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	<title>Unternehmen Doppelkopf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unternehmen Doppelkopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] der [[Decknamen deutscher Militäroperationen im Zweiten Weltkrieg|Deckname]] einer vom 16. bis zum 27. August 1944 in [[Kurland]] stattfindenden Offensive der [[Wehrmacht]]. Sie hatte das Ziel, die durch die [[Rote Armee]] unterbrochene Landverbindung zwischen der abgeschnittenen [[Heeresgruppe Nord]] auf dem Gebiet [[Lettland]]s und [[Estland]]s und dem Rest des von der Wehrmacht gehaltenen Gebietes wiederherzustellen und die strategisch wichtigen Orte [[Šiauliai|Schaulen]] und [[Jelgava|Mitau]] zurückzuerobern. Auf deutscher Seite war sie von einer sehr kurzen Planungsphase, überhöhten Erwartungen des deutschen [[Oberkommando der Wehrmacht|Oberkommandos der Wehrmacht]] und dem Mangel an notwendigen Reserven gekennzeichnet. Das Unternehmen Doppelkopf war die notwendige strategische Voraussetzung (Aufbau des Kemmeri-Landkorridors) zur Durchführung des [[Unternehmen Aster|Unternehmens Aster]] (der Räumung Estlands und Lettlands nördlich des [[Düna|Flusses Düna]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Infolge der [[Operation Bagration]] wurden die Reste der deutschen [[3. Panzerarmee (Wehrmacht)|3. Panzerarmee]] aus dem Raum [[Witebsk]] durch Truppen der [[3. Weißrussische Front|3. Weißrussischen Front]] südlich der [[Düna]] nach Westen zurückgedrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Front des deutschen [[IX. Armeekorps (Wehrmacht)|IX. Armeekorps]] (General [[Rolf Wuthmann|Wuthmann]]) wurde durch gegnerische Umfassungsoperationen in Richtung Tetscha aufgerollt. Der Durchbruch der sowjetischen [[5. Garde-Panzerarmee]] (Gruppe [[Michail Dmitrijewitsch Solomatin|Solomatin]]) zielte direkt auf [[Wilna]]. Der Rückzug des IX. Armeekorps ([[201. Sicherungs-Division (Wehrmacht)|201. Sicherungs-]], 212. und [[252. Infanterie-Division (Wehrmacht)|252. Infanterie-Division]]) erfolgte über Plissa – Koziany und erreichte Mitte Juli [[Ukmerge]]. Nach dem Durchbruch der sowjetischen 51. Armee im sogenannten „Baltischen Loch“ (zwischen [[Schaulen]] und [[Bauske]]) wurde das IX. Armeekorps nach Süden auf [[Kelmė]] und Raseinen abgedrängt. Die [[212. Infanterie-Division (Wehrmacht)|212. Infanterie-Division]] (Generalleutnant [[Franz Sensfuß|Sensfuß]]) war im Juli aus dem Raum [[Lepel (Stadt)|Lepel]] zurückgedrängt worden und musste sich fluchtartig über Wilna nach [[Olita]] zurückziehen, wo sie aufgerieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Juli 1944 zielte der Hauptstoß der [[1. Baltische Front|1. Baltischen Front]] unter Marschall [[Hovhannes Baghramjan|Baghramjan]] auf [[Riga]]. Der [[51. Armee (Rote Armee)|51. Armee]] (General [[Jakow Grigorjewitsch Kreiser|Kreiser]]) gelang mit dem 3. mechanisierten Korps (General [[Wiktor Timofejewitsch Obuchow|W. T. Obuchow]]) bei [[Tuckum]] der Durchbruch zur [[Ostsee]]. Der neue Befehlshaber der 3. Panzerarmee [[Generaloberst]] [[Erhard Raus|Raus]] erhielt bedeutende Verstärkungen, um die bei Schaulen entstandene große Frontlücke im Gegenangriff zu schließen. Der Mitte August angesetzte deutsche Gegenangriff versuchte über Schaulen den Durchbruch auf Mitau (Jelgava) zu erreichen. Ziel von Generaloberst Raus war es, die Verbindung der Landverbindung zu der im Raum Riga abgeschnittenen Heeresgruppe Nord wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Das [[XXXIX. Panzerkorps (Wehrmacht)|XXXIX. Panzerkorps]] (General [[Dietrich von Saucken]]) eröffnete den Angriff aus dem Raum [[Moscheiken]] am 16. August mit der [[Kampfgruppe Mäder]]. Der nach Osten angesetzte Angriff der [[4. Panzer-Division (Wehrmacht)|4.]] und der [[5. Panzer-Division (Wehrmacht)|5. Panzer-Division]] (General [[Karl Decker (Offizier)|Karl Decker]]) warf die sowjetische 51. Armee zurück und erreichte [[Auce|Autz]], lief sich dann aber vor [[Doblen]] und [[Schagarren]] an der herangeführten sowjetischen [[6. Gardearmee (Rote Armee)|6. Gardearmee]] (General [[Iwan Michailowitsch Tschistjakow|Tschistjakow]]) fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der südlicher angesetzte Angriff des [[XXXX. Armeekorps (Wehrmacht)|XXXX. Panzerkorps]] (General [[Otto von Knobelsdorff]]) versuchte mit der [[Division Großdeutschland|Panzergrenadier-Division Großdeutschland]], der [[7. Panzer-Division (Wehrmacht)|7. Panzer-Division]] und der [[14. Panzer-Division (Wehrmacht)|14. Panzer-Division]] auf Schaulen durchzustoßen, wurde jedoch bereits an der Linie [[Kursenai]]–[[Kelmė]] durch das sowjetische 11. und das 13. Garde-Schützenkorps der [[2. Gardearmee (Rote Armee)|2. Gardearmee]] (General [[Porphyri Georgjewitsch Tschantschibadze|Tschantschibadze]]) gestoppt. Marschall Baghramjan verstärkte den bedrohten Abschnitt westlich [[Schaulen]] durch das Heranholen des 1. Panzerkorps und des 103. Schützenkorps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus dem Norden nach Süden geführte Angriff der am linken Flügel angesetzten Kampfgruppe unter General [[Hyazinth Graf Strachwitz]] wurde vom [[Rigaer Meerbusen]] her durch das Feuer des Kreuzers &amp;#039;&amp;#039;[[Prinz Eugen (Schiff, 1940)|Prinz Eugen]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Kampfgruppe Thiele]] gedeckt. Er erreichte bis zum 20. August über [[Tuckum]] vordringend die Verbindung zur Korpsgruppe von General [[Philipp Kleffel]] der [[16. Armee (Wehrmacht)|16. Armee]]. Die sowjetische [[43. Armee (Rote Armee)|43. Armee]] (General [[Afanassi Pawlantjewitsch Beloborodow|Beloborodow]]) musste ihren Angriff auf [[Riga]] vorerst einstellen und ihr 19. Panzerkorps nach [[Jelgava|Mitau]] zurückziehen.&lt;br /&gt;
Der Aufmarsch der sowjetischen [[5. Garde-Panzerarmee]] unter General [[Wassili Timofejewitsch Wolski|Wolski]] ab 17. August bei Schaulen stabilisierte die dortige Front.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 27. August konnte der Korridor zwischen der 3. Panzerarmee und der 16. Armee auf etwa 20 Kilometer Breite vergrößert werden, obwohl auch dieser Abschnitt erneut unter Druck frischer sowjetischer Reserven gekommen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Der Angriff endete mit dem begrenzten taktischen Erfolg der Wiederherstellung einer Landverbindung zur Heeresgruppe Nord bei der lettischen Ortschaft Tuckum, ohne dass weitere Ziele – wie die Rückeroberung von Mitau – erreicht werden konnten. Die 3. Panzerarmee verlor bei dem Unternehmen Doppelkopf etwa 15.500 Soldaten und 80 Panzer. Während der [[Baltische Operation|Baltischen Operation]] konnte die [[1. Baltische Front]] (Armeegeneral [[Hovhannes Baghramjan|Baghramian]]) am 9. Oktober bei [[Memel (Stadt)|Memel]] erneut zur Ostsee durchbrechen, womit die Verbindung zwischen der 3. Panzerarmee und der Heeresgruppe Nord wieder verloren ging. Die 16. und 18. Armee gaben Riga zwischen dem 13. und 15. Oktober auf und zogen sich nach [[Kurland]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Operation Bagration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Frieser]] (Hrsg. i.&amp;amp;nbsp;A. des [[Militärgeschichtliches Forschungsamt|MGFA]]): &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Band 8: Karl-Heinz Frieser, [[Klaus Schmider]], [[Klaus Schönherr]], [[Gerhard Schreiber (Militärhistoriker)|Gerhard Schreiber]], [[Krisztián Ungváry]], [[Bernd Wegner (Historiker)|Bernd Wegner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ostfront 1943/44 – Der Krieg im Osten und an den Nebenfronten&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2007, ISBN 978-3-421-06235-2.&lt;br /&gt;
* [[Erhard Raus]], Steven H. Newton (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Panzer Operations: The Eastern Front Memoir of General Raus 1941–1945&amp;#039;&amp;#039;. Stackpole-Verlag, Harrisburg PA 2007, ISBN 0-8117-3371-8.&lt;br /&gt;
* Rolf Hinze: &amp;#039;&amp;#039;Ostfrontdrama 1944 – Rückzugskämpfe der Heeresgruppe Mitte&amp;#039;&amp;#039;. Motorbuchverlag, Stuttgart 1988, ISBN 3-613-01138-7.&lt;br /&gt;
* [[Gerd Niepold]]: &amp;#039;&amp;#039;Panzeroperationen „Doppelkopf“ und „Cäsar“&amp;#039;&amp;#039;. Mittler-Verlag, Herford 1987, ISBN 978-3-8132-0259-5.&lt;br /&gt;
* [[Anton Detlev von Plato]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der 5. Panzer-Division&amp;#039;&amp;#039;. Walhalla und Praetoria Verlag, Regensburg 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Operation des Deutsch-Sowjetischen Krieges|Doppelkopf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Militärgeschichte (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deckname|Doppelkopf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1944]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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