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	<title>Unterer Schalker Teich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T10:49:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unterer_Schalker_Teich&amp;diff=905316&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silvicola: Lf</title>
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		<updated>2023-12-13T23:31:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stausee&lt;br /&gt;
|NAME = Unterer Schalker Teich&lt;br /&gt;
|BILD = Schalker Teich.jpg&lt;br /&gt;
|BILD-BREITE = &lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Unterer Schalker Teich&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Geographie --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 51/50/12/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 10/23/39/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-NI&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = &lt;br /&gt;
|LAGE = [[Clausthal-Zellerfeld]], [[Landkreis Goslar]], [[Niedersachsen]], Deutschland&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Schalke (Oker)|Schalke]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = Schalke →&amp;amp;nbsp;[[Oker]] →&amp;amp;nbsp;…&lt;br /&gt;
|NAHESTADT = [[Clausthal-Zellerfeld]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Bauwerk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TYP = [[Staudamm]]&lt;br /&gt;
|BAUZEIT = 1730&lt;br /&gt;
|BAUHOEHE = &amp;lt;!-- nur verwenden, wenn keine weiteren Bezugsangaben vorhanden sind --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TALHOEHE = 11.28&lt;br /&gt;
|GRUENDUNGSHOEHE = &lt;br /&gt;
|WASSERHOEHE = &amp;lt;!-- Tiefe der tiefsten Stelle des Sees --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|KRONENHOEHE = 509.39&lt;br /&gt;
|MAUERVOL = &lt;br /&gt;
|KRONENLAENGE = 97.2&lt;br /&gt;
|KRONENBREITE = 14&lt;br /&gt;
|BASISBREITE = 50&lt;br /&gt;
|RADIUS = &lt;br /&gt;
|NEIGUNG-LUFT = &lt;br /&gt;
|NEIGUNG-WASSER = &lt;br /&gt;
|LEISTUNG = &lt;br /&gt;
|BETREIBER = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Stausee --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAUZIEL = 508.81&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.0281&lt;br /&gt;
|SEELAENGE = 0.290&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 0.120&lt;br /&gt;
|SPEICHERRAUM = &lt;br /&gt;
|STAURAUM = 151000&lt;br /&gt;
|EINZUG = 1.87&lt;br /&gt;
|HOCHWASSER = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
|ANMERKUNGEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untere Schalker Teich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch einfach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schalker Teich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine kleine [[Talsperre]], die im Zusammenhang mit dem [[Oberharzer Wasserregal]] in der Nähe von [[Schulenberg im Oberharz|Schulenberg]] im [[Oberharz]] entstanden ist. Mit einer Dammhöhe von 11,28 Metern staut sie eine Wassermenge von 151.000 Kubikmetern. Die [[Stauanlage]] gehört zu den [[Oberharzer Teiche]]n und ist Bestandteil des Weltkulturerbes [[Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Teich wurde in den Jahren 1729 bis 1733 zur Wasserversorgung der unterhalb gelegenen Gruben und [[Pochwerk]]e, denen das Wasser teilweise mit Wassergräben zugeleitet wurde, angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute verlaufen am Unteren Schalker Teich mehrere Wanderwege, insbesondere zur [[Schalke (Harz)|Schalke]], nach [[Festenburg]] und nach [[Mittelschulenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Seinen Namen hat der Schalker Teich vom gleichnamigen Bach &amp;#039;&amp;#039;Schalke&amp;#039;&amp;#039;, der hier aufgestaut wird. Der Bach ist benannt nach dem gleichnamigen Berg [[Schalke (Harz)|Schalke]], an dem er entspringt. Auch das dazugehörige Tal wird &amp;#039;&amp;#039;Schalketal&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dammbruch am 26. Dezember 1733 ==&lt;br /&gt;
Der Damm brach am Zweiten Weihnachtstag 1733. Der dadurch ausgelösten Flutwelle fielen in der unterhalb gelegenen Ortschaft Schulenberg sieben Menschen zum Opfer, darüber hinaus zwölf Kühe und ein Pferd. Des Weiteren ist ein erheblicher Sachschaden entstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wellner&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Axel Wellner |Titel=Der Dammbruch des Schalker Teiches 1733 |Sammelwerk=Der Anschläger, Mitteilungsblatt des Oberharzer Geschichts- und Museumsvereins |Verlag=Oberharzer Geschichts- und Museumsverein |Ort=Clausthal-Zellerfeld |Datum=1999-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da seitens des Bergamtes sofort eine Untersuchung veranlasst wurde, die in den Protokollen&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Bergarchiv, Clausthal-Zellerfeld, Akte Nr. 1165/24&amp;lt;/ref&amp;gt; gut dokumentiert ist, können der Ablauf dieses Dammbruches und seine Ursachen heute noch gut nachvollzogen werden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot;&amp;gt;Martin Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Besondere Schadensfälle an den Oberharzer Teichdämmen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Leichtweiß-Institut für Wasserbau]] der Technischen Universität Braunschweig. Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Heft 103, 1989, {{ISSN|0343-1223}}, S. 383–421 (Auch Sonderabdruck).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:SchalkerTBruch.jpg|mini|links|Zeichnung des gebrochenen Dammes nach dem Schadensfall von 1733]]&lt;br /&gt;
Der Untere Schalker Teich wurde in den Jahren 1729 bis 1733 völlig neu errichtet, und zwar als ein Teich der neuen Bauart, das heißt mit einer Kerndichtung in der Dammmitte. Im Jahre 1733 hatte er seine endgültige Höhe erreicht. Er befand sich zum Unglückszeitpunkt quasi noch im Probestau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 14 Tage vor dem Bruch wurden vom zuständigen Grabensteiger Risse in der Dammkrone festgestellt, nämlich Risse längs des Dammes zwischen der Rasensodendichtung und der wasserseitigen Dammschüttung. In der Woche vor Weihnachten wurden auch lokale Setzungen in der wasserseitigen Dammschüttung von mehreren Zentimetern festgestellt und immer wieder neue und größere Risse in Längsrichtung des Dammes zwischen Dichtung und wasserseitiger Dammschüttung. Diese Risse und Setzungen wurden vom Personal immer wieder aufgefüllt und ausgeglichen, zuletzt am Unglückstage waren 20 Mann vor Ort damit beschäftigt, die permanent neu auftretenden Setzungen und Risse zu verfüllen. Gegen Abend brach der Damm dann mit einem lauten Krachen vor Augen und Ohren von Grabensteiger und Arbeitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unglücksursache lässt sich heute gut nachvollziehen: Bis 1714 baute man die Oberharzer Staudämme mit einer Dichtung an der wasserseitigen Böschung (Alte Bauart). Der Untere Schalker Teich gehörte zu den ersten Teichen der „neuen“ Bauart, hatte seine Dichtung jetzt in der Dammmitte. Diese Bauart hatte gegenüber der „alten“ Bauart einen entscheidenden Nachteil: Da im Dammkörper als [[Widerlager (Bautechnik)|Widerlager]] gegen den Wasserdruck nur der Bereich &amp;#039;&amp;#039;hinter&amp;#039;&amp;#039; der Dichtung zur Verfügung steht, ist der [[Stützkörper (Wasserbau)|Stützkörper]] erheblich geschrumpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Teichdamm von etwa 10&amp;amp;nbsp;m Stauhöhe drückt das angestaute Wasser mit einer Kraft von 50 Tonnen auf jeden laufenden Meter Damm. Der Druck wirkt auf die Stelle, an der die Dichtung sitzt und kann den Damm wegschieben, wenn er hinter der Dichtung nicht genügend Masse aufweist oder die Dammschüttung nicht ausreichend mit dem Untergrund verzahnt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand bei der alten Bauart nahezu der gesamte Dammkörper bis auf Dichtung und einen eventuellen Wellenschutzbelag als [[Widerlager (Bautechnik)|Widerlager]] gegen den Wasserdruck zur Verfügung, so ist es bei der neuen Bauart nur etwa die Hälfte der gesamten Dammschüttung. Damit hatte der Wasserdruck den Damm buchstäblich weggeschoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teicke&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Justus Teicke]] |Titel=Der Dammbruch des Schalker Teiches aus technischer Sicht |Sammelwerk=Der Anschläger, Mitteilungsblatt des Oberharzer Geschichts- und Museumsvereins |Verlag=Oberharzer Geschichts- und Museumsverein |Ort=Clausthal-Zellerfeld |Datum=1999-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Damm des Unteren Schalker Teiches wurde 1734 wieder mit Kerndichtung, jedoch wesentlich breiter, neu geschüttet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:09.1-Dammbruch Oberer Schalker Teich, 05-09-2017.jpg|mini|Dammbruch Oberer Schalker Teich nach Jahrhundertregen im Juli 2017 ([[Hochwasser im Harz und Harzvorland (2017)|Hochwasser im Harz und Harzvorland]])]]&lt;br /&gt;
Es gab auch einen &amp;#039;&amp;#039;Mittleren&amp;#039;&amp;#039; und einen &amp;#039;&amp;#039;[[Oberer Schalker Teich|Oberen Schalker Teich]]&amp;#039;&amp;#039;. Beide Stauanlagen sind aber bereits im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stillgelegt worden. Gründe der Stilllegung waren wohl einerseits technische Probleme (Undichtigkeiten), andererseits aber auch nachlassender Wasserbedarf der zu versorgenden Bergwerke. Die beeindruckenden Dammreste dieser beiden Teiche können noch einige hundert Meter oberhalb im Tal besichtigt werden. Auch sie bilden [[Bodendenkmal]]e und gehören damit zu den passiven Anlagen des Oberharzer Wasserregals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Juli 2017 wurden die Einwohner von [[Oberschulenberg]] vorübergehend evakuiert, da nach langanhaltenden starken Regenfällen der Damm des eigentlich außer Betrieb befindlichen Oberen Schalker Teiches brach und eine starke Flutwelle in den Schalker Teich floss. Man war sich nicht sicher, ob der Schalker Teich dieser Flutwelle standhält.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Rietschel |url=https://live.goslarsche.de/post/view/5978caedc6193ca17f089de1 |titel=Oberschulenberg wird evakuiert |werk=[[Goslarsche Zeitung]] Online |datum=2017-07-26 |abruf=2017-08-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170801161313/http://live.goslarsche.de/post/view/5978caedc6193ca17f089de1 |archiv-datum=2017-08-01 |offline=ja |archiv-bot=2023-02-03 01:52:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich ging das Ereignis glimpflich aus und das Dammbauwerk überstand die extreme Überlastung ohne Schäden. Lediglich in der [[Hochwasserentlastungsanlage]] mussten Schäden ausgebessert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Justus Teicke]], [[Katharina Malek]], &amp;#039;&amp;#039;Der Bruch des Oberen Schalker Teichdammes im Jui 2017&amp;#039;&amp;#039; in: Unser Harz, Geschichte und Geschichten, Kultur und Natur aus dem gesamten Harz, Oberharzer Druckerei und Verlag Fischer &amp;amp; Thielbar GmbH, Clausthal-Zellerfeld, Heft 6/2020, Seite 103 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Schalker Teich 01.JPG|Unterer Schalker Teich vom Staudamm gesehen, September 2014&lt;br /&gt;
 Schalker Teich 02.JPG|Wasserfläche des Schalker Teiches&lt;br /&gt;
 17.1-Hubertusquelle, 05-09-2017.jpg|Hubertusquelle Mittlerer Schalker Teich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Talsperren im Harz]]&lt;br /&gt;
* [[Oberharzer Teiche]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Talsperren in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Stauanlagenunfällen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Seen in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Martin Schmidt (Bauingenieur)|Martin Schmidt]] |Titel=Die Wasserwirtschaft des Oberharzer Bergbaus |Reihe=Schriftenreihe der Frontinus-Gesellschaft |NummerReihe=Heft 13 |Auflage=3. ergänzte |Verlag=Harzwasserwerke |Ort=Hildesheim |Datum=2002 |ISBN=3-00-009609-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberharzer Teiche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schalker Teich, Unterer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teich des Oberharzer Wasserregals]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Goslar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Oker|SUnterer Schalker Teich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Clausthal-Zellerfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stauanlagenunfall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastrophe 1733]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Clausthal-Zellerfeld)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silvicola</name></author>
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