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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Untersaat</id>
	<title>Untersaat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:00:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Untersaat&amp;diff=894630&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Volvox: Interwikilink auf en:Catch crops entfernt, da dies Zwischenfrucht entspricht und nicht Untersaat</title>
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		<updated>2023-09-07T08:36:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Interwikilink auf en:Catch crops entfernt, da dies Zwischenfrucht entspricht und nicht Untersaat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mais Streifenfrässaat008.jpg|mini|Untersaat bei Mais, hier als Spezialfall: die Untersaat wurde ganzflächig gesät, und später in den Maisreihen selbst mit einer Fräse entfernt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untersaat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet das Aussäen von Saatgut einer zweiten Frucht zusammen mit dem Saatgut der [[Hauptfrucht]] auf dem [[Acker]]. Die Aussaat von Untersaaten kann gleichzeitig mit der Hauptfrucht oder später in den bereits bestehenden Hauptfruchtbestand hinein erfolgen (oder umgekehrt, siehe Bild). Erst nachdem die Hauptfrucht (auch [[Deckfrucht]] genannt) abgeerntet wird, wächst die Untersaat auf, begrünt den abgeernteten Acker und wirkt durch die Bewurzelung der [[Bodenerosion]] entgegen. Durch die aufwachsende Untersaat ist der [[Oberboden]], das heißt der fruchtbarste und landwirtschaftlich bedeutendste Teil des Ackers, weniger der Winderosion ([[Deflation]]) und der Erosion durch Wasser ([[Denudation]]) ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untersaat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet auch das Aussäen von Saatgut zu Zwecken der [[Gründüngung]] oder der Gewinnung von [[Futtermittel|Tierfutter]] unter Gehölzbeständen, in Baumschulen, beim Anbau von Gemüse oder im Weinbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersaaten werden also sowohl in der [[Landwirtschaft]], der [[Agroforstwirtschaft]] und auch im [[Gartenbau]] angewandt. Durch Untersaat liegt der Oberboden nicht [[Brache|brach]] und das Bodenleben ([[Edaphon]]) wird durch pflanzliche [[Exsudation (Pflanze)|Exsudation]] gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bioweingarten mit Begrünung.JPG|mini|Artenreiche Untersaat in der Fahrgasse eines Weingartens]]&lt;br /&gt;
Durch das Keimen und Wachstum der Untersaat kann ein aktiver [[Erosionsschutz]] durch Bodenbedeckung (geschlossene Pflanzendecke) vor allem bei aufgrund weiter Reihenabstände nicht bodendeckenden Gehölzen (z. B. im [[Weinbau]]) oder entsprechend in frühen Entwicklungsstadien nicht bodendeckenden Hauptfrüchten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Mais]]), aber auch in enger stehenden Kulturen wie [[Getreide]], erreicht werden. Zugleich wird durch die Bindung von Nährstoffen, die schlecht vom Boden adsorbiert werden können (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Stickstoff]] aus [[Nitrat]]), das Grundwasser geschützt. Ferner bewirken Bodendurchwurzelung und -bedeckung durch die Untersaat eine Verbesserung der [[Bodenstruktur]] durch höhere Feinwurzelmengen und damit auch der Tragfähigkeit der [[Boden (Bodenkunde)|Böden]],  Erhaltung oder Verbesserung der [[Bodenfruchtbarkeit]] sowie Verdrängung und Unterdrückung von [[Unkräuter]]n. Weiter kann durch die Zersetzung der Rückstände der Untersaat die [[Humus]]bilanz der Böden verbessert werden. Außerdem kann es zu positiven Wirkungen auf das lokale [[Klima]] kommen.  Die genannten Effekte sind auch aus manchen [[Mischkultur]]en bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass durch den Einsatz von [[Leguminose]]n eine direkte [[Stickstoff]]versorgung der begleitenden Hauptfrucht erfolgt, ist nicht als Regelfall belegt. Vielmehr dürfte es sich oft um Fruchtfolgeeffekte zuvor angebauter Pflanzen ([[Vorfrucht]]) handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Anbau von Futterpflanzen als Untersaat ergibt sich aufgrund des früheren Aussaatzeitpunktes ein Entwicklungsvorsprung zu als [[Zwischenfruchtbau|Stoppelsaat]] gesäten [[Zwischenfrucht|Zwischenfrüchten]]. Ferner ergibt sich  in diesem Fall eine Arbeitsentlastung während der Erntezeit durch die wegfallenden Arbeiten zur Einsaat der Zwischenfrucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
Die Untersaat muss in Hinblick auf die Konkurrenz mit der Deckfrucht  untersaattauglich sein, darf also der Deckfrucht nicht von dieser benötigte Nährstoffe oder Bodenfeuchtigkeit entziehen oder diese verdrängen, aber auch nicht von der Deckfrucht verdrängt werden. Zum Teil ist die Untersaattauglichkeit daher auch Zuchtziel, z.&amp;amp;nbsp;B. Niederwüchsigkeit von [[Platterbse]]n zum Untersaateinsatz im Weinbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der als Untersaat anzubauenden Pflanzen hängt somit spezifisch von den vorhandenen Standortbedingungen, der Hauptfrucht (siehe dort bei den einzelnen Arten) sowie der Einordnung in die [[Fruchtfolge]] ab. Auch ist zu berücksichtigen, inwieweit sich zur Schonung der Untersaat Einschränkungen beim Einsatz von [[Pflanzenschutzmittel]]n auf die Hauptfrucht ergeben, oder ob die Untersaat zu Ernteschwierigkeiten bei der Hauptfrucht führen kann. Bei Getreide haben sich zum Beispiel Untersaaten von [[Weidelgras|Weidelgräsern]] oder [[Klee]] als tauglich erwiesen, welche bei richtiger Bestandesführung nicht zu Ertragseinbußen beim Getreide führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Soweit die Untersaat als Gründüngung angebaut wird, wird sie meist nach der Ernte der Hauptfrucht zerkleinert und in den Boden eingearbeitet. Bei Nutzung der Untersaat als Futtermittel wird diese nach Durchwuchs nach der Ernte der Hauptfrucht zu gegebener Zeit geerntet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mischkultur ==&lt;br /&gt;
Soweit Pflanzen bzw. deren Früchte aus verschiedenen „Etagen“ alle gezielt und gleichwertig als Erntegut gewonnen werden sollen ([[Etagenkultur]]en) siehe weiteres unter [[Mischkultur]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Bodo Frahm: &amp;#039;&amp;#039;BGJ Agrarwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage, Ulmer, Stuttgart 1980/1991, ISBN 3-8001-1049-0, S. 156&lt;br /&gt;
*{{cite book|author=Gerhardt Preuschen|title=Ackerbaulehre nach ökologischen Gesetzen|edition=2. Auflage|publisher=[[Stiftung Ökologie und Landbau]] – Verlag C. F. Müller, Heidelberg|year=1994|isbn=3-7880-9873-2}}&lt;br /&gt;
* Klaus-Ulrich Heyland (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Spezieller Pflanzenbau&amp;#039;&amp;#039;. 7. Auflage, Ulmer, Stuttgart 1952/1996, ISBN 3-8001-1080-6, S. 74 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Volvox</name></author>
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