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	<title>Untermolbitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wivoelke: IWlinks</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;IWlinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                =&lt;br /&gt;
| Alternativname          =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             =&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Molbitz&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen              =&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 51.0129&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 12.4089&lt;br /&gt;
| Nebenbox                =&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NN&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 173&lt;br /&gt;
| Höhe-von                =&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                =&lt;br /&gt;
| Fläche                  =&lt;br /&gt;
| Einwohner               =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        =&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 04617&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 034498&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                =&lt;br /&gt;
| Lagekarte               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  =&lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
| Bild                    = Untermolbitz.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Blick auf die Ortslage&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untermolbitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortslage]] von [[Molbitz (Rositz)|Molbitz]], einem Ortsteil von [[Rositz]] im [[Landkreis Altenburger Land]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Untermolbitz liegt südöstlich von Rositz und nordöstlich von [[Altenburg]] im &amp;#039;&amp;#039;Altenburger-Zeitzer Lösshügelland&amp;#039;&amp;#039; und am Rande der [[Leipziger Tieflandbucht]] in einem fruchtbaren Ackerbaugebiet. Die [[Bundesstraße 180]] führt nahe vorbei. Durch den Ort verläuft die [[Kreisstraße]] 223. Innerhalb der Ortschaft Molbitz liegt Untermolbitz östlich von Obermolbitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rositz Molbitz.png|mini|hochkant=1.2|links|Lage von Molbitz in der Gemeinde Rositz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1336 wurde das Dorf Molbitz als &amp;#039;&amp;#039;Maluwicz&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kahl: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 294&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1445 unterschied man zwischen [[Obermolbitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Mallewicz superior&amp;#039;&amp;#039;) und Untermolbitz (&amp;#039;&amp;#039;Mallewicz inferior&amp;#039;&amp;#039;). Beide Orte waren nach [[Zschernitzsch (Altenburg)|Zschernitzsch]] eingepfarrt. Im 15. Jahrhundert besaß der Ort Untermolbitz fünf [[Altenburger Vierseithof|Höfe]]. Er war somit etwas größer als Obermolbitz. Im Ort dominierten Klein- und Mittelbauern, während in Obermolbitz Großbauern ansässig waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gemeinde-rositz.de/left-menu/gemeinde/ortsteile/molbitz/geschichte-1200-1973/ Geschichte von Molbitz auf der Website von Rositz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untermolbitz gehörte zum [[Wettiner|wettinischen]] [[Kreisamt Altenburg|Amt Altenburg]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=T_JCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA80&amp;amp;lpg=PA80&amp;amp;dq=amt+gerstungen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=f-SgULurg6&amp;amp;sig=3Ms_ZEMDt-A2G7RgJG3I1PvLqc4&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MMngUqK0DI_Vsga9x4DgAQ&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=amt%20gerstungen&amp;amp;f=false Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=e38AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA79&amp;amp;lpg=PA79&amp;amp;dq=%C3%A4mter+altenburg+und+ronneburg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=xU41yut0bb&amp;amp;sig=3cGSJCbO6-6PVcEaYqG-kGra3uY&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAzgKahUKEwiRxtfhuYvJAhUGkCwKHaNpBC8#v=onepage&amp;amp;q=%C3%A4mter%20altenburg%20und%20ronneburg&amp;amp;f=false Die Orte des Amts Altenburg ab, S.&amp;amp;nbsp;83].&amp;lt;/ref&amp;gt; welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender [[Ernestinische Herzogtümer|Ernestinischer Herzogtümer]] stand: [[Herzogtum Sachsen (1547–1572)|Herzogtum Sachsen]] (1554 bis 1572), Herzogtum [[Sachsen-Weimar]] (1572 bis 1603), Herzogtum [[Sachsen-Altenburg]] (1603 bis 1672), [[Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg]] (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Die kleine Kirche aus dem Jahr 1518 musste wegen Baufälligkeit im Jahr 1831 abgetragen werden. Seitdem gehen die Unter- und Obermolbitzer nach Zschernitzsch in den Gottesdienst. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum Sachsen-Altenburg gehörte Untermolbitz bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ostkreis.htm  |titel=Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-29 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20230409221439/http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ostkreis.htm | archiv-datum=2023-04-09 | abruf=2025-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. zum [[Landratsamt Altenburg]] (ab 1900).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/altenburg.htm  |titel=Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-18 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20220701170527if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/altenburg.htm | archiv-datum=2022-07-01 | abruf=2025-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dorf gehörte ab 1918 zum [[Freistaat Sachsen-Altenburg]], der 1920 im [[Land Thüringen (1920–1952)|Land Thüringen]] aufging. 1922 kam es zum [[Landkreis Altenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unermolbitz liegt im Osten des [[Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier]]s. Auf Untermolbitzer Flur wurde die [[Liste der Tiefbaugruben im Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier|Braunkohlengrube]] Nummer 20 wurde bereits um 1870 betrieben. Im Jahr 1890 erfolgte der Kauf durch die eine Leipziger Firma. Kurze Zeit darauf ging sie an die Altenburger Kohlenwerke, welche 1905 von den &amp;#039;&amp;#039;Rositzer Braunkohlenwerken AG&amp;#039;&amp;#039; erworben wurden. Diese errichteten in den 1920er Jahren eine neue Brikettfabrik. Durch die Industrialisierung und dem Braunkohleabbau verwandelte sich Untermolbitz seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in ein Bergarbeiterdorf. In der Folge entstanden die Teich- und die Ostsiedlung als Siedlung für die Bergarbeiter. Der Nachbarort Obermolbitz besaß vom 19. Juni 1872 bis 14. Dezember 2002 einen Haltepunkt an der [[Bahnstrecke Zeitz–Altenburg]]. Im [[Liste der Braunkohletagebaue im Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier|Tagebau]] wurde die Kohle bei Untermolbitz im Tagebau Germania Nr. 16 (1908 bis 1919) abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.agreement-berlin.de/wp-content/uploads/2015/08/Mitteldeutschland_Doku-16_Altenburg-Meuselwitz.pdf Beschreibung des Meuselwitz-Altenburger Braunkohlereviers in einem PDF-Dokument der LMBV]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ersten Weltkrieg erreichte der Braunkohlenbergbau um Untermolbitz seinen Höhepunkt. Mit der Auskohlung der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Sorge&amp;#039;&amp;#039;, des ehemaligen [[Teersee]]s. 1932 wurde eine Seilbahn zwischen [[DEA Deutsche Erdöl AG|DEA-Mineralölwerken]] in Rositz und den Kohlenwerken errichtet. In den 1960er Jahren stellten diese ihre Produktion ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg wurden Ober- und Untermolbitz durch die Nähe zu den [[DEA Deutsche Erdöl AG|DEA]]-Mineralölwerken in Rositz stark zerstört. Um die Orte herum war die [[Flugabwehr]] stationiert. Die erste Bombe detonierte im Oktober 1940 in Obermolbitz. Ein verheerender Fliegerangriff auf das Werk erfolgte am 16. August 1944. Der schwerste Luftangriff erfolgte am 14. Februar 1945 gegen 9 Uhr abends. Insgesamt fielen ungefähr 320 Bomben allein auf Ober- und Untermolbitz, dabei starben 14 Menschen. Als Luftschutzräume diente der Tiefbauschacht der &amp;#039;&amp;#039;Altenburger Kohlenwerke&amp;#039;&amp;#039;. In dieser Nacht wurde jedes Wohnhaus der beiden Orte beschädigt, zahlreiche Bombentrichter schlossen die Orte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurden Ober- und Untermolbitz zur Gemeinde Molbitz vereint. Am 1. Januar 1973 erfolgte die Eingemeindung von Molbitz nach Rositz.&lt;br /&gt;
(Geschichte des vereinigten Orts im Hauptartikel: [[Molbitz (Rositz)]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Sabine Fache]] (* 17. März 1946 in Untermolbitz), deutsche Politikerin (Die Linke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Rositz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1318391679|VIAF=6325170868763722930000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Altenburger Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rositz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1336]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Altenburger Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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