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	<title>Unteres Eichsfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:04:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unteres_Eichsfeld&amp;diff=2368053&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Steuerzeichen entfernt/ersetzt</title>
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		<updated>2024-01-17T09:18:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Steuerzeichen entfernt/ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Naturraum in Deutschland&lt;br /&gt;
 |NAME=Unteres Eichsfeld&lt;br /&gt;
 |IDENTIFIKATOR=375&lt;br /&gt;
 |FOTO=&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=&lt;br /&gt;
 |SYSTEMATIK=HNGD&lt;br /&gt;
 |FLAECHE-QKM=483.9&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG1_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG1=Mittelgebirgsschwelle&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG2_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG2=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG3_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG3=&lt;br /&gt;
 |HAUPTEINHEITENGRUPPE_IDENTIFIKATOR=37&lt;br /&gt;
 |HAUPTEINHEITENGRUPPE=Weser-Leine-Bergland&lt;br /&gt;
 |HAUPTEINHEIT_IDENTIFIKATOR=480&lt;br /&gt;
 |HAUPTEINHEIT=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unteres Eichsfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG1_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG1=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG2_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG2=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG3_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG3=&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51.411734 &amp;lt;!-- Zehnsberg, da zentraler --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=10.268440 &amp;lt;!-- Zehnsberg --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-TH&lt;br /&gt;
 |ORTSBEREICH=&lt;br /&gt;
 |GEMARKUNG=&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE2=&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE3=&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE4=&lt;br /&gt;
 |KREIS=Landkreis Eichsfeld&lt;br /&gt;
 |KREIS2=Landkreis Göttingen&lt;br /&gt;
 |KREIS3=Landkreis Nordhausen&lt;br /&gt;
 |BUNDESLAND=Thüringen&lt;br /&gt;
 |BUNDESLAND2=Niedersachsen&lt;br /&gt;
 |STAAT=Deutschland&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untere Eichsfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Hügellandschaft in [[Thüringen|Nordwestthüringen]] und [[Niedersachsen|Südniedersachsen]] ([[Deutschland]]). Es erstreckt sich über die Landkreise [[Landkreis Eichsfeld|Eichsfeld]] (TH), [[Landkreis Göttingen|Göttingen]] (NI) und, mit einem kleinen Anteil, [[Landkreis Nordhausen|Nordhausen]] (TH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Naturraum|Naturräumlich]] stellt das Untere Eichsfeld eine Haupteinheit der Haupteinheitengruppe [[Niedersächsisches Bergland]] dar, welche auch die von der sonstigen Landschaft deutlich unterschiedenen Höhenzüge [[Ohmgebirge]] und [[Bleicheröder Berge]] beinhaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das naturräumliche Untere Eichsfeld ist nicht deckungsgleich mit der historischen Landschaft des [[Untereichsfeld]]es, liegt aber, je nach Grenzziehung mit seinen thüringischen Anteilen überwiegend in diesem oder auch südlich davon. Im Süden dieses Gebietes befinden sich die Städte [[Leinefelde-Worbis|Leinefelde]] und [[Heilbad Heiligenstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturräumliche Gliederung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleichen Vogelsang UTafel.jpg|miniatur|Die ehemalige innerdeutsche Grenze auf dem Plateau bei Vogelsang]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]] gliedert sich das Untere Eichsfeld wie folgt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einzelblätter&amp;quot;&amp;gt;Verschiedene Autoren: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten in Einzelblättern 1:200.000]]&amp;#039;&amp;#039; - Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963-1969 → [http://geographie.giersbeck.de/karten Online-Karten];&lt;br /&gt;
* Blatt 99: Göttingen (Jürgen Hövermann 1963)&lt;br /&gt;
* Blatt 112: Kassel (H.-J. Klink 1969)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meynen&amp;quot;&amp;gt;[[Emil Meynen|E. Meynen]] und [[Josef Schmithüsen|J. Schmithüsen]]: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]] – Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen/Bad Godesberg 1953-1962 (9 Lieferungen in 8 Büchern, aktualisierte Karte 1:1.000.000 mit Haupteinheiten 1960)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(zu 37 Weser-Leine-Bergland, [[Niedersächsisches Bergland]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** 375 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unteres Eichsfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** 375.0 [[#Becken von Sattenhausen]]&lt;br /&gt;
*** 375.1 [[#Eichsfelder Hügelland]]&lt;br /&gt;
**** 375.10 „Zeugenberge“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeugenberge&amp;quot;&amp;gt;Auf die Zeugenberge (aus Muschelkalk) wird ohne diese näher zu bezeichnen im Text verwiesen&amp;lt;/ref&amp;gt; (Wessen/Steinberg/Dietzenberg)&lt;br /&gt;
**** 375.11 „Zeugenberge“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeugenberge&amp;quot; /&amp;gt; (Hopfenberg bei Weißenborn)&lt;br /&gt;
*** 375.X&amp;lt;ref&amp;gt;Der &amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Kessel&amp;#039;&amp;#039; ist auf &amp;#039;&amp;#039;Blatt 112 Kassel&amp;#039;&amp;#039; nicht ausgewiesen und eingezeichnet, hätte allerdings auch nur Randbereiche desselben eingenommen, während der Hauptteil auf &amp;#039;&amp;#039;Blatt 113 Sondershausen&amp;#039;&amp;#039; gelegen hätte, dessen Nichterscheinen 1969 bereits beschlossen war.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[#Eichsfelder Kessel]]&lt;br /&gt;
*** 375.2 [[Ohmgebirge]] und [[Bleicheröder Berge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie]] benutzt eine etwas gröbere eigene, nur landesweit existierende Gliederung, innerhalb derer das [[Buntsandstein]]-Gebiet des Unteren Eichsfeldes, soweit in Thüringen gelegen, komplett in der Einheit &amp;#039;&amp;#039; Nordthüringer Buntsandsteinland&amp;#039;&amp;#039; liegt. Die Zeugenberge aus [[Muschelkalk]] (Wessen/Steinberg/Dietzenberg und Rusteberg/Rohrberg) sind dagegen der Einheit &amp;#039;&amp;#039;Werrabergland-Hörselberge&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet.{{GeoQuelle|DE-TH|LUG|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Muschelkalk]]-Höhenzüge [[Ohmgebirge]] und [[Bleicheröder Berge]] sind in beiden Einteilungen als &amp;#039;&amp;#039;ein&amp;#039;&amp;#039; zusammenhängender Einzelnaturraum ausgewiesen. Sie stellen eher eine durch das &amp;#039;&amp;#039;eigentliche&amp;#039;&amp;#039; Untere Eichsfeld unterbrochene Fortsetzung von [[Oberes Eichsfeld|Oberem Eichsfeld]] und [[Dün]] dar und sind nur zur hiesigen Haupteinheit gerechnet worden, da es ihnen an der für eine eigene Haupteinheit erforderlichen physischen Größe/Fläche mangelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benachbarte Naturräume ===&lt;br /&gt;
Das [[Buntsandstein]]-[[Hügelland]] des &amp;#039;&amp;#039;eigentlichen&amp;#039;&amp;#039; Unteren Eichsfeldes – also ohne die [[Muschelkalk]]-Höhenzüge Ohmgebirge und Bleicheröder Berge – grenzt im Norden des Südostteils an [[Ohmgebirge]] und [[Bleicheröder Berge]], im Süden an den [[Dün]] und das [[Oberes Eichsfeld|Obere Eichsfeld]] (beides Teile der [[Ringgau–Hainich–Obereichsfeld–Dün–Hainleite|nordwestlichen Randplatte]] des [[Thüringer Becken]]s), im südlichen Westen an die [[Leine-Ilme-Senke]], im mittleren und nördlichen Westen an den [[Göttingen-Northeimer Wald]] und im Nordosten an das [[Eichsfelder Becken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teillandschaften ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;eigentliche&amp;#039;&amp;#039; Untere Eichsfeld gliedert sich in eine große und zwei kleine Teillandschaften:&lt;br /&gt;
[[Datei:Eichsfelder Landschaft Leinetal 01.jpg|miniatur|Eichsfelder Hügelland im oberen Leinetal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eichsfelder Hügelland ====&lt;br /&gt;
Das Kernland des Unteren Eichsfeldes, das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Hügelland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein relativ einheitlich strukturiertes plateauartiges [[Buntsandstein]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gebiet, dessen Südflanke vom Tal der [[Leine (Aller)|Leine]] von (Leinefelde-)[[Beuren (Eichsfeld)|Beuren]] im Osten über die [[Verwaltungsgemeinschaft Leinetal]] und [[Heilbad Heiligenstadt|Heiligenstadt]] bis [[Uder]] (alle [[Landkreis Eichsfeld]], [[Thüringen]]) im Westen gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hier aus zieht sich die Landschaft trichterförmig nach Norden in das Gebiet der Gemeinde [[Gleichen]] im [[Landkreis Göttingen]] ([[Niedersachsen]]) bis zum Tal der [[Garte]] zwischen [[Glasehausen]] und [[Wöllmarshausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Übergang der Hügellandschaft zur Landschaft des [[Eichsfelder Becken]]s (&amp;#039;&amp;#039;Duderstädter Becken&amp;#039;&amp;#039;) bildet der Höhenzug des [[Zehnsberg (Höhenzug)|Zehnsberges]] eine steile Stufenformation (Salzhang)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 112&amp;quot;&amp;gt;Hans-Jürgen Klink: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 112]] Kassel&amp;#039;&amp;#039; - Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1969, Seite 85&amp;lt;/ref&amp;gt;, die durch Auslaugung und Absenkung des Beckens entstanden ist. Sie reicht von der Stadt [[Leinefelde-Worbis]] im Südosten bis zur niedersächsischen Landesgrenze bei [[Etzenborn]] im Nordwesten. Die Kammlage bildet zusammen mit dem Nordrand des [[Ohmgebirge]]s die Sprachgrenze zwischen dem niederdeutschen und mitteldeutschen Dialekt im [[Eichsfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Buntsandsteinlandschaft sind in Nordost-Südwest-Richtung Störungen aus [[Muschelkalk]] in Form von Zeugenbergen zwischen [[Gleichen|Weißenborn]] (NDS) und [[Uder]] (TH) eingelagert: &amp;#039;&amp;#039;Hopfenberg/Klei&amp;#039;&amp;#039; (bis 350&amp;amp;nbsp;m), &amp;#039;&amp;#039;Dietzenberg&amp;#039;&amp;#039; (371,2&amp;amp;nbsp;m), Steinberg (366,0&amp;amp;nbsp;m) und &amp;#039;&amp;#039;[[Wessen (Uder)|Wessen]]&amp;#039;&amp;#039; (344,3&amp;amp;nbsp;m). Im Grenzbereich zum [[Reinhäuser Wald]] sind es der &amp;#039;&amp;#039;Rohrberg&amp;#039;&amp;#039; (415,4&amp;amp;nbsp;m) und der [[Rusteberg]] (397,4&amp;amp;nbsp;m) als Einzelberge.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sattenhausen.jpg|miniatur|Das Becken von Sattenhausen von Westen gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scharfenstein Eichsfelder Pforte.jpg|miniatur|Der Eichsfelder Kessel von der Burg Scharfenstein aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Becken von Sattenhausen ====&lt;br /&gt;
Nördlich der rechten Rahmung des [[Garte]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;tals geht das Eichsfelder Becken im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Göttingen]] in das kleine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Becken von Sattenhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; über, das außer dem namensgebenden Dorf [[Sattenhausen]] (Gemeinde [[Gleichen]]) am Westrand, noch [[Falkenhagen (Landolfshausen)|Falkenhagen]] (Gemeinde [[Landolfshausen]]) im äußersten Nordwesten enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eichsfelder Kessel ====&lt;br /&gt;
Westlich der beiden Kernorte von [[Leinefelde-Worbis]] wird das Einzugsgebiet des Quelllaufes der [[Leine (Aller)|Leine]] durch die nach Norden verlaufende Bergkette &amp;#039;&amp;#039;Kessenberg&amp;#039;&amp;#039; (434,5&amp;amp;nbsp;m), &amp;#039;&amp;#039;[[Zehnsberg]]&amp;#039;&amp;#039; (412,0&amp;amp;nbsp;m) und &amp;#039;&amp;#039;Zinkspitze&amp;#039;&amp;#039; (431,6&amp;amp;nbsp;m) nach Westen abgeriegelt. Diese Schwelle im Westen begrenzt zusammen mit [[Ohmgebirge]] und [[Bleicheröder Berge]]n im Norden und dem [[Dün]] im Süden den fast komplett im Landkreis Eichsfeld liegenden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Kessel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kessel wird überwiegend durch die obere [[Wipper (Unstrut)|Wipper]] entwässert, die die Landschaft an der [[Eichsfelder Pforte]] bei [[Sollstedt]] ([[Landkreis Nordhausen]]) nach Osten verlässt. An der Wipper und ihren Nebenbächen liegt auch [[Niederorschel]] mit seinen Ortsteilen, die mehr als die Hälfte der Fläche des Naturraumes einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch interessant ist ein nur schwach ausgebildeter [[Muschelkalk]]-Kamm im südlichen Teil der [[Ohmgebirgs-Grabenzone]], der im Westen der Einheit vom &amp;#039;&amp;#039;Eulenberg&amp;#039;&amp;#039; (388&amp;amp;nbsp;m) direkt durch Leinefelde, [[Breitenbach (Eichsfeld)|Breitenbach]], den &amp;#039;&amp;#039;Klien&amp;#039;&amp;#039; (408,9&amp;amp;nbsp;m) und Worbis bis zur &amp;#039;&amp;#039;Hardt&amp;#039;&amp;#039; (415,1&amp;amp;nbsp;m) am Südrand des Ohmgebirges nach Nordnordosten zieht und einen Abschnitt der [[Elbe-Weser-Wasserscheide]] (bzw. Leine/Unstrut) einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide genannten Schwellen sind Zeugen der [[Eichsfeld-Schwelle]], die sich einstmals vom [[Thüringer Wald]] bis zum [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berge ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Berge und Erhebungen im Unteren Eichsfeld (ohne Ohmgebirge und Bleicheröder Berge) gliedern sich der Höhe nach:{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Becken von Sattenhausen&amp;#039;&amp;#039; (alle Landkreis Göttingen):&lt;br /&gt;
** Rote Uferberg (ca. 360&amp;amp;nbsp;m), westlich von Etzenborn&lt;br /&gt;
** namenlos (293,7&amp;amp;nbsp;m), westlich von Nesselröden (Hainholz)&lt;br /&gt;
** [[Sonnenberg (Untereichsfeld)|Sonnenberg]] (278&amp;amp;nbsp;m), westlich von Seulingen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Hügelland&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
** Kessenberg (434,5&amp;amp;nbsp;m), Landkreis Eichsfeld, nordwestlich von [[Leinefelde]] (Zehnsberg)&lt;br /&gt;
** Zinkspitze (431,4&amp;amp;nbsp;m), Landkreis Eichsfeld, östlich von [[Hundeshagen]] (Zehnsberg)&lt;br /&gt;
** Rohrberg (415,4&amp;amp;nbsp;m), Landkreis Eichsfeld, westlich von [[Rohrberg (Eichsfeld)|Rohrberg]] (naturräumlich auch zum Göttingen-Northeimer Wald)&lt;br /&gt;
** [[Zehnsberg]] (412,0&amp;amp;nbsp;m), Landkreis Eichsfeld, südlich von Hundeshagen (Zehnsberg)&lt;br /&gt;
** [[Roter Berg (Reinholterode)|Roter Berg]] (406,9&amp;amp;nbsp;m), Landkreis Eichsfeld, südlich von [[Berlingerode]] (Zehnsberg)&lt;br /&gt;
** [[Rusteberg]] (397,4&amp;amp;nbsp;m), Landkreis Eichsfeld, nördlich von [[Marth]]&lt;br /&gt;
** Rumsberg (384,4&amp;amp;nbsp;m), Landkreis Eichsfeld, südlich von [[Streitholz]]&lt;br /&gt;
** Beberberg (373,4&amp;amp;nbsp;m), Landkreis Eichsfeld, nordöstlich von [[Mengelrode]]&lt;br /&gt;
** Mausberg (333&amp;amp;nbsp;m), Landkreis Göttingen, westlich von Weißenborn&lt;br /&gt;
** Großer Sieberg (ca. 320&amp;amp;nbsp;m), Landkreis Göttingen, östlich von Ischenrode&lt;br /&gt;
* Teil der Elbe-Weser-Wasserscheide: (alle Landkreis Eichsfeld)&lt;br /&gt;
** [[Klien (Worbis)|Klien]] (408,9&amp;amp;nbsp;m), südwestlich von [[Worbis]]&lt;br /&gt;
** Eulenberg (388,0&amp;amp;nbsp;m), nördlich von [[Kallmerode]]&lt;br /&gt;
** Richteberg (376,9&amp;amp;nbsp;m), südwestlich von [[Leinefelde]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Kessel&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
** Sommerberg (379,0&amp;amp;nbsp;m), Landkreis Eichsfeld, nördlich von [[Breitenholz (Leinefelde-Worbis)|Breitenholz]]&lt;br /&gt;
** Herrenberg (373,0&amp;amp;nbsp;m), Grenzbereich der Landkreise Eichsfeld und Nordhausen, südlich von [[Bernterode (Breitenworbis)|Bernterode]]&lt;br /&gt;
** Höllberg (350,3&amp;amp;nbsp;m), Grenzbereich der Landkreise Eichsfeld und Nordhausen, nördlich von Bernterode (mit dem [[Höllbergtunnel]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fließgewässer ==&lt;br /&gt;
Die Elbe-Weser-Wasserscheide verläuft entlang des [[Ohmgebirgs-Grabenzone|Worbiser Grabens]] mitten durch das Untere Eichsfeld. Hier ist Quellgebiet einiger Flüsse und Bäche, wie der [[Garte]], [[Hahle (Rhume)|Hahle]] und [[Leine (Aller)|Leine]], sowie deren zahlreichen Zuflüssen. Nach Osten durchfließt die [[Wipper (Unstrut)|Wipper]] vom [[Ohmgebirge]] kommend den Eichsfelder Kessel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Das Untere Eichsfeld wird seit Jahrhunderten als Handelsweg insbesondere in Ost-West-Richtung genutzt. Heute verlaufen hier die ehemalige [[Bundesstraße 80]] (von Nordhessen nach Halle (Saale)), die [[Bundesautobahn 38]] ([[Göttingen]]-[[Leipzig]]) und die Eisenbahnstrecke [[Halle (Saale)|Halle]]-[[Kassel]]. In Nord-Süd-Richtung durchquert die [[Bundesstraße 247|B&amp;amp;nbsp;247]] und die Eisenbahnstrecke von Göttingen nach [[Erfurt]] die Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Plateau nördlich von [[Heilbad Heiligenstadt|Heiligenstadt]] befindet sich ein Segelflugplatz mit Zulassung für Privatflugzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Zu den Sehenswürdigkeiten in der abwechslungsreichen Landschaft gehören:&lt;br /&gt;
* Histor. Stadtkern von [[Heilbad Heiligenstadt]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Carl Fuhlrott|Johann-Carl-Fuhlrott]]-Denkmal und [[Leine (Aller)|Leinequelle]] in [[Leinefelde-Worbis|Leinefelde]]&lt;br /&gt;
* [[Burgruine Rusteberg]] und &amp;#039;&amp;#039;Schloss Rusteberg&amp;#039;&amp;#039; bei [[Marth]]&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskapelle Etzelsbach]] bei [[Steinbach (Eichsfeld)|Steinbach]]&lt;br /&gt;
* Wehrkirchen in Sattenhausen und Weißenborn&lt;br /&gt;
* Schulmuseum in [[Uder]]&lt;br /&gt;
* [[Rengelrode#Rengelröder Warte|Rengelröder Warte]] bei Heiligenstadt&lt;br /&gt;
* Ehemaliges [[Kloster Beuren]] und der Zollturm in [[Beuren (Eichsfeld)|Beuren]]&lt;br /&gt;
* [[Talsperre Birkungen]]&lt;br /&gt;
* Mühlentour entlang der [[Ohne (Wipper)|Ohne]]&lt;br /&gt;
* Zwergenhöhle im Buntsandstein westlich von Heiligenstadt&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}[https://www.niedersaechsische-bibliographie.de/REL?PPN=1042966281 Literatur über das untere Eichsfeld]  in der [[Niedersächsische Bibliographie|Niedersächsischen Bibliographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Weser-Leine-Bergland|! Unteres Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Eichsfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Nordhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Eichsfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft im Eichsfeld]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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