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	<title>Unternehmen Silberfuchs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unternehmen_Silberfuchs&amp;diff=1920215&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Psittacuso: Getrenntschreibung, Kommasetzung, Grammatik</title>
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		<updated>2026-02-02T22:03:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Getrenntschreibung, Kommasetzung, Grammatik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Militärischer Konflikt&lt;br /&gt;
|TEILVON= [[Fortsetzungskrieg]] und [[Zweiter Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
|BILD=Silberfuchs-plan.png&lt;br /&gt;
|BILDBREITE=&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG=Besetzung Petsamos und versuchte Besetzung von Murmansk&lt;br /&gt;
|DATUM=Juni 1941&lt;br /&gt;
|DATUMBIS=November 1941&lt;br /&gt;
|ORT=[[Norwegen]], [[Finnland]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
|CASUS=&lt;br /&gt;
|GEBIETE=&lt;br /&gt;
|AUSGANG=Besetzung Petsamos und Sallas, Scheitern der weiteren Operation&lt;br /&gt;
|FOLGEN=&lt;br /&gt;
|FRIEDENSSCHLUSS=&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT1={{DEU-1935}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{FIN}}&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT2={{SUN-1923}}&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT3=&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER1={{DEU-1935|#}} [[Nikolaus von Falkenhorst]]&amp;lt;br /&amp;gt;{{DEU-1935|#}} [[Eduard Dietl]]&amp;lt;br /&amp;gt;{{DEU-1935|#}} [[Hans Feige]]&amp;lt;br /&amp;gt;{{FIN|#}} [[Hjalmar Siilasvuo]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER2={{SUN-1923|#}} [[Walerian Alexandrowitsch Frolow|Walerian Frolow]]&amp;lt;br /&amp;gt;{{SUN-1923|#}} [[Roman Iwanowitsch Panin|Roman Panin]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER3=&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE1=ca. 68.000&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE2=unbekannt&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE3=&lt;br /&gt;
|VERLUSTE1=&lt;br /&gt;
|VERLUSTE2=&lt;br /&gt;
|VERLUSTE3=&lt;br /&gt;
|NOTIZEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unternehmen Silberfuchs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der [[Decknamen deutscher Militäroperationen im Zweiten Weltkrieg|Deckname einer deutschen Militäroperation]] der [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|deutschen]] [[Wehrmacht]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] in [[Skandinavien|Nordskandinavien]]. Das Primärziel war die Einnahme der sowjetischen Hafenstadt [[Murmansk]] auf der [[Halbinsel Kola]] durch Angriffe von [[Finnland|finnischem]] und [[Norwegen unter deutscher Besatzung|norwegischem Territorium]] aus. Durch die erfolgreiche Abwehr des Angriffs konnte für den Rest des Krieges im Hafen von Murmansk durch die [[Nordmeergeleitzüge]] von der Sowjetunion dringend benötigtes [[Leih- und Pachtgesetz|Kriegsmaterial aus den USA]] und [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] angelandet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung und Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Silverfox1.jpg|links|mini|Eine Marschkolonne der I./Panzer-Abt. z.&amp;amp;nbsp;b.&amp;amp;nbsp;V.40 während des Vormarsches auf Kuusamo im Juli 1941]]&lt;br /&gt;
Im Januar 1941 wurde der deutsche Offizier [[Erich Buschenhagen]] nach Finnland geschickt, um die Möglichkeit einer finnisch-deutschen Zusammenarbeit gegen die Sowjetunion zu erkunden. Seit Juli 1940 waren in Deutschland Pläne entstanden, um die [[Nickel]]gruben von [[Petsamo]] als einzige relevante Quelle Deutschlands für diesen kriegswichtigen Rohstoff im Falle eines weiteren bewaffneten Konfliktes zwischen Finnland und der Sowjetunion zu besetzen (&amp;#039;&amp;#039;Unternehmen Rentier&amp;#039;&amp;#039;). Im Februar 1941 kamen Deutsche und Finnen bezüglich der Planungen zu &amp;#039;&amp;#039;Unternehmen Silberfuchs&amp;#039;&amp;#039; überein und deutsche Soldaten wurden vom Armeeoberkommando Norwegen nach Nordfinnland verlegt. Die Truppenverlegungen wurden unter den Codenamen &amp;#039;&amp;#039;Blaufuchs I&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Blaufuchs II&amp;#039;&amp;#039; geplant und fanden im Juni 1941 statt. Die deutsche Armeegruppe bestand aus vier [[Division (Militär)|Divisionen]]: der [[169. Infanterie-Division (Wehrmacht)|169. Infanterie-Division]], der [[6. SS-Gebirgs-Division „Nord“]], der [[2. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|2.]] und [[3. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|3. Gebirgs-Division]] sowie zwei Panzerabteilungen (40 und 211), insgesamt 68.000 deutsche Soldaten und 190 Flugzeuge.&amp;lt;ref&amp;gt;Asbjørn Jaklin: Nordfronten – Hitlers ödesdigra krig i Norge, S. 85 ff. Stockholm 2008. ISBN 978-91-37-13113-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusätzlich zu den deutschen Truppen sollten auch die finnische 3. und 6. Division sowie einige weitere unabhängige finnische Grenzeinheiten teilnehmen. Der Oberbefehl dazu wurde am 19. Juni 1941 General [[Nikolaus von Falkenhorst]] übertragen, der als Operationschef für Nordfinnland bestimmt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt; Dermot Bradley, Karl Friedrich Hildebrand, Markus Brockmann: Die Generale des Heeres 1921–1945. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generals-rang. Band 3, Biblio-Verlag, Osnabrück 1994, ISBN 3-7648-2443-3, S.&amp;amp;nbsp;409.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Sicherung Petsamos sollten Phase zwei und drei eingeleitet werden: &amp;#039;&amp;#039;Unternehmen Platinfuchs&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Unternehmen Polarfuchs&amp;#039;&amp;#039;. Innerhalb von &amp;#039;&amp;#039;Unternehmen Platinfuchs&amp;#039;&amp;#039; war geplant, dass die 2. und 3. Gebirgs-Division unter [[Eduard Dietl]] zusammen mit einigen [[Finnischer Grenzschutz|finnischen Grenzeinheiten]] direkt auf Murmansk vorrückt und die Stadt einnimmt. Analog sollte weiter im Süden &amp;#039;&amp;#039;Unternehmen Polarfuchs&amp;#039;&amp;#039; beginnen. Hier sollte das XXXVI. Gebirgskorps (bestehend aus den restlichen deutschen sowie der finnischen 6. Division) unter General [[Hans Feige]] zusammen mit dem finnischen III. Korps (bestehend aus finnischen Grenzeinheiten und der finnischen 3. Division) unter General [[Hjalmar Siilasvuo]] die Stadt [[Salla (Finnland)|Salla]] zurückerobern und dann Richtung [[Kandalakscha]] vorzurücken, um so den Weg nach Murmansk zu blockieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Operation war als [[Blitzkrieg]] geplant. Dietl meinte zuversichtlich: „In drei Tagen sind wir in Murmansk.“&amp;lt;ref&amp;gt;Jaklin, Nordfronten, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen Rentier ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Operation Renntier - Gebirgsjäger resting in Boris Gleb before onward journey.jpg|mini|Deutsche Gebirgsjäger bei der Rast im Ort Boris Gleb während des Vormarsches in Richtung Murmansk am ersten Kriegstag dem 22. Juni 1941]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Finnish soldiers moving east of Kestenga towards the Murmansk railway at Loukhi through the arctic forest.jpeg|mini|Vormarsch finnischer Soldaten in arktischen Wäldern östlich von Kestenga in Richtung der Murmansker Eisenbahn bei Loukhi]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abandoned Soviet equipment captured by the Finnish east of Kestenga.jpeg|mini|Durch finnische Soldaten erbeutete sowjetische Ausrüstungsgegenstände im Gebiet östlich von Kestenga]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Komentaja Dietl.jpg|mini|General der Gebirgstruppe [[Eduard Dietl]] während des Vormarsches in [[Lappland]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:25 PstK34 anti-tank gun photo SA-kuva 27890.jpg|mini|Finnische Soldaten an einer Panzerabwehrkanone am 25. Juni 1941]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Unternehmen Rentier&amp;#039;&amp;#039; wurde am selben Tag wie das [[Unternehmen Barbarossa]] (der Überfall auf die Sowjetunion) begonnen, dem 22. Juni 1941. Die zwei Divisionen des [[XIX. Gebirgs-Korps (Wehrmacht)|Gebirgskorps Norwegen]] rückten in Petsamo ein und der Befehlshaber, General der Gebirgstruppe Eduard Dietl, begann eine Umorganisation der Truppenteile für die nächste Phase. Gleichzeitig bereitete sich das XXXVI. Armeekorps unter General der Infanterie Hans Feige auf das Unternehmen Polarfuchs vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen Platinfuchs ===&lt;br /&gt;
Am 29. Juni 1941 wurde mit der Operation Platinfuchs begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jaklin: Nordfronten, S. 80 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 2. und 3. Gebirgs-Division unter Dietl überschritten zusammen mit einigen finnischen Grenzeinheiten die Grenze. Ihnen gegenüber standen die sowjetische 14. und 52. Division sowie eine ganze Reihe von Ad-hoc-Einheiten, die im Laufe der Operation aus Marinesoldaten der sowjetischen [[Nordflotte]] gebildet wurden. Die Operation hatte von Beginn an mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen: Das arktische Terrain war sehr schwierig für Bodentruppen und verlangsamte den Vormarsch ungemein. Des Weiteren hatten die Deutschen keine akkuraten Karten und mussten so größtenteils durch unbekanntes Gelände über freies Feld vorrücken. Gleichwohl war der Vormarsch anfangs erfolgreich. Die Deutschen konnten die sowjetischen Einheiten beim [[Titowka (Fluss)|Titowka Fluss]] sowie am Hals der [[Fischerhalbinsel]] zurückdrängen. Danach rückten die deutschen Truppen gegen heftigen sowjetischen Widerstand bis zum Fluss [[Sapadnaja Liza (Fluss)|Liza]] vor. Anfang Juli musste der Vormarsch wegen Nachschubschwierigkeiten aber gestoppt werden. Die Deutschen mussten nun eine 57&amp;amp;nbsp;km lange Frontlinie in schwerem Terrain halten. Alle weiteren Angriffsversuche im Juli schlugen fehl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelände und Feind waren weit unterschätzt worden. Die sowjetischen Soldaten, in gut ausgebauten Feldbefestigungen liegend,&amp;lt;ref&amp;gt;Alex Buchner: &amp;#039;&amp;#039;Angriff in der Tundra. Der Vorstoß der 2.Geb.-Div. Richtung Murmansk in der Zeit vom 29.6.–11.9.1941&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wehrkunde (Zeitschrift)|Wehrkunde]], München 1955, Heft 12, S. 546 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; schlugen sich im für die Verteidigung besonders günstigen Tundrengelände erbittert und zäh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dietl verlangte weitere Verstärkungen. Diese wurden ihm durch Übertragung der [[6. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|6. Gebirgs-Division]] gewährt, die die abgekämpfte 3. Gebirgs-Division ablöste. Nur deren Gebirgs-Jäger-Regiment 139 blieb an der Lapplandfront. Außerdem wurden ihm das Infanterie-Regiment 388 und das SS-Infanterie-Regiment 9 aus Norwegen zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ständige Angriffe von sowjetischen und britischen Schiffen auf deutsche Transport- und Nachschubschiffe verhinderten jedoch ein Eintreffen der 6. Gebirgs-Division vor Oktober. Trotzdem startete Dietl am 8. September eine neue Offensive. Diese endete in einem Desaster: Die beiden SS-Einheiten, welche nicht für arktische Kriegführung ausgebildet worden waren, erlitten hohe Verluste, ohne dass Bodengewinne erzielt werden konnten. Während sich die Nachschubsituation für die deutschen Angreifer immer weiter verschlechterte, traf hingegen für die Rote Armee zunehmend Nachschub an Truppen und Material ein. Am 22. September 1941, nach mehreren vergeblichen Versuchen, den Fluss [[Sapadnaja Liza (Fluss)|Liza]] zu überqueren beziehungsweise den Brückenkopf über den Fluss zu erweitern, sah Dietl ein, dass das Unternehmen Platinfuchs gescheitert war; Murmansk blieb in sowjetischer Hand. Die Frontlinie erstarrte weitgehend für rund zwei Jahre, bis sich die deutschen Divisionen im Rahmen des [[Unternehmen Nordlicht (1944)|Unternehmens Nordlicht]] ab Ende 1944 nach Norwegen zurückzogen.&amp;lt;ref name=mj82&amp;gt;Mann &amp;amp; Jörgensen (2002), S. 82–87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die deutschen Gesamtverluste während Operation Platinfuchs betrugen 10.300 Mann (Tote, Verwundete und Vermisste).&amp;lt;ref name=mj87 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen Polarfuchs ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Unternehmen Platinfuchs&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Polarfuchs&amp;#039;&amp;#039; wurden am gleichen Tag begonnen. Bei letzterem sollte das XXXVI. Armeekorps unter General Hans Feige [[Kandalakscha]] von [[Salla (Finnland)|Salla]] aus angreifen, um dann weiter von Süden aus auf Murmansk vorzurücken. Als Absicherung sollte weiter südlich das finnische III. Korps, hauptsächlich bestehend aus der finnischen 3. Division, in zwei Gruppen die Städte Kiestinki und [[Kalewala|Uchta]] einnehmen, dann weiter auf [[Kem (Stadt)|Kem]] und Loukhi vorrücken und dort die [[Murmanbahn|Eisenbahnstrecke nach Murmansk]] unterbrechen. Die finnischen Truppen standen deswegen unter deutschem Oberkommando. Auch hier hatten die deutschen Truppen von Anfang an Probleme mit dem schweren Terrain. Zusätzlich entpuppte sich die SS-Division „Nord“ als sehr ungeeignet für die arktische Kriegführung. Den Deutschen gegenüber standen drei sowjetische Divisionen (die 122. Schützen-Division, die 104. Schützen-Division und die 1. Panzer-Division).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Vormarsch begann langsam, gegen schweren Widerstand wurde Salla am 8. Juli eingenommen. Danach wurden die Deutschen bei den Städten [[Alakurtti]] und Kayrala gestoppt, weitere Angriffe im Juli scheiterten. Die finnischen Truppen im Süden kamen wesentlich besser mit dem Terrain zurecht und rückten schnell vor. Ihnen gegenüber stand die sowjetische 54. Schützen-Division. Die Finnen kesselten mehrere sowjetische Einheiten ein und fügten diesen große Verluste zu. Am 7. August wurde Kestenga eingenommen und der Vorstoß weiter Richtung Osten fortgesetzt. Der Angriff auf Uchta dagegen wurde zurückgeschlagen und die Sowjets verlegten mehrere Einheiten (u.&amp;amp;nbsp;a. die 88. Schützen-Division) in das Gebiet. Aufgrund der guten finnischen Fortschritte wurde die SS-Division „Nord“ nach Süden verlegt, um die Finnen zu unterstützen. Am 30. Oktober begann eine neue Offensive östlich von Kestenga, bei der ein sowjetisches Regiment einkesselt wurde. Die Kämpfe dauerten bis zum 13. November. Aufgrund diplomatischen Drucks seitens der [[Vereinigte Staaten|USA]] brach Finnland den Angriff am 17. November ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Ueberschär et al. (1983), S. 814–821&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des finnischen Vormarschs begannen auch die Deutschen Anfang August im Norden mit einer neuen Offensive, welche die Sowjets bis zum September auf ihre alten Grenzbefestigungen von 1939 am Fluss Voyta zurückwarf. Nachdem mehrere Frontalangriffe gegen die stark befestigten sowjetischen Stellungen nur geringe Geländegewinne gebracht hatten, wurde auch diese Offensive Ende September eingestellt. Damit endete die Operation Polarfuchs.&amp;lt;ref&amp;gt;Mann &amp;amp; Jörgensen (2002), S. 88–94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:British Tanks 1939-45 H14786.jpg|mini|Verladung britischer [[Infantry Tank Mk II Matilda II|Matilda-Panzer]] im Hafen von Liverpool am 17. Oktober 1941 für Nordmeergeleitzüge Richtung der beiden einzigen eisfreien sowjetischen Hafenstädte Murmansk und Archangelsk]]&lt;br /&gt;
Das Missglücken des Unternehmens Silberfuchs beeinflusste den Fortgang des Krieges. Während alle anderen sowjetischen Kampflinien zusammengebrochen waren, konnte die Rote Armee die nördliche Front halten. Die schlussendliche deutsche Niederlage in Finnland wurde von verschiedenen Faktoren ausgelöst, maßgeblich dadurch, dass das Gelände das rasche Vorrücken verhinderte. Eines der Hauptmittel, die Taktik des Blitzkrieges zum Durchbrechen feindlicher Linien, war damit nicht anwendbar. Ein Problem war auch, dass der nördliche Kriegsschauplatz nicht wie beim Unternehmen Barbarossa vom [[Oberkommando des Heeres]], sondern direkt vom [[Oberkommando der Wehrmacht]] geleitet wurde. Verstärkungen waren hierbei nicht vorgesehen und eine wirksame Koordination des Vorgehens mit den finnischen Verbündeten fand nicht statt. Vor allem die SS-Einheiten aus Norwegen, welche eher als Polizei-Einheiten konzipiert waren, schlugen sich sehr schlecht.&amp;lt;ref name=mj87&amp;gt;Mann &amp;amp; Jörgensen (2002), S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde die nördliche Front von der deutschen Führung von Anfang an als Nebenkriegsschauplatz angesehen. Auch die wenigen Verstärkungen und die schlechte Nachschublage waren Gründe, warum die Operation scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen von Murmansk konnte nicht eingenommen werden, so dass dort weiterhin [[Leih- und Pachtgesetz|Kriegsmaterial aus den USA]] und aus [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] angelandet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Verteidigung des Hohen Nordens]]&lt;br /&gt;
* [[Fortsetzungskrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Unternehmen Schlußstein]] im 1. Weltkrieg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mann, Chris M. &amp;amp; Jörgensen, Christer (2002), &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Arctic War&amp;#039;&amp;#039;. Hersham, UK: Ian Allan Publishing Ltd, ISBN 0-7110-2899-0.&lt;br /&gt;
* Ueberschär, Gerd R. (1983): &amp;#039;&amp;#039;Kriegsführung und Politik in Nordeuropa&amp;#039;&amp;#039;. In Boog, Horst; Förster, Jürgen; Hoffmann, Joachim; Klink, Ernst; Müller, Rolf-Dieter; Ueberschär, Gerd R. &amp;#039;&amp;#039;Der Angriff auf die Sowjetunion&amp;#039;&amp;#039;. Band IV. Militärgeschichtliches Forschungsamt. Deutsche Verlags-Anstalt. Seite 810–882. ISBN 3-421-06098-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Operation des Deutsch-Sowjetischen Krieges|Silberfuchs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Militärgeschichte (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Besetzung Norwegens 1940–1945|Silberfuchs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finnische Militärgeschichte|Silberfuchs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Murmansk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deckname|Silberfuchs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Psittacuso</name></author>
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