]. Das Kirchendach wurde 1959 erneuert. 1964 und 1980 erfolgten umfassende Renovierungsmaßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Baubeschreibung ====&lt;br /&gt;
Der Chor ist zweijochig und polygonal geschlossen und besitzt ein Rippennetzgewölbe mit [[Kopfkonsole]]n und [[Dreiviertsäule]]n. Das 13,40 Meter lange, 10,44 Meter breite und 6,44 Meter hohe Langhaus ist vierachsig, flachgedeckt und neugotisch gestaltet. In der [[Sakristei]] befinden sich die Namen der Unterwurmbacher Pfarrer seit 1815 und ihre Fotos seit 1901. Der Spitzchor ist zur Hälfte sechseckig. Die zwölf [[Spitzfenster]] sind in [[Ornamentik]] verglast. Die elektronische Kirchturmuhr hat vier Zifferblätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstattung ====&lt;br /&gt;
Der gotische Hauptaltar orientiert sich am Hauptaltar der Gunzenhäuser Stadtkirche&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pointoo.de/poi/Gunzenhausen/Evang-Luth-Kirche-St-Jodokus-565105.html |titel=Evang.-Luth. Kirche St. Jodokus |hrsg=pointoo |archiv-url=https://web.archive.org/web/20101125231952/http://www.pointoo.de/poi/Gunzenhausen/Evang-Luth-Kirche-St-Jodokus-565105.html |archiv-datum=2010-11-25 |abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde 1904 vom Bildhauer Jean Stöttner aus [[Nürnberg]] gefertigt. In der Kirche befindet sich neben einem Steintaufstein ein Holztaufstein mit der Inschrift „Verehrt Mich Johann Sophenias Friß Schul Meister zu Stetten nach Wirmbach 1735“, der 1904 ersetzt und 1980 wieder eingesetzt wurde. Die [[Kanzel]] zeigt vier Evangeliensymbole und eine [[Tauben|Taube]]. Die erste [[Orgel]] wurde 1797 und die zweite 1873 von der Firma [[G. F. Steinmeyer &amp;amp; Co.|Steinmeyer]] gebaut. Die dritte und jetzige Orgel wurde 1968 als Schleifladenorgel von Steinmeyer gefertigt. Zwei der drei Kirchenglocken wurden 1953 mit ihren Inschriften in [[Karlsruhe]] gegossen. Die denkmalgeschützte dritte Glocke ist von 1778.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unterwurmbach.de/kirche/kirche.html |titel=Unsere Kirche St. Jodokus |werk=Ober- und Unterwurmbach am Altmühlsee |hrsg=Dieter Beck |abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Viadukte ===&lt;br /&gt;
Das Wurmbachviadukt befindet sich südlich von Unterwurmbach bei Streckenkilometer 36,3 und ist ein Teil der ehemaligen [[Ludwig-Süd-Nord-Bahn]] und der jetzigen [[Bahnstrecke Nördlingen–Gunzenhausen]].&lt;br /&gt;
Auf der Brücke überquert die Bahnstrecke den Wurmbach und die [[Bundesstraße 466]]. Das Viadukt ist sechsbogig und wurde um 1845 erbaut. Die mittleren vier Joche sind eingleisig und modern in Betonbauweise wiederaufgebaut (Sprengung im letzten Krieg). Die Bögen über die Randfelder sind breiter und mit Stein verkleidet im Originalzustand erhalten. Die Länge beträgt 65, die Breite 5 bis 8 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.karl-gotsch.de/Bilder/Gunzenhausen-Unterwurmbach1.jpg karl-gotsch.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt im Ort überspannt bei Streckenkilometer 37,4 ein um 1845 erbautes rundbogige Viadukt die ehemalige Ludwig-Süd-Nord-Bahn. Östlich von Unterwurmbach liegt das Altmühlviadukt mit einem anschließenden 2,5 Kilometer langen [[Bahndamm]]. Es wurde mit seinen neun Bögen um 1845 erbaut, wobei fünf Bögen modern ergänzt wurden (diese Eisenbahnbrücke hat vier Stein- und fünf Stahlbetonbögen), die Länge beträgt rund 150 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.karl-gotsch.de/Bilder/Gunzenhausen_EB.jpg karl-gotsch.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegerdenkmal ===&lt;br /&gt;
An der Hauptstraße gegenüber der Kirche befindet sich ein [[Kriegerdenkmal]], das 1922 von [[Hans Pyllip]] errichtet wurde. Am [[Volkstrauertag]] wird alljährlich der vermissten Soldaten der beiden Weltkriege gedacht. Die Namen der 72 vermissten oder gefallenen Soldaten sind am Denkmal in Stein gemeißelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
Die beiden erdgeschossigen [[Kleinhaus|Kleinhäuser]] Lindermer 10a und Lindermer 6 wurden im frühen 19. Jahrhundert erbaut und sind wie die Dorfkirche, das Kriegerdenkmal und die Viadukte ein [[Baudenkmal|Baudenkmäler]]. Das [[Bauernhaus]] eines [[Dreiseithof]]es, das Haus Schlossgasse 3, ist ein zweigeschossiger [[Satteldach]]bau mit Sockel in [[Sandstein]]mauerwerk von 1899. Das eingeschossige [[Wohnstallhaus]] Eleonore-von-Lentersheim-Straße 19 mit Satteldach wurde zusammen mit der anschließenden [[Scheune]] im 18. oder 19. Jahrhundert erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am ehemaligen Schloss ist eine denkmalgeschützte Erinnerungstafel aus dem 19. Jahrhundert eingelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{AlleBurgen|5013 |Schloss Unterwurmbach |Abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nahe der Hauptstraße befindet sich ein [[mittelalter]]liches [[Steinkreuz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.suehnekreuz.de/bayern/unterwurmbach.htm |titel=Unterwurmbach / OT von Gunzenhausen |werk=suehnekreuz.de |hrsg=Sven Gerth |datum=2021-08-22 |abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kreuzstein.eu/html/body_gunzenhsn.html |titel=Gunzenhausen |werk=kreuzstein.eu |hrsg=Andreas Martin |datum=2021-08-22 |abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die alte [[Linden (Gattung)|Dorflinde]] vor der Dorfkirche wurde als [[Naturdenkmal]] gekennzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nn.de/region/gunzenhausen/geschichtstrachtig-und-idyllisch-unterwurmbach-verzaubert-die-touristen-1.11266748 |titel=Ortsporträt in Bildern – Geschichtsträchtig und idyllisch: Unterwurmbach verzaubert die Touristen |werk=Nürnberger Nachrichten |hrsg=Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg |datum=2021-08-22 |abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Der Wappenbeschreibung lautet: „Geteilt von Gold und Grün; oben ein vierfüßiger, geflügelter roter Lindwurm mit Stachelschwanz, unten ein silberner Querbach.“ Der [[Lindwurm]] wurde auch im Wappen der Herren von Wurm geführt. Die beiden Symbole „Wurm“ und „Bach“ versinnbildlichen den Ortsnamen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gunzenhausen.de/unterwurmbach.html |titel=Unterwurmbach (mit Oberwurmbach) |hrsg=Stadt Gunzenhausen |abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Bewohner des früher [[landwirtschaft]]lich geprägten Ortes arbeiten heute meist in [[Industrie]] und [[Dienstleistung]] der nahen Stadt Gunzenhausen. Durch den nahen Altmühlsee wurde auch der [[Fremdenverkehr]] ein wichtiger Wirtschaftszweig. Im Ort gibt es einige kleinere Geschäfte, eine Gärtnerei und eine Geschäftsstelle der [[VR Bank im südlichen Franken]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vr-sf.de/wir-fuer-sie/filialen-ansprechpartner/filialen/uebersicht-filialen/3160.html |titel=Geschäftsstelle Unterwurmbach |hrsg=VR Bank im südlichen Franken |abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gewerbegebiet]] B&amp;amp;nbsp;13/West liegt zwischen Unterwurmbach und Gunzenhausen, direkt an der [[Bundesstraße 13]] und hat eine Gesamtfläche von 63.000 m².&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://gunzenhausen.de/wirtschaft/pdf/standort_b13_west.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Standort Gunzenhausen Gewerbegebiet » B 13 / West «.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20101123145142}} (PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB) Infoblatt. Stadt Gunzenhausen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Westlich von Unterwurmbach bildet die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;466]] (B&amp;amp;nbsp;466) ([[Schwabach]]–[[Göppingen]]), die bis 1989 durch Unterwurmbach führte, eine Umgehungsstraße. Einen halben Kilometer entfernt führt die östlich gelegene [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;13]] ([[Würzburg]]–[[Ingolstadt]]) zur rund 20&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernten [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;2]] ([[Nürnberg]]–[[Augsburg]]). Westlich mündet die [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2219|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2219]] und nordwestlich die [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2222|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2222]] in die B&amp;amp;nbsp;466 ein. Die [[Bundesautobahn 6|A&amp;amp;nbsp;6]] ([[Heilbronn]]–Nürnberg) verläuft rund 22&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich. Nahe Unterwurmbach liegt die [[Bahnstrecke Würzburg-Treuchtlingen]]. Die [[Bahnstrecke Nördlingen–Gunzenhausen]] wurde 1849 eröffnet (Abschnitt Oettingen–Gunzenhausen am 20. August 1849) und ist ein Teil der [[Ludwig-Süd-Nord-Bahn]], sie teilt den Unterwurmbacher Ortskern vom südlich gelegenen Neubaugebiet. Am 27. September 1985 wurde durch die [[Deutsche Bundesbahn]] der reguläre Personenverkehr eingestellt. Verkehr fand anschließend auf der durch das [[Bayerisches Eisenbahnmuseum|Bayerische Eisenbahnmuseum]] betriebenen [[Museumsbahn]] mit Diesel- bzw. Dampftraktion an einigen Wochenenden im Jahr statt. Eine Reaktivierung des nördlichen Abschnitts dieser Strecke (Gunzenhausen-Wassertrüdingen) fand im Dezember 2024 statt, seitdem verkehren stündliche Verbindungen zwischen Pleinfeld und Wassertrüdingen. Dabei entstand erstmals ein [[Haltepunkt]] in Unterwurmbach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stmb.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2023/175/index.php |titel=Verbesserungen beim Bahnangebot im westlichen Mittelfranken |hrsg=Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr |datum=2023-09-28 |abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Bahnhof befand sich zuvor in Gunzenhausen (3&amp;amp;nbsp;km); der nächste [[Verkehrsflughafen]] in [[Flughafen Nürnberg|Nürnberg]] (50&amp;amp;nbsp;km). Im Ort gibt es eine Omnibushaltestelle der [[Verkehrsverbund Großraum Nürnberg|Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wormer Streiflichter ===&lt;br /&gt;
Vierteljährlich erhalten die Haushalte in Ober- und Unterwurmbach eine Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Wormer Streiflichter&amp;#039;&amp;#039; mit einem Veranstaltungskalender und Berichten über Vereine und Unternehmen im Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unterwurmbach.de/ueberuns/streiflichter.html |titel=&amp;quot;Wormer Streiflichter&amp;quot; |werk=Ober- und Unterwurmbach am Altmühlsee |hrsg=Dieter Beck |abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Der Bau des ersten Schulhauses erfolgte 1857. Die Unterwurmbacher Grundschule musste 2007 trotz der Sammlung von 200 Unterschriften schließen, da die Schülerzahl auf unter 60 sank. Vor der Schließung waren in der Schule zwei erste Klassen untergebracht. Seitdem besuchen die Erstklässler die Grundschule Gunzenhausen. Die nächste [[Realschule]] und ein [[Gymnasium]] befinden sich ebenfalls in Gunzenhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische Kindertagesstätte „Spatzennest“ betreut mit 8 Erzieherinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://aha-evangelisch.de/kita-unterwurmbach/ |titel=Kita Unterwurmbach |hrsg=Ev.-Luth. Kirchengemeinden Aha, Pflaumfeld &amp;amp; Unterwurmbach |abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Start des Altmühlsee-Halbmarathons 2005.jpg|mini|Start des Altmühlsee-Halbmarathons 2005]]&lt;br /&gt;
Die „Wormer Kirchweih“ findet jährlich am Wochenende vor dem [[Michaelistag]] statt. Eröffnet wird sie meist mit einem Umzug.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Protokoll über die Sitzung der örtlichen Vereine und Organisationen |Verlag=Ortsbeirat |Ort=Unterwurmbach |Datum=2007-08-27 |Seiten=1 |Online=https://www.unterwurmbach.de/docs/ortsbeirat/Prot_UW07-08-27.pdf#page=1 |Format=PDF |KBytes=38 |Abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Dorfkirchweih ist das von den Vereinen ausgerichtete Dorffest die größte Veranstaltung in Unterwurmbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Altmühlseelauf ist ein [[Marathonlauf|Marathon]] mit Jedermannslauf und [[Halbmarathon]], der seit 1986 vom SV Unterwurmbach veranstaltet wird. Er findet jährlich am dritten Samstag im Juli statt. Start und Ziel des Marathons ist der Sportplatz. Die Strecke führt um den Altmühlsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsneckname ===&lt;br /&gt;
Der [[Ortsneckname]] der Unterwurmbacher lautet &amp;#039;&amp;#039;Schafsfüß&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
In Unterwurmbach gibt es folgende Vereine:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unterwurmbach.de/vereine |titel=Vereine |werk=Ober- und Unterwurmbach am Altmühlsee |hrsg=Dieter Beck |abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Verein !! Gründungsdatum !! Anzahl an Mitgliedern !! Sonstiges&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FCN-Fanclub Unterwurmbach || {{DatumZelle|1980-12-30}} || 115 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kulturverein „Worma“ e.&amp;amp;nbsp;V. || {{DatumZelle|2009-02-13}} || 123 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schützenverein Unterwurmbach || {{DatumZelle|1922-07-22}} || 178 || Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Verein aufgelöst und 1954 wiedergegründet. Seit der Wiedergründung fanden vier Schützenfeste statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Schützenverein Unterwurmbach 1922 e. V. |TitelErg=Kurzchronik |Verlag=Schützenverein Unterwurmbach |Online=https://www.unterwurmbach.de/docs/vereine/schuetzenverein/infos/kurzchronik.pdf |Format=PDF |KBytes=67 |Abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gartenfreunde Unterwurmbach || {{DatumZelle|1955-03-11}} || || Früher hieß der Verein Obstbauverein Unterwurmbach.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wormer Musikanten || {{DatumZelle|1987}} || 15 || Das Repertoire der Musikanten besteht aus fränkischer und böhmisch/mährischer Blasmusik.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Posaunenchor Unterwurmbach || {{DatumZelle|1913}} || ca. 30 || Der Verein musste im Zweiten Weltkrieg aufgelöst werden. 1946 wurde er wiedergegründet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sportverein Unterwurmbach e.&amp;amp;nbsp;V. || {{DatumZelle|1949}} || ? || Die Sparten des Vereins sind [[Fußball]], [[Baseball]], [[Tennis]], Seniorensport (Rückengymnastik, [[Nordic Walking]]), [[Laufsport]], [[Tischtennis]], Fitness &amp;amp; Gymnastik. Zwischenzeitlich gab es noch die Sparten [[Ski]] und [[Hundeschlitten]]. 1952 musste der Verein aufgelöst werden, die Wiedergründung erfolgte 1964. 1985 wurde das heutige Sportheim bezogen, 1990 wurden die neuen Tennisplätze eröffnet. Seit 1986 organisiert die SV Unterwurmbach den Altmühlseelauf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://svunterwurmbach.com/geschichte-chronik/ |titel=Die Geschichte unseres Vereins |hrsg=Sportverein Unterwurmbach |abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Soldaten- und Reservistenkameradschaft Unterwurmbach || {{DatumZelle|1919-03-14}} || 75 || Der frühere Name des Vereins lautete Kriegerverein Unterwurmbach. Der Verein wurde im Zweiten Weltkrieg aufgelöst und am 19. Juni 1954 wiedergegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unterwurmbach.de/vereine/reservisten/chronik.html |titel=Soldaten- u. Reservistenkameradschaft Unterwurmbach Vereinschronik |werk=Ober- und Unterwurmbach am Altmühlsee |hrsg=Dieter Beck |abruf=2024-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freiwillige Feuerwehr]] Ober-Unterwurmbach || {{DatumZelle|1879-01-22}} || 104 || Im Zuge der Eingemeindung von Unterwurmbach nach Gunzenhausen im Jahre 1971 wurde die Feuerwehr eine selbstständige Ortsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Gunzenhausen. 1997 erlangte die Feuerwehr ihre Selbstständigkeit. Das in den Jahren 1985 und 1999 erneuerte [[Feuerwehrhaus]] wurde 1920 erbaut.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Anja Stapor]] (* 1991), deutsche Autorin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Band=5 |Sp=656 |SpBis=657}}&lt;br /&gt;
* {{Gröber Bezirksamt Gunzenhausen|SEITE=282 |SEITE_BIS=283}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|STICHWORT=Unter-Wurmbach| SEITE = 380}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Wormer Heimatbuch – Chronik Oberwurmbach, Unterwurmbach |Hrsg=Armin Kitzsteiner, Manfred Pappler, Friedrich Schäff, Dorothea Zoeppritz |Ort=Gunzenhausen |Datum=1992}}&lt;br /&gt;
* {{Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach 1761 |STICHWORT=Unter-Wurmbach |SEITE=870 |SEITE_BIS=872}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.gunzenhausen.de/unterwurmbach.html |titel=Unterwurmbach (mit Oberwurmbach)|werk= gunzenhausen.de |abruf=2024-10-17 |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID=ODB_S00002571 |objekt=Unterwurmbach}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae|Name=Unterwurmbach |Gemeinde=Gunzenhausen Stadt |Landkreis=Weißenburg-Gunzenhausen |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Unterwurmbach |val=UNTAC3_W8821}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.unterwurmbach.de/ |titel=Ober- und Unterwurmbach am Altmühlsee |hrsg=Dieter Beck |abruf=2024-04-06 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.artefax.de/geschichte/unterwurmbach/inhaltuwb.html |titel=Zur Geschichte von Ober- und Unterwurmbach |hrsg=Ulrich Winter |abruf=2024-04-06 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GeoQuelle|DE-BY|BV|PRÄFIX=Höhe nach dem Höhenlinienbild auf:|REF-NAME=BV-HLB-Höhe}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Gunzenhausen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4583700-4|VIAF=235224333}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Gunzenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1238]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gliwi</name></author>
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