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	<title>Untermenzing - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T15:31:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Untermenzing&amp;diff=1239980&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Doppelte Auszeichnungen verhindern.</title>
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		<updated>2024-10-19T08:05:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Doppelte Auszeichnungen verhindern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:München - Stadtbezirk 23 (Karte) - Allach - Untermenzing.png|mini|Lage von Untermenzing]]&lt;br /&gt;
[[Datei:München-Untermenzing St. Martin 355.jpg|mini|St. Martin in München-Untermenzing]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untermenzing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Gemeinde]] und seit 1938 ein Stadtteil der [[Bayern|bayerischen]] [[Land (Deutschland)|Landeshauptstadt]] [[München]]. Untermenzing bildet mit [[Allach]] den Münchner Stadtbezirk [[Allach-Untermenzing|23 Allach-Untermenzing]]. Dieser besteht seit 1938 und gehört damit zu denjenigen Stadtbezirken Münchens, die alle Neugliederungen überstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Untermenzing liegt im Nordwesten der Stadt München. Angrenzende Stadtteile sind [[Lochhausen (München)|Lochhausen]], [[Allach]], [[Obermenzing]] und [[Moosach (München)|Moosach]]. Untermenzing liegt beiderseits der [[Würm (Amper)|Würm]], einem Nebenfluss der [[Amper]]. Im Nordosten liegt das Waldgebiet [[Angerlohe]]. Im engeren Ortskern von Untermenzing mit der Pfarrkirche [[St. Martin (Untermenzing)|St. Martin]] (Eversbuschstraße 11) ist die historische Dorfstruktur teilweise noch erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Untermenzing entstand durch eine Teilung des am 6. November 817 erstmals urkundlich erwähnten &amp;#039;&amp;#039;[[Menzing]]a&amp;#039;&amp;#039;. Dieser Ort erhielt seinen Namen von einem Mann, der den Namen Manzo, Manzio, Menzio oder Mennisco trug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Konradinische Matrikel|Konradinischen Matrikel]] von 1315 ist erstmals die Rede von &amp;#039;&amp;#039;duo Mentzing&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dorfschreiber-obermenzing.de/obermenzing%20geschichte.htm |titel=Obermenzing Geschichte |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140216220113/http://www.dorfschreiber-obermenzing.de/obermenzing%20geschichte.htm |archiv-datum=2014-02-16 |archiv-bot= |zugriff=2017-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis dahin dürften die aufgrund von Besitzübergaben erfolgten Ortsnennungen immer das heutige Obermenzing betroffen haben. Nach dem [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] von 1397 besaß das [[Kloster Wessobrunn]] zwei Güter im heutigen Untermenzing um den neuzeitlichen Ortskern mit der [[Pfarrkirche]] St. Martin und weiterhin im heutigen Obermenzing elf Güter. Wenig später wurde Untermenzing der herzoglichen [[Hofmark]] Menzing einverleibt, die 1442 erstmals erwähnt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte von Schloß und Hofmark Menzing&amp;#039;&amp;#039;. München, 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde Untermenzing beim Schwedeneinfall im Mai 1632 zu 50 Prozent zerstört: Die Schweden brannten 16 Häuser nieder. Als der [[Kurfürstentum Bayern|kurbayerische]] Geheime Konferenzrat Anton [[Berchem (Adelsgeschlecht)|von Berchem]] (1632–1700) im Jahr 1676 die Hofmark Menzing übernahm, waren bereits wieder 31 Anwesen bewohnt, also so viele wie vor dem Dreißigjährigen Krieg. Nach Berchems Tod übernahm [[Maximilian II. Emanuel (Bayern)|Kurfürst Max II. Emanuel]] die Hofmark wieder in seinen direkten Besitz. Die Einwohnerzahl von Untermenzing blieb – im Gegensatz zum benachbarten [[Allach]] – konstant: 1809 hatte sich die Zahl der Anwesen nur um vier auf 35 erhöht. 1818 wurde Untermenzing durch das bayerische [[Gemeindeedikt]] zur selbständigen Gemeinde erhoben. Ebenso wurde Obermenzing mit den Ortsteilen [[Schloss Blutenburg|Blutenburg]] und [[Pipping (München)|Pipping]] eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl auch Untermenzing an der 1867 eröffneten [[Bahnstrecke München–Treuchtlingen]] liegt, konnte die Gemeinde nicht von einer industriellen Entwicklung profitieren, wie es Allach tat. Das hängt vor allem mit dem fehlenden Bahnhof zusammen, den Untermenzing als [[Haltepunkt]] der [[S-Bahn München|S-Bahn]] erst am 11. Dezember 2005 im Rahmen des Ausbaus der Strecke erhielt. Dennoch wuchs Untermenzing rasch: Während das Straßendorf 1855 erst 266 Einwohner zählte, stieg ihre Zahl bis 1900 auf 384 an. 1925 zählte man bereits 1662 und im Jahr der Eingemeindung 1938 schließlich 4800 Einwohner. Untermenzing wurde auf Grundlage des Vertrages vom 27. Oktober 1938 am 1. Dezember 1938 in die Stadt München eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/allach-menzing/muenchen-wird-groesser-1838-1938-durch-allach-untermenzing,50465.html |titel=München wird größer (1838-1938) durch Allach-Untermenzing |sprache=de |abruf=2022-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 entstand die Beersiedlung, die sich vor allem auch durch Steinreliefs (mit deutschen Märchen und Jagd-Tieridyllen als Motiven des Bildhauers Karl Siegert) an den Hauswänden auszeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wochenanzeiger.de/article/cnt-id-134821&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Ortskern von Untermenzing durch Modernisierungsmaßnahmen und einige ortsfremde Neubauten in seinem angestammten Charakter beeinträchtigt worden ist, ist er im engeren Ortskern als historische Dorfstruktur noch heute erkennbar und wird durch einige typisch dörfliche Bauten (Dorfkirche, Friedhof, Mühle und Bauernhäuser) belegt. Daher war der Ortskern als &amp;#039;&amp;#039;Ensemble Ortskern Untermenzing&amp;#039;&amp;#039; in der Denkmalliste des [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege]] eingetragen. Das Ensemble wurde 2011 aus der Denkmalliste gestrichen, da die entlang der Eversbuschstraße gereihten, meist giebelständigen Bauten großflächig durch Neubauten in erweiterter Kubatur ersetzt wurden und der Ortskern seinen dörflichen Charakter verloren hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/3974957.pdf &amp;#039;&amp;#039;Beschluss 14-20 / V 03602 – Referat für Stadtplanung und Bauordnung&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 160&amp;amp;nbsp;kB) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ats&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nformations&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ystem der Stadt München; Abgerufen am 12. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gemeinsamen 1200-Jahr-Feier von Unter- und Obermenzing, bezogen auf die erste urkundliche Erwähnung von Menzing, wurde der Verein &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Menzing e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Süddeutsche Zeitung |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/obermenzing-1200-jahre-menzing-1.2670560 |titel=1200 Jahre Menzing |sprache=de |abruf=2022-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Jubiläumsjahr wurde mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Die &amp;#039;&amp;#039;Menzinger Festtage&amp;#039;&amp;#039; zum Motto „1200 Jahre Menzing“ bildeten im Juli 2017 einen Höhepunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.1200-jahre-menzing.de/ |text=Veranstaltungen zum Festjahr |wayback=20170420192022 |archiv-bot=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Im [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentlichen Nahverkehr]] ist Untermenzing vor allem durch die [[S-Bahn München|S-Bahn]]-Linie 2 mit dem Haltepunkt Untermenzing erschlossen. [[Bussystem München|MVG-Buslinien]] leisten Zubringerdienste zur S-Bahn. Seit 29. April 2019 hat Untermenzing einen Halt auf der Expresslinie X80 Richtung Moosach und Puchheim. Sie verbindet die S-Bahnlinien S1 bis S4. Im [[Individualverkehr]] besitzt der Stadtbezirk als wichtigste Nord-Süd-Verbindung die Eversbuschstraße. Damit ist der Charakter Untermenzings als [[Straßendorf]] noch heute deutlich sichtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bezirksausschuss ===&lt;br /&gt;
Der [[Bezirksausschuss]] von Allach-Untermenzing vertritt die Interessen des seit 1938 bestehenden Stadtbezirks. Er wird zeitgleich mit den Stadtratswahlen gewählt. 2007 erhielten die Münchner Bezirksausschüsse vom Oberbürgermeister die Vollmacht, auch über bestimmte so genannte Angelegenheiten der laufenden Verwaltung zu entscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stadt.muenchen.de/infos/entscheidungsrechte-bezirksausschuss.html |titel=Entscheidungsrechte der Bezirksausschüsse |werk=muenchen.de |hrsg=Portal München Betriebs-GmbH &amp;amp; Co. KG |zugriff=2022-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung nach den Wahlen vom 15.&amp;amp;nbsp;März 2020 lautet wie folgt: CSU&amp;amp;nbsp;6, Grüne&amp;amp;nbsp;5, SPD&amp;amp;nbsp;3, FW&amp;amp;nbsp;1. AfD&amp;amp;nbsp;1 und FDP&amp;amp;nbsp;1.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wahlen-muenchen.de/ergebnisse/20200315bezirksausschusswahl/ergebnisse_stadtbezirk_23.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den 24.557 stimmberechtigten Einwohnern in Allach-Untermenzing haben 12.629 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, womit die Wahlbeteiligung bei 51,4&amp;amp;nbsp;Prozent lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirksausschussvorsitzender ist Pascal Fuckerieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen-Untermenzing.png|mini|Wappen der ehemaligen Gemeinde Untermenzing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Nachdem der Gemeinderat am 30. Mai 1934 beschlossen hatte, ein Wappen anzunehmen und einen Entwurf zur Genehmigung einzureichen, erteilte das Ministerium des Innern am 1. Dezember 1934 die Genehmigung zur Führung des Wappens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Geteilter Schild, obere Hälfte dreifaches Schach in Rot und Silber; untere Hälfte ein schwarzes unterschlächtiges halbes Mühlenrad auf Gold.“&amp;lt;ref&amp;gt;Helmuth Stahleder: &amp;#039;&amp;#039;Von Allach bis Zamilapark.&amp;#039;&amp;#039; München, 2001, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingemeindung in die Stadt München 1938 besitzt der Stadtrat der Landeshauptstadt München sämtliche Rechte zur Verwendung und Führung des Wappens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche [[St. Martin (Untermenzing)|St. Martin]] (Eversbuschstraße 11)&lt;br /&gt;
* Feuerwehrhaus von 1884 (Eversbuschstraße 35)&lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal nach Entwürfen von Alois Aufleger in der Pfarrer-Grimm-Straße&lt;br /&gt;
* Standbild des Heiligen Johannes von Nepomuk  am Friedhof in der Behringstraße&lt;br /&gt;
* Siehe: [[Liste der Baudenkmäler in Untermenzing|Liste der Baudenkmäler in München/Untermenzing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muenchen.info/ba/23/index.html Bezirksausschuss 23 Allach-Untermenzing] auf www.muenchen.de&lt;br /&gt;
* [http://www.munchen.de/ba/23/geschichte.htm Geschichte von Allach und Untermenzing] auf www.muenchen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Untermenzing| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (München)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.18362662 |EW=11.516433121 |type=city |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4277475-5}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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