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	<title>Untertan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;MeAmME am 14. Juli 2024 um 09:51 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt Subjekt als historische Bezeichnung einer Person; für den umgangssprachlichen Begriff siehe [[Subjekt (Umgangssprache)]].}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untertan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Subjekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|subicere}} „unterwerfen, unterordnen“) wurde vom [[Mittelalter]] bis ins 19. Jahrhundert eine Person bezeichnet, die der [[Herrschaft]] eines anderen unterworfen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Untertan Untertan] im [[Duden]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Untertanen waren nicht in vollem Umfang persönlich [[Freiheit|frei]]. Das Verhältnis zwischen dem Untertanen und seiner [[Obrigkeit]] war rechtlich geregelt und konnte sich sehr unterschiedlich gestalten: von eher symbolischer Unterordnung über [[Knechtschaft]] bis hin zur [[Leibeigenschaft]]. Der Philosoph [[Hegel]] bestimmt das soziale Verhältnis des Untertans als die mittlere zivilisatorische Stufe von Maßnahmen zum Ausgleich unvereinbarer Interessensunterschiede, welche zwischen dem aggressiven Zweikampf und dem Schluss eines bindenden Vertrages anzusiedeln ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:De-untertan machen.ogg|mini|Beispiel Wortkombination: „Untertan machen“.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter waren die meisten [[Landwirt|Bauern]] [[Leibeigener|Leibeigene]] eines [[Grundherr]]en. Aber auch Freie, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Adel|Adlige]], die zum Teil selbst über Untertanen geboten, waren in ihrer Beziehung zum [[Landesherr]]en oder zum [[König]] per [[Definition|definitionem]] Untertanen. Die Rechte der Obrigkeit waren ihm gegenüber jedoch eingeschränkt. Im [[HRR|Römisch-Deutschen Reich]] wurde das Verhältnis zwischen Obrigkeit und Untertanen seit der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] immer mehr verrechtlicht. So konnten sich Untertanen in Deutschland im Rahmen eines [[Untertanenprozess]]es an eines der [[Paulskirchenverfassung#Politisches System|Reichsgerichte]] wenden und gegen [[Willkür (Recht)|Willkürakte]] ihres Landesherrn klagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich in der Zeit des [[Absolutismus]] die moderne [[Staatsgewalt]] herausbildete, bezeichnete man die Staatsangehörigen, welche einem mit [[legitim]]en Mitteln nicht absetzbaren [[Regime]] (einer [[Monarchie]]) unterworfen waren, als Untertanen. In diesem Sinne steht der Untertan im Gegensatz zum freien [[Bürger]] einer [[Republik]]. Der Begriff des Subjekts wandelt sich nach der französischen Revolution vom Untertanen zum freien Bürger ([[Citoyen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel 3 der [[Bismarcksche Reichsverfassung|Bismarckschen Reichsverfassung]] unterstellte die „Angehörige[n] (Untertan, Staatsbürger) eines jeden Bundesstaates“ dem [[Indigenat]] ganz Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sprachlichen Gebrauch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untertänigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine Form des [[Sozialverhalten]]s des Untertans bezeichnet (vgl. [[Unterwürfigkeit]], &amp;#039;&amp;#039;schleimen,&amp;#039;&amp;#039; [[kriechen]]). Ein [[vorauseilender Gehorsam]] prägt diese von sozialen Abhängigkeiten bedingte Handlungsweise. Ausführlich charakterisiert wurde diese in [[Heinrich Mann]]s Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Der Reichstag&amp;#039;&amp;#039; (1911) und in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Untertan]]&amp;#039;&amp;#039; (begonnen 1906 und im [[Simplicissimus]] 1914 vor Kriegsausbruch erschienen, in Buchform 1916).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Immediatuntertan]]&lt;br /&gt;
* [[Thane (Gefolgsmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4192770-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrschaftssoziologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Ideengeschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ständegesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Politik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MeAmME</name></author>
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