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	<title>Untereisesheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-09T21:54:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Untereisesheim.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/12/38/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9/12/7/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Untereisesheim in HN.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Heilbronn&lt;br /&gt;
|Höhe              = 158 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 74257&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07132&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08125096&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 79J&lt;br /&gt;
|Straße            = Rathausplatz 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.untereisesheim.de/ www.untereisesheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Christian Tretow&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Untereisesheim Neckar 20070409.jpg|mini|Der Neckar bei Untereisesheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untereisesheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Heilbronn]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Untereisesheim liegt nördlich von [[Heilbronn]] am [[Neckar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarstädte ===&lt;br /&gt;
Die drei Nachbarstädte Untereisesheims sind (im [[Uhrzeigersinn]], beginnend im Süden): [[Neckarsulm]] (mit dem Stadtteil [[Obereisesheim]]), [[Bad Wimpfen]] und [[Bad Friedrichshall]]. Alle gehören zum Landkreis Heilbronn. Mit Neckarsulm und [[Erlenbach (Landkreis Heilbronn)|Erlenbach]] ist Untereisesheim eine [[Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft]] eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Untereisesheim gehören keine weiteren Ortsteile oder [[Ortschaft|Orte]] im geographischen Sinne.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 119–120&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea  = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100.1&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis  = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:     367_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend:   2_ha = 00,6_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend: 248_ha = 67,6_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:  12_ha =  3,4_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend:   6_ha =  1,7_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend:  67_ha = 18,4_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend:  29_ha =  7,9_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:   2_ha =  0,5_% Sonstige_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:00.6 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:00.6 till:68.2 color:Land&lt;br /&gt;
 from:68.2 till:71.6 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:71.6 till:73.3 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:73.3 till:91.7 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:91.7 till:99.6 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:99.6 till:100.1 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS125096 Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung] für Untereisesheim.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Untereisesheim wurde 767 als &amp;#039;&amp;#039;Eisesheim&amp;#039;&amp;#039; im [[Lorscher Codex]] erstmals erwähnt. Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im [[Herzogtum Franken]]. 1243 wurden Herren von Eisesheim als Lehnsleute der [[Herren von Weinsberg]] genannt. Auf sie geht das heutige Gemeindewappen zurück. 1461 kauften die [[Lomersheim#Geschichte|Herren von Lomersheim]] Untereisesheim. 1529 schlossen diese sich samt ihren [[Untertan]]en der Reformation an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] fand am 6. Mai 1622 zwischen Bad Wimpfen, Biberach, Obereisesheim und Untereisesheim die [[Schlacht bei Wimpfen]] mit Tausenden von Toten statt. Unter anderem fiel auch der württembergische Herzog Magnus auf Seiten der evangelischen [[Protestantische Union|Unionstruppen]]. Die auf das 13. Jahrhundert datierte [[Wasserschloss Untereisesheim|Wasserburg im Ort]] brannte während des Dreißigjährigen Krieges nieder und wurde einige Jahrzehnte später vollends abgebrochen. 1655 wurde der Ort an den Herzog von [[Württemberg]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Umsetzung der neuen [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltungsgliederung]] im 1806 gegründeten [[Königreich Württemberg]] wurde Untereisesheim dem [[Oberamt Heilbronn]] zugeordnet. Bei der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte die Gemeinde 1938 zum neu gefassten Landkreis Heilbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1925 wurden nur ca. 600 Einwohner gezählt, 1939 waren es 692 und Ende 1945 waren es 790.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilungen des Württ. und Bad. Statistischen Landesamtes Nr. 1: Ergebnisse der Einwohnerzählung am 31. Dezember 1945 in Nordwürttemberg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 bis 1952 gehörte Untereisesheim zum Land [[Württemberg-Baden]], das 1945 in der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] gegründet worden war. 1952 kam die Gemeinde zum neuen Bundesland Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1959 gab es rund 1000 Einwohner. Mit der Errichtung von großflächigen Neubaugebieten ab ca. 1960 stieg die Bevölkerung signifikant an: 1973 zweitausend, 1985 dreitausend und 2005 schließlich viertausend Einwohner. In der [[Gebietsreform|Kommunalreform]] der 1970er-Jahre konnte Untereisesheim durch die Wahl von Karlheinz Weigelt zum Bürgermeister seine Selbstständigkeit bewahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stimme.de/archiv/neckarsulm-neckartal/sonstige-keine-chance-fuer-eisesheim-art-1868106 |titel=Keine Chance für Eisesheim - STIMME.de |datum=2010-06-18 |sprache=de |abruf=2023-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Untereisesheim ist seit der [[Reformation]] traditionell evangelisch geprägt. Es gibt eine eigene evangelische Kirchengemeinde, ihre Pfarrkirche ist die [[Kunibert-Kirche (Untereisesheim)|Kunibert-Kirche]]. Für die katholischen Christen ist die Katholische Kirchengemeinde St. Dionysius in Neckarsulm zuständig. Seit 1992 gibt es im Ort mit der Kirche St. Franziskus auch ein katholisches Kirchengebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Seit dem 15. September 2022 ist Christian Tretow ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) Bürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stimme.de/regional/landkreis-heilbronn/nachrichten/nord/untereisesheims-buergermeister-will-elektroauto-fahren-art-4668187 |titel=Untereisesheims Bürgermeister will Elektroauto fahren |werk=stimme.de |datum=2022-09-02 |abruf=2022-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde am 10. Juli 2022 mit 88,2 Prozent der Stimmen gewählt. Er folgte Bernd Bordon (SPD) nach, der im März 2022 zum Bürgermeister von [[Ilsfeld]] gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bordon wurde erstmals am 25. März 2012 im zweiten Wahlgang mit 48,98 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Seine Amtszeit begann am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 2012.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedhelm Römer |Titel=Bordon neuer Bürgermeister von Untereisesheim |Sammelwerk=Heilbronner Stimme |Datum=2012-03-25 |Online=[https://www.stimme.de/2408889 bei stimme.de] |Abruf=2012-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8. März 2020 wurde Bordon mit 98,6 Prozent der Stimmen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Die letzten Amtsjahre von Bordons Vorgängers Jens Uwe Bock waren von Auseinandersetzungen zwischen Bürgermeister und Gemeinderat geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexander Klug |Titel=Gemeinsame Beschwerde gegen den Bürgermeister |Sammelwerk=Heilbronner Stimme |Datum=2012-02-29 |Online=[https://www.stimme.de/2385215 bei stimme.de] |Abruf=2012-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bock hatte das Amt von 2004 bis 2012 bekleidet und bei der Wahl 2012 nur 6,2 Prozent der Stimmen erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | url=http://www.stimme.de/regioticker/Jens-Uwe-Bock-tritt-wieder-an;art16233,2990018 | date=2024-03-06 | bot=2024-03-06 21:55:08 TabellenBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Untereisesheim-rathaus.JPG|mini|Rathaus in Untereisesheim]]&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Untereisesheim besteht aus den 14 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Endergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08125096/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=6625&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-19320_id_30064 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Liste&lt;br /&gt;
! Stimmenanteil&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
! Ergebnis 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|FWV]] || 34,60 % || 5 || 5 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Unabhängige Bürger Untereisesheim (UBU) || 35,68 % || 5 ||  4 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 18,10 % || 2 || 3 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 11,62 % || 2 || 2 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039; ||colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;64,55 %&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;63,5 %&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Untereisesheim.svg|mini|hochkant=0.5|Wappen Untereisesheims]]&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Untereisesheimer Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;In Schwarz zwei schräg gekreuzte silberne Hellebarden.&amp;#039;&amp;#039; Die Flagge der Gemeinde ist Weiß-Schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untereisesheimer [[Siegel|Dienstsiegel]] zeigten ab etwa 1820 im [[Wappenschild]] neben den drei württembergischen [[Hirschstange]]n ein [[Hufeisen]], das wohl als [[redendes Wappen]] den Ortsnamen symbolisieren sollte. Auch auf dem Brunnen von 1865 vor dem Rathaus ist das Hufeisen als Ortswappen angebracht. Die württembergische Archivdirektion schlug der Gemeinde 1918 das neue Wappen vor, die es seit 1946 führt. Vorbild des Wappens ist ein Siegel des Wilhelm von Eisesheim von 1382. Wappen und Flagge wurden der Gemeinde am 4. März 1963 vom baden-württembergischen Innenministerium verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen für den Abschnitt Wappen und Flagge:&amp;lt;br /&amp;gt;Heinz Bardua: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0801-8 (Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg, 1). S. 132&amp;lt;br /&amp;gt;Eberhard Gönner: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch des Stadt- und des Landkreises Heilbronn mit einer Territorialgeschichte dieses Raumes&amp;#039;&amp;#039;. Archivdirektion Stuttgart, Stuttgart 1965 (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, 9). S. 143&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinden ===&lt;br /&gt;
Partnergemeinde Untereisesheims ist seit 1995 die Gemeinde [[Durtal]] im [[Département Maine-et-Loire]], [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Untereisesheim Kunibertkirche.jpg|mini|hochkant|Kunibert-Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmale in Untereisesheim]]&lt;br /&gt;
* Die evangelische [[Kunibert-Kirche (Untereisesheim)|Kunibert-Kirche]] ist seit dem späten Mittelalter urkundlich belegt. Ihr Turm stammt von 1561, das Kirchenschiff wurde 1738 neu errichtet. Die Kunstschätze der schlichten Kirche sind einige historische Grabplatten der Herren von Lomersheim sowie ein schmuckvolles neuzeitliches Altarfenster. Das benachbarte Pfarrhaus wurde 1772 neu errichtet.&lt;br /&gt;
* Die katholische Kirche St. Franziskus am Kelterplatz wurde 1992 erbaut. Am Kelterplatz befinden sich außerdem ein &amp;#039;&amp;#039;Figurenbrunnen&amp;#039;&amp;#039; von [[Karl-Ulrich Nuss]] und die im Jahr 2000 aufgestellte Stahlskulptur &amp;#039;&amp;#039;Kleine Europa&amp;#039;&amp;#039; des Künstlers Wolfgang Thiel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.michls.de/untereisesheim/undiv00.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Kleine und große Neuigkeiten zwischen Neckarsteg und Mühlbachsee&amp;#039;&amp;#039;, Jahr 2000 |wayback=20070909131720 |archiv-bot=2019-05-20 14:17:53 InternetArchiveBot}} auf michls.de (abgerufen am 26. Oktober 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Rathaus entstand in seiner heutigen Form im Zuge des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Der &amp;#039;&amp;#039;Dorfbrunnen&amp;#039;&amp;#039; beim Rathaus wurde 1865 errichtet und seitdem mehrfach erneuert.&lt;br /&gt;
* Das Schulhaus wurde 1936 erbaut, 1952/53 baulich erweitert und später um einen Neubau ergänzt. Das älteste Schulhaus des Ortes hatte sich einst hinter der Kirche befunden. Seit Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bis zum Bau des heutigen Schulhauses war die Schule im Rathaus untergebracht.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Kriegerdenkmal&amp;#039;&amp;#039; auf dem Friedhof zeigt die Namen der Gefallenen von 1914 bis 1918 und wurde nach 1945 um die Namen der Gefallenen und Vermissten 1939 bis 1945 ergänzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Untereisesheim-kath-kirche.JPG|Katholische Kirche St.&amp;amp;nbsp;Franziskus&lt;br /&gt;
 Untereisesheim-dorfbrunnen1893.JPG|Dorfbrunnen&lt;br /&gt;
 Untereisesheim-kriegerdenkmal.JPG|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neckname ===&lt;br /&gt;
Der [[Neckname]] der Untereisesheimer ist &amp;#039;&amp;#039;Schlappenscheißer&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsname korrespondiert mit dem Necknamen &amp;#039;&amp;#039;Zwetschgenmärtle&amp;#039;&amp;#039; für die Obereisesheimer und soll auf die derbe Bestrafung eines Obereisesheimer Zwetschgendiebes durch den Untereisesheimer Schuhmacher Jakob Grauf im Jahr 1861 zurückgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Necknamen für Ober- und Untereisesheim&amp;#039;&amp;#039;, in: Wolfram Angerbauer, Robert Koch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Untereisesheim&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinde Untereisesheim, Untereisesheim 1976, S. 208–209.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Industrie und Gewerbe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Untereisesheim-brunnen-kelterplatz.JPG|mini|Figurenbrunnen am Kelterplatz]]&lt;br /&gt;
Untereisesheim ist überwiegend Wohngemeinde. Schwerpunkte der Arbeitsplätze der Einwohner sind [[Heilbronn]] und [[Neckarsulm]]. Seit ca. 1985 haben sich im Gewerbegebiet Kressgraben eine Reihe von mittelständischen Unternehmen angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die etwas über 200&amp;amp;nbsp;ha an landwirtschaftlich genutzter Fläche werden zu ca. 90 % als Ackerland genutzt. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe im Ort ging von 1979 bis 2007 von 16 auf sechs zurück. Davon sind (Stand 2007) zwei Haupterwerbsbetriebe und vier Nebenerwerbsbetriebe.&amp;lt;ref&amp;gt;Online-Angebot des Stat. Landesamts Baden-Württemberg, Stand 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untereisesheim ist auch ein traditioneller Weinbauort, dessen Lagen zur Großlage Staufenberg im &amp;#039;&amp;#039;Bereich Württembergisch Unterland&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;des [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Weinbaugebietes Württemberg]] gehören. Die Anbaufläche ist mit ca. 7&amp;amp;nbsp;ha jedoch sehr klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Untereisesheim liegt unweit der [[Bundesautobahn 6]] ([[Saarbrücken]]–[[Waidhaus]]), [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] Heilbronn-Untereisesheim. Mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 10000 Fahrzeugen pro Tag stellt die Ortsdurchfahrt ([[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;1100) eine enorme Belastung für die Gemeinde dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bender-stahl&amp;quot;&amp;gt;Verkehrswirtschaftliche Untersuchung „Umfahrung Gemeinde Untereisesheim und Stadt Bad Wimpfen“, Analyse 2002, Planungsbüro Bender+Stahl, Ludwigsburg. Verkehrsaufkommen am Ortseingang aus Richtung Obereisesheim: 16803 Fahrzeuge in 24h&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zahl08&amp;quot;&amp;gt;Einzelzählung 2008: 11.000 Fahrzeuge, davon 45 % Lkw. Quelle: {{Literatur |Autor=Rudolf Landauer |Titel=Verkehrsschau stellt Gefahrenzonen in der Hauptstraße fest |Sammelwerk=Heilbronner Stimme |Datum=2008-05-02 |Online=[https://www.stimme.de/art1907,1234386 bei stimme.de] |Abruf=2009-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die geplante [[Ortsumgehung|Umgehungsstraße]] wurde vom [[Regierungsbezirk Stuttgart|Regierungspräsidium Stuttgart]] aus finanziellen Gründen zunächst auf unbestimmte Zeit zurückgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rp-s-&amp;quot;&amp;gt;Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Stuttgart vom 27. Juni 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|Öffentliche Nahverkehr]] wird durch Busse abgedeckt, ein Bahnanschluss ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Über das Geschehen in Untereisesheim berichtet die Tageszeitung [[Heilbronner Stimme]] in ihrer Ausgabe N, Landkreis Nord. Das wöchentliche Mitteilungsblatt der Gemeinde erscheint im Verlag Nussbaum Medien, Bad Friedrichshall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Untereisesheim bestehen zwei gemeindliche Kindergärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Grundschule]] befindet sich am Ort. Weiterführende Schulen, die von Schulbussen angefahren werden, sind in [[Obereisesheim]] (Hauptschule), [[Neckarsulm]] (Realschule, Gymnasium) und [[Bad Wimpfen]] (Gymnasium).&lt;br /&gt;
Darüber hinaus unterhält die Volkshochschule Unterland in Untereisesheim eine Außenstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://vhs-unterland.de/Aussenstellen &amp;#039;&amp;#039;VHS Unterland Außenstellen&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindebücherei von Untereisesheim verfügt über einen Bestand von 10000 Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Heilbronn |Titel=Untereisesheim |Seite=344–349 |Wikisource=Kapitel B 16}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Angerbauer]], Robert Koch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Untereisesheim.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Untereisesheim, Untereisesheim 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Heilbronn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4219157-9|LCCN=n79016017|VIAF=127825730}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Untereisesheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort im Weinanbaugebiet Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 767]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Neckar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
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