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	<title>Unterlaimbach (Scheinfeld) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:52:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unterlaimbach_(Scheinfeld)&amp;diff=1791373&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Linkfix nach Umwandlung Weiterleitung HONB in BKS, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unterlaimbach_(Scheinfeld)&amp;diff=1791373&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-11T10:52:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Linkfix nach Umwandlung Weiterleitung &lt;a href=&quot;/index.php?title=HONB&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;HONB (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HONB&lt;/a&gt; in BKS, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Unterlaimbach&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Scheinfeld&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.638211&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10.486506&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 308&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.03&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 180&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2009&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1976-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91443&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09162&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Blick auf Unterlaimbach.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick vom Grubsberg auf Unterlaimbach und Ruthmannsweiler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterlaimbach St. Veit 001.jpg|mini|270px|St. Veit (2012)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterlaimbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ostfränkische Dialekte|fränkisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Undalahbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;W. D. Ortmann: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Scheinfeld.&amp;#039;&amp;#039; S. 113. Dort nach den Regeln des [[Historisches Ortsnamenbuch von Bayern|HONB]] folgendermaßen transkribiert: „undəlābɒx“.&amp;lt;/ref&amp;gt;, bis 1870: &amp;#039;&amp;#039;Unterleimbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt;) ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Stadt]] [[Scheinfeld]] im [[Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]] ([[Mittelfranken]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=82442234476 |objekt=Stadt Scheinfeld |abruf=2023-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Unterlaimbach hat eine Fläche von 4,033&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 439 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 9187,30&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/091245 |titel= Gemarkung Unterlaimbach (091245) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/YHcGb |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] liegt drei Kilometer südlich von Scheinfeld im östlichen Tal des namensstiftenden [[Laimbach (Ehebach)|Laimbaches]] auf einer Höhe von {{Höhe|308|DE-NHN}}. Naturräumlich befindet es sich im [[Steigerwald|Südlichen Steigerwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein als Kirchweg bezeichneter betonierter Fußweg führt im linksseitigen Talgrund in das 1&amp;amp;nbsp;km entfernte [[Frankenfeld (Baudenbach)|Frankenfeld]]. Eine [[Gemeindeverbindungsstraße]] verbindet die beiden Dörfer ebenfalls. Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim#NEA 30|Kreisstraße NEA&amp;amp;nbsp;30]] verläuft durch das Dorf und bildet nach Westen die Zufahrt zur [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;8]] über eine Brücke über den namensgebenden Bach. In nördlicher Richtung setzt sich diese nach [[Ruthmannsweiler]] fort, das in einer linksseitigen Bucht, unterhalb der Straußenhöhe, 2,3&amp;amp;nbsp;km nordöstlich liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/MzvHP |titel=Ortskarte 1:10.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2023-10-23|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bestimmungswort]] „Laim“ des Gewässernamens bedeutet „Lehm“.&amp;lt;ref&amp;gt;W. D. Ortmann: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Scheinfeld.&amp;#039;&amp;#039; S. 114f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Erdboden dieses Talgrundes ist stark lehmig. Das bayerische [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster]] zeigt Unterlaimbach in den 1810er Jahren mit 40 Herdstellen rund um die Kirche und ihren [[Friedhof|Gottesacker]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://v.bayern.de/YBHcg &amp;#039;&amp;#039;Unterlaimbach auf BayernAtlas Klassik&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem Dorfbrand am 15.&amp;amp;nbsp;September 1840 wurden mehrere Gebäude zerstört, darunter auch die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vermutlich bei Unter- oder Oberlaimbach, am Laimbach, befand sich 816 das [[Kloster Megingaudshausen|Kloster „Megingaud(e)shausen“]] (benannt nach dem Grafen Megingaud).&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Klopp: &amp;#039;&amp;#039;[https://sugenheim.de/attachments/article/24/05%202015%20Megingaudshausen%20-%20Kurze%20Zusammenfassung%20-1.pdf Das verschollene Kloster Megingaudshausen im Ehegrund]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Megingaud aus dem Geschlecht der Mattonen übergab [[Benedikt von Aniane]] auf dem Reichstag von Paderborn im Jahr 815 seine Neugründung im Steigerwald, Kloster Megingaudshausen. Mit dem Generalabt vereinbarte man die Entsendung von Gründungspersonal und legte die Grundzüge der Stiftung fest. Abt Benedikt von Aniane entsandte daraufhin mehrere Mönche aus dem [[Reichsabtei Kornelimünster|Musterkloster Kornelimünster]] nach Megingaudshausen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabriel Vogt: &amp;#039;&amp;#039;Zur Frühgeschichte der Abtei Münsterschwarzach.&amp;#039;&amp;#039; S. 4–8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kloster bestand bis ungefähr 877 und wurde in diesem Jahr nach Münsterschwarzach am Main verlegt. Als sein erster Abt gilt [[Teutgarius]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Unterlaimbacher Geschichte und Geschichten. Ansichten und Einsichten eines alten Bauern in chronologischer Reihenfolge fein säuberlich aufgeschrieben.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Gesangverein Liederkranz Unterlaimbach, 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Scheinfeld: [https://www.stadt-scheinfeld.de/stadtinfo/stadtteile/oberlaimbach Oberlaimbach].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor H. Scherg: &amp;#039;&amp;#039;Das Grafengeschlecht der Mattonen und seine religiösen Stiftungen in Franken, vornehmlich Megingaudshausen im Steigerwald und Schwarzach am Main.&amp;#039;&amp;#039; In: Maurus Kinter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Studien und Mitteilungen aus dem Benediktiner- und dem Cistercienser-Orden. Mit besonderer Berücksichtigung der Ordensgeschichte und Statistik. Zur bleibenden Erinnerung an das Ordens-Jubiläum gegründet und herausgegeben.&amp;#039;&amp;#039; Band 30, Selbstverlag des Benediktiner- und Cistercienser-Ordens, 1909 (Druck: Raigerner päpstliche Benediktiner-Buchdruckerei in Brünn), S. 162–179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;Veste am Leymbach&amp;#039;&amp;#039; (im heutigen Ort Oberlaimbach) wurde urkundlich erstmals im Jahre 912 erwähnt. Damals schenkte der König [[Konrad I. (Ostfrankenreich)|Konrad&amp;amp;nbsp;I.]] dem Abt des Klosters Schwarzach (heute [[Münsterschwarzach]]) mehrere Besitzungen, darunter auch &amp;#039;&amp;#039;Leymbach&amp;#039;&amp;#039;. Aus der danach entstandenen bäuerlichen Ansiedlung zu beiden Seiten des Laimbaches gingen später die Dörfer Oberlaimbach und Unterlaimbach hervor. Als die Veste im Laufe der Jahre immer baufälliger wurde, errichtete man ab 1357 ein weiteres Schloss in Unterlaimbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1364 war das Dorf einer Urkunde zufolge im Besitz der [[Seinsheim (Adelsgeschlecht)|Herren von Seinsheim]], im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert der [[Heßberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Heßberg]]. Während des [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieges]] 1525 ließ [[Kasimir (Brandenburg-Kulmbach)|Kasimir von Brandenburg-Kulmbach]] den Ort niederbrennen. 1528 schloss sich das Dorf der [[Reformation]] an. Ende des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts saßen die [[Wenkheim (Adelsgeschlecht)|Herren von Wenkheim]] auf Schloss Unterlaimbach, das 1602 an die Herren von Seckendorff verkauft wurde. Im Jahre 1644 kaufte es Graf (später Fürst) [[Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)|Schwarzenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Max Bernhard Schwab: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und Pfarrei Scheinfeld&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Scheinfeld 1912&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] gab es im Ort nur noch neun Haushalte. Die Bevölkerung wuchs durch den Zuzug ehemaliger Soldaten und österreichischer [[Exulanten]], die maßgeblich zum Wiederaufbau beitrugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Krauß: &amp;#039;&amp;#039;Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Neustadt an der Aisch.&amp;#039;&amp;#039; Nürnberg 2012 (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 27), passim. ISBN 978-3-929865-32-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Das baufällige Schloss, das sich seit 1666 im Besitz der Unterlaimbacher Familie Ruhl befand, wurde mit Ausnahme des [[Burgstall Unterlaimbach]]s 1782 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1806 kam die Gegend zu Bayern. Im Rahmen des [[Gemeindeedikt]]s  (frühes 19. Jahrhundert) wurde Unterlaimbach dem [[Steuerdistrikt]] [[Scheinfeld]] zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;/&amp;gt; Mit dem [[Zweites Gemeindeedikt|Zweiten Gemeindeedikt]] (1818) entstand die [[Ruralgemeinde]] Unterlaimbach. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Herrschaftsgericht Schwarzenberg]] zugeordnet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rezatkreis 1820|SEITE = 84}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der Finanzverwaltung zunächst dem [[Rentamt Scheinfeld]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;/&amp;gt; nach dessen Auflösung im Jahr 1818 dem [[Rentamt Iphofen]]. 1852 kam Unterlaimbach an das [[Landgericht Scheinfeld]]. Für die Verwaltung war ab 1862 das [[Bezirksamt Scheinfeld]] zuständig (1939 in [[Landkreis Scheinfeld]] umbenannt) und für die Finanzverwaltung ab 1879 das [[Rentamt Markt Bibart]] (1919–1929: [[Finanzamt Markt Bibart]], von 1929 bis 1972: [[Finanzamt Neustadt an der Aisch]], seit 1972: [[Finanzamt Uffenheim]]). Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Scheinfeld, von 1880 bis 1973 war das [[Amtsgericht Scheinfeld]] zuständig, seitdem ist es das [[Amtsgericht Neustadt an der Aisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Bombenabwürfe im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] entstanden nur geringe Sachschäden, jedoch wurden einige Bewohner getötet oder verletzt. Eine Zerstörung des Dorfes durch zurückweichende [[Wehrmacht]]seinheiten konnte 1945 durch zwei beherzte Bürger verhindert werden; Unterlaimbach wurde am 13.&amp;amp;nbsp;April 1945 kampflos von [[United States Army|US-Truppen]] besetzt. Die Zusammensetzung der Bevölkerung änderte sich durch den Zuzug von deutschen Flüchtlingen und Vertriebenen, vor allem aus dem [[Sudetenland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 hatte die Gemeinde eine Gebietsfläche von 4,031&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;/&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1976 wurde Unterlaimbach im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] nach Scheinfeld eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 |Seiten = 723}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.genealogy.net/Scheinfeld#Politische_Einteilung |titel=Scheinfeld &amp;gt; Politische Einteilung |werk=wiki.genealogy.net |hrsg= [[Verein für Computergenealogie]] |abruf=2025-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
In Unterlaimbach gibt es sieben [[Baudenkmäler]]:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;{{BayLADenkm|575161|Scheinfeld}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[#Pfarrkirche St. Veit|Kirche St. Veit]]&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 9: Ehemalige Schäferei&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 15: Ehemaliges Pfarrhaus&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 30: Wappen&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 45: Wohnstallhaus und Hofmauer&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 46: Wohnstallhaus&lt;br /&gt;
* Friedhofsmauer&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Scheinfeld#Unterlaimbach}}&lt;br /&gt;
;ehemalige Baudenkmäler&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 7: Gasthaus zum Löwen. Stattlicher zweigeschossiger Bau über L-förmigen Grundriss. Im Fries der auf Pilastern ruhenden Türverdachung bezeichnet „Johann Lorenz Hartmann 1841“. Im Walmdach auf profiliertem Traufgesims zwei Reihen Hopfenfenster. Verputzter Bruchsteinbau mit fünf Achsen nach Osten, vier nach Norden; westlich angebaut drei Achsen. Etwas vorspringender Sockel; profiliertes Gurtgesims.&amp;lt;ref name=&amp;quot;H358&amp;quot;&amp;gt;G. Hojer: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Scheinfeld.&amp;#039;&amp;#039; S. 358&amp;amp;nbsp;ff. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen. Ursprüngliche Hausnummerierung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 16: Zweigeschossiges Wohnstallhaus, ehemals im Türsturz angeblich bezeichnet „1800“. Verputzter Massivbau von fünf zu drei Achsen. An der Giebelseite zur Straße geknickte Eckpilaster. An der nördlichen Traufseite angebaute Backstube mit Satteldach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;H358&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 39: Erdgeschossiges verputztes Wohnhaus von drei zu einer Achse mit Satteldach, 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Im Südteil dicke Mauer mit glatten Fensterrahmen, im Nordteil Fachwerk.&amp;lt;ref name=&amp;quot;H358&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
In der Gemarkung Unterlaimbach gibt es drei [[Bodendenkmal|Bodendenkmäler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmäler in Scheinfeld#Gemarkung Unterlaimbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.85em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Schnodsenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr &lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1852 || 1855 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1952 || 1961 || 1970 || 1987 || 2009&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 204 || 189 || 200 || 203 || 207 || 218 || 227 || 232 || 231 || 229 || 216 || 205 || 200 ||200 || 181 || 188 || 198 || 190 || 178 || 350 || 302 || 278 || 206 || 149 || 173 || 180&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als &amp;#039;&amp;#039;Feuerstellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, 1840 als &amp;#039;&amp;#039;Häuser&amp;#039;&amp;#039; und 1871 bis 1987 als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 39 || 41 || || || || || 40 || || || 40 || 41 || || 41 || || || || 41 || || || || 42 || || 44 || || 51 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818 |SEITE=95}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1846&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846|SEITE = 288}} Im &amp;#039;&amp;#039;Historischem Gemeindeverzeichnis&amp;#039;&amp;#039; werden abweichend 187 Einwohner für die Gemeinde angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953|SEITE = 183}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot;&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1867|SPALTE = 1081}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867|SEITE = 173}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE = 1248}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 69}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 197}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885|SPALTE = 1185}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 199}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE = 1256}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 199}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925|SPALTE = 1294}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950|SPALTE = 1122}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE = 822}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970|SEITE =177}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE =342}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche St. Veit ===&lt;br /&gt;
Unterlaimbach hatte schon früh eine Kapelle, die dem heiligen [[Veit (Heiliger)|Vitus]] (Veit) geweiht und eine [[Filiale]] der Pfarrei [[Gutenstetten]] war. Im Jahre 1442 wurde unter dem Abt Jodokus von Münchsteinach (gest. 1452) die [[Kaplan]]ei zur selbstständigen [[Pfarrei]] erhoben und dem [[Dekanat]] [[Schlüsselfeld]] zugeteilt. Als erster Pfarrer wird der bisherige Kaplan Nikolaus Sell genannt. Nach der Erhebung Unterlaimbachs zur Pfarrei erfolgte der Ausbau der Kapelle zur Pfarrkirche. Bei der Zerstörung des Ortes 1525 brannte auch die Kirche ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1528 wurde die [[Reformation]] eingeführt. Die Namen der ersten lutherischen Pfarrer sind nicht überliefert (erst ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts liegen Angaben zu den Geistlichen vor). Im Jahre 1634 wurde der Pfarrer in den Wirren des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] vertrieben, die Gottesdienste mussten daher jahrelang von Geistlichen aus Nachbargemeinden gehalten werden. Erst 1660 hatte Unterlaimbach wieder einen eigenen Pfarrer. Seit 1674 übten die katholischen Fürsten v. Schwarzenberg das [[Patronatsrecht]] aus, die Gemeinde blieb jedoch evangelisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1715 erfolgte der Neubau des baufälligen Turmes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;H358&amp;quot;/&amp;gt; Beim Brand von 1840 wurde St. Veit zerstört und 1847/48 im neo-romanischen Stil wieder aufgebaut. Die letzte [[Restaurierung]] erfolgte 1972. Heute gehört die Kirche zum [[Evangelisch-Lutherisches Dekanat Markt Einersheim|Dekanat Markt Einersheim]]. Die Kirchengemeinde Unterlaimbach ist Teil der Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;[[St. Peter und Paul (Oberlaimbach)|Oberlaimbach]] - Markt Bibart - Unterlaimbach – [[Ziegenbach (Markt Bibart)|Ziegenbach]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Glocken hängen im Turm:&lt;br /&gt;
Gl. 1 | f′ | 1160 mm | „gegossen zu unterlaimbach im jahre 1847 - soli deo gloria“&lt;br /&gt;
Gl. 2 | a′ | 1030 mm | „Er ist unser Friede“ | Bachert, Heilbronn (1968)&lt;br /&gt;
Gl. 3 | c″ | 750 mm | „soli deo gloria 1847“&amp;lt;ref&amp;gt;Ben Schröder: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.youtube.com/watch?v=4ZkMayarfcI]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hagelfeiertag ===&lt;br /&gt;
Am 25. Mai wird als regionale Besonderheit der Hagelfeiertag mit einem Gottesdienst begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Stichwort=Unterleimbach |Band=5 |Sp=634}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|STICHWORT=Unter-Leimbach |SEITE = 431}}&lt;br /&gt;
* {{Hojer Landkreis Scheinfeld|SEITE = 357 |SEITE_BIS = 360}}&lt;br /&gt;
* {{Ortmann Landkreis Scheinfeld|SEITE = 113 |SEITE_BIS = 115}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Unterlaimbach (Scheinfeld)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.stadt-scheinfeld.de/stadtinfo/stadtteile/unterlaimbach |titel=Unterlaimbach |werk=stadt-scheinfeld.de |abruf=2023-10-23}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID= ODB_S00002083 |objekt= Unterlaimbach |abruf=2021-09-27}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae|Name=Unterlaimbach |Gemeinde=Scheinfeld Stadt |Landkreis=Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern|Abruf=2023-11-04}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Unterlaimbach |val=UNTACH_W8531|abruf=2023-11-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Scheinfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Unterlaimbach #Scheinfeld}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Scheinfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]]&lt;/div&gt;</summary>
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