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	<title>Untersiggenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freigut am 27. Februar 2026 um 13:27 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-27T13:27:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Untersiggenthal&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Untersiggenthal 2024.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Untersiggenthal AG.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Untersiggenthal 2728.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Untersiggenthal&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Baden (Aargau)|Baden]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Baden, Aargau&lt;br /&gt;
| BFS = 4044&lt;br /&gt;
| PLZ = 5300 [[Ennetturgi]]&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;!-- gehört ab 1.1.2025 zu 5417 Untersiggenthal, https://www.badenertagblatt.ch/aargau/baden/untersiggenthal-neuer-name-und-neue-postleitzahl-ortsteil-ennetturgi-verschwindet-fuer-den-ammann-geht-damit-ein-traum-in-erfuellung-ld.2633536 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
5301 [[Siggenthal Station (Untersiggenthal/Würenlingen)|Siggenthal Station]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
5417 Untersiggenthal&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH UGA&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.50205&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.25380&lt;br /&gt;
| HÖHE = 371&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 8.28&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Adrian Hitz&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.untersiggenthal.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untersiggenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: [{{IPA|ˈʊndərsɪɡəˌtɑːl, ˈʊndərsɪɡiˌtɑːl}}]&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=444–445 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beziehungsweise für die beiden Ortsteile Untersiggingen &amp;#039;&amp;#039;Undersigne&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈʊndərsɪɡnə}}] und Obersiggingen &amp;#039;&amp;#039;Obersigne&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈɔbərsɪɡnə}}]&amp;lt;ref&amp;gt;Originalmaterial des &amp;#039;&amp;#039;[[Sprachatlas der deutschen Schweiz|Sprachatlasses der deutschen Schweiz]]&amp;#039;&amp;#039; auf sprachatlas.ch; abgerufen am 27. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Baden (Aargau)|Bezirk Baden]] und liegt rund drei Kilometer nordwestlich des Bezirkshauptorts im unteren [[Limmattal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Untersiggenthal-LBS H1-015985.tif|mini|links|Luftansicht (1953)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt in der Schotterebene östlich des [[Wasserschloss der Schweiz|Wasserschlosses der Schweiz]], dem Zusammenfluss von [[Aare]], [[Limmat]] und [[Reuss (Fluss)|Reuss]]. Die zwei zusammengewachsenen historischen Ortsteile Untersiggingen (im Westen) und Obersiggingen (im Osten) liegen auf einer markanten Geländestufe, die zur Limmat hin abfällt. In den Flussschlaufen am nördlichen Ufer der Limmat haben sich die neuen Quartiere Ennetturgi und Wasserfallen entwickelt. Im Norden bildet der [[Siggenberg]] eine natürliche Begrenzung. Diese zum [[Tafeljura]] gehörende Erhebung bildet eine ausgedehnte Hochebene, die an ihrem westlichen Ende, am [[Iberig]], steil und unvermittelt ins Aaretal abfällt. In der nordwestlichen Ecke des Gemeindegebietes, rund zwei Kilometer vom Zentrum entfernt, befindet sich im Aaretal die Ortschaft Siggenthal-Station, die rund um den dortigen Bahnhof entstanden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1070, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebietes beträgt 828 [[Hektar]]en, davon sind 357 Hektaren bewaldet und 199 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf 590 Metern auf dem Siggenberg, der tiefste auf 325 Metern an der Aare. Nachbargemeinden sind [[Würenlingen]] im Norden, [[Obersiggenthal]] im Osten, [[Baden AG|Baden]] und [[Gebenstorf]] im Süden sowie [[Brugg]] und [[Villigen]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnergemeinde Untersiggental 1921.jpg|mini|links| Blankette einer Anleihe der Einwohnergemeinde Untersiggenthal vom 31. Dezember 1921]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Untersiggenthal war bereits während der [[Jungsteinzeit]] und der [[Bronzezeit]] besiedelt. Dies geht aus Ausgrabungen bei der «Heidenküche» auf dem Siggenberg im Gebiet «Bürgle» vom April 1937 hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ban-001:1937:13 Eine prähistorische Siedelung im Siggenthal], Badener Neujahrsblätter 1937.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Sickinga&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 833. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Sikkingun&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «bei den Leuten des Sikko».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Grundbesitzer im Mittelalter waren das [[Damenstift Säckingen|Fridolinsstift]] in [[Bad Säckingen|Säckingen]] (seit dem 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert), das [[Kloster Einsiedeln]] (seit dem frühen 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert), das [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster Sankt Blasien]] (seit dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert), das [[Kloster Wettingen]] (seit 1245) und das Kloster [[Königsfelden]] in [[Windisch AG|Windisch]] (seit 1337).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesherren und Inhaber der [[Blutgerichtsbarkeit]] waren die [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kyburg]], ab 1273 die [[Habsburg]]er. Um 1250 entstand in der Freudenau gegenüber von [[Stilli]] eine Brücke über die [[Aare]]. Zu ihrem Schutz liessen die Kyburger die [[Ruine Freudenau|Burg Freudenau]] errichten. Plündernde [[Zürich|Zürcher]] Truppen zerstörten einen Grossteil der Anlage bei einem Kriegszug im Jahr 1351. Weitere Teile fielen kurz nach 1400 einem Grossbrand zum Opfer, die restlichen Gebäude wurden verlassen und verfielen im Laufe der Jahrhunderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Siggenthal war nun Bestandteil des [[Siggenamt]]s in der [[Grafschaft Baden]], einer [[Gemeine Herrschaft|gemeinen Herrschaft]]. 1504 ging die [[niedere Gerichtsbarkeit]] an den Landvogt über. Nach längeren Streitigkeiten wurde das Siggenamt im Jahr 1695 geteilt, als Kirchdorf und Nussbaumen die eigenständige Gemeinde [[Obersiggenthal]] bildeten. 1798 wurde die [[Alte Eidgenossenschaft]] zur [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]], einer [[Tochterrepublik]] des [[Erste Französische Republik|revolutionären Frankreichs]]. Untersiggenthal war zunächst eine Gemeinde im kurzlebigen [[Kanton Baden]]. Während der [[Zweite Schlacht bei Zürich|Zweiten Schlacht bei Zürich]] bombardierten die Truppen von General [[André Masséna|Massena]] 1799 das von den [[Russisches Kaiserreich|Russen]] besetzte Untersiggingen. Seit 1803 gehört die Gemeinde zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 18. August 1859 führte die Eisenbahnlinie nach [[Bahnhof Waldshut|Waldshut]] durch das Gemeindegebiet von Untersiggenthal. Der drei Jahre vorher eröffnete [[Bahnhof Turgi]] lag für die meisten Einwohner jedoch bedeutend näher. Nachdem zuvor zahlreiche Einwohner Arbeit in den Fabriken von Turgi gefunden hatten, entstand 1869 mit der Zwirnerei Stroppel die erste Fabrik auf Untersiggenthaler Boden (Produktion bis 1990). Seit 1900 stieg die Einwohnerzahl um mehr als das Sechsfache, und Untersiggenthal entwickelte sich zu einem Teil der Agglomeration [[Baden AG|Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruine Freudenau 05.JPG|mini|Ruine Freudenau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Untersiggenthal kath Kirche 1764.jpg|mini|Römisch-katholische Kirche in Untersiggenthal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KW Schiffmühle.jpg|mini|[[Kraftwerk Schiffmühle]]]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Untersiggenthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ruine Freudenau|Burg Freudenau]] wurde um 1240 zum Schutz der damals über die Aare gebauten Brücke errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Rot zwei gekreuzte weisse Schlüssel.» Das zu Beginn des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts eingeführte Wappen ist vermutlich vom [[Ikonografisches Heiligenattribut|Attribut]] des Kirchdorfer Kirchenpatrons [[Simon Petrus|Petrus]] hergeleitet. Die zwei Schlüssel weisen auf Ober- und Untersiggingen hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=303 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1803 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 558 || 989 || 1073 || 1637 || 1890 || 2868 || 3854 || 4597 || 5424 || 6128 || 6692 || 7229&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4044}} Menschen in Untersiggenthal, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4044}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 39,9 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 19,7 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 40,4 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-06-08 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-02-03 04:08:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 82,9 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 3,6 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 2,8 % [[Albanische Sprache|Albanisch]], 2,3 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]], 1,3 % [[Französische Sprache|Französisch]], 1,0 % [[Türkische Sprache|Türkisch]], 0,9 % [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]], 0,8 % [[Englische Sprache|Englisch]] und 0,7 % [[Spanische Sprache|Spanisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Baden zuständig. Untersiggenthal gehört zum Friedensrichterkreis III (Baden).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Untersiggenthal gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 2850 Arbeitsplätze, davon 2 % in der Landwirtschaft, 68 % in der Industrie und 30 % im Dienstleistungsbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-06-08 |format=Excel, 157 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-02-03 04:08:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde zählt noch ein Dutzend Landwirtschaftsbetriebe, am sonnigen Südhang des Siggenbergs wird etwas [[Weinbau]] betrieben. Es gibt insgesamt 300 kleinere und mittlere Betriebe. Unter anderem hat die [[ABB (Unternehmen)|ABB]] hier eine Zweigstelle. An der Limmat befinden sich die Kraftwerke [[Kraftwerk Schiffmühle|Schiffmühle]] und [[Kraftwerk Stroppel|Stroppel]]. In Ennetturgi und bei der Bahnstation Siggenthal-Würenlingen gibt es jeweils eine Gewerbezone. Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten in der nahe gelegenen Stadt [[Baden AG|Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Untersiggenthal führt die viel befahrene Kantonsstrasse 295, die von [[Baden AG|Baden]] nach Siggenthal-Station führt und dort auf die [[Hauptstrasse 5]] nach [[Koblenz AG|Koblenz]] trifft. Drei Brücken führen über die [[Limmat]] nach [[Gebenstorf]] und [[Turgi]], eine weitere Brücke über die [[Aare]] nach [[Stilli]]. Untersiggenthal ist Endstation von zwei Buslinien der Gesellschaft [[Regionale Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen|RVBW]]: Die Linie 2 fährt über [[Obersiggenthal]], [[Ennetbaden]], den [[Bahnhof Baden]] und [[Killwangen]] nach [[Spreitenbach]]. Die Linie 6 fährt über Obersiggenthal, Baden und [[Dättwil]] nach [[Rütihof]]. Eine [[Postauto]]linie von Gebenstorf nach [[Würenlingen]] verbindet die Gemeinde mit den Bahnhöfen Siggenthal-Würenlingen und Turgi. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Baden nach Würenlingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Es gibt je vier [[Kindergarten|Kindergärten]] und Schulhäuser, in denen die [[Primarschule]], die [[Sekundarschule]] und die [[Realschule]] unterrichtet werden. Die [[Bezirksschule]] kann in [[Turgi]] oder [[Obersiggenthal]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Kantonsschule Baden]] und die [[Kantonsschule Wettingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Siggenthal-Station steht die im Jahr 2016 eröffnete [[GoEasy Arena]], wo der [[Handball]]-Verein [[TV Endingen]] seine Heimspiele austrägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Beat Baumli]] (* 1956), Jazzgitarrist&lt;br /&gt;
* [[Max Chopard]] (1929–2009), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Max Chopard-Acklin]] (* 1966), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Anton Keller (Politiker, 1934)|Anton Keller]] (1934–2025), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Rosemarie Keller]] (* 1937), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Hans Killer]] (* 1948), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Walo Lüönd]] (1927–2012), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Seraina Telli]] (* 1990), Musikerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1655|Autor=[[Bruno Meier]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Hoegger |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band VII: Bezirk Baden II |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=1995 |ISBN=3-909164-44-7 |Seiten=165–182}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.untersiggenthal.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Untersiggenthal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Baden Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4691221-6|VIAF=241225112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 833]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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