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	<title>Unterstall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:37:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unterstall&amp;diff=520390&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Adalbertriehl: Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2026-03-06T08:54:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Unterstall&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bergheim (Oberbayern)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Bergheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.7611041&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.2129499&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 415 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 860&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-09-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-bergheim.de/?s=Einwohner |titel=Gemeinde Bergheim – Zahlen &amp;amp; Fakten |abruf=2025-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 86673&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08431&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterstall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Pfarrdorf und Gemeindeteil von [[Bergheim (Oberbayern)|Bergheim]] im [[Landkreis Neuburg-Schrobenhausen]] in [[Oberbayern]]. Zur Gemarkung gehört auch noch die Einöde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Straßwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] hat 860 Einwohner (Stand September 2024) und liegt auf einer Höhe von 407 m ü. [[Normalnull|NN.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es befindet sich am südlichen Ende eines [[Jura (Geologie)|Juraausläufers]] an der Grenze zum [[Donau]]tal. Die nächstgelegenen Städte sind [[Neuburg an der Donau]] (4 km südwestlich), [[Ingolstadt]] (ca. 15 km östlich) und [[Eichstätt]] (ca. 16 km nördlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Attenfeld wurden bereits Mitte des 19. Jahrhunderts [[Hügelgrab|Grabhügel]] der [[Hallstattzeit]] (ca. 700–500 v. Chr.) entdeckt. Sehr wahrscheinlich stammt der Ortsname Unterstall vom [[Germanische Sprachen|germanischen]] &amp;#039;&amp;#039;stal&amp;#039;&amp;#039; ab, das in etwa „untere Wohnstätte“ oder „Zuflucht“ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fanden sich Beweise, dass Unterstall auch zur [[Römisches Reich|Römerzeit]] besiedelt war und damals &amp;#039;&amp;#039;Castra Ventonia&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Es lag an der Kreuzung dreier [[Römerstraße|Römerstraßen]] und diente als Handels- und Wachposten. Belegt ist eine [[Villa rustica]] an der Bergheimer Straße zur St 2214 (ehemals [[Bundesstraße 16|B 16]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich erwähnt wurde Unterstall mit seiner Kirche erstmals 1179 als Besitz des Eichstätter [[Domkapitel|Domkapitels]]. Auf dem jetzigen Kirchberg stand im [[Mittelalter]] eine Burg. 1496 wurde diese verlassen und durch ein Schloss in der Ortsmitte ersetzt, das heute nicht mehr existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Stelle der Burg wurde eine Kirche im [[Gotik|gotischen]] Stil mit [[Trutzburg|Wehrburg]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;charakter erbaut. Sie wird auch heute noch genutzt, geweiht ist sie dem Hl. [[Magnus]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Sankt Magnus Unterstall.jpg|mini|Kirche Sankt Magnus in Unterstall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die [[Grundherrschaft]] mehrheitlich und damit auch das Dorfgericht beim Domkapitel Eichstätt blieb, behaupteten  die Herzöge von Bayern und ab 1505 die Fürsten von [[Pfalz-Neuburg]] die [[Blutgerichtsbarkeit|hohe Gerichtsbarkeit]] und die Landeshoheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1542 musste Unterstall den evangelischen Glauben des Landesherrn Pfalzgraf [[Ottheinrich]] annehmen, obwohl es aus grundherrlicher Sicht zum katholischen Domkapitel Eichstätt gehörte. 1547 wurde der evangelische Pfarrer wiederum durch einen katholischen ersetzt, nach Ottheinrichs Wiedereinsetzung 1554 der katholische durch einen protestantischen Priester. Dies geschah nicht ohne Widerstand der Dorfbevölkerung. Ab 1617 war Unterstall wieder katholisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurden Unterstall sowie die Nachbardörfer Joshofen und Bergheim mehrmals besetzt, zuletzt 1648 von 3000 schwedischen Soldaten. Ein Großfeuer 1718 zerstörte 13 Häuser. In der Zeit von 1712 bis 1730 kam es mehrfach zu Viehseuchen in Unterstall. Österreichische und französische Truppen plünderten den Ort 1809. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstall erhielt 1902 Anschluss an die Wasserversorgung und 1922 an die Elektroversorgung. Im Jahr 1928 wurde ein erster Oberflächenkanal fertiggestellt. Am 1. Mai 1978 ging die bisher eigenständige Gemeinde Unterstall in der neu gegründeten Gemeinde Bergheim auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 602}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. Januar 1986 genehmigte die Regierung von Oberbayern das Ortswappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Bergheim (Oberbayern)#Unterstall|titel1=Liste der Baudenkmäler in Unterstall}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Niessner: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Bergheim. Geschichte der Ortschaften Bergheim, Unterstall und Attenfeld.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Bergheim, 1989.&lt;br /&gt;
* Ludwig Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Chronik von Unterstall&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinde Bergheim, Nachdruck 2019.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Unterstall-meine-Heimat-id39157057.html Besprechung von Claudia Steinmann in der Augsburger Allgemeinen vom 24. September 2016]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Adam Horn und [[Werner Meyer (Historiker, 1909)|Werner Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Stadt und Landkreis Neuburg an der Donau&amp;#039;&amp;#039;, Kommissionsverlag R. Oldenbourg, München 1958, Seiten 762–766, ISBN 3-486-50516-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Bergheim (Oberbayern)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergheim (Oberbayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1179]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Adalbertriehl</name></author>
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