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	<title>Unterwalden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Braun Dreizehn Orte Unterwalden UBHD.jpg|mini|hochkant|Unterwalden, vom Blatt der [[Die Dreizehn Alten Orte|Dreizehn Alten Orte]] der Schweiz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterwalden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name des Gebietes, das aus den beiden [[Schweiz]]er [[Kanton (Schweiz)|Kantonen]] [[Kanton Nidwalden|Nidwalden]] und [[Kanton Obwalden|Obwalden]] besteht. In der [[Alte Eidgenossenschaft|Alten Eidgenossenschaft]] war Unterwalden neben [[Kanton Appenzell|Appenzell]] einer der beiden «Orte mit geteilter Standesstimme».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Unter-» im Namen «Unterwalden» ist nicht das Gegenteil von «ober-», sondern hat die Bedeutung «zwischen».&amp;lt;ref&amp;gt;Man vergleiche etwa das Walliser [[Unterbäch]] zwischen Milibach und Löübbach, das Berner [[Unterseen]] zwischen Thunersee und Brienzersee, das Urner [[Unterschächen]] zwischen Äsch- und Brunnischachen sowie das St.&amp;amp;nbsp;Galler [[Unterwasser SG|Unterwasser]] zwischen Wildhauser Thur und Säntisthur. Siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Idiotikon]],&amp;#039;&amp;#039; Band I, Spalte 324&amp;amp;nbsp;ff., Artikel &amp;#039;&amp;#039;under I,&amp;#039;&amp;#039; Bed. Ab ([https://digital.idiotikon.ch/p/lem/242708 Digitalisat]); Band XV, Spalte 1479, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Underwalden&amp;#039;&amp;#039; ([https://digital.idiotikon.ch/p/lem/235701 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Entsprechend lautete der Name im Spätmittelalter auf Lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Inter Silvas,&amp;#039;&amp;#039; also «zwischen den Wäldern».&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|7409|&amp;#039;&amp;#039;Unterwalden&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Emil Weber}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwalden gehörte zu den [[Waldstätte]]n und war neben [[Kanton Uri|Uri]] und [[Kanton Schwyz|Schwyz]] einer der drei [[Urkanton]]e der [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossenschaft]]. Der [[Bundesbrief von 1291]], eines der frühen Bündnisdokumente auf dem Gebiet der Alten Eidgenossenschaft, zählt jedoch Uri, Schwyz und ein «unteres Tal» &amp;#039;&amp;#039;(vallis inferioris)&amp;#039;&amp;#039; auf. Damit könnte Nidwalden oder gemäss [[Roger Sablonier]] auch das [[Ursern|Urserental]] gemeint sein. In der Beschreibung des [[Rütlischwur]]s im [[Weisses Buch von Sarnen|Weissen Buch von Sarnen]] tritt ein Obwaldner Bauer (später als [[Arnold von Melchtal]] benannt) als dritter Schwörender zu [[Walter Fürst (Bauernführer)|Walter Fürst]] von Uri und [[Werner Stauffacher]] von Schwyz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Halbkanton]]e der modernen Eidgenossenschaft hiessen im 19. und 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert offiziell «Unterwalden ob dem Wald» und «Unterwalden nid dem Wald». Mit der [[Totalrevision der Schweizer Bundesverfassung 1999|Bundesverfassung von 1999]] wurden diese Bezeichnungen seitens des Bundes aufgegeben. Die heute noch gültige [[Verfassung des Kantons Obwalden|Kantonsverfassung Obwaldens]] von 1968 (wie schon die Verfassungen von 1850, 1867 und 1902) trug den Namen «Verfassung des Kantons Unterwalden ob dem Wald» noch bis 2007, als sie in «Verfassung des Kantons Obwalden» umbenannt wurde. Nidwalden vollzog den entsprechenden Schritt 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Sagen und Gebräuche aus Unterwalden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siegel, Wappen und Banner ==&lt;br /&gt;
In den Feldzügen der Alten Eidgenossenschaft mussten die Nidwaldner ihr Banner dem Obwaldner Banner «unterschlagen», und das Banner Obwaldens galt als Banner von Unterwalden innerhalb der Eidgenossenschaft. Dieses Banner war einfach in rot und weiss geteilt, mit dem eidgenössischen schwebenden weissen Kreuz im roten Feld.&amp;lt;ref&amp;gt;A. und B. Bruckner: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Fahnenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Zollikofer, St.&amp;amp;nbsp;Gallen 1942, Katalog Nr.&amp;amp;nbsp;544, Tafel 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Belege für das rot-weisse Unterwaldner Banner, die vor das 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurückreichen, fehlen; es spricht aber auch nichts dagegen, dass das Banner, ähnlich wie das [[Fahne und Wappen des Kantons Uri|Banner von Uri]], auf das 14. oder gar das späte 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurückgehen könnte. In der [[Tschachtlanchronik]] (um 1470) ist das Unterwaldner Banner im eidgenössischen Lager vor [[Schlacht bei Arbedo|Arbedo]] (1422) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für die Fahnengeschichte beider Talschaften ist das Nidwaldner Fahnenbuch von 1741, eine Aufstellung der damals bekannten Feldzeichen zusammen mit der Überlieferung zu ihrer Herkunft und Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Durrer: &amp;#039;&amp;#039;Die Einheit Unterwaldens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für schweizerische Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 35 (1910).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei ist das älteste erhaltene Banner Unterwaldens, heute im Besitz Nidwaldens, vermutlich ursprünglich ein Obwaldner Feldzeichen aus den Burgunderkriegen, das laut dem Verzeichnis von 1741 ausserdem an der [[Schlacht bei Kappel]] geführt wurde. Unterwalden &amp;#039;&amp;#039;(Unterwalden ob und nid dem Kernwald)&amp;#039;&amp;#039; erhielt 1487 von [[Maximilian I. (HRR)|König Maximilian]] ein Bannerprivileg, das ihnen erlaubte, auf ihrem Banner das Bild des [[Kruzifix|Gekreuzigten]] mit [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und [[Johannes (Evangelist)|Johannes]]  zu führen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;das sy in ir gemeynen paner füeren mögen eyn crucifix Christy des herrn, och Maria und Johannis von gemelt wisz farw.&amp;#039;&amp;#039; In: A. und B. Bruckner: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Fahnenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Zollikofer, St.&amp;amp;nbsp;Gallen 1942, Katalog S.&amp;amp;nbsp;93&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Juliusbanner]] von 1512 ist erhalten und wird im [[Ehemalige Kaserne Sarnen#Historisches Museum Obwalden|Historischen Museum]] in [[Sarnen]] aufbewahrt. Zusätzlich zur Abbildung des Gekreuzigten mit Maria und Johannes im Eckquartier hat dieses Banner in der Mitte des oberen (roten) Feldes die reich gestickte und applizierte Figur des [[Simon Petrus|heiligen Petrus]], wobei Gesicht und Hände gemalt sind. Petrus steht auf blumigem Wiesengrund, er trägt ein blaues Gewand mit grünlichen Ärmeln und hellrot gefüttertem gelben Mantel. In seiner Rechten hält er einen silbernen [[Schlüssel (Heraldik)|Doppelschlüssel]] mit goldenem Griff.&amp;lt;ref&amp;gt;A. und B. Bruckner: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Fahnenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Zollikofer, St.&amp;amp;nbsp;Gallen 1942, Katalog Nr. 545, Tafel 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Figur erscheint der Schlüssel Petri aus dem Siegel Unterwaldens zum ersten Mal auf einem Banner und wird erstmals als Doppelschlüssel dargestellt. Andere Banner Obwaldens sind nicht erhalten, bloss einige rot-weisse Landesfahnen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. In den [[Standesscheibe]]n des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wird Unterwalden das rot-weisse Obwaldner Banner gezeigt (mit Kreuzigungsszene im Eckquartier, aber ohne die Figur Petri aus dem Juliusbanner), zusammen mit zwei Wappenschilden, ein einfach in rot und weiss geteiltes Wappen für Obwalden, und der weisse Doppelschlüssel im roten Feld für Nidwalden. Die Kombination der beiden Wappen, das geteilte Feld für Obwalden und der Doppelschlüssel für Nidwalden in verwechselten Farben, taucht erstmals um 1630 auf und wird bis zur Einführung des modernen Wappens 1816 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siegel Unterwalden.jpg|Siegel von Unterwalden von 1240, mit der ergänzten Inschrift &amp;#039;&amp;#039;et vallis superioris&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: und des oberen Tals = Obwalden)&lt;br /&gt;
Wappen Solothurn matt.svg|Wappen von Unterwalden als eidgenössischer Ort (identisch mit dem [[Solothurn#Wappen und Fahne|Solothurner Wappen]]) vom 14. bis zum 17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Rathaus Sempach Wappenscheibe Unterwalden.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Das Landt Underwalden ob und nitt dem Kernwaldt&amp;#039;&amp;#039; ([[Standesscheibe]] 1639).&lt;br /&gt;
Wappen Unterwalden alt.svg|Wappen von Unterwalden mit Doppelschlüssel in verwechselten Farben, verwendet vom frühen 17. bis ins frühe 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
Unterwalden.png|Gemeinsames Wappen für Unterwalden nach Beschluss der [[Tagsatzung]] vom 12. August 1816.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Umgang mit Fahnen, Standarten und Fanions (Fahnenreglement) |Nummer=Reglement 51.340 d |Verlag=Schweizer Armee |Datum=2019 |Seiten=67 |Online=https://www.vtg.admin.ch/content/dam/vtg-internet/de/documents/aktuell/themen/internationale-beziehungen/milit%C3%A4rprotokoll/Fahnenreglement_(Regl_51.340_d).pdf#page=72 |Format=PDF |KBytes=7602 |Abruf=2023-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dome Unterwalden.jpg|Glasmalerei aus dem Jahre 1901 in der Kuppel des [[Bundeshaus (Bern)|Bundeshauses]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Vnderwalden |Band=1 |Seite=41–42}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|7409|Autor=Emil Weber}}&lt;br /&gt;
* Joseph Businger: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichten des Volkes von Unterwalden ob und nid dem Wald : von dessen frühester Abkunft an bis auf unsere Zeiten mit Hinsicht auf die Geschichten seiner Nachbarn von Ury und Schwyz.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Xaver Meyer, Luzern 1827 (erster Band) und 1828 (zweiter Band) [https://era-prod11.ethz.ch/zut/content/titleinfo/25075050?lang=de Digitalisat von beiden Bänden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterwalden| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Schweizer Kanton]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
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