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	<title>Untergimpern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T13:56:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Untergimpern&amp;diff=917853&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb am 31. März 2026 um 18:04 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-31T18:04:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Untergimpern&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Neckarbischofsheim&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = COA Untergimpern.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/16/7/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/0/41.7/O&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 210&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 74924&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07263&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                    = Untergimpern-ortsansicht.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Blick über Untergimpern&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untergimpern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf im [[Rhein-Neckar-Kreis]] im nördlichen [[Baden-Württemberg]], das seit 1971 zu [[Neckarbischofsheim]], wohin schon lange geschichtliche Beziehungen bestehen, gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Untergimpern.JPG|mini|Straßenszene in Untergimpern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sweg-vt26-01.jpg|mini|Triebwagen der Krebsbachtalbahn in Untergimpern (Juli 2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Desiro Untergimpern.jpg|mini|[[Siemens Desiro Classic|Baureihe 642]] in Untergimpern (Oktober 2015)]]&lt;br /&gt;
Untergimpern liegt wie das benachbarte [[Obergimpern]] im Tal des [[Krebsbach (Schwarzbach)|Krebsbach]]s, wobei die Vorsilben &amp;#039;&amp;#039;Ober-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Unter-&amp;#039;&amp;#039; sich jeweils gegenseitig auf die Lage im Tal beziehen. Der bedeutendere Ort war Obergimpern, das 1355 erstmals erwähnt wurde und wo sich auch die Pfarrkirche der Filiale Untergimpern befand. Untergimpern wurde erstmals 1359 beim Verkauf von Gütern &amp;#039;&amp;#039;zu obern Guntbure und zu nidern Guntbure&amp;#039;&amp;#039; des Edelknechts [[Edelknechte von Fürfeld|Rafen von Fürfeld]] an [[Herren von Hirschhorn|Engelhard von Hirschhorn]] erwähnt. Die Hirschhorner Güter umfassten höchstens ein Viertel des Ortes und waren Pfälzer Lehen. Der restliche Ort gehörte den [[Strahlenberger|Herren von Strahlenberg]], die 1368 Burg und Dorf an Pfalzgraf [[Ruprecht I. (Pfalz)|Ruprecht I.]] verkauften, der damit die [[Herren von Helmstatt]] belehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Untergimpern bestand im 15. Jahrhundert bereits eine Kapelle. Die Herren von Helmstatt führten in Ober- und Untergimpern 1527 die [[Reformation]] durch. Der Ort war nicht ummauert, und so flohen die Bürger im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und während der Franzoseneinfälle im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] am Ende des 17. Jahrhunderts ins talabwärts am Krebsbach gelegene [[Neckarbischofsheim]], dem zur Stadt ausgebauten Sitz der Hauptlinie der Helmstatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben des Obergimperner Linie derer von Helmstatt im Jahr 1685 belehnte Kurfürst Johann Wilhelm im Jahr 1685 den katholischen Geheimrat und Hofkanzler Johann Ferdinand Yrsch mit dem ehemals helmstattschen Anteil. Die Freiherren und späteren [[Grafen von Yrsch]] betrieben eine [[Rekatholisierung]] ihres Besitzes und ließen die Kirche in Obergimpern als [[Simultankirche]] nutzen. Das Hirschhorner Lehen wurde nach dem Aussterben der Herren von Hirschhorn 1632 vom Kurfürsten eingezogen und 1698 an die [[Wiser (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Wiser]] vergeben. Ein 1793 über die Gerichtsbarkeit in den Dörfern entbrannter Streit zwischen den Grafen von Wiser und den Grafen von Yrsch wurde nicht mehr geschlichtet, da Ober- und Untergimpern infolge der napoleonischen Kriege 1803 an das [[Fürstentum Leiningen]] und 1806 an das [[Großherzogtum Baden]] kamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1807 gehörte Untergimpern zum [[Oberamt Waibstadt]], ab 1810 zum [[Bezirksamt Neckarbischofsheim]]. Die Gemarkung von Untergimpern, die vor allem die westlich des Ortes gelegenen Äcker und das östlich gelegene Gewann Eulenberg zum Wagenbacher Hof umfasst, betrug 1888 rund 230 Hektar. 1847 hatte der Ort einen Bevölkerungshöchststand von etwa 560 Einwohnern, der sich in den kommenden hundert Jahren durch stete Abwanderung um über 100 Personen verringern würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 wurde Untergimpern über die [[Krebsbachtalbahn]] an das Eisenbahnnetz angeschlossen, der Ort blieb jedoch weiterhin landwirtschaftlich geprägt. Außerdem war bis zur beginnenden Schließung der Brüche in den 1950er Jahren lediglich der Abbau von Kalkstein und Sandstein wirtschaftlich bedeutend. 1939 hatte Untergimpern noch 442 Einwohner, Ende 1945 waren es 496.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilungen des Württ. und Bad. Statistischen Landesamtes Nr. 2: Ergebnisse der Einwohnerzählung am 31. Dezember 1945 in Nordbaden&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 1971 wurde der Ort nach Neckarbischofsheim eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=478}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Jahr 1974 gegründete Firma &amp;#039;&amp;#039;Tele-Quarz&amp;#039;&amp;#039; schuf bis 1988 rund 320 Arbeitsplätze in Untergimpern, gleichzeitig wuchs die Bevölkerungszahl auf 570 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Untergimpern war ursprünglich Filialkirche von Obergimpern. Beide Orte wurden 1527 durch die Herren von Helmstatt reformiert. Unter den Herren Yrsch wurde der Ort ab dem späten 17. Jahrhundert teilweise rekatholisiert. In der Mitte des 19. Jahrhunderts gab es nur noch rund 100 Protestanten, während die katholische Einwohnerschaft knapp vier Mal so groß war. Eine katholische Kirche bestand am Ort bereits seit der Mitte des 18. Jahrhunderts, wurde 1887 abgerissen und ab 1894 durch einen Neubau an anderer Stelle ersetzt. 1869 wurde eine erste evangelische Kirche erbaut, die 1897 erneuert wurde. Eine [[Jüdische Gemeinde Untergimpern|jüdische Gemeinde]] am Ort bestand spätestens ab 1800 und errichtete 1807 eine Synagoge. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs die Gemeinde auf 55 Personen, die jedoch bereits bis 1900 alle verstorben oder abgewandert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Josef (Untergimpern) 2008.jpg|mini|hochkant|Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
* Beim &amp;#039;&amp;#039;Alten Rathaus&amp;#039;&amp;#039; befindet sich eine Gedenktafel für die 1887 abgerissene erste katholische Kirche des Ortes.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;katholische Kirche&amp;#039;&amp;#039; wurde ab 1894 erbaut.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;evangelische Kirche&amp;#039;&amp;#039; wurde 1897 anstelle eines Vorgängerbauwerks von 1869 erbaut und erhielt 1987 ein neues Türmchen.&lt;br /&gt;
* Die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Synagoge&amp;#039;&amp;#039; wurde 1807 eröffnet, 1883/84 wegen Auflösung der Gemeinde verkauft und wird heute als Scheune genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Evangelische Kirche (Untergimpern) 2008.jpg|Evangelische Kirche&lt;br /&gt;
Datei:U-gimpern-altes-rathaus.jpg|Altes Rathaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Beisel: &amp;#039;&amp;#039;Nidern Guntbure - Untergimpern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neckarbischofsheim 988-1988.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Verein für Heimatpflege, Neckarbischofsheim 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7836547-8|VIAF=241221853}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Neckar-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neckarbischofsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rhein-Neckar-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1355]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1806]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
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