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	<title>Unterwerrasattel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:26:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unterwerrasattel&amp;diff=2430430&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-22T08:04:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Werraschleife.jpg|miniatur|Blick auf das Soodener Bergland bei Oberrieden (Bildmitte), Hoher Meißner und Kaufunger Wald im Hintergrund]] &lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterwerrasattel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Landschaft des [[Unteres Werrabergland|Unteren Werraberglandes]] im [[Werra-Meißner-Kreis]], [[Hessen]] ([[ Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Unterwerrasattel liegt zwischen der [[Werra]] im Norden und Osten, dem [[Hoher Meißner|Hohen Meißner]] im Südwesten und dem [[Kaufunger Wald]] im Nordwesten. Die nächstliegenden Städte sind [[Witzenhausen]] unmittelbar am nördlichen und [[Bad Sooden-Allendorf]] am östlichen Rand, die Kreisstadt [[Eschwege]] liegt ungefähr 6 Kilometer vom südöstlichen Rand entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturräumliche Gliederung ==&lt;br /&gt;
Der Unterwerrasattel gliedert sich nach dem &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Blatt 112 Kassel]]&amp;#039;&amp;#039; wie folgt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 112&amp;quot;&amp;gt;Hans-Jürgen Klink: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme:[[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 112]] Kassel&amp;#039;&amp;#039; - Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1969 →[http://geographie.giersbeck.de/karten Online-Karte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(zu 35 [[Osthessisches Bergland]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;(zu 358 [[Unteres Werrabergland]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** 358.0 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterwerrasattel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** 358.00 &amp;#039;&amp;#039;[[Kleinalmerode|Kleinalmeröder]] Hügelland&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
**** 358.01 &amp;#039;&amp;#039;Unteres [[Gelster]]tal&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
**** 358.02 [[Soodener Bergland]] &lt;br /&gt;
**** 358.03 &amp;#039;&amp;#039;[[Hoher Meißner|Meißner]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;vorland&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft wird im Uhrzeigersinn von folgenden Naturräumen eingegrenzt:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Weidenhausen (Meißner)|Weidenhäuser]] Hügelland&amp;#039;&amp;#039; des [[Eschweger Becken]]s im Süden&lt;br /&gt;
* Finkenberg-Dachsberg-Zug (Finkenberg: 462 m) im Südwesten&lt;br /&gt;
* [[Hoher Meißner]] (Kalbe: 720 m) im südlichen Westen&lt;br /&gt;
* Nördliche Meißnervorberge (Krückenkopf: 519 m) im mittleren Westen&lt;br /&gt;
* Eintritt der [[Gelster]] bei [[Hundelshausen (Witzenhausen)|Hundelshausen]] vom &amp;#039;&amp;#039;Velmeder Tal&amp;#039;&amp;#039; der [[Witzenhausen-Altmorschener Talung]]  &lt;br /&gt;
* Hinterer [[Kaufunger Wald]] (Kühlestuhl: 433 m) im Nordwesten&lt;br /&gt;
* Austritt der [[Gelster]] bei [[Witzenhausen]] ins [[Werra]]tal&lt;br /&gt;
* [[Witzenhausen–Hedemündener Werratal]] im Norden und Osten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Natur ==&lt;br /&gt;
Der Unterwerrasattel liegt im Übergangsbereich der Ausläufer des [[Thüringer Becken (mit Randplatten)|Thüringer Beckens]] im Osten, der &amp;#039;&amp;#039;Niederhessischen Senke&amp;#039;&amp;#039; im Südwesten und der geologischen Formation des &amp;#039;&amp;#039;Leinegrabens&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;Sollinggewölbes&amp;#039;&amp;#039; im Norden. Gekreuzt wird die Landschaft entlang der [[Gelster]] von der rheinisch streichenden &amp;#039;&amp;#039;Altmorschen-Göttinger Grabenzone&amp;#039;&amp;#039;. Geologisch hat sich ein komplexes System aus tektonischen Gesteinen ([[Grauwacke]]), Gesteinen der [[Trias (Geologie)|Trias]] und [[Dolomit (Gestein)|Dolomitsteinen]] des [[Zechstein]]s gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Online=[https://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2004/0635/pdf/1dhmm.pdf PDF] | Autor=Heinz-Martin Möbus | Titel=Allochthone Triasschollen am Unterwerrasattel als Schlüssel zum Verständnis saxonischer Grabentektonik | Jahr=2004 | Kommentar=Dissertation am Institut für Geologie und Paläontologie des Fachbereiches Geowissenschaften der Philipps-Universität Marburg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die unterschiedliche Widerstandsfähigkeit der einzelnen Gesteinsarten ist eine vielfältige und abwechslungsreiche Landschaft entstanden. So gibt es das einerseits überwiegend landwirtschaftlich genutzte Kleinalmeröder Hügelland und Meißnervorland und andererseits das stark gegliederte und meist bewaldete [[Soodener Bergland]] unmittelbar oberhalb des [[Werra]]tales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleinalmeröder Hügelland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:NSG1636030,Kalkmagerrasen bei Roßbach,Witzenhausen,Werra-Meißner-Kreis.jpg|miniatur|Kleinalmeröder Hügelland bei Roßbach südwestlich von Witzenhausen]] &lt;br /&gt;
Das Kleinalmeröder Hügelland ist ein überwiegen landwirtschaftlich genutzte Landschaft zwischen dem Kaufunger Wald und dem Gelstertal. Geologisch liegen hier vor allem Dolomit und Kalkegesteine des Zechsteins an. Zahlreiche kleine Bäche aus dem Kaufunger Wald durchqueren die Hügellandschaft in Richtung Werra ([[Wilhelmshäuser Bach]], &amp;#039;&amp;#039;Krumbach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hungerhäuser Bach&amp;#039;&amp;#039;) bzw. Gelster (&amp;#039;&amp;#039;Dohrenbach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fahrenbach&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unteres Gelstertal ===&lt;br /&gt;
Das Untere Gelstertal umfasst den kurz vor ihrer Mündung in die Werra endenden Flusslauf im Bereich des Durchbruchs durch den Unterwerrasattel. Hier wechseln sich steile bewaldete Hänge im Grauwackesockel mit flachen landwirtschaftlich genutzten Zechsteingebieten ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soodener Bergland ===&lt;br /&gt;
Das Soodener Bergland ist das unmittelbar westlich der Werra gelegene Bergland aus den Gesteinen des Grundgebirges und verschiedener anderer Gesteinsarten. Es ist stark gegliedert und überwiegend bewaldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meißnervorland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoher Meißner 004.jpg|miniatur|Blick vom Hohen Meißner auf die Hügellandschaft bei Frankershausen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kressenborn.JPG|miniatur|Der Kressenborn bei Frankershausen]]&lt;br /&gt;
Das Meißnervorland umfasst das unmittelbar am östlichen Fuß des [[Hoher Meißner|Hohen Meißners]] gelegene sanftwellige Hügelland. Geologisch kennzeichnend ist Ablagerung von Basaltschutt auf dem [[Buntsandstein]] mit kleinen Einlagerungen aus Gips und Dolomit. Das Hügelland ist von zahlreichen flachen Tälern durchzogen, kleine Kuppen und Rücken lockern die Landschaft auf. Im oberen Sohlental tritt Karstwasser zu Tage ([[Kressenborn (Bornaibach)|Kressenborn]] und [[Breitenborn (Karstquelle)|Breitenborn]]). Bei [[Frankershausen]] gibt es einige Erdfälle (&amp;#039;&amp;#039;[[Kripp- und Hielöcher]]&amp;#039;&amp;#039;) durch Auslaugung von Gipsen. Der Fluss [[Berka (Fluss)|Berka]] sammelt die kleinen, überwiegend vom Meißner kommenden Bäche. Südöstlich schließt sich das [[Weidenhausen (Meißner)|Weidenhäuser Hügelland]] des [[Eschweger Becken]]s an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berge ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Berge und Erhebungen des Unterwerrasattels sind:{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
* [[Soodener Bergland]]&lt;br /&gt;
**[[Roßkopf (Soodener Bergland)|Roßkopf]] (482,4 m), nördlich von Kammerbach&lt;br /&gt;
** Schnellerskopf (412,6 m), westlich von Oberrieden&lt;br /&gt;
** namenlos (394,1 m), westlich von Bad Sooden-Allendorf&lt;br /&gt;
** namenlos (371,0 m), östlich von Orferode&lt;br /&gt;
** Ellerstein (ca. 350 m), nördlich von Hundelshausen&lt;br /&gt;
** Sulzberg (298,6 m), südlich von Witzenhausen&lt;br /&gt;
** Hoher Ahrenberg (280,4 m), westlich von Wahlhausen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meißnervorland&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Eichenberg (371,1 m), südöstlich von Kammerbach&lt;br /&gt;
** Gückingskuppe (328,0 m), nordöstlich von Germerode&lt;br /&gt;
** [[Marstein (Meißnervorland)|Marstein]] (320,9 m), nordöstlich von Frankenhain&lt;br /&gt;
** Krösselberg (312,7 m), nördlich von Abterode&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleinalmeröder Hügelland&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Schäferberg (362,5 m), nördlich von Kleinalmerode&lt;br /&gt;
** Klippstädt (ca. 336 m), südlich von Kleinalmerode&lt;br /&gt;
** Auf der Warte (327,0 m), östlich von Roßbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zweiburgenblick im Werratal.jpg|miniatur|right|Zweiburgenblick mit Burg Hanstein hinten und Burg Ludwigstein im Vordergrund]]&lt;br /&gt;
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen:&lt;br /&gt;
* [[Burg Ludwigstein]] bei [[Werleshausen]]&lt;br /&gt;
* Ruine Bilstein bei [[Hitzerode]]&lt;br /&gt;
* ehemaliges Römerlager und Römerschanze bei Hitzerode&lt;br /&gt;
* Besucherbergwerk &amp;#039;&amp;#039;Grube Gustav&amp;#039;&amp;#039; bei [[Abterode]]&lt;br /&gt;
* [[Hilgershausen (Bad Sooden-Allendorf)|Hilgershausener]] Höhle&lt;br /&gt;
* [[Zweiburgenblick im Werratal|Zweiburgenblick]] bei [[Wendershausen (Witzenhausen)|Wendershausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/geologie/geologie/guek300.pdf Geologie Hessen PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Osthessischen Bergland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Werra-Meißner-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werra]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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