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	<title>Untererthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Untererthal&amp;diff=2642913&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 4. Februar 2026 um 15:56 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-04T15:56:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hammelburg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Untererthal (Hammelburg) COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.1467&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9.8797&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 198&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 11.53&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 846&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hammelburg.de/unsere-stadt/geschichte-historie/zahlendatenfakten |titel=Stadt Hammelburg: Zahlen{{!}}Daten{{!}}Fakten |abruf=2024-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 97762&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09732&lt;br /&gt;
| Bild                   = Untererthal vom Sturmiusberg.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Untererthal vom Sturmiusberg aus gesehen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untererthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Stadt]] [[Hammelburg]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Bad Kissingen]] in [[Bayern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=67109008453 |objekt=Stadt Hammelburg |abruf=2025-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Untererthal hat eine Fläche von 11,533&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 2080 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5544,55&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/090262 |titel= Gemarkung Untererthal (090262) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil [[Kessenmühle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/PY9jt |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] Untererthal befindet sich nördlich von Hammelburg. Durch den Ort verläuft die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;27]], die südwärts nach Hammelburg und nordwärts nach [[Bad Brückenau]] führt; nächster Ort auf diesem Wege ist [[Neuwirtshaus (Wartmannsroth)|Neuwirtshaus]]. Am östlichen Ortsausgang von Untererthal führt die [[Liste der Staatsstraßen in Unterfranken#St 2291|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2291]] zunächst nach Obererthal und weiter in Richtung A&amp;amp;nbsp;7 und Bad Kissingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Hügelgrab|Hügelgräber]] nahe dem Büchelberg deuten auf eine frühe Besiedelung der Region hin. Die erste bekannte urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte in einer Schenkungsurkunde vom 7. Januar 777 unter dem Namen „Harital“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untererthal war eines der Güter, die [[Karl der Große]] im Jahr 777 dem [[Kloster Fulda]] überlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spätere Geschichte des Ortes steht in engem Zusammenhang mit dem Geschlecht der [[Erthal (Adelsgeschlecht)|Erthaler]], die im Ort eine heute nicht mehr existente Burg bewohnten. Einen weiteren Wohnsitz hatten die Freiherren von Erthal an der Stelle des heutigen Judenhofs. Bereits in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts tritt die Familie in Franken auf. Als einer der ersten urkundlich nachweisbaren Angehörigen erscheint im Jahr 1170 &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von und zu Erthal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Gemeinde bis 1938 ===&lt;br /&gt;
Eine [[Geschichte der Juden in Deutschland|jüdische Gemeinde]] existierte in Untererthal seit dem 16./17. Jahrhundert. Der erste bekannte Beleg für jüdische Einwohner datiert von 1524. Die Juden Untererthals standen unter dem Schutz der Freiherren von Erthal. Die erste Nennung einer [[Synagoge]] ist für das Jahr 1737 bekannt. 1805 entstand im Obergeschoss eines jüdischen Privathauses (Judengasse 15) ein neuer [[Andachtsraum|Betsaal]], der 1842 renoviert wurde und bis zum Tag des [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogroms 1938]] die Synagoge der jüdischen Gemeinde in Untererthal war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag des 10. November 1938 kamen Männer des [[Sturmabteilung|SA]]-Sturms Hammelburg und andere auswärtige Schläger nach Untererthal und demolierten jüdische Häuser und Wohnungen. Die Synagoge wurde innen angezündet, demoliert und geschändet. Trotz dieser Vorkommnisse wohnten Anfang 1942 noch zwölf jüdische Männer und Frauen, Angehörige der Familien Stühler, David und Levy, am Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht von ihnen wurden am 22. April 1942 nach [[Izbica]] bei [[Lublin]] deportiert und ermordet. Die letzten beiden jüdischen Einwohner, Adolf und Amalia Stühler, kamen im September 1942 in das [[Ghetto Theresienstadt]] und von dort 1944 in das [[KZ Auschwitz-Birkenau|Vernichtungslager Auschwitz]]. Laut Gedenkbuch des [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchivs]] Berlin wurden insgesamt 25 jüdische Einwohner Untererthals Opfer des [[Holocaust]]. Seit 2014 erinnert eine Gedenktafel in der Ortsmitte (Judengasse) an die in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] ermordeten jüdischen Männer und Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Heeresstraße – B 27 ===&lt;br /&gt;
Seit jeher für die Geschichte des Ortes entscheidend war die in Süd-Nord-Richtung verlaufende alte Heeresstraße, die heutige [[Bundesstraße 27|B&amp;amp;nbsp;27]], über die Fürsten und Kaufleute in den Ort kamen, die aber auch im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], in den [[Koalitionskriege]]n sowie im [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] die Ankunft von plündernden Heeren erleichterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung nach Hammelburg ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Gebietsreform in Bayern]] wurde Untererthal am 1. Januar 1972 nach Hammelburg eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=478}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke und Anlage ==&lt;br /&gt;
=== Kirche St. Martin ===&lt;br /&gt;
Vor dem Bau der [[St. Martin (Untererthal)|St.-Martins-Kirche]] bestand im Ort eine von den Herren von Erthal Ende des 11. Jahrhunderts errichtete Kirche. Als diese sich wegen der wachsenden Zahl der Gläubigen als zu klein erwies, wurde im Jahr 1926 mit dem Bau der heutigen Kirche begonnen; die Einweihung fand am 5. Mai 1929 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landgasthof zum Goldenen Kreuz ===&lt;br /&gt;
Von alters her beanspruchten die Freiherren von Erthal das [[Krugrecht|Schankrecht]] in Untererthal. Schon frühzeitig hatten sie eine Schenke erbaut. Erstmals im Jahre 1548 wurde Hans Murk als Wirt erwähnt, dem im Laufe der Jahrhunderte noch viele Wirte auf der herrschaftlichen Schenke nachfolgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1733 ließ Johann Bau das alte Gebäude niederlegen und einen prächtigen [[Barock]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bau errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Elmar Ullrich | Titel = Untererthal: Ein Heimatkundliches Lesebuch | Jahr = 1993 | Verlag = Rötter Druck und Verlag | Ort = Bad Neustadt/Saale | Seiten = 51}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Bogen am Eingang mit ihren originellen Fratzen in den Schlusssteinen und die Fensterstöcke fallen auf. Die reichlich verzierte Haustüre, eine gute Schnitzarbeit, stammt aus einer späteren Zeit. Im Jahre 1737 wurde erstmals erwähnt, dass das Gasthaus ein „guldenes Kreuz“ im Schilde führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Heinrich Ullrich | Titel = Untererthal: Kulturhistorische Studie über eine Siedlung des Saalgaues. | Jahr = 1913 | Verlag = Druck und Verlag: Franz Staudenraus | Ort = Würzburg | Seiten = 109}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahre 1895 hatte Johann Josef Schäfer, der eine Witwe heiratete, die Schenke in Besitz. Schäfer erbaute 1900 den hinteren Trakt der heutigen Gaststätte mit dem geräumigen Tanzsaal. 1910 ließ Schäfer das Anwesen renovieren. Der Landgasthof steht unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.untererthal.de/ Webpräsenz von Untererthal]&lt;br /&gt;
* [http://www.hammelburg.de/stadtportraet/stadtteile/73.html Webpräsenz von Untererthal auf www.hammelburg.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/untererthal_synagoge.htm Die Geschichte der jüdischen Gemeinde und der Synagoge von Untererthal auf www.alemannia-judaica.de]&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Untererthal |ID= ODB_S00003077 |abruf=2023-01-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Hammelburg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4577542-4|VIAF=235672066}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bad Kissingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Hammelburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bad Kissingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 777]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Bad Kissingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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