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	<title>Unterkessach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unterkessach&amp;diff=917877&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;OS86 am 18. Dezember 2025 um 21:46 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-18T21:46:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Widdern&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Unterkessach.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/20/45/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/26/17.70/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 227&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.58&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 315&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://citypopulation.de/en/germany/settlements/badenwurttemberg |titel=Citypopulation |abruf=2025-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-09-01&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterkessach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemals selbstständiger Ort, der seit 1971 zur Stadt [[Widdern]] im [[Landkreis Heilbronn]] im nordöstlichen [[Baden-Württemberg]] gehört. Er wurde im Jahr 976 erstmals erwähnt und hat heute rund 350 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterkessach Kessachwehr.JPG|mini|Die Kessach in Unterkessach]]&lt;br /&gt;
Unterkessach liegt im Tal an der Einmündung eines Nebenbachs in die [[Kessach]], die im südlich gelegenen Widdern in die [[Jagst]] mündet. Zu Unterkessach gehört noch der Weiler &amp;#039;&amp;#039;Volkshausen&amp;#039;&amp;#039;, einst auch noch der 1145 erwähnte, später abgegangene Ort &amp;#039;&amp;#039;Erlach.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung eines &amp;#039;&amp;#039;Chessaha&amp;#039;&amp;#039;, das Unterkessach oder das zur Gemeinde [[Schöntal]] gehörende [[Oberkessach]] sein könnte, findet sich in einer Urkunde König [[Otto II. (HRR)|Ottos II.]] vom 15. November 976, der die [[Kloster Mosbach|Abtei Mosbach]] mitsamt 23 Dörfern in ihrem Besitz der [[Wormser Dom|Wormser Bischofskirche]] schenkte. 1289 wurde &amp;#039;&amp;#039;Niderenkessach&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der Ort stand unter der Herrschaft der [[Berlichingen (Adelsgeschlecht)|Berlichingen-Rosseriet bzw. -Rossach]], die dem [[Ritterkanton Odenwald]] angehörten. Die [[Lehnswesen|Lehnshoheit]] lag halb bei [[Hochstift Würzburg|Würzburg]], halb bei den [[Herren von Weinsberg]], wurde aber noch vor dem Ende des Mittelalters vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 kam Unterkessach an das [[Königreich Württemberg]] und wurde dem [[Oberamt Neckarsulm]] zugeordnet. Zum 1. Mai 1846 wechselte der Ort durch einen (schon 1843 abgeschlossenen) Staatsvertrag, der das [[Kondominium|Kondominat]] Widdern beendete, an das [[Großherzogtum Baden]] und kam zunächst zum [[Bezirksamt Adelsheim]], 1936 an das [[Bezirksamt Buchen]], den späteren [[Landkreis Buchen]]. Am 1. September 1971 wurde Unterkessach nach Widdern eingemeindet und wechselte dabei vom (ehemals badischen) Landkreis Buchen in den (ehemals württembergischen) [[Landkreis Heilbronn]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=450}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Ortsvorsteherin von Unterkessach ist Dorit Ewers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterkessach evangelische Kirche 20120914.jpg|200px|mini|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
In Unterkessach besteht eine eigene evangelische Kirchengemeinde, ursprünglich eine Filialgemeinde von [[Bieringen (Schöntal)|Bieringen]]. Durch die Ortsherrschaft wurde die Kirchengemeinde lutherisch und 1652 mit der Kirchengemeinde Widdern vereinigt. Nach dem Übergang an Baden kam Unterkessach 1847 zur Pfarrei [[Leibenstadt]] der [[Evangelische Landeskirche in Baden|Badischen Landeskirche]]. Mit Wirkung vom 1. Januar 2000 wechselte die Kirchengemeinde zur [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Württembergischen Landeskirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.service.elk-wue.de/recht/amtsblatt/amtsblatt-inhalt.html?no_cache=1&amp;amp;uidBand=1147 |wayback=20150605145405 |text=&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Band 59.2000, Nr. 1, S. 4 |archiv-bot=2023-02-03 02:33:53 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Katholiken Unterkessachs werden von [[Adelsheim]] aus betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Unterkessacher Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;In geteiltem und oben gespaltenem Schild oben vorn in Blau ein links gewendeter, rot gekrönter silberner Löwe, hinten in Schwarz ein von Rot und Silber geschachter Schrägbalken, unten in Blau zwei goldene Fische übereinander.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Unterkessach vor 1806 ein Wappen oder Siegel führte, ist nicht bekannt. Nach dem Übergang an Württemberg führte die Gemeinde ein Siegel mit den württembergischen [[Hirschstange]]n. Mit dem Wechsel nach Baden änderte sich nach 1846 auch das Siegel, es zeigte nun zwei nach rechts schwimmende Fische, die die Kessach symbolisierten, unter den Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;U K&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 entwarf das [[Generallandesarchiv Karlsruhe|Generallandesarchiv]] in [[Karlsruhe]] ein neues Dorfwappen. Der umgesetzte Vorschlag vom März 1905 kombinierte das bisherige Siegelbild der Fische im unteren Feld mit dem [[Zisterzienserbalken]] und dem Löwen aus dem Wappen des [[Kloster Schöntal|Klosters Schöntal]], das zeitweise der größte [[Grundherrschaft|Grundherr]] in Unterkessach war.&amp;lt;ref&amp;gt;Wappengeschichte nach: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Unterkessach&amp;#039;&amp;#039;. [Stadt Widdern, Widdern 2011], S. 155&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterkessach Goldener Ochse.jpg|mini|Blick über den Gasthof &amp;#039;&amp;#039;Zum goldenen Ochsen&amp;#039;&amp;#039; zur evangelischen Kirche]]&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirche, eine [[barock]]e [[Saalkirche]], entstand 1738 bis 1742 als Nachfolgebau einer 1425 erwähnten Georgskapelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Fekete: &amp;#039;&amp;#039;Kunst- und Kulturdenkmale in Stadt und Landkreis Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Theiss, Stuttgart 2002, S. 308&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gasthof [[Zum Goldenen Ochsen (Unterkessach)|Zum Goldenen Ochsen]] ist ein denkmalgeschützter, ehemaliger Landgasthof aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Unterkessach führen die [[Kreisstraße]]n K 2020, K 2020 und die K 2133 im Kessachtal. Der nächste Autobahnanschluss ist die Anschlussstelle 6 (Osterburken) der [[Bundesautobahn 81]] in ca. 11 km Entfernung über die K 2133 und die L 1046.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|Öffentliche Personennahverkehr]] wird durch den &amp;#039;&amp;#039;[[Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr]]&amp;#039;&amp;#039; sichergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Bahnhof ist Adelsheim Nord in ca. 10 km Entfernung an der S-Bahnstrecke Neckarelz–Osterburken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radfernwege ===&lt;br /&gt;
Durch Unterkessach führt der [[Deutscher Limes-Radweg|Deutsche Limes-Radweg]]. Dieser folgt dem [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetischen Limes]] über 818 km von [[Bad Hönningen]] am [[Rhein]] nach [[Regensburg]] an der [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 113–114&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.unterkessach.de/ Offizielle Website] von Unterkessach: unterkessach.de&lt;br /&gt;
* [http://www.widdern.de/index.php?id=59 Geschichte] Widderns und Unterkessachs auf widdern.de&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/2247/Unterkessach+-+Altgemeinde%7ETeilort LEO-BW, Landeskunde entdecken online], Unterkessach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4205089-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Widdern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Heilbronn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OS86</name></author>
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