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	<title>Untersachsenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Untersachsenberg&amp;diff=1665726&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: Neu: Persönlichkei</title>
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		<updated>2026-03-17T21:05:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neu: Persönlichkei&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Untersachsenberg&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Sachsenberg-Georgenthal&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.3811&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12.4826&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 636&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2281&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1925&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1929&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = Sachsenberg&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 08248&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 037467&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Klingenthal; Untersachsenberg und Georgenthal - saxony.jpg|mini|hochkant=1.3|Blick auf Teile von Untersachsenberg (Bildmitte links) in Richtung Nordwesten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klingenthal, Pudelmützhäuser und die Waldgutsberge - saxony.jpg|mini|hochkant=1.3|Die Pudelmützhäuser, eine Streusiedlung in der linksseitigen Hanglage des unteren Steindöbratales]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untersachsenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine zum Ortsteil [[Sachsenberg-Georgenthal]] der Stadt [[Klingenthal]] gehörende Gemarkung im [[Sachsen|sächsischen]] [[Vogtlandkreis]]. Gemeinsam mit [[Obersachsenberg]] bildete der Ort ab 1929 die Gemeinde Sachsenberg. 1934 entstand durch Zusammenschluss mit &amp;#039;&amp;#039;Georgenthal&amp;#039;&amp;#039; (mit den Ortsteilen &amp;#039;&amp;#039;Steindöbra&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Aschberg&amp;#039;&amp;#039;) die Gemeinde Sachsenberg-Georgenthal, die seit 1950 zu Klingenthal gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Untersachsenberg liegt nordöstlich des Stadtzentrums von Klingenthal und unterhalb des [[Aschberg (Vogtland)|Aschberges]] im Südosten des sächsischen [[Vogtland]]s, der [[Naturraum|naturräumlich]] aber bereits Teil des [[Westerzgebirge]]s ist. Unweit des im Tal der [[Steindöbra (Fluss)|Steindöbra]] liegenden [[Innenbereich]]s, südöstlich bei den Kammlagen der &amp;#039;&amp;#039;Waldgutsberge&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;Lämpelbergs&amp;#039;&amp;#039;, verläuft die Staatsgrenze zur [[Tschechische Republik|Tschechischen Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung Untersachsenberg ist die zweitgrößte der drei zum Ortsteil Sachsenberg-Georgenthal gehörenden. Sie ist von den Klingenthaler Gemarkungen Obersachsenberg, Steindöbra, Klingenthal und Brunndöbra umgeben und grenzt zudem direkt an die sächsisch-tschechische Grenze. Die Gemarkung trägt die Nummer 5410.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Auszug aus dem Liegenschaftskataster |Hrsg=Freistaat Sachsen - Vermessungsverwaltung des Freistaates Sachsen. Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen |Datum=2022-10-04 |Seiten=78 |Online=https://www.landesvermessung.sachsen.de/prod_lika_daten/vz-gemarkung-sn.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Untersachsenberg handelt es sich um eine Streusiedlung von 259 [[Hektar|ha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen vom überwiegend dicht bebauten Ortsbereich in der Tallage erstrecken sich mehrere Häusergruppen als Streusiedlung über den Südhang des Steindöbratales. Sie tragen verschiedene Namen. Um 1892 zählten hierzu die Oberen- und Unteren Berghäuser, Dreihöfe, Glassenhäuser, Gösselhäuser, Grund, Pudelmützhäuser, Quittenbach und Schmerlerhäuser.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Volkmar Hellfritzsch]], [[Johannes Richter (Prähistoriker)|Johannes Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des sächsischen Vogtlandes. 1. Das Namenbuch&amp;#039;&amp;#039;. (= Vogtlandmuseum Plauen, Schriftenreihe 50), Plauen 1983, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Territorialgeschichte ===&lt;br /&gt;
Das Dorf und die spätere Landgemeinde gehen aus den Bestrebungen des sächsischen Kurfürsten Johann Georg I. hervor, die Region urbar zu machen. Untersachsenberg wurde 1625 von [[Hans Wilhelm von Boxberg]] und [[Matthäus Gnaspe]] gegründet, denen am Sachsenberg der sächsische Kurfürst erblich ein Gut verlieh. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges und der verstärkt einsetzenden Gegenreformation in Böhmen ließen sich hier mehrere böhmische [[Exulanten]] nieder, die hauptsächlich als Köhler und Holzhauer arbeiteten. Bis 1718 lag der als Streusiedlung entstandene Ort im [[Sekundogenitur]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;fürstentum [[Sachsen-Zeitz]] und anschließend bis 1856 im [[Chursachsen|chursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Amt Voigtsberg]]. Dabei gehörte es lange Zeit zum Rittergut Untersachsenberg, das in Unterscheidung zum [[Waldgut (Klingenthal)|Oberen Waldgut]] als Unteres Waldgut bezeichnet wurde. Bei diesem Waldgut Untersachsenberg lag auch die [[Patrimonialgerichtsbarkeit]]. Ein Rittergut ist erstmals für das Jahr 1646 belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hov.isgv.de/Sachsenberg,_Unter- |titel=Sachsenberg, Unter- – HOV {{!}} ISGV |abruf=2022-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1856 gehörte Untersachsenberg zum [[Gerichtsamt Klingenthal]] und ab 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Auerbach]]. Von 1952 an gehörte der Ort zum [[Kreis Klingenthal|(Land-)Kreis Klingenthal]]. Seit 1996 liegt dieser im Vogtlandkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 schlossen sich die beiden Orte Ober- und Untersachsenberg zur Gemeinde Sachsenberg zusammen, die 1934 mit Georgenthal zur Gemeinde Sachsenberg-Georgenthal fusionierte. Seit 1950 gehören alle Orte zu Klingenthal. Dort bilden sie heute den Ortsteil Sachsenberg-Georgenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1752 wurde der Ort zu Klingenthal eingepfarrt. Seit 1887 gehören zur Kirchgemeinde Klingenthal-Sachsenberg-Georgenthal zudem die Orte Obersachsenberg, Mittelberg, Steindöbra, Aschberg, Mühlleithen und Winselburg. Von 1916 bis 1964 war der Ort durch die [[Schmalspurbahn Klingenthal–Sachsenberg-Georgenthal]] an das Eisenbahnnetz angebunden, die in Untersachsenberg ihren Endbahnhof hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsnamensformen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1697: Untersachenberg&lt;br /&gt;
* 1720: Unter Sachsenberg&lt;br /&gt;
* 1816: Untersachsenberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!1771&lt;br /&gt;
!1834&lt;br /&gt;
!1871&lt;br /&gt;
!1890&lt;br /&gt;
!1910&lt;br /&gt;
!1925&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Einwohner&lt;br /&gt;
|57 Häusler&lt;br /&gt;
|1111&lt;br /&gt;
|1496&lt;br /&gt;
|2012&lt;br /&gt;
|2488&lt;br /&gt;
|2281&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
1834 bekannten sich 3 Einwohner zum Katholizismus; 1925 waren es 275. In diesem Jahr bekannten sich 1893 Einwohner zur evangelisch-lutherischen Auslegung und 113 Personen waren nicht- oder andersgläubig. 1910 war Untersachsenberg unter den 69 Kommunen der Amtshauptmannschaft Auerbach auf Rang 11 der Einwohnerstatistik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Untersachsenberg geborene Persönlichkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Richard Grimm-Sachsenberg]] (1873–1952), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Arthur Müller: &amp;#039;&amp;#039;Blicke in die Vergangenheit Klingenthals und der umliegenden Orte Brunndöbra, Unter- u. Obersachsenberg, Georgenthal, Aschberg, Steindöbra, Mühlleithen mit Winselburg, Kottenheide und Zwota. Mit Berücksichtigung der böhmischen Nachbarorte.&amp;#039;&amp;#039; Brückner &amp;amp; Niemann, Leipzig 1897 ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/94528/1 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Untersachsenberg}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Klingenthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vogtlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Vogtlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Klingenthal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumentenbau (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johann Georg I. (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1929]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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