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	<title>Unterbreizbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-19T19:59:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Unterbreizbach.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/49/03/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/58/42/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Unterbreizbach in WAK.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Wartburgkreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 240&lt;br /&gt;
|PLZ               = 36414&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036962&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16063078&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE UBB&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 3 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Heinrich-Heine-Str. 3&amp;lt;br /&amp;gt;36414 Unterbreizbach&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.unterbreizbach.de/ www.unterbreizbach.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Roland Ernst&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:UBB Gemeindegliederung.png|mini|Gemeindegliederung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK Unterbreizbach 02.jpg|mini|Ortsansicht von Norden (2012)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterbreizbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Wartburgkreis]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Unterbreizbach liegt im unteren [[Ulster (Werra)|Ulstertal]]. In der Gemeinde mündet als linker Zufluss der namensgebende Breizbach, von den Einwohnern umgangssprachlich als „die Bach“ bezeichnet. Markante Erhebungen sind der [[Lohberg (Vacha)|Lohberg]] ({{Höhe|322.6|DE-HN}}) im Osten und der [[Ulsterberg]] ({{Höhe|487.2|DE-HN}}) im Süden sowie die riesige [[Kalibergbau|Kalihalde]] zwischen Hattdorf und Unterbreizbach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK10-2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Thüringer Landesvermessungsamt |Titel=Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach |Sammelwerk=CD-ROM Reihe Top10 |Band=CD&amp;amp;nbsp;2 |Ort=Erfurt |Datum=1999}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die südlichen Ortsteile befinden sich im Einzugsgebiet der [[Oechse]] mit dem linken Zufluss Sünna. Der [[Dietrichsberg (Rhön)|Dietrichsberg]] ({{Höhe|668.9|DE-HN}}) und der [[Sattelsberg (Rhön)|Sattelsberg]] ({{Höhe|464.1|DE-HN}}) begrenzen dieses Seitental.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST =&lt;br /&gt;
| NORD = [[Philippsthal (Werra)]] (Hessen)&lt;br /&gt;
| NORDOST =&lt;br /&gt;
| WEST = [[Hohenroda]] (Hessen)&lt;br /&gt;
| OST =[[Vacha]]&lt;br /&gt;
| SUED = [[Buttlar]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST =&lt;br /&gt;
| SUEDWEST =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK Räsa 03.jpg|mini|Gemeindeverwaltung im OT Räsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat folgende Ortsteile (Einwohnerzahlen am 30. Juni 2009&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landratsamt Wartburgkreis |Titel=Information |Sammelwerk=Amtsblatt des Wartburgkreises vom 10. August 2010 |Ort=Bad Salzungen |Datum=2010 |Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;):&lt;br /&gt;
* Unterbreizbach mit [[Räsa]]&lt;br /&gt;
* [[Pferdsdorf (Unterbreizbach)|Pferdsdorf]] (eingemeindet am 1. August 1996)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sünna]] mit den Hofgemeinden&lt;br /&gt;
** [[Deicheroda]] (57 Einwohner; Eingemeindung nach Sünna am 1. April 1974&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-8246-0321-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;),&lt;br /&gt;
** [[Mosa (Unterbreizbach)|Mosa]] (67 Einwohner),&lt;br /&gt;
** [[Mühlwärts]] (48 Einwohner),&lt;br /&gt;
** [[Hüttenroda]] (51 Einwohner; mit [[Hofwiesen (Unterbreizbach)|Hofwiesen]]) (eingemeindet am 1. August 1996&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996]&amp;lt;/ref&amp;gt;),&lt;br /&gt;
* das ehemalige Einzelgehöft [[Poppenberg (Unterbreizbach)|Poppenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmale ===&lt;br /&gt;
Die in der Bevölkerung als &amp;#039;&amp;#039;dicke Eiche&amp;#039;&amp;#039; bekannte [[Traubeneiche]] am Kornberg wurde 1956 als [[Naturdenkmal]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Biedermann: Naturdenkmale im Wartburgkreis; Landratsamt Wartburgkreis, 2014, Seite 62&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sophienlinde vor der Kirche, eine über 150 Jahre alte [[Winterlinde]], wurde 1994 unter Schutz gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Biedermann: Naturdenkmale im Wartburgkreis; Landratsamt Wartburgkreis, 2014, Seite 63&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals wurde die Gemeinde am 17. Juli 1348 als &amp;#039;&amp;#039;Gut zu Nedernbreytspach&amp;#039;&amp;#039;  urkundlich erwähnt. Berthold von Buttlar das Gut an Kraft von Rasdorf. Das Gut wurde von Dietrich an dem Berge (Kornberg?) bebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Hessisches Staatsarchiv Marburg Bestand Urk. 110 Nr. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dorf im Weichbild der Stadt Vacha (im hessischen [[Amt Vacha]]) war bis zum beginnenden 20. Jahrhundert landwirtschaftlich geprägt. Die im Ort ansässigen Ortsadeligen und ihre Nachfolger aus den Umlandgemeinden [[Rasdorf]], [[Mansbach (Hohenroda)|Mansbach]], [[Völkershausen (Vacha)|Völkershausen]] und [[Buttlar (Adelsgeschlecht)|Buttlar]] haben im Ort keine baulichen Spuren hinterlassen. Die [[Christuskirche (Unterbreizbach)|Kirche]] in Unterbreizbach ist eine evangelische Filialkirche der Vachaer Stadtkirche und wurde 1773 nach umfassenden Sanierungsarbeiten neu geweiht. Im historischen Ortskern um die Kirche dominieren regionaltypische Fachwerkhäuser das Ortsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1816 kam der Ort von Kurhessen zum Großherzogtum [[Sachsen-Weimar-Eisenach]].&lt;br /&gt;
1879 wurden, basierend auf der [[Volkszählung]] von 1875, statistische Angaben zum Ort Unterbreizbach publiziert, der Ort hatte demnach am Stichtag 83 Wohnhäuser und 484 Einwohnern. Die Größe der Flur betrug 580,3&amp;amp;nbsp;ha – davon Höfe und Gärten 9,2&amp;amp;nbsp;ha, Wiesen 91,5&amp;amp;nbsp;ha, Ackerfläche 287,2&amp;amp;nbsp;ha. Wald 156,2&amp;amp;nbsp;ha, Teiche, Bäche und Flüsse 5,7&amp;amp;nbsp;ha. Auf Wege, Triften, Ödland und Obstbauplantagen entfielen 30,4&amp;amp;nbsp;ha. Der Viehbestand betrug 18 Pferde, 265 Rinder, 360 Schafe, 126 Schweine und 33 Ziegen sowie 56 Bienenvölker zu erwähnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kronfeld&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=C. Kronfeld |Titel=Landeskunde des Großherzogthumes Sachsen-Weimar-Eisenach |Band=Zweiter Theil. Topographie des Landes |Verlag=Hermann Böhlau |Ort=Weimar |Datum=1879 |Kapitel=Beuernfeld |Seiten=31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1906 erhielt Unterbreizbach Anschluss an den Schienenverkehr und einen Bahnhof an der neu eröffneten [[Ulstertalbahn]], die [[Vacha]] mit [[Geisa]] und später mit [[Tann (Rhön)]] verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. April 1945 wurde das Dorf kampflos an die heranrückenden US-amerikanischen Truppen übergeben. Als diese dennoch von einer versprengten SS-Einheit angegriffen wurden, wurde der Ort doch noch unter Beschuss genommen und 45 Gebäude des Ortskerns einschließlich des Bahnhofsgebäudes zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Knauf, Markus Schmidt: Die Geschichte der Ulstertalbahn 1981–1996; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2018, ISBN 978-3-95966-295-6, Seite 99f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR führte die Lage in unmittelbarer Grenznähe dazu, dass sich Unterbreizbach in der [[Sperrgebiet#DDR|5-km-Sperrzone]] befand. Einwohner hatten im Personalausweis einen entsprechenden Vermerk, für Besucher musste ein Passierschein beantragt werden, welcher sie zum Aufenthalt im Sperrgebiet berechtigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft in der Gemeinde wird durch die [[Kalisalz|Kaliindustrie]] geprägt. Im Kernort Unterbreizbach ist die chemische Fabrik der [[K+S]] AG angesiedelt. Hier wird das Rohsalz aus dem Grubenbetrieb zu Düngemitteln verarbeitet. Zwischen Sünna und [[Buttlar]] an der B84 befindet sich bei Mühlwärts der zum Werk Unterbreizbach gehörende &amp;#039;&amp;#039;Schacht II&amp;#039;&amp;#039;, welcher vorwiegend für die [[Seilfahrt]] der [[Bergleute|Kali-Kumpel]] genutzt wird. Die Standorte Hattorf, [[Wintershall]], Unterbreizbach und das [[Erlebnisbergwerk Merkers|Besucherbergwerk Merkers]] bilden zusammen seit 1997 das &amp;#039;&amp;#039;Verbundwerk Werra&amp;#039;&amp;#039; im [[Werra-Kalirevier]]. Ihre untertägige geografische Ausdehnung ist von der Flächengröße her mit dem Stadtgebiet von München vergleichbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kali-gmbh.com/dede/company/locations/europe/unterbreizbach.html www.kali-gmbh.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Grubenunglück im Schacht Unterbreizbach}}&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 2013 kam es bei einer [[Gewinnungssprengung]] in 900&amp;amp;nbsp;Metern Tiefe durch die [[Nanoteilchen|Nanoexplosion]] eines Staub/Salz/CO₂-Gemisches zu einem [[Kohlensäure]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;ausbruch, wobei drei [[Bergmann|Bergleute]] starben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Osthessen News]]: [https://osthessen-news.de/n1238347/unterbreizbach-aktualisiert-explosion-bei-k-s-drei-vermisste-tot-gefunden-.html Explosion bei K+S: Drei Vermisste tot gefunden] vom 1. Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Unterbreizbach stand ein 200 Meter hoher Kamin, der zum Kraftwerk und der Kieseritanlage des örtlichen [[K+S]]-Werkes gehörte. Nachdem die Anlage auf Erdgasfeuerung umgestellt wurde, ist er 2001/2002 mit Hilfe eines Spezialbaggers auf 94 Meter Höhe verkürzt worden, um die Gefahr von Kondenswasserbildung, die zu Korrosionsschäden führen kann, in der Kaminröhre zu minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbegebiete ===&lt;br /&gt;
* Das Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;Im Wolfsgraben&amp;#039;&amp;#039; befindet sich nördlich von Unterbreizbach an der Landesgrenze zu Hessen. Es verfügt über eine Gesamtfläche von 7,8&amp;amp;nbsp;ha (Stand 2009), weitere 35&amp;amp;nbsp;ha sind als Erweiterungsfläche reserviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wartburgkreis.de/wak/cmswak.nsf/Dokintern/DA.20010926.120130.760692?OpenDocument |titel=Gewerbegebiete in der Wartburgregion |werk=Wartburgkreis-Online |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110515141608/http://www.wartburgkreis.de/wak/cmswak.nsf/Dokintern/DA.20010926.120130.760692?OpenDocument |archiv-datum=2011-05-15 |abruf=2010-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;An der B84&amp;#039;&amp;#039; befindet sich am nördlichen Ortsrand von Sünna. Es verfügt über eine Gesamtfläche von 5,7&amp;amp;nbsp;ha (Stand 1998).&amp;lt;ref name=&amp;quot;WAK&amp;quot;&amp;gt;Landratsamt Wartburgkreis (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Der Wirtschaftsstandort Wartburgkreis – Stadt Eisenach.&amp;#039;&amp;#039; Info-Mappe Bad Salzungen/Eisenach 1998. S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser und Abwasser ===&lt;br /&gt;
Die [[Wasserversorgung|Wasserver-]] und [[Abwasserentsorgung]] wird durch den [[Wasser- und Abwasserverband Bad Salzungen]] sichergestellt. Der Ort Unterbreizbach verfügt über eine zentrale Kläranlage, an welche auch die Ortsteile Räsa und Pferdsdorf angeschlossen sind. Der Ortsteil Sünna ist an die Kläranlage in [[Vacha]] angeschlossen. Auf Grund der geringen Einwohnerzahlen in den Ortsteilen Deicheroda, Mosa, Hüttenroda, Mühlwärts und Poppenberg kann für diese Siedlungen dauerhaft kein Anschluss an die zentrale [[Abwasserbehandlung]] erfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;STZ20100325&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=(m) |url=https://www.insuedthueringen.de/lokal/bad_salzungen/fwstzslzlokal/Jedes-Jahr-neu-drueber-reden-was-geht;art83434,1544904 |titel=&amp;quot;Verpulverte Millionen&amp;quot; und „goldene Deckelchen“ – Unterbreizbach und das Thema Abwasser |hrsg=Südthüringer Zeitung (Redaktion Bad Salzungen) |datum=2010-03-25 |abruf=2012-09-30 |zitat=Ein Gesamtkonzept für das Entsorgungsgebiet müsse beschlossen werden, … auch die Förderung von Kleinkläranlagen in den Gebieten, die jetzt von der Abwasserbeseitigungspflicht befreit wurden. Früher oder später werde die Untere Wasserbehörde in diesen Gebieten den Bau von vollbiologischen Anlagen fordern. Innerhalb der Kommune Unterbreizbach betreffe die dauerhafte Befreiung Mühlwärts und Poppenberg. Deicheroda, Hüttenroda und Mosa verfügten über einen Ortskanal und blieben öffentliche Bereiche. Allerdings sei es dort wirtschaftlicher, wenn die Grundstückseigentümer eine vollbiologische Anlage mit Anschluss einer Weiterleitung in den öffentlichen Kanal bauten.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Busverkehr ====&lt;br /&gt;
* [[Verkehrsunternehmen Wartburgmobil|Wartburgmobil]]-Buslinien verbinden Unterbreizbach und seine Ortsteile mit den umliegenden Gemeinden.&lt;br /&gt;
** Linie 110 verläuft von Vacha über Unterbreizbach und Geisa nach Motzlar. Unterbreizbach selbst wird nur an Wochentagen angefahren. An den Wochenenden verkehrt die Linie 110 nur entlang der B84 mit Halten in Sünna, Hüttenroda und Schacht II.&lt;br /&gt;
** Linie 115 dient an Schultagen zur Anbindung der Hofgemeinden Deicheroda, Mosa, Hüttenroda und Mühlwärts an die Grundschule in Sünna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schienenverkehr ====&lt;br /&gt;
* Unterbreizbach besitzt einen Bahnhof, der einst an der [[Ulstertalbahn]] lag.&lt;br /&gt;
** Der Bahnhof gehört heute vollständig K+S.&lt;br /&gt;
** Das ehemalige Empfangsgebäude steht heute weitgehend leer.&lt;br /&gt;
** Das gesamte Bahnhofsareal wurde Ende des Jahres 2021 nahezu vollständig eingezäunt.&lt;br /&gt;
* Die bestehenden Gleisanschlüsse werden ausschließlich im Güterverkehr genutzt.&lt;br /&gt;
* Über die von K+S betriebene Grubenanschlussbahn nach [[Philippsthal (Werra)|Heimboldshausen]] besteht eine Verbindung an die [[Bahnstrecke Gerstungen–Vacha|Werratalbahn]].&lt;br /&gt;
* Im Mai 2021 wurde die einstige Grenzumgehungsstrecke nach Vacha als Anschlussbahn wieder in Betrieb genommen. Dieser 1952 in nur 90 Tagen erbaute Streckenabschnitt ist Teil der [[Bahnstrecke Bad Salzungen–Unterbreizbach]].&lt;br /&gt;
** Der Ortsteil Sünna verfügte hier über einen [[Haltepunkt]], welcher zwischen 1954 und 1956 im Personenverkehr bedient wurde.&lt;br /&gt;
==== Straßenverkehr ====&lt;br /&gt;
* Die [[Bundesstraße 84]] verläuft durch Sünna.&lt;br /&gt;
* Über die thüringische Landesstraße 2604 und die Kreisstraße 8 im osthessischen [[Landkreis Hersfeld-Rotenburg]] besteht Anschluss an die [[Bundesstraße 62]] und von dort weiter an die [[Bundesautobahn 4]].&lt;br /&gt;
* Die Kreisstraße K6A stellt durch den Glaamer Grund eine Verbindung ins hessische Hohenroda her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-X&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 WAK Unterbreizbach 10.jpg|Kläranlage Unterbreizbach&lt;br /&gt;
 WAK Unterbreizbach 12.jpg|Ulsterbrücke&lt;br /&gt;
 WAK Unterbreizbach 05.jpg|Kaliwerk Unterbreizbach&lt;br /&gt;
 WAK Unterbreizbach 08.jpg|Vereinsheim (ehem. Pförtnergebäude des Kaliwerkes)&lt;br /&gt;
 WAK Unterbreizbach 06.jpg|Teilansicht mit Feuerwehr und Förderturm&lt;br /&gt;
 WAK Unterbreizbach 07.jpg|Saal des Kulturhauses&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radwanderwege ===&lt;br /&gt;
Durch das Gemeindegebiet verlaufen folgende [[Radwanderweg]]e:&lt;br /&gt;
* Der [[Bahnradweg Hessen]] führt von [[Hanau]] auf ehemaligen Bahntrassen ca. 250&amp;amp;nbsp;km durch den Vogelsberg und die Rhön und endet in [[Bad Hersfeld]].&lt;br /&gt;
* Der [[Ulstertal-Radweg]] als Teil des [[Rhönradweg]]s. Dieser hat eine Länge von insgesamt 180&amp;amp;nbsp;km und führt von [[Bad Salzungen]] nach [[Hammelburg]], durch alle drei Bundesländer der [[Rhön]]: [[Bayern]], [[Hessen]] und [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Räsa befindet sich die &amp;#039;&amp;#039;Staatliche Regelschule am Ulsterberg&amp;#039;&amp;#039;, die zugehörige Grundschule ist in Sünna zu finden.&lt;br /&gt;
In Unterbreizbach, Sünna und Pferdsdorf befinden sich kommunale Kindertagesstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Wichtigster Sportverein ist der &amp;#039;&amp;#039;SV Kali Unterbreizbach&amp;#039;&amp;#039;, dessen Hauptaktivitäten beim Fußball liegen. Die Herrenmannschaft spielt in der Kreisoberliga Westthüringen des Thüringer Fußballverbandes, die Frauenmannschaft in der Kreisliga.&lt;br /&gt;
1967 wurde der Karnevalclub Unterbreizbach 67 e.&amp;amp;nbsp;V. gegründet, welcher die närrischen Traditionen und die Jugendarbeit im Ort fördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat von Unterbreizbach setzt sich aus 16 Ratsmitgliedern zusammen:&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]: 6 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]: 10 Sitze&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahl am 26. Mai 2024]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=063&amp;amp;gemnr=63078 |titel=Gemeinderatswahl 2024 in Thüringen – vorläufiges Ergebnis |hrsg=Der Landeswahlleiter |abruf=2024-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1990–2006: Meinhard Pforr&lt;br /&gt;
* seit 2006:   Roland Ernst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hauptamtliche Bürgermeister Roland Ernst (parteilos) wurde zuletzt am 26. Mai 2024 für weitere sechs Jahre wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
==== Unterbreizbach ====&lt;br /&gt;
Beschreibung: „Schräg[[Vierung (Heraldik)|geviert]] von Gold und Rot. [[Feld (Heraldik)|Feld]] 1: eine rote [[Lutherrose]] mit goldenem [[Butzen (Heraldik)|Butzen]], Feld 2: ein silberner linksgewandter [[Pferd (Wappentier)|Pferdekopf]], Feld 3: eine silberne Butte mit drei goldenen [[Fassreifen]] und zwei silbernen Trageriemen, Feld 4: ein schwarzes [[Schlägel und Eisen]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ortsteilwappen Unterbreizbach ====&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom [[Wappenkünstler|Heraldiker]] &amp;#039;&amp;#039;Uwe Reipert&amp;#039;&amp;#039; gestaltet.&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Gespalten von Rot und Gold, vorn eine silberne Butte mit drei goldenen Fassreifen und zwei goldenen Trageriemen, hinten drei schwarze, ins [[Schächerkreuz]] gesetzte Jagdhörner.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ortsteilwappen Sünna ====&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Heraldiker &amp;#039;&amp;#039;Uwe Reipert&amp;#039;&amp;#039; gestaltet und wurde am 25. Mai 1993 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Von Silber und Grün schrägrechts gespalten; oben eine rote fünfblättrige Rose, in deren Mitte ein goldenes, mit einem schwarzen Hochkreuz belegtes Herz; unten eine halbierte silberne Radachse.“&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Thüringer Wappenbuch Band 3 Seite 105; Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Thüringen e.&amp;amp;nbsp;V. 1998, ISBN 3-9804487-3-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sünna liegt an einer der bedeutendsten alten Handelsstraßen, an der einstigen Hauptachse Mainz bzw. Frankfurt – Erfurt bzw. Leipzig. Diese entwicklungsgeschichtlich prägende Besonderheit findet im Wappen durch die Darstellung einer halben Radachse ihren Ausdruck. Die im Wappen erscheinende Rose versinnbildlicht mit ihren fünf Blütenblättern die Verbundenheit der fünf Ortsteile der Gemeinde. Sie ist eine Form der [[Lutherrose]]. Darüber hinaus weist sie auf die konfessionelle evangelische Bindung des Ortes hin. Bereits 1525 wurde der erste evangelische Pfarrer in das Sünnaer Kirchenamt eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; class=&amp;quot;float-X&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wappen Pferdsdorf.png|Ortswappen Pferdsdorf&lt;br /&gt;
 Wappen Suenna.png|Ortswappen Sünna&lt;br /&gt;
 Wappen Unterbreizbach historisch.png|Ortswappen Unterbreizbach&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaft ===&lt;br /&gt;
Eine Partnerschaft besteht mit [[Haltern am See]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Reiner Stemme]] (1939–2025), Physiker, Unternehmer und Flugzeugbauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Knauf: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Eisenbahnstrecke Vacha – Unterbreizbach 1952–2000&amp;#039;&amp;#039;. [[Verlag Rockstuhl]], Bad Langensalza, 2008, ISBN 978-3-86777-038-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.unterbreizbach.de/ Internetpräsenz der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterbreizbach| ]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Werra-Fulda-Kalirevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1390]]&lt;/div&gt;</summary>
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