<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Unterbaldingen</id>
	<title>Unterbaldingen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Unterbaldingen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unterbaldingen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T10:00:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unterbaldingen&amp;diff=523963&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krakatausz: /* Geschichte */ Grafen bzw. Fürsten zu Fürstenberg &gt; Fürsten zu Fürstenberg (1806 waren die Fürstenberger Fürsten)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unterbaldingen&amp;diff=523963&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-04T13:08:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Grafen bzw. Fürsten zu Fürstenberg &amp;gt; Fürsten zu Fürstenberg (1806 waren die Fürstenberger Fürsten)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Ortsteil der Stadt Bad Dürrheim; für den Ortsteil der Gemeinde Baldingen im Kanton Aargau siehe [[Baldingen AG]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Unterbaldingen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Bad Dürrheim&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen = DEU Unterbaldingen COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 47/58/10/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 08/36/47/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe = 695&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche = 10.96&lt;br /&gt;
| Einwohner = 633&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2017-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bad-duerrheim.info/de/Stadt/Stadtportrait/Wissenswertes&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1972-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 78073&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2 =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 07706&lt;br /&gt;
| Vorwahl2 =&lt;br /&gt;
| Lagekarte =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterbaldingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Bad Dürrheim]] im Südwesten von [[Baden-Württemberg]] im [[Schwarzwald-Baar-Kreis]]. Die nächstgrößeren Städte sind [[Geisingen]] etwa 6,5&amp;amp;nbsp;km südlich, [[Donaueschingen]] etwa 10&amp;amp;nbsp;km westlich und Bad Dürrheim etwa 11&amp;amp;nbsp;km nördlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Unterbaldingen liegt am östlichen Ende der Hochebene der [[Baar (Landschaft)|Baar]], auch Ostbaar genannt, zwischen dem [[Südschwarzwald|südlichen Schwarzwald]] und der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] auf knapp {{Höhe|700|DE-NN|link=true}}. Westlich des [[Ortschaft|Ortes]] fließt die [[Kötach]] von Norden nach Süden. Weiter westlich besitzt Unterbaldingen ausgedehnte [[landwirtschaftliche Nutzfläche]]n, welche vor allem mit [[Ackerbau]] bewirtschaftet werden. Dort befindet sich auch der &amp;#039;&amp;#039;Niederwiesensee&amp;#039;&amp;#039;. Im Südwesten hat Unterbaldingen Anteil am &amp;#039;&amp;#039;Unterhölzer Wald&amp;#039;&amp;#039;. In ihm liegt auf Unterbaldinger [[Gemarkung]] ein [[Jagdschloss]] des Fürsten zu [[Fürstenhaus Fürstenberg|Fürstenberg]]. Am Waldrand liegen die &amp;#039;&amp;#039;Herdweidhöfe&amp;#039;&amp;#039;, welches [[Aussiedlerhof|Aussiedlerhöfe]] sind. In der Nähe des Kötachufers liegt der &amp;#039;&amp;#039;Ziegelhof&amp;#039;&amp;#039;. Im Süden der Gemarkung liegt die [[Kläranlage]] &amp;#039;&amp;#039;Kötachtal&amp;#039;&amp;#039; und der ihr zugehörige &amp;#039;&amp;#039;Klärsee&amp;#039;&amp;#039;. Im Osten erhebt sich der &amp;#039;&amp;#039;Baldinger Berg&amp;#039;&amp;#039;, welcher an der &amp;#039;&amp;#039;Blatthalde&amp;#039;&amp;#039; mit 915 Metern seine höchste Erhebung auf Unterbaldinger Gemarkung besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geologie|Geologisch]] hat Unterbaldingen Anteil am [[Südwestdeutsches Stufenland|Südwestdeutschen Schichtstufenland]]. Im westlichen Teil der Gemarkung lässt sich die [[Gesteinsschicht]] des [[Schwarzer Jura|Lias]] nachweisen, der weiter östlich vom [[Dogger (Geologie)|Dogger]] und schließlich vom [[Malm]] überdeckt wird. Somit hat Unterbaldingen Anteil am [[Jura (Geologie)|Baarjura]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Unterbaldingen grenzt im Norden an [[Oberbaldingen]], im Nordosten an [[Öfingen]], die beide ebenfalls zu [[Bad Dürrheim]] [[Eingemeindung|eingemeindet]] wurden, im Osten an die zu [[Immendingen]] gehörende Ortschaft [[Zimmern (Immendingen)|Zimmern]], im Osten und Süden an die Stadt [[Geisingen]], sowie im Westen an die Ortschaften [[Neudingen]] und [[Pfohren]], welche Ortsteile der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Donaueschingen]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgliederung ===&lt;br /&gt;
Unterbaldingen ist ein typisches [[Haufendorf]] und ist mit seinen 1096 [[Hektar|ha]] Katasterfläche zweitgrößter [[Ortsteil|Teilort]] der Stadt Bad Dürrheim. Im Ortskern wohnt die übergroße Mehrheit der rund 650 Einwohner. Einige wenige Bürger wohnen jedoch in den [[Wohnplatz|Wohnplätzen]] außerhalb des Kernortes. Auf Unterbaldinger Gemarkung liegen die [[Wüstung|abgegangenen Ortschaften]] &amp;#039;&amp;#039;Efringen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pfefflingen&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Pfeffingen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ebenhausen&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Sebenhausen&amp;#039;&amp;#039;, von dem Teile der Gemarkung in Geisingen aufgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner [[Höhenstufe (Ökologie)|Höhenlage]] herrscht raues, [[Gemäßigte Zone|gemäßigtes]] bis [[Kontinentalklima|kontinentales Klima]] vor. Die Winter können lange und sehr [[frost]]ig sein. So treten die ersten Nachtfröste häufig schon im [[September]] auf und in manchen [[Januar]]nächten kann die Temperatur bis unter −30&amp;amp;nbsp;°C fallen. Unterbaldingen liegt auf der [[Luv und Lee|Leeseite]] des [[Schwarzwald]]es und hat somit eine niedrige [[Niederschlag]]ssumme aufzuweisen, hingegen zählt der Ort überdurchschnittlich viele [[Sonnenstunden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gegend zwischen Baldingen und Pfohren ist schon seit der jüngeren [[Steinzeit]] (um 4000 v. Chr.) besiedelt, was einige [[Archäologischer Fund|Fundstücke]] aus der Umgebung belegen. Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Baldingen&amp;#039;&amp;#039; setzt sich aus der [[Alemannen|alemannischen]] Bezeichnung für Personenverbunde ([[-ingen]]) und dem Namen eines alemannischen Hauptes (Baldo) zusammen, der sich dort niedergelassen hat. Baldingen wurde erstmals in einer Urkunde des Klosters [[Fürstabtei St. Gallen|St. Gallen]] aus dem Jahre 769 als &amp;#039;&amp;#039;Villa Baldinga&amp;#039;&amp;#039; schriftlich erwähnt. In einer weiteren Urkunde aus dem Jahre 854 wird auch eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] in St. Galler Besitz genannt, die damit zu den frühsten bezeugten [[Gotteshaus|Gotteshäusern]] auf der [[Baar (Landschaft)|Baar]] gehört.&lt;br /&gt;
Ab dem 12. Jahrhundert stand der Ort unter der Herrschaft der aus [[Geisingen]] stammenden [[Burg Wartenberg (Geisingen)|Herren von Wartenberg]]. Graf Heinrich von [[Fürstenhaus Fürstenberg|Fürstenberg]] wurde im Jahre 1283 von [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I. von Habsburg]] mit der Landschaft Baar belehnt, die dadurch zur [[Landgrafschaft]] wurde. Erste urkundliche Erwähnungen einer Trennung des Ortes in ein oberes und niederes Baldingen, lassen sich auf das Jahr 1302 datieren. Das &amp;#039;&amp;#039;niedere Baldingen&amp;#039;&amp;#039; kam 1321 als Unterbaldingen zum Hause Fürstenberg, nachdem das Geschlecht der Wartenberger ausgestorben war.&lt;br /&gt;
Als Herzog [[Ulrich (Württemberg)|Ulrich von Württemberg]] im Jahre 1534 die [[Reformation]] in seinem Land durchführte, wurde das seit 1376 [[württemberg]]ische [[Oberbaldingen]] [[Evangelische Kirche|evangelisch]], wohingegen Unterbaldingen [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]] blieb.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1806 wurde Unterbaldingen dann dem [[Großherzogtum Baden]] zugeteilt, die Landeshoheit jedoch blieb beim Fürsten zu Fürstenberg. Am 1. April 1972 musste sich die bis dahin eigenständige Gemeinde Unterbaldingen der Gemeinde [[Bad Dürrheim]] angliedern&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=504}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, obwohl Unterbaldingen deutlich näher an der Stadt Geisingen liegt. Bis zur Eingemeindung gehörte Unterbaldingen zum [[Landkreis Donaueschingen]]. Mit der Eingemeindung wechselte es in den [[Landkreis Villingen-Schwenningen]], aus dem wenige Monate später der neue Schwarzwald-Baar-Kreis entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Landwirtschaft]] prägte über Jahrhunderte hinweg das Leben der Einwohner Unterbaldingens. Erst durch die einsetzende [[Industrialisierung]] nahm ihre Bedeutung ab, so dass heute die meisten Unterbaldinger zum Arbeiten in nahegelegene Städte [[Pendler|auspendeln]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;&amp;gt;Franz Götz: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zur 1200-Jahrfeier der beiden Gemeinden Oberbaldingen und Unterbaldingen im Landkreis Donaueschingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Grees: &amp;#039;&amp;#039;Die historische Entwicklung der Dörfer auf der Baar&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;Alemannisches Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 1997/98, S. 79–136, zu Unterbaldingen insbes. S. 121–126&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;homepage&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://stadt.bad-duerrheim.de/servlet/PB/menu/1184121/index.html |wayback=20070928083625 |text=Offizielle Homepage von Unterbaldingen |archiv-bot=2019-05-20 14:11:02 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.melap-bw.de/modellgemeinden/unterbaldingen/ortsanalyse-bericht.pdf |wayback=20070927191943 |text=&amp;#039;&amp;#039;Spuren der Geschichte im heutigen Ortsbild von Unterbaldingen - Historische Ortsanalyse&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-20 14:11:02 InternetArchiveBot }} (PDF-Datei; 5,33 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsrat ===&lt;br /&gt;
Der Unterbaldinger [[Ortschaftsrat]] besteht aus acht [[Mitglied]]ern, die bei den Kommunalwahlen auf fünf Jahre [[Passives Wahlrecht|gewählt werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche [[Ortsvorsteher]] von Unterbaldingen ist seit 2019 der Lehrer Jürgen Schwarz (CDU). Vereinbarungsgemäß trat in der Mitte der Amtszeit sein Vorgänger Gottfried Schacherer von den [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freien Wählern]] zurück und ermöglichte damit die Wahl von Jürgen Schwarz. Beide hatten dies nach den Kommunalwahlen 2014 verabredet, weil beide politische Gruppierungen im Ortschaftsrat die gleiche Stimmenzahl hatten. Schacherer war 2004 erstmals mit einer Mehrheit des Ortschaftsrates zum Ortsvorsteher gewählt. Er wurde nach den Kommunalwahlen 2014 in seinem Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Unterbaldingen entsendet zwei seiner Bürger in den derzeit 28-köpfigen [[Bad Dürrheim]]er [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]]. Dies ist neben dem Ortsvorsteher Jürgen Schwarz (CDU), Julian Götz, der ebenfalls der [[CDU]]-Fraktion angehört. Dieser wurde 2020 für sein besonderes Engagement mit der Unterbaldinger Ehrenurkunde ausgezeichnet. Bei den letzten Gemeinderatswahlen waren die beiden so erfolgreich, dass sie ihr [[Mandat (Politik)|Mandat]] selbst ohne [[Unechte Teilortswahl]] gewonnen hätten, dabei legt die Unechte Teilortswahl fest, dass Unterbaldingen mindestens zwei Bürger in den Gemeinderat entsendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;homepage&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wahlen09.rz-kiru.de/083260033/2009bf.html Ergebnisse zu den Wahlen zum Gemeinderat im Jahre 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung|Blasonierung=In Gold mit blauem Wolkenbord ein oberhalber roter [[Löwe (Wappentier)|Löwen]]|Begründung=Der rote Löwe erinnert an die [[Burg Wartenberg (Geisingen)|Herren von Wartenberg]], die vor den [[Fürstentum Fürstenberg|Fürstenbergern]] über Unterbaldingen herrschten. An die ehemalige Zugehörigkeit zum [[Fürstenhaus Fürstenberg|Hause Fürstenberg]] wird durch den 16-[[Zahnung|zahnigen]] blauen Wolkenrand erinnert, der den Löwen umgibt. Das [[Wappen]] wurde im Jahre 1902 vom [[Großherzogtum Baden|badischen]] [[Generallandesarchiv Karlsruhe|Generallandesarchiv]] vorgeschlagen und daraufhin vom Unterbaldinger Gemeinderat angenommen. Seitdem besitzt Unterbaldingen das [[Wappenrecht|Recht]] ein Wappen zu führen und verlor es auch nicht nach seiner [[Eingemeindung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;&amp;gt;Franz Götz: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zur 1200-Jahrfeier der beiden Gemeinden Oberbaldingen und Unterbaldingen im Landkreis Donaueschingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache und Religion ==&lt;br /&gt;
In Unterbaldingen wird [[Alemannische Dialekte|alemannisch]] gesprochen. Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Mehrheit der Einwohner kann in der Unterbaldinger [[St. Gallus (Unterbaldingen)|St. Gallus-Kirche]] [[Heilige Messe]] feiern. Die [[Evangelische Kirche|Evangelischen]] sind an die [[Kirchengemeinde]] [[Oberbaldingen]] angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterbaldingen, Kirche St. Gallus 2.jpg|mini|Ostseite St. Gallus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterbaldingen, Kirche St. Gallus 1.jpg|mini|Westseite St. Gallus]]&lt;br /&gt;
Besonders sehenswert ist die denkmalgeschützte [[barock]]e [[St. Gallus (Unterbaldingen)|St. Gallus-Kirche]], deren [[Gotik|gotischer]] [[Kirchturm]] bereits im 12. Jahrhundert als [[Wehrturm]] mit ihren für die [[Baar (Landschaft)|Baar]] charakteristischen [[Staffelgiebel|Treppengiebeln]] errichtet wurde. Das [[Kirchenschiff]] schließt sich ihm nach Westen an und wurde im Jahre 1732 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren ist der 400 Jahre alte &amp;#039;&amp;#039;Baldinga-Hof&amp;#039;&amp;#039; mit seinen markanten Treppengiebeln sehenswert. Er wurde früher als [[Fronhof]] des ehemaligen [[Kloster Friedenweiler|Klosters Friedenweiler]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sehenswürdigkeiten im Ort sind das [[Pfarrhaus]], das [[Rathaus]], sowie das &amp;#039;&amp;#039;Alte Schulhaus&amp;#039;&amp;#039;, die zusammen mit der Kirche die Ortsmitte Unterbaldingens bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nahe gelegene über 500 ha große [[Unterhölzer Wald|Naturschutzgebiet Unterhölzer Wald]] bietet seinen Besuchern besondere Reize. Der Wald war einst der [[Jagdpark|Tiergarten]] des [[Fürstentum Fürstenberg|Fürsten zu Fürstenberg]], in dem Fürst [[Joseph Wenzel (Fürstenberg-Stühlingen)|Joseph Wenzel]] im Jahre 1780 auf Unterbaldinger [[Gemarkung]] ein [[Jagdschloss]] errichten ließ. Als besondere Rarität des Waldes gilt der bis zu 360 Jahre alte [[Eichen]]- und [[Buchen]]bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus lohnt sich der Aufstieg zur &amp;#039;&amp;#039;Blatthaldenhütte&amp;#039;&amp;#039;, die sich über 200 Meter über dem Dorf auf dem höchsten Punkt des &amp;#039;&amp;#039;Baldinger Berges&amp;#039;&amp;#039; befindet. Von dort erhält man nicht nur einen Überblick über [[Oberbaldingen|Ober-]] und Unterbaldingen, sondern auch auf das nahe [[Donaueschingen]] und über die Baar, bis hin zum über 50&amp;amp;nbsp;km entfernten [[Feldberg (Berg im Schwarzwald)|Feldberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsleben ==&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Vereine, darunter der Angelverein, der [[Blasorchester|Musikverein]], die [[Narrenzunft]], der [[Gesangverein]], die [[Deutscher Landfrauenverband|Landfrauen]], sowie die [[Freiwillige Feuerwehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Alte Schulhaus&amp;#039;&amp;#039;, welches früher auch als Rathaus genutzt wurde, ist von den Vereinen des Ortes restauriert worden und bietet ihnen nun ein gemeinsames Aufenthaltshaus. Die Landfrauen, der Musik- und Gesangverein, sowie die Narrenzunft und die Jugend haben jeweils einen Raum zur Verfügung gestellt bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 5. bis 7. Juli 2019 feierten die Vereine von Unterbaldingen und Oberbaldingen an der Ortsgrenze das Dorfjubiläum 1250 Jahre Unterbaldingen und Oberbaldingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Anton Merz von Unterbaldingen, 37. Abt des [[Kloster Tennenbach|Klosters Tennenbach]], gewählt 1719&lt;br /&gt;
* [[Karl Merz (Maler)|Karl Merz]] (1890–1970), Maler&lt;br /&gt;
* Der Radrennfahrer und Profisportler [[Domenic Weinstein]] (1994 in Villingen geboren) ist in Unterbaldingen aufgewachsen und lebt auch dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bad Dürrheim}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-duerrheim.info/de/Stadt/Stadtteile/Unterbaldingen Offizielle Homepage von Unterbaldingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Schwarzwald-Baar-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Dürrheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Schwarzwald-Baar-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krakatausz</name></author>
	</entry>
</feed>