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	<title>Unterkochen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T20:49:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unterkochen&amp;diff=531204&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WelzheimerWald: Lagekarte neu</title>
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		<updated>2025-09-12T00:04:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lagekarte neu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Aalen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Unterkochen COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Unterkochen vor der Eingemeindung&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/49/0/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/7/35/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 460 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 21.45&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 5250&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-04&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aalen.de/bevoelkerungsentwicklung-2025.223791.25.htm |titel=Statistiken von Unterkochen – Bevölkerungsentwicklung 2025 |hrsg=Stadt Aalen |abruf=2025-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 73432&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07361&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Aalen Stadtteile.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Karte der Aalener Stadtbezirke (Unterkochen im Süden)&lt;br /&gt;
| Bild                   = Unterkochen.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Unterkochen aus der Luft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterkochen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von Industrie geprägter [[Stadtbezirk]] der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Aalen]] im [[Ostalbkreis]] in [[Baden-Württemberg]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Unterkochen liegt im [[Kocher (Fluss)|Kochertal]] am Rande der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]. Der Ort ist westlich von den Hängen des [[Albuch]]s sowie östlich vom [[Härtsfeld]] umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung des Stadtbezirks Aalen-Unterkochen hat eine Fläche von 2145&amp;amp;nbsp;ha, wovon allerdings nur etwa 6 % bebaut sind. Der Rest unterteilt sich in Waldflächen (ca. 74 %), Landwirtschaftsfläche (ca. 14 %) und sonstige Gebiete (ca. 6 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind in südlicher Richtung entlang der [[Bundesstraße 19|B&amp;amp;nbsp;19]] [[Oberkochen]], nördlich [[Aalen]]. Außerdem liegt im Osten auf der Hochfläche des Härtsfelds der Aalener Stadtbezirk [[Ebnat (Aalen)|Ebnat]]. Das Bezirksgebiet Unterkochens grenzt an zwei weitere Stadtbezirke, im Nordosten an [[Waldhausen (Aalen)|Waldhausen]] und im Norden an [[Hofen (Aalen)|Hofen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbezirksgliederung ===&lt;br /&gt;
Zum Stadtbezirk gehören die Stadtteile Unterkochen, [[Birkhof (Aalen)|Birkhof]], [[Glashütte (Aalen)|Glashütte]], Neukochen, Neuziegelhütte, [[Pulvermühle (Aalen)|Pulvermühle]] sowie Stefansweiler Mühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Raumplanung ===&lt;br /&gt;
Unterkochen ist als Stadtbezirk in das [[Mittelzentrum]] Aalen innerhalb der [[Region Ostwürttemberg]] eingebettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Unterkochen wurde um 1136 als „Cochon“ erstmals erwähnt. Die Siedlung entstand um ein Schloss („Kocherburg“), das bereits 1300 erwähnt, 1627 aber neu erbaut und bereits 1645 von den Schweden zerstört wurde. Heute sind davon nur noch Mauerreste erhalten. Besitzer waren ursprünglich die Herren von Kochenburg, denen die von Ahelfingen und 1317 die von Öttingen folgten, bevor der Ort an [[Fürstpropstei Ellwangen|Ellwangen]] gelangte. Die Kocherburg wurde dann Sitz des Obervogts des ellwangischen Oberamtes Kocherburg. Nach der Zerstörung des Schlosses residierten sie in einem neu erbauten Amtshaus. Weiteren Besitz im Dorf hatte bis 1465 die Familie Malse, deren Besitz ebenfalls an Ellwangen fiel. Im Ort wurde ab 1518 ebenso wie im benachbarten Oberkochen Erzabbau betrieben. Das Erz wurde ab 1557 von Württemberg [[Verhüttung|verhüttet]]. 1614 musste Württemberg seine Werke jedoch an Ellwangen verkaufen. Nach dem Übergang zu [[Württemberg]] 1802 wurde das Werk geschlossen und nach [[Wasseralfingen]] verlegt. Im ehemaligen Amtshaus war bis 1877 das württembergische Kameralamt untergebracht. Zu Zeiten des [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]] gehörte Unterkochen zum [[Oberamt Aalen]], welches 1934 in Kreis Aalen umbenannt und 1938 in den erweiterten [[Landkreis Aalen]] überführt wurde. Am 1. Januar 1973 wurde Unterkochen in die Stadt Aalen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=445}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Die katholische Wallfahrtskirche St. Maria Unterkochen wurde 1248 erstmals erwähnt und die Pfarrei war lange Zeit auch für die Katholiken in Aalen zuständig. Auch heute noch gehört die Mehrzahl der Menschen von Unterkochen der römisch-katholischen Kirche an (ca. 56 %), weitere 21 % sind evangelisch. Die restlichen 23 % sind vor allem Angehörige des Islam sowie Menschen, die dazu keine Angaben machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 1672&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || 1884&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 2103&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 2601&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 2526&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 3050&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 4870&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1954 || 5220&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 5843&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 6228&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975 || 6281&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 6105&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 5696&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 5526&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 5337&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 5075&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 5080&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 4927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 4936&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|5162&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsrat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Ortschaftsratswahl 2024&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 53,0 %&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 24.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 29.3&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 34.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 28.1&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = FW(BW)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 24.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 23.2&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 17.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 19.5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Zukunft|2029|07}}&lt;br /&gt;
Der [[Ortschaftsrat]] des Stadtbezirks Unterkochen hat derzeit 14 Mitglieder, deren Amtszeit fünf Jahre beträgt. Die letzte Wahl fand bei den [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|baden-württembergischen Kommunalwahlen am 9. Juni 2024]] statt. Diese ergab folgende Zusammensetzung (die Veränderungen der Fraktionsstärke beziehen sich auf die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2019|vorletzte Wahl im Jahr 2019]]):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Ortschaftsrat seit 2024&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08136088/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=6620&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-19310_id_30050 &amp;#039;&amp;#039;Ortschaftsratswahl Unterkochen 2024&amp;#039;&amp;#039;], wahlergebnisse.komm.one, abgerufen am 4. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fraktion !! Anzahl Sitze !! Veränderung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
| 5 Sitze&lt;br /&gt;
| +1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|FW Unterkochen]]&lt;br /&gt;
| 4 Sitze&lt;br /&gt;
| +1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
| 3 Sitze&lt;br /&gt;
| −1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen|GRÜNE]]&lt;br /&gt;
| 2 Sitze&lt;br /&gt;
| −1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Unterkochen.jpg|mini|hochkant|Rathaus Unterkochen]]&lt;br /&gt;
Ortsvorsteher des Stadtbezirks Unterkochen ist seit 2024 Hans-Peter Stütz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Scholz |url=https://www.schwaebische-post.de/ostalb/aalen/unterkochen/zwoelfmal-ja-einmal-nein-hans-peter-stuetz-soll-unterkochens-ortsvorsteher-werden-93290719.html |titel=Zwölfmal Ja, einmal Nein: Hans Peter Stütz soll Unterkochens Ortsvorsteher werden |hrsg=schwaebische post |datum=2024-09-09 |abruf=2025-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!Fraktion&lt;br /&gt;
!Amtszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Karl Starz&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|1973–1989&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Karl Maier&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|1989–2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Heidi Matzik&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|2014–2021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Florian Stütz&lt;br /&gt;
|FW&lt;br /&gt;
|2021–2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Martina Lechner&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|2022–2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hans-Peter Stütz&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|seit 2024&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen von Unterkochen zeigt drei weiße, fünfspeichige, Räder in rotem Schild. Davon lassen sich auch die Farben des Stadtbezirks, rot-weiß, ableiten. Es geht auf die Herren von Kochen zurück, die 1136 erstmals erwähnt wurden und dieses Wappen bis 1475, als sie ausstarben, führten. Jedoch wurde das Wappen bis heute beibehalten.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Ostalbkreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
==== Wallfahrtskirche St. Maria ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienwallfahrtskirche Unterkochen.jpg|mini|hochkant|Wallfahrtskirche [[St. Maria (Unterkochen)|St. Maria Unterkochen]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Maria (Unterkochen)}}&lt;br /&gt;
Aus allen Richtungen wird der Blick eingefangen von der beherrschenden Lage des Kirchbergs und seinem harmonisch sich einfügenden Gebäudeensemble, das von der Wallfahrtskirche gekrönt wird. Die erste urkundliche Erwähnung war im Jahre 1465. Stilgeschichtlich stammt die Kirche aus verschiedenen Epochen, der Turm ist aus der Romanik, der Chor aus der Gotik und das Schiff von [[Johann Michael Keller der Jüngere|Johann Michael Keller]] aus der Barockzeit. Im Hochaltar steht eine lebensgroße Marienstatue, ein Meisterwerk der Ulmer Schule, entstanden um 1496, das Unterkochener Gnadenbild, zu dem seit Jahrhunderten Wallfahrten führen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterkochen 2018 15.jpg|mini|Standbild von Bischof Hefele]]&lt;br /&gt;
Das Standbild des dritten Bischofs von Rottenburg [[Karl Joseph von Hefele]], links vorne im Kirchenschiff, wurde am 30. Mai 1897 errichtet. Hefele wurde am 15. März 1809 in der Hochmühle bei Unterkochen geboren, war Professor für Kirchengeschichte (Konzilien) an der [[Universität Tübingen]] und von 1869 bis 1893 Bischof von Rottenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kocherursprung ====&lt;br /&gt;
In Unterkochen [[Ursprung des Weißen Kochers|entspringt]] der [[Weißer Kocher|Weiße Kocher]]. In der Ortsmitte vereinigt er sich mit dem aus [[Oberkochen]] kommenden [[Schwarzer Kocher|Schwarzen Kocher]] zum [[Kocher (Fluss)|Kocher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ruine Kocherburg ====&lt;br /&gt;
Die [[Kocherburg]] auf einem Sporn der Hochfläche über dem Ortsrand ist mit ihren Befestigungsanlagen ein bedeutendes archäologisches Kulturdenkmal. Ausgrabungen erbrachten Erkenntnisse über eine schon prähistorische Besiedlung. Im Jahr 1645 wurde die „Kochenburg“ von den Schweden zusammengeschossen und danach nicht mehr wiederaufgebaut; die Trümmer blieben liegen bzw. wurden die Steine zum Bau von Gebäuden im Ort verwendet. Ein archäologischer Rundgang führt durch und um die Ruine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hohler Stein ====&lt;br /&gt;
Vom Ortsteil Glashütte steigt ein Hang steil an. Auf seiner Höhe befindet sich ein Felsen, der sich zu einer Höhlung wölbt. Der Hohle Stein ist die bekannteste und sagenträchtigste Unterkochener Höhle neben dem Schlossbaufeld, auf dem einst die Kocherburg stand. Der Hohle Stein ist eine großräumige Felshohlkehle, die zwei Höhlenschlote und ein langer, sehr flacher Höhlengang ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Viadukt ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Viadukt Unterkochen.jpg|mini|Viadukt Unterkochen]]&lt;br /&gt;
Das historische Bauwerk aus dem Jahre 1901 wurde für die ebenfalls neu gebaute Trasse der [[Härtsfeldbahn]], der sogenannten Schättere, erbaut. Das Viadukt ist über 70 Meter lang und 25 Meter hoch. Im Jahre 1972 wurde der Eisenbahnbetrieb nach über 70 Jahren eingestellt. Heute führt ein ausgebauter Wanderweg über das in den Jahren 2003 und 2004 komplett renovierte Viadukt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport und Vereine ===&lt;br /&gt;
Im Häselbachstadion mit einem Rasen- und einem Kunstrasenplatz, trägt der FV 08 Unterkochen (Saison 2019/2020 Bezirksliga Ostwürttemberg) seine Heimspiele aus. Der Sportplatz am Kocherursprung wird als Trainingsplatz mit der benachbarten Tennisanlage (SV Unterkochen) genutzt. Weiterhin gibt es eine Mehrzweck-Sporthalle für Veranstaltungen und Sportarten aller Art, die angrenzende neue Festhalle, eine Gymnastikhalle sowie eine [[Pétanque]]-Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt sieben Sportvereine und weitere 13 Vereine der Bereiche Kultur, Wirtschaft, Kirche und Soziales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Jedes Jahr im Juni finden die über die Stadtgrenzen hinaus bekannten „Unterkochener Bärentage“ auf dem Rathausplatz statt, die 2012 die „Unterkochener Sommertage“ am Kocherursprung abgelöst haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
;Bahn: Der Stadtbezirk Unterkochen liegt an der [[Brenzbahn]] Ulm–Aalen. Pro Stunde fährt je ein Zug nach [[Ulm]] über Oberkochen, [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim/Brenz]] und [[Giengen an der Brenz|Giengen/Brenz]] sowie nach Aalen. [[Gleisanschluss|Gleisanschlüsse]] besitzen zum Stand 2025 die Unternehmen [[Papierfabrik Palm]], Munksjö und OSR.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.gmuender-tagespost.de/769705/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Lokführer lassen Mugele-Container stehen.&amp;#039;&amp;#039; |date=2023-02-03}} In: &amp;#039;&amp;#039;Gmünder Tagespost,&amp;#039;&amp;#039; 7. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Straße: Über den Anschluss Aalen-Süd/Oberkochen gelangt man auf die [[Bundesautobahn 7|A&amp;amp;nbsp;7]] ([[Würzburg]]–[[Füssen]]).&lt;br /&gt;
Über die [[Bundesstraße 19]] besteht eine Nord-Süd-Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Luftverkehr: Der internationale [[Flughafen Stuttgart]] in [[Leinfelden-Echterdingen]] ist in 90 Minuten mit dem PKW oder mit der Bahn (direkter S-Bahn-Anschluss vom [[Stuttgart Hauptbahnhof|Stuttgarter Hauptbahnhof]]) zu erreichen. Die Stadt Aalen hat den kleinen [[Flugplatz Aalen-Heidenheim]] nahe [[Elchingen auf dem Härtsfeld|Elchingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bus: Der Stadtbezirk wird von zwei [[Omnibus-Verkehr Aalen|OVA]]-Stadtbuslinien und mehreren Linien verschiedener Busunternehmen bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wanderweg: Der [[Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg]], ein [[Fernwanderweg]], führt durch den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
In Unterkochen dominiert die [[Papier]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;verarbeitung ([[Papierfabrik Palm]] und [[Ahlstrom-Munksjö|Munksjö]]). Neben dieser sind die Industriezweige [[Metallverarbeitung]] ([[RUD-Kettenfabrik]]) und [[Textil]] (Lindenfarb und ROWA) wichtige Träger der Wirtschaftsstruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Unterkochen liegt im Verbreitungsgebiet der Tageszeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[Schwäbische Post]]&amp;#039;&amp;#039;, einer Lokalausgabe der &amp;#039;&amp;#039;[[Südwest Presse]]&amp;#039;&amp;#039;, sowie der &amp;#039;&amp;#039;Aalener Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, einer Lokalausgabe der &amp;#039;&amp;#039;[[Schwäbische Zeitung|Schwäbischen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem erscheint wöchentlich eine Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;Kocherburgboten&amp;#039;&amp;#039;, des Mitteilungsblatts des Stadtbezirks Aalen-Unterkochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Unterkochen ist Sitz eines Bezirksamts, das Ansprechpartner rund um die kommunalen Dienstleistungen des Stadtbezirks ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
==== Schulen ====&lt;br /&gt;
* Kocherburgschule (Grund- &amp;amp; Gesamtschule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kindergärten ====&lt;br /&gt;
* Katholischer Kindergarten St. Josef&lt;br /&gt;
* Katholischer Kindergarten Maria-Fatima&lt;br /&gt;
* Evangelischer Kindergarten Schatzkiste&lt;br /&gt;
* Kita am Kocherursprung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Georg Kollmann (1820–1903), Dekan&lt;br /&gt;
* Hans Meinzinger (1895–1970), Direktor&lt;br /&gt;
* Adolf Palm (1846–1925), Papierfabrikant&lt;br /&gt;
* Otto Palm (1882–1961), Papierfabrikant&lt;br /&gt;
* Bruno Arthur Tugendhat (1870–1957), Generaldirektor&lt;br /&gt;
* Philipp Wöhr (1877–1961), Fabrikant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Stadtbezirks ===&lt;br /&gt;
* [[Karl Joseph von Hefele]] (1809–1893), römisch-katholischer Kirchenhistoriker, Dritter Bischof des Bistums Rottenburg-Stuttgart&lt;br /&gt;
* [[August Harlacher]] (1842–1907), deutscher Tenor und Opernregisseur&lt;br /&gt;
* [[Albert von Berrer]] (1857–1917), Generalleutnant&lt;br /&gt;
* [[Adolf Kling]] (1893–1938), Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Pfarrer, 1902)|Hermann Weber]] (1902–1976), Pfarrer und Heimatforscher&lt;br /&gt;
* [[Hans Seibold]] (1904–1974), Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Koch (Forstbeamter)|Wilhelm Koch]] (1911–2004), Forstbeamter, Autor und Naturschützer&lt;br /&gt;
* [[Georg Sternbacher]] (1933–1995), Kunstmaler&lt;br /&gt;
* [[Michael Russ (Konzertveranstalter)|Michael Russ]] (* 1945), Konzertveranstalter&lt;br /&gt;
* [[Patrick Funk]] (* 1990), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Marius Funk]] (* 1996), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Aalen |Titel=Unter-Kochen |Seite=308–315 |Wikisource=Kapitel B 17}}&lt;br /&gt;
* Karlheinz Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Unterkochen – Das Heimatbuch des Stadtbezirks Unterkochen.&amp;#039;&amp;#039; Aalen 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://unterkochen.aalen.de/ Website des Stadtbezirks Aalen-Unterkochen]&lt;br /&gt;
* [https://aa-history.de/Heimatforschung_Index.html Die Kocherburg bei AA-History-Forum.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke in Aalen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4314504-8|VIAF=240486472}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Aalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Kocher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Ostalbkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1136]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ostalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Aalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster Ellwangen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WelzheimerWald</name></author>
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