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	<title>Unterkulm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CommonsDelinker: Ersetze Coat_of_arms_of_Unterkulm.svg durch CHE_Unterkulm_COA.svg (von CommonsDelinker angeordnet: File renamed: Criterion 4 (harmonizing names of file set))</title>
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		<updated>2026-02-18T22:05:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ersetze Coat_of_arms_of_Unterkulm.svg durch &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:CHE_Unterkulm_COA.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:CHE Unterkulm COA.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;CHE_Unterkulm_COA.svg&lt;/a&gt; (von &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:User:CommonsDelinker&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:User:CommonsDelinker (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;CommonsDelinker&lt;/a&gt; angeordnet: &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Criterion 4&lt;/a&gt; (harmonizing names of file set))&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Unterkulm 2023.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Unterkulm COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Kulm|Kulm]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Kulm&lt;br /&gt;
| BFS = 4146&lt;br /&gt;
| PLZ = 5726&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.31064&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.11474&lt;br /&gt;
| HÖHE = 465&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 8.88&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Emil Huber&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.unterkulm.ch/gemeinde/politik/gemeinderat.html/8 |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.unterkulm.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterkulm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|(ˈʊndər)ˌχʊlm}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=439–441 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Aargau|Aargau]] und Hauptort des [[Bezirk Kulm|Bezirks Kulm]]. Sie liegt im mittleren [[Wyna|Wynental]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf ist eine [[Streusiedlung]], die den flachen Talboden bedeckt und deren Bebauung locker mit jener von [[Oberkulm]] zusammengewachsen ist. Beim Dorfzentrum zweigen zwei kurze Seitentäler ab. Im Osten erstreckt sich das Pfaffental bis hinauf zum Weiler Steineberg ({{Höhe|566|CH|link=true}}) und zu den Ausläufern des Hohen Felsens, der natürlichen Grenze zum [[Seetal]]. Im Westen erstreckt sich das Böhlertal bis zum 617 Meter hohen [[Böhler (Pass)|Böhlerpass]], über den man ins [[Suhre]]ntal gelangt. Der Pass liegt zwischen dem Tornig ({{Höhe|650|CH}}) und der Hochwacht ({{Höhe|653|CH}}). Nördlich der Hochwacht befindet sich eine lang gestreckte Hochebene mit dem Weiler Wannenhof ({{Höhe|613|CH}}). Die [[Wyna]] fliesst grösstenteils auf der Westseite des Haupttales und durchquert nördlich des Dorfzentrums eine knapp zweihundert Meter breite Engstelle. Das Gemeindegebiet reicht ganz im Nordosten bis an den Dorfrand von [[Teufenthal]]. Dort zweigt in Richtung Westen das rund ein Kilometer lange Zinsental ab, in dem sich der gleichnamige Weiler befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1109, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 888 [[Hektar]]en, davon sind 350 Hektaren bewaldet und 130 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt befindet sich auf 653 Metern auf dem Gipfel der Hochwacht, der tiefste auf 435 Metern an der Wyna. Nachbargemeinden sind [[Gränichen]] im Norden, Teufenthal im Nordosten, [[Dürrenäsch]] im Osten, Oberkulm im Süden, [[Schlossrued]] im Südwesten, [[Schöftland]] und [[Hirschthal AG|Hirschthal]] im Westen sowie [[Muhen]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Besiedelt war die Gegend bereits während der [[Jungsteinzeit]] vor 5000 bis 3800 Jahren. 1756 stiess ein Grundeigentümer auf Mauerreste eines ausgedehnten [[Römisches Reich|römischen]] [[Gutshof]]es, der vom 1. bis zum 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bewohnt war. Beim Gebäude handelte es sich um eine Portikusvilla mit angebautem Bad. Die damals gehobenen Funde sind heute zum grössten Teil verschwunden. An den Ausgrabungen beteiligte sich auch [[Albrecht von Haller]]. Westlich der Kirche fand man 1971 einen spätrömischen Münzschatz mit fast 600 Münzen aus der Zeit der Kaiser [[Konstantin der Große|Konstantin&amp;amp;nbsp;I.]] und [[Konstantin II. (Rom)|Konstantin&amp;amp;nbsp;II.]] (ca. 325 bis 340 n. Chr.).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Martin Hartmann, Hans Weber | Titel=Die Römer im Aargau | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1985 | Seiten=190, 202 | ISBN=3-7941-2539-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname entwickelte sich aus dem [[latein]]ischen &amp;#039;&amp;#039;villa columbaria&amp;#039;&amp;#039; («Hof mit Taubenschlag»). Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Chulenbare&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1045 in einem Schutzbrief, den Kaiser [[Heinrich III. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;III.]] dem [[Chorherrenstift St. Michael Beromünster|Stift Beromünster]] ausstellte. 1306 wurde &amp;#039;&amp;#039;Nideren Kulme&amp;#039;&amp;#039; im [[Habsburger Urbar]] erstmals explizit unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Im Mittelalter lag das Dorf im Herrschaftsbereich der [[Lenzburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Lenzburg]], ab 1173 in jenem der [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kyburg]]. Nachdem diese ausgestorben waren, übernahmen die [[Habsburg]]er 1273 die Landesherrschaft und die [[Blutgerichtsbarkeit]]. Zu den zahlreichen Grundbesitzern gehörten neben dem Stift Beromünster die Klöster [[Kloster Schänis|Schänis]] und [[Kloster Engelberg|Engelberg]] sowie lokale Adlige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Unterkulm-LBS H1-024036.tif|mini|links|Luftansicht (1962)]]&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Unterkulm gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]], dem so genannten [[Berner Aargau]], und bildete einen Teil des Gerichtsbezirks Kulm im Amt [[Lenzburg]]. 1528 führten die Berner die [[Reformation]] ein, 1565 wird erstmals eine Schule erwähnt. Die drei [[Steckhof|Steckhöfe]] Wannental, Zinsental und Kabishof verloren 1751 ihre Autonomie und wurden mit Unterkulm vereinigt. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts etablierte sich die Verarbeitung von [[Baumwolle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1798 nahmen die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] die Schweiz ein, entmachteten die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Unterkulm gehört seither zum Kanton Aargau. 1803 bestimmte die Kantonsregierung das Dorf zum Hauptort des Bezirks Kulm. Zu Beginn fehlte aber ein zentraler Standort für die Bezirksbehörden: In einem Gasthaus waren der Gerichtssaal und das Sitzungszimmer untergebracht, das Archiv befand sich im [[Schloss Rued]], das Bezirksgefängnis im Keller des alten Schulhauses, die Kanzlei in einem Landhaus. Erst 1834 konnte das Bezirksgebäude eröffnet werden, wodurch die einzelnen Verwaltungsstellen unter einem Dach vereinigt waren. Seit 1818 besitzt Unterkulm das [[Marktrecht]], noch heute werden jährlich vier Warenmärkte durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging die Bevölkerungszahl um etwa einen Sechstel zurück. Der Rückgang war aber weit weniger ausgeprägt als in zahlreichen Nachbargemeinden, da die [[Industrie]] neue Arbeitsmöglichkeiten schuf. 1854 wurde eine [[Posament|Seidenbandweberei]] gegründet, zwanzig Jahre später folgte eine Fabrik für [[Spieldose|Musikspieldosen]], aus der sich später die grösste [[Armatur]]enfabrik der Schweiz entwickelte. Die [[Wynental- und Suhrentalbahn|Wynentalbahn]] nahm am 5.&amp;amp;nbsp;März 1904 ihren Betrieb auf. Unterkulm entwickelte sich zu einem industriellen Zentrum, während die Landwirtschaft immer weiter zurückgedrängt wurde. Nach einer Stagnationsphase von 1970 bis Mitte der 1990er Jahre ist wieder eine Bevölkerungszunahme zu verzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Unterkulm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Unterkulm.jpg|mini|hochkant|Kirche Unterkulm]]&lt;br /&gt;
Die [[Reformierte Kirche Kulm|Kirche]] von Unterkulm ist spätestens im 12. Jahrhundert entstanden und wurde 1275 erstmals erwähnt. Aus dieser Zeit sind die im [[Romanik|romanischen]] Stil errichteten unteren zwei Stockwerke des Kirchturms erhalten geblieben. Der quadratische [[Chor (Architektur)|Chor]] entstand um 1400, das [[Kirchenschiff]] um 1500. Das Uhrwerk im Kirchturm stammt aus dem Jahr 1530 und stammt vom Winterthurer Uhrmacher [[Laurentius Liechti]]. An der westlichen Aussenmauer des Turms befindet sich eine Grabplatte für Hugo von Hallwyl († 1587), dem Schlossherrn der [[Trostburg (Teufenthal)|Trostburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Michael Stettler | Herausgeber=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte | Titel=Die Kunstdenkmaeler des Kantons Aargau | Band=Band I: Die Bezirke Aarau, Kulm, Zofingen | Verlag=Birkhäuser Verlag | Ort=Basel | Jahr=1948}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «Zweimal geteilt von Schwarz, Weiss und Blau.» Das Wappen wurde in dieser Form nach der Kantonsgründung eingeführt, seine Farben entsprechen jenen des Kantonswappens. Bis 1953 verwendete [[Oberkulm]] dasselbe Wappen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=301 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-25 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1764 || 1803 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 811 || 1142 || 1730 || 1448 || 1580 || 1814 || 2149 || 2596 || 2558 || 2565 || 2690 || 2905 || 3343&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4146}} Menschen in Unterkulm, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4146}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 36,1 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 16,3 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]]; 47,6 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-26 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-02-03 02:36:37 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 84,2 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 5,5 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]], 5,0 % [[Türkische Sprache|Türkisch]], 1,8 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] und 1,6 % [[Albanische Sprache|Albanisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-26 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeindehaus Unterkulm.jpg|mini|Gemeindehaus]]&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Kulm zuständig. Unterkulm ist Sitz des Friedensrichterkreises IX, der den gesamten Bezirk umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Unterkulm gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 1150 Arbeitsplätze, davon 6 % in der Landwirtschaft, 40 % in der Industrie und 54 % im Dienstleistungsbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-25 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-02-03 02:36:37 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das mit Abstand wichtigste Unternehmen ist die [[KWC (Unternehmen)|KWC AG]], die grösste Armaturenfabrik der Schweiz. Ebenfalls von Bedeutung sind die Herstellung von Schulmöbeln sowie das Transportgewerbe. Zahlreiche Erwerbstätige sind Wegpendler und arbeiten in der Region [[Reinach AG|Reinach]] oder in [[Aarau]] und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch das Dorf führt die [[Hauptstrasse 23]] von [[Aarau]] über [[Beromünster]] nach [[Sursee]], die Kantonsstrasse 285 über den [[Böhler (Pass)|Böhlerpass]] nach [[Schöftland]].&lt;br /&gt;
=== Regionalverkehr ===&lt;br /&gt;
Der Anschluss an das Netz des öffentlichen Verkehrs erfolgt durch die [[Wynental- und Suhrentalbahn|Wynentalbahn]], die unmittelbar neben der Hauptstrasse verläuft, mit den Stationen Unterkulm und Unterkulm Nord.&lt;br /&gt;
* {{S-Bahn Aargau|S14|x|x|n}}&lt;br /&gt;
=== Nahverkehr ===&lt;br /&gt;
An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus vom [[Bahnhof Aarau]] durch das [[Wyna|Wynental]] nach [[Menziken]].&lt;br /&gt;
* {{Buslinie|N24|yellow|black|black}} [[Aarau Bahnhof]] – [[Telli]] – [[Buchs AG]] – [[Suhr]] – [[Gränichen]] – [[Teufenthal]] – Unterkulm – [[Oberkulm]] – [[Gontenschwil]] – [[Reinach]] – [[Menziken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über zwei [[Kindergarten|Kindergärten]] und drei Schulhäuser, in denen sämtliche Stufen der obligatorischen Volksschule unterrichtet werden ([[Primarschule]], [[Realschule]], [[Sekundarschule]] und [[Bezirksschule]]). Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Alte Kantonsschule Aarau|Alte Kantonsschule]] und die [[Neue Kantonsschule Aarau|Neue Kantonsschule]], beide in [[Aarau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Berner]] (1794–1857), Regierungsrat und Richter&lt;br /&gt;
* [[Klaus Merz]] (* 1945), Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1731|Autor=Hans Walti}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Stettler]] |Hrsg=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band I: Die Bezirke Aarau, Kulm, Zofingen |Verlag=Wiese Verlag |Ort=Basel |Datum=1948 |DNB=366495623}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.unterkulm.ch/ Website der Gemeinde Unterkulm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Kulm Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4568133-8|VIAF=249396538}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1045]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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