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	<title>Unternehmenssoftware - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;MalikaStevenson: Kategorie:Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Linktext / WikiSyntaxTextMod</title>
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		<updated>2025-12-27T22:14:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Linktext / WikiSyntaxTextMod&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unternehmenssoftware&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein aus dem Englischen übernommener, insbesondere für [[Marketing]]zwecke verwendeter Begriff (Enterprise Application Software, Enterprise Software, selten auch Business Software) mit wechselnder, unscharfer [[Bedeutung]]. Allgemein ist Unternehmenssoftware jede Art von [[Anwendungssoftware]], die in [[Unternehmen]] oder anderen [[Organisation]]en im Einsatz ist. Das Gegenteil von Unternehmenssoftware ist Software für den [[Privat]]bereich. Eine scharfe Trennung ist nicht möglich, weil z.&amp;amp;nbsp;B. die Büroanwendungen  und [[Datenbank]]en sowohl privat als auch geschäftlich genutzt werden. Im engeren Sinne dient die Unternehmenssoftware dem Unternehmen zur Erreichung seiner Ziele, in Abgrenzung zur Anwendungssoftware allgemein, die zum Beispiel in der Form von Büroanwendungen, [[Textverarbeitung]] und [[Tabellenkalkulation]] auch als Arbeitsmittel einzelner Personen oder kleinen Teams dient. Dabei werden häufig unterschiedliche große Standardsoftware-Pakete ([[Enterprise-Resource-Planning|ERP]], [[Customer-Experience-Management|CXM]], [[Customer-Relationship-Management|CRM]] u.&amp;amp;nbsp;a.) für die Nutzung im Unternehmen kombiniert (Integration) und angepasst (Customization). Hierbei entsteht ein unternehmensindividuelles Enterprise-System oder eine Unternehmenssoftwarearchitektur. Die Balance aus unternehmenskritischer Anpassung und Verwendung von Standardsoftware ermöglicht Unternehmen den notwendigen Mix aus Wettbewerbsvorteilen und Skalierbarkeit von immer komplexerer Software. Was traditionell stark als Investition in Anlagevermögen angesehen wurde, hat seit dem Jahrtausendwechsel durch SaaS, PaaS und Cloud-Dienste zunehmend den Charakter von Outsourcing bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 2010er-Jahren wird Unternehmenssoftware zunehmend in Cloud-Formaten wie Software-as-a-Service (SaaS) bereitgestellt. Marktstudien schätzen den globalen SaaS-Markt für die Jahre 2024/2025 bereits auf rund 250 bis 400 Milliarden US-Dollar. Sie prognostizieren einen Anstieg auf mehr als 800 Milliarden bis über 1,1 Billionen US-Dollar bis zu den Jahren 2030/2032, wobei die jährlichen Wachstumsraten im zweistelligen Bereich liegen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.grandviewresearch.com/industry-analysis/saas-market-report |titel=Software As A Service Market Size {{!}} Industry Report, 2030 |sprache=en |abruf=2025-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fortunebusinessinsights.com/software-as-a-service-saas-market-102222 |titel=Software as a Service &amp;amp;lbrack;SaaS&amp;amp;rbrack; Market Size, Global Report, 2032 |sprache=en |abruf=2025-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von Unternehmenssoftware ==&lt;br /&gt;
=== Betriebswirtschaftliche Anwendungen ===&lt;br /&gt;
Die folgende Unterteilung zeigt nur die Schwerpunkte, nicht eine scharfe Abgrenzung, weil die Sachgebiete ineinander übergreifen und es in unterschiedlichen Softwarepaketen eine mehr oder weniger starke Integration und Überlappung gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Materialwirtschaft ====&lt;br /&gt;
[[Materialwirtschaft]]ssysteme – im Handel auch [[Warenwirtschaftssystem]]e genannt – werden eingesetzt für verbrauchsgesteuerte [[Disposition (Wirtschaft)|Disposition]], [[Einkauf]] bzw. [[Beschaffung]] allgemein, Material[[bestandsführung]] der Lagerzu- und Abgänge und Inventur, [[Rechnung]]sprüfung und [[Lagerhaltung|Lagerverwaltung]]. In [[Produktion]]sbetrieben ist sie Bestandteil der [[Produktionsplanung und -steuerung|Produktionsplanungs- und -steuerungssysteme]] (PPS). Material&amp;#039;&amp;#039;mengen&amp;#039;&amp;#039; haben einen Material&amp;#039;&amp;#039;wert&amp;#039;&amp;#039;, entsprechend werden in der Regel Menge und [[Wert (Wirtschaft)|Wert]] parallel behandelt. Über die [[Preis (Wirtschaft)|Preise]] ist die Materialwirtschaft verzahnt mit der Betriebswirtschaft, über die Werte mit der Finanzwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilfunktion der Materialwirtschaft decken System für die Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen über das Internet ab. Sie heißen neudeutsch &amp;#039;&amp;#039;„[[E-Procurement]]“&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Elektronische Beschaffung&amp;#039;&amp;#039;. Die Materialwirtschaft ist Bestandteil von [[PPS-System]]en, [[Enterprise-Resource-Planning|ERP]]- und [[Logistik]]systemen. Teilfunktionen der Materialwirtschaft decken Einkaufssysteme, Lagerverwaltungs- und Kommissioniersysteme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Personalwirtschaft ====&lt;br /&gt;
Die Themen, die Systeme für die [[Personalwirtschaft]] abdecken, sind die Aufgaben der [[Personalverwaltung]], die [[Personalzeiterfassung]] und -auswertung, die [[Lohnbuchhaltung|Lohn- und Gehaltsabrechnung]], Bearbeitung von [[Steuerrecht|steuer]]-, [[Sozialrecht|sozial]]- oder [[arbeitsrecht]]lichen Aufgaben, [[Reisekosten]]abrechnung, [[Personalplanung]] und [[Personalentwicklung]]. Auskunftsmöglichkeiten aus den Personaldaten bieten sog. [[Personalinformationssystem]]e. Personalwirtschaft ist auch unter dem gleichbedeutenden Begriff [[Personalwesen|Human Resource Management]] (HR) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Finanz- und Betriebswirtschaft ====&lt;br /&gt;
Das [[Rechnungswesen]] mit [[Finanzbuchhaltung]] und [[Kosten- und Leistungsrechnung|Betriebsbuchhaltung]] waren sehr frühe Beispiele von Computeranwendungen, mit denen [[Tabelliermaschine]]n und [[Buchungsautomat]]en in den [[1960er]] und 1970er Jahren abgelöst wurden. Heute gehören zu diesem Anwendungskreis unter dem Sammelbegriff [[Controlling]]: Finanzbuchhaltung, [[Bilanz]] und [[GuV]], [[Kreditorenbuchhaltung|Kreditoren]]-, [[Debitorenbuchhaltung|Debitoren]]-, [[Anlagenbuchhaltung]], Erlös- und [[Kostenartenrechnung]], [[Gemeinkosten]]rechnung, [[Kostenträgerrechnung|Kostenträger]]- und [[Ergebnisrechnung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Absatzwirtschaft ====&lt;br /&gt;
Zur Absatzwirtschaft zählen [[Vertrieb]] und [[Marketing]]. Vertriebssoftware unterstützt den Verkauf bei der Erfassung der Aufträge, der [[Preispolitik|Preisfindung]] und [[Rabatt]]ierung. Nach Prüfung der buchmäßigen [[Verfügbarkeit]] der bestellten [[Ware|Artikel]] und Prüfung der [[Kreditwürdigkeit]] des [[Kunde]]n erfolgt die [[Lieferung]], der [[Warenausgang|Versand]] und die [[Fakturierung]]. Speziell in diesem Bereich gibt es vielerlei Sonderformen, die zu vielerlei [[Branchensoftware|branchenspezifischen Lösungen]] führten: unterschiedliche Vertriebswege, unterschiedliche [[Produkt (Wirtschaft)|Produkte]] (Kaugummi vs. Werkzeugmaschine) usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Instrument für Vertrieb und Marketing dient [[Customer-Relationship-Management]]-Software für die Pflege der Kundenbeziehungen. Dazu gehören z.&amp;amp;nbsp;B.: Verwaltung der Kundenkontakte, Kampagnenverwaltung, &amp;#039;&amp;#039;Verkaufschancensteuerung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Vertriebsprozesssteuerung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Auftragsmanagement&amp;#039;&amp;#039;, [[Serienbrief]]e und [[E-Mail]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Produktionsplanung und -steuerung ====&lt;br /&gt;
Zu Softwarepaketen für die [[Produktionsplanung und -steuerung]] gehören Teile der Absatzwirtschaft, insbesondere die Kundenauftragsverwaltung, große Teile der Materialwirtschaft, insbesondere aber die Kernfunktionen Verwaltung der Konstruktions- und Produktionsdaten, Bedarfsermittlung, Fertigungs- und Kapazitätsplanung und Werkstattsteuerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfänglich (vor 1970) bestand PPS nur aus der Materialplanung ([[Material Requirement Planning|MRP]]). Nach 1970 wurde es ergänzt um die Termin- und Kapazitätsplanung. In Deutschland wurde beispielsweise auf Initiative des [[VDMA]] aufgrund der steigenden Nachfrage nach EDV-gestützten Methoden zur Termin- und Kapazitätsplanung Anfang der 70er Jahre [[Termikon]] als erstes deutschsprachiges Termin- und Kapazitätsplanungssystem entwickelt. Die [[MRP II|MRP-II]]-Begeisterung begann ca. 1980. &amp;#039;&amp;#039;MRP II&amp;#039;&amp;#039; ist im Kern Material-, Termin- und Kapazitätsplanung, aber ergänzt um vorgelagerte Planungsstufen und erweitert um die Berücksichtigung weiterer Ressourcen, z.&amp;amp;nbsp;B. um das benötigte Kapital, so wie es im Ansatz bereits in [[COPICS]] von [[IBM]] 1970 konzipiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Logistik und Supply-Chain-Management ====&lt;br /&gt;
[[Supply-Chain-Management]] baut auf der [[Logistik]] auf, die ihr Augenmerk auf die [[Materialfluss|Materialflüsse]] von und zu [[Lieferant]]en und [[Kunde]]n richtet. Die Grenzen des Unternehmens werden überschritten durch die Integration der Kunden und Zulieferer in die Produktionsplanung und -steuerung. Die [[Wertschöpfung (Wirtschaft)|Wertschöpfung]] wird zum zusammengehörigen Prozess, der beim Rohstofflieferanten beginnt und beim Kunden endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Enterprise-Resource-Planning ====&lt;br /&gt;
[[Enterprise-Resource-Planning]]-Systeme als Marketingbegriff umfassen je nach Anbieter alle Softwareanwendungen, die der jeweilige Hersteller anzubieten hat, das reicht von der Materialwirtschaft über die Fertigung, Finanz- und Rechnungswesen, Personalwirtschaft, Dienstleistung und Verkauf bis zu Forschung und Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technische Anwendungen ===&lt;br /&gt;
Zu den technischen Anwendungen gehören die mit den Buchstaben „CA“ (für „Computer Aided“) beginnenden Softwaresysteme, die in den technischen Bereichen der Unternehmen eingesetzt werden. Man spricht deshalb auch von „C-Techniken“ oder von „CAx-Softwaresystemen“. In dem Begriff [[Computer-aided engineering|CAE]] (Computer Aided Engineering) sind diese „C-Techniken“ für Ingenieure zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese eher ingenieurtechnisch orientierten Anwendungen stehen nicht isoliert im Betriebsgeschehen, sondern sind gleichzeitig Empfänger und Lieferant von Informationen der betriebswirtschaftlichen Anwendungen im Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== CAFM – Rechnergestützte Infrastrukturverwaltung ====&lt;br /&gt;
[[Computer-aided facility management|CAFM]]- (Computer Aided Facility Management-) Systeme verwendet man für die Planung, Verwaltung und Bewirtschaftung von Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen (&amp;#039;&amp;#039;Facilities&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== CAD – Rechnergestützte Konstruktion ====&lt;br /&gt;
[[CAD]]- (Computer Aided Design-) Systeme verwendet man für Konzeption, [[Entwerfen|Entwurf]] und Detaillierung (in Form einer [[Technische Zeichnung|technischen Zeichnung]]) von Produkten. CAD benötigt Daten aus PPS-Systemen, darunter Kundenaufträge, [[Arbeitsplan|Arbeitspläne]], [[Produktionsfaktor#Werkstoffe|Material]]- und [[Stückliste]]ndaten, Informationen über [[Betriebsmittel (Produktion)|Betriebsmittel]]. Sie liefert Daten an PPS-Systeme, z.&amp;amp;nbsp;B. Stücklisten, Informationen für die [[Kalkulation]], [[Technische Dokumentation]]en und selbstverständlich Zeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== CAP – Rechnergestützte Arbeitsplanung ====&lt;br /&gt;
[[Computer-aided planning|CAP]] (Computer Aided Planning) umfasst [[Arbeitsplanung]] für konventionelle Bearbeitung und für [[Numerische Steuerung|NC-Maschinen]]. Unter Umständen empfängt sie Daten direkt aus [[CAD|CAD-Systemen]]. Ergebnis der Arbeitsplanung ist der [[Arbeitsplan]], der für die [[Produktionsplanung]] und die [[Fertigung]] bestimmt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== CAM – Rechnergestützte Fertigung ====&lt;br /&gt;
[[Computer-aided manufacturing|CAM]] (Computer Aided Manufacturing) ist ein sehr weiter Begriff, entsprechend gibt es Software für unterschiedlichste Aufgaben der [[Automatisierung]] und [[Flexibilisierung]] der Fertigung.&lt;br /&gt;
[[Distributed Numerical Control|DNC]] (Distributed Numerical Control) zur [[Steuerungstechnik|Steuerung]] von [[Werkzeugmaschine]]n, [[Handhabungseinrichtung|Handhabungssystemen]] und [[Roboter]]n. Zu CAM zählen auch automatisierte [[Produktionslogistik|Lager- und Transportsysteme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== CAQ – Rechnergestützte Qualitätssicherung ====&lt;br /&gt;
[[Computer-aided quality|CAQ]] (&amp;#039;&amp;#039;computer-aided quality assurance&amp;#039;&amp;#039;) beginnt bei der rechnergestützten Planung der [[Werkstoffprüfung|Prüfungsvorgänge]]. Sie begleitet den [[Materialfluss]] von der Prüfung im [[Wareneingang]] über die Fertigung bis zur Prüfung des fertigen Erzeugnisses. Technische Hilfsmittel sind automatisierte Einrichtungen wie Analyseinstrumente, Zähler und Sensoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere „C-Techniken“ ====&lt;br /&gt;
Sie sind hier nur erwähnt, um die Fülle der unterschiedlichen Aufgabenstellungen für Unternehmenssoftware im technischen Bereich anzudeuten: &amp;#039;&amp;#039;CAR Computer Aided Robotics&amp;#039;&amp;#039; – rechnerunterstützter Robotereinsatz, &amp;#039;&amp;#039;CAI Computer Aided Inspection&amp;#039;&amp;#039; – rechnerunterstützte Instandhaltung, &amp;#039;&amp;#039;CAT Computer Aided Testing&amp;#039;&amp;#039; – rechnerunterstütztes Testen, &amp;#039;&amp;#039;EDM Engineering Data Management&amp;#039;&amp;#039; – Produktdatenmanagement, &amp;#039;&amp;#039;[[Computer-aided software engineering|CASE Computer-aided software engineering]]&amp;#039;&amp;#039; – rechnergestützte Softwareentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Informations- und Managementsysteme ===&lt;br /&gt;
Zu diesen Systemen zählen u.&amp;amp;nbsp;a. [[Management-Informationssystem]]e (MIS) und [[Simulation]]ssysteme. Management-Informationssysteme greifen auf Datenbanken der einzelnen operativen System zu oder sie finden die benötigten Daten durch [[Data-Mining]] in Datensammlungen, die aus verschiedenen Quellen gespeist werden, meist aus einem [[Data-Warehouse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergreifende Unterstützung der betrieblichen Abläufe ===&lt;br /&gt;
Um [[Workflow-Management-System]]e, [[Content-Management-System|Contentmanagement]], [[Dokumentenmanagement]], [[elektronische Archivierung]], [[Informationslebenszyklusmanagement]] etc. hat sich inzwischen eine eigene „&amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;“ entwickelt, siehe dazu [[Enterprise-Content-Management]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Textverarbeitung]], [[Tabellenkalkulation]], [[Datenbank]]en auf Personalcomputern, [[Präsentationsprogramm]]e und [[E-Mail-Programm]]e spielen heute eine wesentliche Rolle in Unternehmen jeder Größenordnung. [[Groupware]] unterstützt die Zusammenarbeit in [[Soziale Gruppe|Gruppen]]. Zudem ist häufig [[Projektmanagementsoftware]] zur Planung und Steuerung großer [[Projekt]]e im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Softwareauswahl ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Softwarebeschaffung}}&lt;br /&gt;
Grundsätzlich müssen bei der Auswahl von Unternehmenssoftware viele Entscheidungen sehr sorgfältig abgewogen werden. Im Extremfall kann der Erfolg des Unternehmens gefährdet werden, etwa wenn Mitarbeiter nicht mehr schnell genug auf die benötigten Daten zugreifen können. Grob lässt sich die Auswahlstrategie in drei Bereiche unterteilen, welche alle Vor- und Nachteile haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardsoftware ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Standardsoftware}}&lt;br /&gt;
Eine [[Standardsoftware]] wird eingekauft und ggf. an die Bedürfnisse des Kunden [[Customizing#Software|angepasst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individualsoftware ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Individualsoftware}}&lt;br /&gt;
Die Software wird individuell nach den Anforderungen des Kunden erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Best of Breed ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Best-of-Breed&amp;#039;&amp;#039;-Strategie schließlich setzt auf den Einsatz von mehreren [[Branchensoftware|Branchenlösungen]] für verschiedene Teilbereiche und den Einsatz eines [[Systemintegrator]]s, um diese Teile zu verbinden. Ursprung des Namens ist die Idee, dass für jeden Bereich die jeweils &amp;quot;beste&amp;quot; Lösung ausgewählt werden soll, was mit einer übergreifenden Lösung oft nicht erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von heterogenen Systemen ist jedoch in der Praxis auch mit Nachteilen verbunden:&amp;lt;ref&amp;gt;SAP NetWeaver, Loren Heilig (Autor), Steffen Karch, Galileo Press, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wartungskosten der einzelnen Systeme&lt;br /&gt;
* systemspezifisches Fachwissen zur Betreuung der Anwender&lt;br /&gt;
* Administrationsaufwand der Server-Farm&lt;br /&gt;
* Kosten (bis zu 80 % des IT-Budgets&amp;lt;ref&amp;gt;SAP NetWeaver, Loren Heilig (Autor), Steffen Karch, Galileo Press, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* Schnittstellenproblematik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Outsourcing ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Outsourcing}}&lt;br /&gt;
Häufig wird der Betrieb der Unternehmenssoftware outgesourct: Man beauftragt ein Unternehmen, sich um die gesamte Abwicklung zu kümmern, sprich Hardware zu betreiben, Operations durchzuführen, Software auszuwählen, beschaffen, einführen, warten und anpassen. Die Leistungen des beauftragten Unternehmens werden durch [[Service-Level-Agreement|SLAs]] festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Joachim Berlak&lt;br /&gt;
   |Titel=Methodik zur strukturierten Auswahl von Auftragsabwicklungssystemen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Utz-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8316-0258-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Software (Thema)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:E-Business]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwendungssoftware]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MalikaStevenson</name></author>
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