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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Unterflurmotor</id>
	<title>Unterflurmotor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T13:24:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unterflurmotor&amp;diff=202201&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-02-25T14:18:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schema Unterflurmotor.gif|mini|Schema Unterflurmotor (Lkw)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterflurmotor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird bei [[Kraftfahrzeug]]en und [[Triebwagen]] eine im Rahmen oder dem [[Wagenkasten]] liegende Anordnung des [[Motor]]s bezeichnet (im Unterschied zum im Frontbereich stehend eingebauten Motor und zum [[Heckmotor]]). Entwickelt wurde der &amp;#039;&amp;#039;Unterflurmotor&amp;#039;&amp;#039; von dem Ingenieur [[Paul Arendt (Erfinder)|Paul Arendt]]. Berühmt für seine Fahrzeuge mit Unterflurmotor war der [[Lastkraftwagen]]- und [[Omnibus|Bushersteller]] [[Büssing AG|Büssing]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterflurmotor Hanomag.jpg|mini|Erster Unterflurmotor in einem [[Hanomag]]-Fahrgestell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwickler des Unterflurmotors, [[Paul Arendt (Erfinder)|Paul Arendt]], war bis 1929 Oberingenieur bei [[Büssing AG|Büssing]]. Für dieses Unternehmen entwickelte er (u.&amp;amp;nbsp;a. nach US-amerikanischem [[Fageol Truck &amp;amp; Coach Company|Fageol]]-Vorbild) den ersten Büssing-[[Omnibus|Bus]] ohne Motorhaube in Zusammenarbeit mit der [[Hannoversche Waggonfabrik|Hannoverschen Waggonfabrik]] (HAWA). Der [[Motor]] dieses Busses, ein in der Mitte stehend angeordneter [[Flüssigkeitskühlung|flüssigkeitsgekühlter]] [[Reihenmotor|Reihen]]-[[Sechszylinder]]-[[Ottomotor]], ließ sich zur besseren [[Wartung]] seitlich ausschwenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Weiterentwicklung dieser Idee sah Arendt den Unterflurmotor, dessen Konzept jedoch bei Büssing zuerst noch keine Unterstützung fand. Er wechselte deshalb 1929 zu [[Hanomag]], wo nach weiterer Entwicklung kurze Zeit später der erste Unterflurmotor der Welt in einem Hanomag-[[Fahrgestell]] vorgestellt werden konnte. Aber auch bei Hanomag wurden seine Ideen nicht weiter mitgetragen, sodass Arendt 1934 wieder zu Büssing zurückkehrte. Dort konnte er, nachdem Büssings Chefkonstrukteur [[Willy Staniewicz]] das Unterflurkonzept gegen stärkste Widerstände durchgesetzt hatte, in der Folgezeit die Konstruktion des Reihen-Sechszylinder-Unterflur-[[Dieselmotor]]s vollenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Dezember 1935 wurde der Unterflurmotor als Gebrauchsmuster und Reichs[[patent]] angemeldet und 1936&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|aaz|01|03|1936|34|Die Berliner Intern. Automobil- u. Motorrad-Ausstellung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der [[Internationale Automobil- und Motorrad-Ausstellung|Internationalen Automobil- und Motorrad-Ausstellung]] in [[Berlin]] in einem Lkw und einem Bus der Öffentlichkeit vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lkw mit Unterflurmotoren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 07 15 Wörth 0044 (8585815484) (2).jpg|mini|MAN-Büssing mit hinter der Vorderachse angeordnetem Unterflurmotor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Motor ist nicht vor oder unterhalb des Fahrerhauses, sondern dahinter, unter der Ladefläche und dem Fahrgestell, eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab zuletzt vom Hersteller MAN in der Baureihe F90 eine Sattelzugmaschine mit 420&amp;amp;nbsp;PS Unterflurmotor in der Konfiguration 4x2 und 4x4.&lt;br /&gt;
MAN baute den F90 auch als 422 UXT und MAN F90 422 UXT 4x4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von MAN gab es einen Vergleich zwischen dem F90 UXT 4x2 und dem TGX. Dort, wo der UXT 4x2 in einer Kiesgrube noch die Steigung hochgefahren ist, musste der TGX 4x4 schon den Hydraulischen Vorderachsantrieb HydroDrive zuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Büssing BS16 Pritschenwagen.jpg|[[Büssing AG|Büssing]] BS 16 mit Unterflurmotor&lt;br /&gt;
Datei:Bs 16 l unterflur.jpg|Unterflurmotor des Büssing BS 16&lt;br /&gt;
Datei:Büssing 22 150.jpg|Büssing Supercargo Decklaster – diese Konstruktion wäre ohne Unterflurmotor undenkbar gewesen&lt;br /&gt;
Datei:Büssing 22 150 Motor.jpg|Unterflurmotor des Büssing Supercargo Decklasters&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile von Fahrzeugen mit Unterflurmotoren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Fahrerhäuser können wesentlich flacher und geräumiger gestaltet werden und haben keine Wölbung im Boden, unter der sich der Motor befindet.&lt;br /&gt;
* Motorgeräusch, -geruch und -abwärme sind aus dem Innenraum verbannt.&lt;br /&gt;
* Der Motor ist für die Wartung sehr gut zugänglich.&lt;br /&gt;
* Der Schwerpunkt des Fahrzeugs wird gesenkt und damit eine bessere Straßenlage erzielt.&lt;br /&gt;
* Da die Motorgetriebeeinheit zwischen den Achsen liegt, verbessert sich das Fahrverhalten im Winter enorm.&lt;br /&gt;
* Die Antriebsräder werden stärker belastet.&lt;br /&gt;
* Ein LKW mit Unterflurmotor kann im Winter problemloser noch Steigungen befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteile von Fahrzeugen mit Unterflurmotoren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Konstruktion von Sattelzugmaschinen (auch Sattelschlepper genannt) ist schwierig, da diese recht kurz sind.&lt;br /&gt;
* Die Konstruktion von Baufahrzeugen ist schwierig, da diese eine große [[Bodenfreiheit]] benötigen, die durch den tiefliegenden Motor kaum zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
* Die Konstruktion von Fahrzeugen mit [[Allradantrieb]] ist schwierig.&lt;br /&gt;
* Der Motor und die Nebenaggregate waren am Anfang vor den Witterungs- und Straßenverhältnissen ungeschützt, später wurde die Einheit gekapselt, was die LKW nochmal leiser gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Vorteile konnten sich Lkw mit Unterflurmotor nicht dauerhaft durchsetzen. Nach der Übernahme von Büssing durch [[MAN Nutzfahrzeuge|MAN]] wurden noch einige Jahre weiterhin Fahrzeuge dieser Bauart von MAN gefertigt, dann wurde die Produktion jedoch eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Busse mit Unterflurmotoren ==&lt;br /&gt;
Bei Bussen war der Bau von Fahrzeugen mit Unterflurmotoren wesentlich verbreiteter als bei Lkw, viele Hersteller, darunter [[Volvo Buses|Volvo]] und der Schweizer Hersteller [[Franz Brozincevic (Fahrzeughersteller)|FBW]], fertigten derartige Fahrzeuge. Der Bau von [[Gelenkbus]]sen war einfacher zu realisieren, da ohne größere Probleme die mittlere Achse angetrieben werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch verfügen die meisten Busse heute über einen [[Heckmotor]], der über eine große Klappe von hinten besser zugänglich ist. Dieser treibt bei Gelenkbussen die [[Hinterachse]] an („[[Schubgelenkbus]]“), eine [[Knickwinkelsteuerung]] reguliert das Gelenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterflurmotoren im Eisenbahnwesen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:JRW DMH17H kiro59-551.jpg|mini|Unterflur-Motor eines [[Verbrennungstriebwagen]]s [[Kiha 58]] der [[Japanische Staatsbahn|Japanischen Staatsbahn]] (JNR)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Verbreitung erreichten Unterflurmotoren dagegen im [[Eisenbahn]]wesen. Durch den Einbau der kompletten Antriebsanlage unter dem Fahrzeugboden geht so bei [[Triebwagen]] kein Platz im [[Fahrgastraum]] verloren. Auch wird der Geräuschpegel im Fahrzeuginnenraum klein gehalten. Mit Unterflurmotoren der Firma Büssing waren z.&amp;amp;nbsp;B. sämtliche [[Uerdinger Schienenbus|Schienenbusse]] der [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]] (DB) ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Max Bohner, Richard Fischer, Rolf Gscheidle: &amp;#039;&amp;#039;Fachkunde Kraftfahrzeugtechnik.&amp;#039;&amp;#039; 27. Auflage, Verlag Europa-Lehrmittel, Haan-Gruiten, 2001, ISBN 3-8085-2067-1&lt;br /&gt;
* Hans-Hermann Braess, Ulrich Seiffert: &amp;#039;&amp;#039;Vieweg Handbuch Kraftfahrzeugtechnik.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Friedrich Vieweg &amp;amp; Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden, 2001, ISBN 3-528-13114-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Portal:Technik/Themenliste Fahrzeugtechnik|Themenliste Fahrzeugtechnik]]&lt;br /&gt;
* [[Mittelmotor]]&lt;br /&gt;
* [[Heckmotor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeugantrieb nach Konstruktion| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büssing]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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