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	<title>Unterverwandlung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unterverwandlung&amp;diff=515930&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wassermaus: Siehe Diskussion: statt den Dummy-Bauern ganz vorne zu platzieren, mit zwei (!) Diagrammen - und das, wo es das Ding nur kurze Zeit im 19. Jhdt und nur in eine in England existiert - nun gekürzt unter &quot;Anekdotisches&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unterverwandlung&amp;diff=515930&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-22T19:14:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Siehe Diskussion: statt den Dummy-Bauern ganz vorne zu platzieren, mit zwei (!) Diagrammen - und das, wo es das Ding nur kurze Zeit im 19. Jhdt und nur in eine in England existiert - nun gekürzt unter &amp;quot;Anekdotisches&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterverwandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man im [[Schach]] die [[Umwandlung (Schach)|Umwandlung]] eines [[Bauer (Schach)|Bauern]] auf der gegnerischen Grundreihe in eine geringerwertige Figur als die [[Dame (Schach)|Dame]] – also in [[Turm (Schach)|Turm]], [[Läufer (Schach)|Läufer]] oder [[Springer (Schach)|Springer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motivation und Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Umwandlungen in einen Springer kommen in praktischen Partien selten bis gelegentlich vor, um ein Schach zu bieten – oft kombiniert mit einer [[Gabel (Schach)|Gabel]] oder als Bestandteil einer [[Schachmatt|Matt]]-Kombination. Eine solche Unterverwandlung in einen Springer kann auch im frühen Stadium der Partie als [[Eröffnungsfalle]] vorkommen (zu einer bekannten Variante siehe [[Albins Gegengambit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen sind ernsthafte Umwandlungen in Turm und insbesondere Läufer in einer normalen Partie äußerst selten. Insofern es sich nicht um Scherz-Unterverwandlungen handelt, in denen beispielsweise ein Turm gleichermaßen wie eine Dame mattsetzt oder die neue Figur sowieso sofort geschlagen wird, dienen diese seltenen Unterverwandlungen stets dazu, ein gegnerisches [[Patt]] zu vermeiden. Theoretisch kommt neben der Pattvermeidung des Gegners auch die Motivation vor, eine Unterverwandlung für ein eigenes Patt als [[Remis]]chance zu nutzen; dies ist noch nicht in praktischen (bekannten) Partien vorgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle erdenklichen Nutzungsfälle ist Unterverwandlung ein beliebtes [[Taktik (Schach)#Motive|Motiv]] in der [[Schachkomposition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Turnierpartien ==&lt;br /&gt;
Unterverwandlungen sind in Partien extrem selten. Der niederländische Schachkuriositätensammler [[Tim Krabbé]] hat auf seiner Website ein paar Dutzend Unterverwandlungen in Partien seit 1863 zusammengetragen. Er berücksichtigte dabei nur tatsächlich sinnvolle Unterverwandlungen, also keine Scherzunterverwandlungen, wenn der Stein ohnehin geschlagen werden muss oder ohnehin Gewinnstellung erreicht ist. In einigen der Stellungen ist die Unterverwandlung der leichteste Weg und in anderen sogar notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Springerumwandlungen sind häufiger anzutreffen, wobei die Partie zwischen [[László Szabó (Schachspieler)|László Szabó]] und [[Borislav Ivkov]] in Belgrad 1964 eine Besonderheit darstellt: Nach Ivkovs Umwandlung im 49. Zug befanden sich fünf Springer auf dem Brett. Ivkov gewann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chessgames.com/perl/chessgame?gid=1061749 Szabo–Ivkov] bei chessgames.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=links&lt;br /&gt;
| Titel=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Von Guretzky Cornitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neumann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Berlin 1863&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Beschreibung=Schwarz gewann, den einzigen Gewinnweg sehend, mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. … a2+ 2. Kb2 bxc2 3. Kxa2 c1=T!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und Weiß gab auf.&lt;br /&gt;
|center=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=links&lt;br /&gt;
| Titel=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Babushkin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postnikow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br/&amp;gt; Fernpartie, UdSSR 1969/70&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=--/--/kl/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z7=--/--/--/--/pl/--/pd/--/&lt;br /&gt;
| Z6=kd/pd/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z5=--/pd/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z4=--/pl/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z3=--/--/pl/--/pl/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z2=--/--/--/--/--/--/--/pd/&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Beschreibung=Eine der seltenen Unterverwandlungen in einen Springer ohne Schachgebot, die sich in praktischen Partien finden: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.&amp;amp;nbsp;e8=S!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und Schwarz kann das folgende Dauerschach auf c7 und b5 nicht verhindern.&lt;br /&gt;
|center =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=links&lt;br /&gt;
| Titel=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nakamura&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kramnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Schacholympiade 2012, Istanbul&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chessgames.com/perl/chessgame?gid=1688934 Nakamura – Kramnik] bei chessgames.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschreibung=Nakamura gewann durch die Unterverwandlung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;62.&amp;amp;nbsp;c8=S+!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im 80. Zug. Das Schachgebot gewinnt ein wichtiges Tempo. Im Falle von 62.&amp;amp;nbsp;c8=D hätte Schwarz selbst eine Dame mit Schach erhalten (62. ... e1=D+). Schlägt jedoch Weiß gleich den Bauern (62.&amp;amp;nbsp;Kxe2), so kann Schwarz mit 63. ... f3+ 64. Kxf3 Lxc7 den weißen Freibauern erobern und so das Remis halten.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=links&lt;br /&gt;
| Titel=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carlsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Dubai 2023&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chessgames.com/perl/chessgame?gid=2529774 Anand – Carlsen] bei chessgames.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Beschreibung= Hätte Carlsen hier mit 67. ... c1=D? in eine Dame umgewandelt, so hätte Anand mit dem Damenopfer 68. De3+! Patt erzwingen können. Stattdessen zog Carlsen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;67. ... c1=S+!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  und gewann nach wenigen Zügen, weil Weiß weder die Umwandlung des Bc4 verhindern, noch permanent Schach geben konnte.&lt;br /&gt;
|center=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kompositionen ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|style = &amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=links&lt;br /&gt;
| Titel= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weiß am Zug gewinnt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Beschreibung=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. e7–e8S+!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit [[Gabel (Schach)|Springergabel]] nebst anschließendem [[Elementare Mattführung#Mattsetzen mit Läufer und Springer|Mattsetzen mit Läufer und Springer]]. Die Umwandlung in eine Dame 1. e7–e8D? führt nach Dc7–f7+ zu Damentausch und zum [[Remis]].&lt;br /&gt;
|center=}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style = &amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=links&lt;br /&gt;
| Titel=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Matt in zwei Zügen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Charles Tomlinson, Amusements in Chess, 1845&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z7=kd/--/pl/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Beschreibung=Nach sofortiger Umwandlung in eine Dame wäre Schwarz [[patt]]. 1.&amp;amp;nbsp;Kc6–d7 führt zu leichtem Gewinn, aber Matt erfolgt nicht vor dem 7.&amp;amp;nbsp;Zug. Die Unterverwandlung in einen Turm führt hingegen zu [[Zugzwang]] nebst [[Schachmatt|Matt]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. c8=T! Ka6 2. Ta8#&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|center=}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=links&lt;br /&gt;
| Titel=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weiß am Zug gewinnt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| Z3=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z2=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z1=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Beschreibung=Weiß gewinnt nur durch Unterverwandlung in einen Läufer auf c8:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. c8=L!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Schwarz kann jetzt nur noch den Läufer ziehen; es ist jedoch gleichgültig, wohin er ihn bewegt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1...&amp;amp;nbsp;L~ 2.&amp;amp;nbsp;Sd7 L~ 3.&amp;amp;nbsp;Lb7#&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Dagegen würde eine Verwandlung zu Turm oder Dame ein sofortiges Patt bewirken, weil der schwarze König selbst nicht ziehen kann und sein Läufer auf b8 gefesselt ist. Eine Verwandlung zu einem Springer reicht – bei richtigem schwarzem Gegenspiel – für einen Sieg ebenfalls nicht aus. 1.&amp;amp;nbsp;cxb8? Kxb8 würde zu einer [[Tote Stellung|toten Stellung]] führen.&lt;br /&gt;
|center=}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=links&lt;br /&gt;
| Titel=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weiß am Zug hält Remis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Ginninger, 1932&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z7=pl/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
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| Z4=--/pl/--/pd/pd/pd/pd/--/&lt;br /&gt;
| Z3=--/kl/--/--/kd/--/pd/pd/&lt;br /&gt;
| Z2=pl/pl/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z1=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Beschreibung=Nur durch Unterverwandlung in einen Turm kann Weiß das eigene Patt herbeiführen und einer Niederlage entgehen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. a8=T! h2 2. Ta3! h1D 3. Ka4+ d3 4. b3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Schwarz kann das Patt nicht verhindern.&lt;br /&gt;
|center=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele von Unterverwandlungen finden sich in den Studien von [[Pál Benkő#Studienkomponist|Benkő]], [[Saavedra-Studie|Saavedra]], [[Vitali Halberstadt#Schachspieler und Schachkomponist|Vitali Halberstadt]], [[Tigran Borissowitsch Gorgijew|Gorgijew]] und [[Alexei Sergejewitsch Selesnjow#Studien|Selesnjow]]. [[Ernest Lewonowitsch Pogosjanz|Pogosjanz]] zeigte sogar eine beiderseitige Springerunterverwandlung. Eine achtfache (!) Springerunterverwandlung ist bei [[André Chéron (Schachspieler)|André Chéron]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird im Rahmen einer Schachkomposition ein Bauer in verschiedenen Varianten in alle möglichen Figuren umgewandelt, so spricht man von einer [[Allumwandlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anekdotisches ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=rechts&lt;br /&gt;
| Titel=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weiß am Zug remisiert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=kl/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z7=pd/pl/--/--/--/--/--/rd/&lt;br /&gt;
| Z6=kd/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z5=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z4=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z3=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z2=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z1=bd/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Beschreibung=Nach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. b7-b8=B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bleibt Bauer!) ist Weiß in jedem Fall patt, wohingegen jeder andere Zug bei vernünftigem Spiel von Schwarz zum Partieverlust führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|center=1&lt;br /&gt;
}}In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war es in England statthaft, einen Bauern nach Erreichen der gegnerischen Grundreihe ohne Umwandlung auf dieser stehen zu lassen (und zwar bis zum Ende der Partie, so er nicht vorher geschlagen wurde). Die englische Bezeichnung für einen solchen Bauern war &amp;#039;&amp;#039;dummy pawn&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde 1862 in den Gesetzen der Britischen Schachföderation festgeschrieben und einige der ersten Turniere wurden nach diesen Regeln gespielt, zuletzt in Wien 1873. Trotzdem etablierte sich mangels Akzeptanz der Regel im deutschsprachigen Raum kein Konsens für eine deutsche Übersetzung. Die Leipziger [[Illustrirte Zeitung]] schrieb im Jahr 1878: &amp;#039;&amp;#039;„Der vor längeren Jahren in englischen Schachkreisen zur Sprache gebrachte ,dummy pawn‘ (stumme Bauer) ist im deutschen Schach nie zur Geltung gekommen. Jeder in das achte Feld rückende Bauer muß sofort in einen beliebigen Offizier verwandelt werden; als Bauer darf er nicht stehen bleiben.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.at/books/edition/Illustrirte_Zeitung/gfPAFQkWTCEC?hl=en&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%22dummy+pawn%22+%22Schach%22&amp;amp;pg=PA236&amp;amp;printsec=frontcover Illustrierte Zeitung, 28. September 1878, S. 236]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die deutsche Übersetzung der Bücher von [[Tim Krabbé]] verwendet die Übersetzung &amp;#039;&amp;#039;Dummy-Bauer&amp;#039;&amp;#039;. Ein Dummy-Bauer dürfte in praktischen Partien kaum jemals notwendig gewesen sein. Allerdings gibt es einige [[Schachkomposition]]en mit diesem Thema. Im Jahre 1903 wurde diese Möglichkeit wieder abgeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Dummy-Bauer konnte vor allem zur Erzwingung eines Selbstpatts dienlich sein, wie die Illustration zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Yochanan Afek]]: &amp;#039;&amp;#039;Wenn weniger mehr ist. Die Kunst der Unterverwandlung.&amp;#039;&amp;#039; In: Karl 3/2018, S. 46–53.&lt;br /&gt;
* Tim Krabbé: [http://www.xs4all.nl/~timkr/chess2/minor.htm Practical underpromotion] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Wassermaus</name></author>
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