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	<title>Unter dem Burz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T04:29:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-06-15T18:30:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               = Naturschutzgebiet Unter dem Burz&lt;br /&gt;
| Bild               = Reussenstein Neidlinger Tal (2).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Blick vom [[Reußenstein]] auf das Naturschutzgebiet links am unteren Waldsaum mit Wacholderheide Richtung Neidlingen. Im Hintergrund die [[Ruine Limburg (Schwäbische Alb)|Burgruine Limburg]]&lt;br /&gt;
| Lage               = [[Deutschland]], [[Baden-Württemberg]], [[Landkreis Esslingen]], [[Neidlingen]]&lt;br /&gt;
| Fläche             = 0.269&lt;br /&gt;
| Kennung            = 1190&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 165991&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 48/34/24.5/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 9/32/38.47/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-BW&lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 20.11.1992&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = [[Regierungspräsidium Stuttgart]]&lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentext         = &lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unter dem Burz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein mit Verordnung des [[Regierungsbezirk Stuttgart|Regierungspräsidiums Stuttgart]] vom 20. November 1992 ausgewiesenes [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] (NSG-Nummer 1.190) auf dem Gebiet der Gemeinde [[Neidlingen]] im [[Landkreis Esslingen]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 26,9&amp;amp;nbsp;Hektar (ha) große Naturschutzgebiet liegt zwischen {{Höhe|480|DE-NN|link=true}} und {{Höhe|760|DE-NN}} direkt an das Ortsgebiet angrenzend westlich der Gemeinde Neidlingen und gehört zum Naturraum der [[Mittlere Kuppenalb|Mittleren Kuppenalb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein durch verschiedene Nutzungen geprägtes Gebiet. [[Ödland]] und Brachflächen, Bachläufe, feuchte Senken und Stillgewässer, [[Hohlweg]]e und Streuobstwiesen wechseln sich ab. Die [[Wacholderheide]] umschließt auf drei Seiten einen Wiesenbereich, der zum Teil mit Obstbäumen bestanden ist. Die Heide ist durch zahlreiche Hecken und Gebüschgruppen gegliedert, randliche Hecken entlang der Wege schützen das Gebiet vor äußeren Beeinträchtigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzzweck ist die Erhaltung von Lebensgemeinschaften und Lebensstätten bestimmter Tier- und Pflanzenarten und wegen der Vielfalt, Eigenart und Schönheit der naturhaften Ausstattung. Landschaftsbestimmend ist die Wacholderheide mit Kalkmagerrasen, Gehölzgruppen und wärmeliebenden Säumen. Als ökologisch wertvolle Ergänzung schließen sich [[Streuobstwiese]]n und Salbei-Glatthafer-Wiesen an. Außerdem bestehen naturnahe Laubwälder, insbesondere trockener Weißjurahangbuchenwald und frischer Weißjura-Hangbuchenwald mit Übergängen zum Schluchtwald. Esche und Bergahorn, bereichert durch Bergulme, Vogelkirsche und Schwarzen Holunder, bilden ein sehr naturnahes Waldbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den unterschiedlichen Wasserhaushalt bedingt findet man im Bereich des Magerrasens an trockenen bis wechseltrockenen Standorten [[Edel-Gamander]] &amp;#039;&amp;#039;(Teucrium chamaedrys)&amp;#039;&amp;#039;, [[Berg-Gamander]] &amp;#039;&amp;#039;(Teucrium montanum)&amp;#039;&amp;#039;, [[Aufrechter Ziest|Aufrechten Ziest]] &amp;#039;&amp;#039;(Stachys recta)&amp;#039;&amp;#039; und [[Sichelklee]] &amp;#039;&amp;#039;(Medicago falcata)&amp;#039;&amp;#039;. Die Mergelböden sind außerdem der typische Standort der [[Blaugrüne Segge]] &amp;#039;&amp;#039;(Carex flacca)&amp;#039;&amp;#039;, des [[Weidenblättriger Alant|Weidealant]] &amp;#039;&amp;#039;(Inula salicina)&amp;#039;&amp;#039; und der [[Mücken-Händelwurz]] &amp;#039;&amp;#039;(Gymnadenia conopsea)&amp;#039;&amp;#039; sowie einiger anderer Orchideenarten. Zu den eingewanderten Arten der Saumgesellschaften gehören die [[Schwalbenwurz]] &amp;#039;&amp;#039;(Vincetoxicum hirundinaria)&amp;#039;&amp;#039;, die [[Ästige Graslilie]] &amp;#039;&amp;#039;(Anthericum ramosum)&amp;#039;&amp;#039;, der [[Oregano|Wilde Dost]] &amp;#039;&amp;#039;(Origanum vulgare)&amp;#039;&amp;#039; und auch das [[Raues Veilchen|Raue Veilchen]] &amp;#039;&amp;#039;(Viola hirta)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den quelligen Stellen des Oberen Braunjura kommen als Besonderheit das [[Pfeifengras]] &amp;#039;&amp;#039;(Molinia coerulea)&amp;#039;&amp;#039;, die [[Saum-Segge]] &amp;#039;&amp;#039;(Carex hostiana)&amp;#039;&amp;#039; und der [[Gewöhnlicher Teufelsabbiss|Teufelsabbiss]] &amp;#039;&amp;#039;(Succisa pratensis)&amp;#039;&amp;#039; vor. Das [[Großes Flohkraut|Große Flohkraut]] &amp;#039;&amp;#039;(Pulicaria dysenterica)&amp;#039;&amp;#039;, die [[Rossminze]] &amp;#039;&amp;#039;(Mentha longifolia)&amp;#039;&amp;#039; und die [[Blaugrüne Binse]] &amp;#039;&amp;#039;(Juncus inflexus)&amp;#039;&amp;#039; sind Charakterarten der Binsenflur auf nassen bis wechselfeuchten Standorten. [[Mädesüß]] &amp;#039;&amp;#039;(Filipenudla ulmaria)&amp;#039;&amp;#039;, [[Sumpf-Storchschnabel]] &amp;#039;&amp;#039;(Geranium palustre)&amp;#039;&amp;#039;, Baldrian &amp;#039;&amp;#039;(Valeriana procurrens)&amp;#039;&amp;#039; und [[Kohldistel|Kohlkratzdistel]] &amp;#039;&amp;#039;(Cirsium oleraceum)&amp;#039;&amp;#039; finden sich auf sehr feuchtem und nährstoffreichen Standorten. Bemerkenswert ist auch das Vorkommen der [[Traubenhyazinthe]] (Muscari).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Esslingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Wolf (Geograph)|Reinhard Wolf]], Ulrike Kreh (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Thorbecke, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7995-5176-2, S. 497–500.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Naturschutzgebiet Unter dem Burz}}&lt;br /&gt;
* {{NaturBW|929001000053}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Esslingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Esslingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Neidlingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1992]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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