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	<title>Unterwachingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-16T10:05:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Unterwachingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/12/11/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/38/37/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Unterwachingen in UL.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Alb-Donau-Kreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 520&lt;br /&gt;
|PLZ               = 89597&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07393&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08425125&lt;br /&gt;
|Straße            = Kirchstraße 2&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.unterwachingen.de/ www.unterwachingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Timo Schulze&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterwachingen, Luftbild - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 271.jpg|mini|rechts|Luftbild von Unterwachingen (1985)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterwachingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Alb-Donau-Kreis]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kleine Dorf gehört dem &amp;#039;&amp;#039;Gemeindeverwaltungsverband Munderkingen&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Unterwachingen liegt am Südrand des [[Donau]]tals, etwa zehn Kilometer südwestlich der Stadt [[Ehingen (Donau)]], auf 520 [[Normalnull|m Höhe]] am Tobelbach, einem kleinen Gewässer, das bei [[Rottenacker]] in die Donau mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwischen 510 und 565&amp;amp;nbsp;m hoch gelegene [[Gemarkung]] umfasst 2,60&amp;amp;nbsp;km², davon 81 % landwirtschaftliche Nutzfläche und 15 % Wald, der den südlichen Teil des Gemeindegebiets einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Hausen am Bussen]], [[Emerkingen]] und [[Uttenweiler]] (mit dem Teilort Oberwachingen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vom Mittelalter bis zur  Säkularisation ===&lt;br /&gt;
In dem 805 erstmals urkundlich erwähnten Ort wurde im Jahre 1103, anlässlich der Weihe der Burgkapelle [[Emerkingen]], eine Kirche genannt. Unterwachingen und das benachbarte Emerkingen bildeten zu jener Zeit politisch wie kirchlich eine Einheit. Aus dem im 12. und 13. Jahrhundert lange anhaltenden Streit zwischen dem [[Prämonstratenser]]kloster [[Kloster Obermarchtal|Marchtal]] und den [[Herrschaft Emerkingen|Herren von Emerkingen]] um das [[Kirchenpatronat|Patronatsrecht]] ging das Kloster siegreich hervor. Im 14. und 15. Jahrhundert erwarb Marchtal auch die weltlichen Herrschaftsrechte im Dorf. Bis 1900 gehörte Emerkingen als [[Filial]] zur Pfarrei Unterwachingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort erlitt im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] nach dem schwedischen Einmarsch 1632 schwere Schäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Säkularisation]] gelangte Unterwachingen 1803 an das Haus [[Thurn und Taxis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit württembergischer Zeit ===&lt;br /&gt;
Bereits drei Jahre später wurde der Ort dem [[Königreich Württemberg]] angegliedert, welches das Dorf dem [[Oberamt Riedlingen]] zuteilte. Bei dessen Auflösung 1938, während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]], kam Unterwachingen zum [[Landkreis Ehingen]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag der Ort in der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam somit zum Nachkriegsland [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Bundesland Baden-Württemberg aufging. Seit der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform von 1973]] ist Unterwachingen Teil des Alb-Donau-Kreises. In jener Zeit der Eingemeindungen konnte die kleine Gemeinde ihre Selbständigkeit bewahren; sie gehört seither dem [[Gemeindeverwaltungsverband]] Munderkingen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Der Ort blieb stets römisch-katholisch geprägt. Die Kirchengemeinde &amp;#039;&amp;#039;St. Cosmas und Damian&amp;#039;&amp;#039; gehört zur Seelsorgeeinheit &amp;#039;&amp;#039;Donau-Winkel&amp;#039;&amp;#039; im [[Dekanat Ehingen-Ulm]] der [[Diözese Rottenburg-Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Unterwachingen hat acht Mitglieder. Er besteht aus den ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Bei der [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] wurde der Gemeinderat durch [[Mehrheitswahl]] gewählt. Mehrheitswahl findet statt, wenn kein oder nur ein Wahlvorschlag eingereicht wurde. Die Bewerber mit den höchsten Stimmenzahlen sind dann gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 76,5 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Amtsvorgänger bitte mit Amtszeit und Partei nachtragen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1966–2009: [[Karl Traub]] (CDU), zugleich Bürgermeister der Nachbargemeinde Hausen am Bussen&lt;br /&gt;
* 2009–2025: Hans Rieger, zugleich Bürgermeister der Nachbargemeinde Hausen am Bussen&lt;br /&gt;
* seit 2025: Timo Schulze, zugleich Bürgermeister der Nachbargemeinde Hausen am Bussen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: Geteilt von Silber und Rot; oben ein liegender roter Doppelhaken, unten schräg gekreuzt ein silberner Schlüssel und ein silbernes Schwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein altes Wappen ist nicht bekannt. Das heutige wurde in den 1980er Jahren vom [[Hauptstaatsarchiv Stuttgart]] entworfen. Es vereint den Doppelhaken der Herren von Emerkingen mit den Attributen der Heiligen [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]]&lt;br /&gt;
aus dem Wappen des Klosters Marchtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche St. Cosmas und Damian ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterwachingen Pfarrkirche Orgelempore.jpg|mini|Orgelempore der Pfarrkirche St. Cosmas und Damian]]&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche St. Cosmas und Damian ist ein einheitlicher, 1754–1756 erstellter Bau des [[Rokoko]], an dem unter der Leitung des [[Baumeister]]s [[Johann Caspar Bagnato]] die folgenden Künstler wirkten:&lt;br /&gt;
* als [[Malerei|Maler]] von [[Fresko|Deckenfresken]] und [[Altar]]blättern der Riedlinger [[Joseph Ignaz Wegscheider]]&lt;br /&gt;
* als [[Stuckateur]] der junge [[Kanton Tessin|Tessiner]] [[Joseph Anton Pozzi|Giuseppe Pozzi]], der zu jener Zeit seinem Vater [[Francesco Pozzi (Stuckateur)|Francesco]] bei Arbeiten im [[Kloster Obermarchtal]] assistierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Skulptur]]en der Kirchenpatrone stammen wohl aus der Werkstatt von [[Johann Joseph Christian]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegscheider und Pozzi führten zeitgleich auch die Arbeiten in der Kapelle St. Georg im nahen [[Dietershausen (Uttenweiler)|Dietershausen]], Gemeinde Uttenweiler, aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Wappenstein ist an der Ostseite der Kirche am Kirchturm eingelassen. Es trägt weder Datierung noch Initialen und wird von einer verwitterten, weitläufig aufgreifenden Rocaille-Rahmung eingefasst. Es handelt sich um das persönliche Wappen des Obermarchtaler Abtes Edmund II. Sartor/Schneider (geb. 30. November 1696, gest. 12. Juni 1768). Dieser Wappenstein ist eine Arbeit von Johann Joseph Christian (geb. 1706), der auch die zwei Büsten von Cosmas und Damian auf dem rechten Seitenaltar und das Kreuz auf dem Hochaltar anfertigte. In den beiden seitlichen Nischen an der gerundeten Außenwand befinden sich bildliche Darstellungen der beiden Kirchenpatrone; ihre Attribute sind die Arzneiflasche, das Buch und das Schwert, mit dem sie hingerichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am großen Bogen am Übergang vom Langhaus in den Chor teilt oben das goldene Christus-Monogramm IHS auf einem blauen, von weißen und rosa Wolken und einem goldenen Strahlenbündelkranz umgebenen Feld die Jahreszahl MDCCLVI = 1756. Rechts und links sind in den Zwickeln die beiden Wappen für den Bauabt Edmund II. Sartor/Schneider (optisch links) und das Kloster (optisch rechts) angebracht, zusammengesetzt aus den Symbolen für die Stifter Hugo Pfalzgraf von Tübingen und Elisabeth von Bregenz sowie dem eigentlichen Stiftswappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrhaus ===&lt;br /&gt;
Das Unterwachinger Pfarrhaus steht gleich nördlich der katholischen Pfarrkirche St. Cosmas und Damian. Das zweistöckige, giebelständige Gebäude ist im Erdgeschoss aus Stein und im Obergeschoss in Fachwerk ausgeführt. Das im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden mehrfach geplünderte alte Pfarrhaus ist 1688 bis auf die Grundmauern abgebrannt und erforderte einen Neubau. Da das Kirchenpatronat beim Kloster Obermarchtal lag, war dieses für den Wiederaufbau zuständig, der nur ein Jahr später erfolgte. Die nur wenig beschädigte Kirche konnte gerettet werden. Beim Brand gingen jedoch alle Urkunden der Pfarrei verloren. Rechts neben dem Treppenaufgang zur Haustür ist in den steinernen Unterbau ein Wappenstein aus der Zeit des Wiederaufbaus eingelassen. Er verweist auf den Obermarchtaler Abt Nikolaus Wierith (geb. 15. Oktober 1634, gest. 3. September 1691). Die schon etwas verwaschene Inschrift in dem Feld unterhalb des Wappens lautet: „NICOLAUS / ABBAS MARCH/THALENSIS / ANNO MDCLXXXIX“. Damit ist der Neubau des Pfarrhauses im Jahr 1689 belegt. Das Pfarrhaus ist durch einen Gang in der ersten Etage mit der nahen Kirche verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Kammermusikkreis Unterwachingen ===&lt;br /&gt;
Seit 1973 treffen sich im historischen Pfarrhaus Amateure und Berufsmusiker zur gemeinsamen Ausübung klassischer Kammermusik mit anspruchsvollen Programmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Friedrich Hog |url=https://www.schwaebische.de/regional/ulm-alb-donau/unterwachingen/50-jahre-kammermusikkreis-unterwachingen-1945574 |titel=50 Jahre Kammermusikkreis Unterwachingen |werk=Schwäbische Zeitung |datum=2023-10-02 |abruf=2025-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jeweils zum Patrozinium Ende September tritt der Kreis mit einem Kirchenkonzert an die Öffentlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Daniel Georg von Memminger]]: &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Hausen.&amp;#039;&amp;#039;, aus &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Oberamts Riedlingen&amp;#039;&amp;#039;. Cotta, Stuttgart und Tübingen 1827 ([[:s:Beschreibung des Oberamts Riedlingen#25. Hausen mit Unter- und Ober-Wachingen und Schupfenberg.|Volltext bei Wikisource]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/16968/Unterwachingen Unterwachingen] bei [[LEO-BW]]&lt;br /&gt;
* [https://www.unterwachingen.de/ Internetpräsenz der Gemeinde Unterwachingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Alb-Donau-Kreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7836803-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Alb-Donau-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterwachingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 805]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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