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	<title>Unterlunnern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:44:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unterlunnern&amp;diff=225857&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TeWiedikon am 9. Juni 2022 um 15:01 Uhr</title>
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		<updated>2022-06-09T15:01:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Unterlunnern&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = &lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-ZH&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Affoltern&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Obfelden&lt;br /&gt;
| KREIS = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &lt;br /&gt;
| BFS = &lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &lt;br /&gt;
| PLZ = &lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.262541&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.410849&lt;br /&gt;
| HÖHE = 410&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = &lt;br /&gt;
| QUELLE = &lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = &lt;br /&gt;
| ARBEITSLOSE = &lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| STADTAMMANN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = &lt;br /&gt;
| BILD = &lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterlunnern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (schweizerdeutsch: &amp;#039;&amp;#039;Underlunnere&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der [[Politische Gemeinde|politischen Gemeinde]] [[Obfelden]] im [[Bezirk Affoltern]] des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]] in der [[Schweiz]]. Die ehemaligen [[Zivilgemeinde (Kanton Zürich)|Zivilgemeinden]] &amp;#039;&amp;#039;Unterlunnern, Oberlunnern, Wolsen, Toussen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Bickwil]]&amp;#039;&amp;#039; spalteten sich 1847 von [[Ottenbach ZH|Ottenbach]] ab und schlossen sich zur neuen Gemeinde Obfelden zusammen. Durch den Ortsteil fahren die Postautolinien 212 und 217, die halbstündlich eine Verbindung zwischen [[Affoltern am Albis]] und [[Ottenbach ZH|Ottenbach]] bzw. [[Muri AG]] herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Heute sind die Ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Unter- und Oberlunnern&amp;#039;&amp;#039; stark miteinander verwachsen. Der Werkdienst und die Abwasserreinigungsanlage (ARA) befinden sich im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlunnern liegt im zürcherischen [[Reuss (Fluss)|Reusstal]] in der Gemeinde Obfelden an der Grenze zum [[Kanton Aargau]]. Die Luftdistanz zu [[Zürich]] beträgt etwa 16 Kilometer. Zu [[Zug (Stadt)|Zug]] nur etwa 12,5 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er grenzt im Norden an Ottenbach, im Osten an den Ortsteil Oberlunnern, im Süden an [[Maschwanden]] und im Westen an den Weiler Rickenbach AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Siedlungsspuren in Unterlunnern lassen sich bis in die [[Steinzeit]] zurückverfolgen. Funde lassen auf eine [[Jungsteinzeit|neolithische]] Siedlung schliessen. Bronzene Armspangen aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. weisen auf eine frühe [[Kelten|keltische]] Besiedlung hin. Zur Zeit der Römer befand sich unterhalb des heutigen Weilers Unterlunnern ein kleiner [[Vicus]] mit Zentralbauten und vermutlich mit Hafenanlagen an der Reuss. Der Siedlungsname &amp;#039;&amp;#039;Lunnern&amp;#039;&amp;#039; (vielleicht von keltisch-lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Londinaria&amp;#039;&amp;#039;) zeugt noch heute vom kulturellen Kontakt zwischen [[romanische Sprachen|romanisch]] sprechenden Bevölkerungsteilen und den sich ab dem 7. Jh. n. Chr. ansiedelnden [[Alamannen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniel Gut |Titel=Lunnern. Londons Zwilling im Reusstal: Eine sprach- und kulturgeschichtliche Verortung von Siedlungsnamen |Verlag=Books on Demand |Datum=2013-07-18 |ISBN=9783732205356 |Online=https://books.google.ch/books?id=2UkfAgAAQBAJ&amp;amp;lpg=PA49&amp;amp;dq=keltisch%20reuss&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA49#v=onepage&amp;amp;q=keltisch%20reuss&amp;amp;f=false |Abruf=2018-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://search.ortsnamen.ch/de/record/7041821&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgrabungen der römischen Ruinen fanden bisher nur in Form von Stichproben statt. Schon 1741 wurde der Goldschatz von Unterlunnern entdeckt: Der vom Ende des 3. Jahrhunderts nach Christus stammende Hortfund befindet sich im [[Landesmuseum Zürich|Landesmuseum]] der Schweiz in der Stadt Zürich und besteht unter anderem aus Sonnenrad-Amuletten, [[Collier (Schmuck)|Colliers]] und Schlangenarmreifen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Vergraben, verloren und wiederentdeckt {{!}} NZZ |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2008-11-19 |ISSN=0376-6829 |Online=https://www.nzz.ch/vergraben_verloren_und_wiederentdeckt-1.1289244 |Abruf=2018-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stefanie Martin-Kilcher, Heidi Amrein, Beat Horisberger: Der römische Goldschmuck aus Lunnern (ZH). Ein Hortfund des 3. Jahrhunderts und seine Geschichte. Chronos Verlag, Zürich 2008, ISBN 978-3-0340-0908-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lunnern&amp;#039;&amp;#039; wurde erstmals um 1150 als &amp;#039;&amp;#039;Lundinaurum&amp;#039;&amp;#039; schriftlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniel Gut |Titel=Lunnern. Londons Zwilling im Reusstal: Eine sprach- und kulturgeschichtliche Verortung von Siedlungsnamen |Verlag=Books on Demand |Datum=2013-07-18 |ISBN=9783732205356 |Online=https://books.google.ch/books?id=2UkfAgAAQBAJ&amp;amp;lpg=PA49&amp;amp;dq=keltisch%20reuss&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA49#v=onepage&amp;amp;q=keltisch%20reuss&amp;amp;f=false |Abruf=2018-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://search.ortsnamen.ch/de/record/7041821&amp;lt;/ref&amp;gt;  Seit dem [[Hochmittelalter]] gehörte Unterlunnern kirchlich zu Ottenbach. Gerichtlich war der obere Teil des Weilers dem Maschwanderamt und der untere Teil dem [[Freiamt Affoltern]] unterstellt. Wichtige historische Ereignisse waren der [[Alter Zürichkrieg|Alte Zürcherkrieg]] 1440–1450, die Schaffung der neuen Verwaltungseinheit [[Landvogtei Knonau]] 1507 und die Einführung der zürcherischen [[Reformation]] 1523.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert gehörten die fünf Zivilgemeinden &amp;#039;&amp;#039;Oberlunnern, Unterlunnern, Wolsen, Toussen und Bickwil&amp;#039;&amp;#039; zur politischen Gemeinde [[Ottenbach ZH|Ottenbach]] und waren unter dem Sammelnamen &amp;#039;&amp;#039;ob dem Felde&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Die Bevölkerung der fünf Gemeinden konnte sich jedoch nie mit ihren Nachbarn identifizieren. Seit 1830 unternahmen sie verschiedene Vorstösse zur Abspaltung von Ottenbach. Am 15. Februar 1847 schliesslich trennten sich die fünf Zivilgemeinden mit ihren damaligen 829 Einwohnern von Ottenbach und gründeten die neue Einheitsgemeinde Obfelden. Nur ein halbes Jahr nach der Gründung der Gemeinde, kam es am 12. November 1847, im Rahmen des [[Sonderbundskrieg]], zum &amp;#039;&amp;#039;Gefecht bei Lunnern.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kläui et al.: Geschichte der Gemeinde Obfelden. Festschrift zum hundertjährigen Bestehen. Herausgegeben vom Gemeindeverein Obfelden. Affoltern am Albis 1947.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beginn der [[Industrialisierung]] begann im Jahre 1837, als im Nachbardorf Oberlunnern eine Baumwollweberei gegründet und 1840 in eine Seidenweberei umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Daniel Gut: &amp;#039;&amp;#039;Lunnern. Londons Zwilling im Reusstal. Eine sprach- und kulturgeschichtliche Verortung von Siedlungsnamen.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand, 2013, ISBN 978-3-7322-0535-6&lt;br /&gt;
* Paul Kläui et al.: Geschichte der Gemeinde Obfelden. Festschrift zum hundertjährigen Bestehen. Herausgegeben vom Gemeindeverein Obfelden. Affoltern am Albis 1947.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obfelden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TeWiedikon</name></author>
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