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	<title>Unsystematisches Risiko - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T17:09:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unsystematisches_Risiko&amp;diff=754914&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:E0:DF0D:3C00:E2EA:CC9F:8A23:D51D: Korrektur der Rechtschreibung</title>
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		<updated>2025-05-30T03:23:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur der Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Riskdiversification.svg|mini|Unsystematisches Risiko kann durch [[Risikodiversifizierung]] theoretisch komplett eliminiert werden.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SysRisk.gif|mini|Alternative Darstellung]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;unsystematische Risiko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;spezifisches&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;idiosynkratisches&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;diversifizierbares Risiko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd W. Wirtz: &amp;#039;&amp;#039;Mergers &amp;amp; Acquisitions Management&amp;#039;&amp;#039;, Springer-Verlag, 2003. S. 50; ISBN 978-3-658-15697-8&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist in der [[Portfoliotheorie]] und beim [[Capital Asset Pricing Model]] (CAPM) ein [[Finanzrisiko]], das in einem [[Portfolio]] nur bei einem bestimmten [[Finanzinstrument]] oder [[Finanzprodukt]] vorkommt und deshalb durch [[Risikodiversifizierung]] beseitigt werden kann. Pendant ist das [[systematisches Risiko|systematische Risiko]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Als Portfolio kommen beispielsweise das [[Fondsvermögen]] eines [[Investmentfonds]], das [[Wertpapierdepot]] eines [[Anleger (Finanzmarkt)|Anlegers]], das [[Sicherungsvermögen]] eines [[Versicherer]]s oder das [[Kreditportfolio]] eines [[Kreditgeber]]s ([[Kreditinstitut]]e) in Betracht. Die Definition&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Corporate_Finance_und_Risk_Management/jx3nBQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Systematisches+Risiko+lexikon&amp;amp;pg=PA212&amp;amp;printsec=frontcover Wilhelm Schmeisser: &amp;#039;&amp;#039;Corporate Finance und Risk Management&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 212]&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt, dass nur ein einzelnes [[Handelsobjekt]] und nicht das gesamte Portfolio vom unsystematischen Risiko betroffen ist. Die Einflussgrößen sind bei einem bestimmten [[Emittent (Finanzmarkt)|Emittenten]] oder [[Kreditnehmer]] vorhanden wie dessen [[Unternehmensdaten]], [[Emittentenrisiko]], [[Kreditrisiko]] oder [[Rating (Finanzwesen)|Rating]]. Das [[unternehmen]]sspezifische Risiko sollte nicht [[Entscheidung unter Risiko|bewertungsrelevant]] sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Henner Schierenbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Ertragsorientrertes Bankmanagement&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Band 2: Risiko-Controlling und integrierte Rendite-Risikosteuerung&amp;#039;&amp;#039;, 8. Aufl., Wiesbaden 2003, S. 39; ISBN 978-3-8349-0447-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Portfolio wirken sich zunächst systematische und unsystematische Risiken kumulativ aus, bis nach einer Risikodiversifizierung lediglich noch systematische Risiken als [[Restrisiko]] übrig bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
Systematische und unsystematische Risiken unterscheiden sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Das_1x1_des_Portfoliomanagementes/wYg0DwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=alphafaktor&amp;amp;pg=PA81&amp;amp;printsec=frontcover Rüdiger Götte: &amp;#039;&amp;#039;Das 1x1 des Portfoliomanagementes&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 89 FN 36]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Art&lt;br /&gt;
! [[Merkmal]]e&lt;br /&gt;
! [[Risikomaß]]&lt;br /&gt;
! [[Risikodiversifizierung]]&lt;br /&gt;
! [[Risikoprämie]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[systematisches Risiko]]&lt;br /&gt;
| [[Gesetz]]esänderungen, [[Konjunktur]], Änderung der [[Marktdaten]], [[Marktentwicklung]], [[Naturkatastrophe]]n || [[Betafaktor]] || {{nein}} || {{ja}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| unsystematisches Risiko&lt;br /&gt;
| [[Unternehmensdaten]] wie [[Geschäftsrisiko]], [[Kreditwürdigkeit]], [[Rating (Finanzwesen)|Rating]], [[Reputation]], [[Unternehmenskrise]]n || [[Alphafaktor]] || {{ja}} || {{nein}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das systematische Risiko besteht ausschließlich auf [[exogen]]en Einflüssen, das unsystematische Risiko dagegen aus [[endogen]]en, die nur bei einem bestimmten Emittenten oder Kreditnehmer vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum unsystematischen Risiko gehören [[Management]]fehler, wie zum Beispiel falsche [[Produktpolitik]] oder fehlende [[Kostensenkung]]. Aber auch das [[Bonität]]srisiko bei [[Unternehmensanleihe]]n oder [[Kredit]]en sowie [[Havarie]]n. Auf jeden Fall aber ist die Risikoursache stets im Investment selbst begründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Fred Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gabler Versicherungslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Springer-Verlag, 2011, S. 673; ISBN 978-3-8349-4624-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Es steht dabei im Gegensatz zum [[Marktrisiko]], das beispielsweise durch einen [[Schock (Volkswirtschaftslehre)|Schock]] verursacht wird, einen staatlichen Eingriff oder eine Naturkatastrophe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim unsystematischen Risiko die [[Marktteilnehmer]] durch geschickte Risikodiversifizierung ihr Portfolio optimieren können, wird hier keine [[Risikoprämie]] vergütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alphafaktor ==&lt;br /&gt;
Der [[Alphafaktor]] ist das [[Risikomaß]] für das unsystematische Risiko eines Finanzinstruments/Finanzprodukts und steht nur für das unsystematische Risiko. Er tritt bei einzelnen Finanzinstrumenten ([[Aktie]]n, [[Anleihe]]n), oder wenn diese sich im Portfolio (Wertpapierdepot, Kreditportfolio, Fondsvermögen, Sicherungsvermögen) befinden, auf. Der Alphafaktor ist bei einem unendlich [[Granularität (Kredit)|granularen]] und maximal [[Risikodiversifizierung|risikodiversifizierten]] Portfolio 100 %&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Kreditrisiko_im_IFRS_Abschluss/XSTRDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Unsystematisches+Risiko+Alphafaktor&amp;amp;pg=PA288&amp;amp;printsec=frontcover David Grünberger, &amp;#039;&amp;#039;Kreditrisiko im IFRS-Abschluss&amp;#039;&amp;#039;: 2013, S. 288]&amp;lt;/ref&amp;gt;, was nicht den üblichen [[Marktdaten]] entspricht. Im [[Derivat (Wirtschaft)|Derivate]]-[[Handel (Finanzwirtschaft)|Handel]] ist der Alphafaktor meist 110 % oder höher.&amp;lt;ref&amp;gt;Evan Picoult, &amp;#039;&amp;#039;Calculating and Hedging Exposure: Credit Value Adjustment and Economic Capital for Counterparty Credit Risk&amp;#039;&amp;#039;, in: Michael Pykhtin (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Counterparty Credit Risk Modelling&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 175&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einem vollständig [[Informationseffizienz|effizienten]] [[Finanzmarkt]] ist der Alphafaktor stets „Null“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Banklexikon_A_J/SC3KDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=alpha-faktor&amp;amp;pg=PA65&amp;amp;printsec=frontcover Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gabler Banklexikon: Bank – Börse – Finanzierung&amp;#039;&amp;#039;, 2020, S. 64 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, denn diese Marktform kennt nur einen einheitlichen Marktpreis. Er soll ausdrücken, ob ein Finanzinstrument überbewertet oder unterbewertet ist. Dabei zeigt ein positiver Alphafaktor [[Underperformer|Unterbewertung]], ein negativer [[Overperformer|Überbewertung]] des Finanzinstruments an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formale Darstellung ==&lt;br /&gt;
Das Gesamtrisiko &amp;lt;math&amp;gt;R_G&amp;lt;/math&amp;gt; eines Portfolios oder eines einzelnen Finanzinstruments setzt sich aus dem Alphafaktor &amp;lt;math&amp;gt;\alpha&amp;lt;/math&amp;gt; und dem [[Betafaktor]] &amp;lt;math&amp;gt;\beta&amp;lt;/math&amp;gt; zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Technische_Analyse_mit_EMD/p_w5BAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gesamtrisiko+alpha-faktor+beta-faktor&amp;amp;pg=PA172&amp;amp;printsec=frontcover Manfred G. Dürschner: &amp;#039;&amp;#039;Technische Analyse mit EMD&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 173]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;R_G =\alpha + \beta&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Durch vollständige Risikodiversifizierung des unsystematischen Risikos beträgt der Alphafaktor 100 % im Portfolio oder bei einem einzelnen Finanzinstrument. Wurde das unsystematische Risiko durch Risikodiversifizierung vollständig eliminiert, weist das Portfolio lediglich noch einen Betafaktor auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Unterschied von systematischem und unsystematischem Risiko zu verdeutlichen, werden die zwei klassischen Fälle von unkorrelierten und korrelierten [[Wertpapier]]en genauer betrachtet. In dem in der Realität seltenen Fall, dass zwischen den Anlagemöglichkeiten eine negative [[Korrelation]] besteht (hier ein [[Korrelationskoeffizient]] von −1), lässt sich durch Portfoliobildung das Risiko insgesamt komplett eliminieren. Im realistischen Fall nicht perfekt negativ korrelierter Wertpapiere kann nur das unsystematische Risiko eliminiert werden, ein Rest wird stets übrig bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unkorrelierte Wertpapiere ===&lt;br /&gt;
Es gebe verschiedene Wertpapiere, deren jeweilige [[Rendite]]n ([[Aktienrendite]], [[Anleihenrendite]]) &amp;lt;math&amp;gt;R_i&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;R_j&amp;lt;/math&amp;gt; seien. Deren [[Kovarianz (Stochastik)|Kovarianz]] beträgt null (&amp;lt;math&amp;gt;\operatorname{Cov}[R_i, R_j]&amp;lt;/math&amp;gt;), und die Portfoliovarianz reduziert sich somit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\operatorname{Var}[R_P] = \sum_{i=1}^n \alpha_i^2 \operatorname{Var}[R_i]&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Hierin stehen &amp;lt;math&amp;gt;\alpha_i&amp;lt;/math&amp;gt; für den Anteil, den man am jeweiligen Wertpapier hält. Zur Vereinfachung wird oft eine &amp;#039;&amp;#039;naive Diversifikation&amp;#039;&amp;#039; angenommen, d.&amp;amp;nbsp;h., es wird in alle Wertpapiere ein gleich hoher Anteil investiert (&amp;lt;math&amp;gt;\alpha_i = \frac{1}{n}&amp;lt;/math&amp;gt;). Dann lässt sich schreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\operatorname{Var}[R_P] = \sum_{i=1}^n \frac{1}{n^2} \operatorname{Var}[R_i] = \frac{1}{n} \left( \sum_{i=1}^n \frac{\operatorname{Var}[R_i]}{n}\right). &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der letzte [[Term]] beschreibt die durchschnittliche Varianz der Wertpapiere &amp;lt;math&amp;gt;\overline{\operatorname{Var}}&amp;lt;/math&amp;gt;, und man schreibt alternativ:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\operatorname{Var}[R_P] = \frac{1}{n} \overline{\operatorname{Var}}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
In der [[Grenzwert (Funktion)|Grenzwertbetrachtung]] (für immer größere Portfolios) wird &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt; sehr groß und demnach die Varianz immer kleiner:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\lim_{n \to \infty} \operatorname{Var}[R_P] = 0&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Im Idealfall kann das unsystematische Risiko der Wertpapiere durch eine hinreichende große Portfolio-Diversifikation nicht nur reduziert, sondern eliminiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd R. Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Performanceanalyse in der Praxis&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg Verlag, 2001. S. 448; ISBN 978-3-486-85114-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Korrelierte Wertpapiere ===&lt;br /&gt;
Für den Fall korrelierter Wertpapiere, werden diese Formeln nach der [[Gleichung von Bienaymé|Formel von Bienaymé]] etwas größer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\begin{align}&lt;br /&gt;
	\operatorname{Var}[R_P] &amp;amp;= \sum_{i=1}^n \frac{1}{n^2} \operatorname{Var}[R_i] + \sum_{i=1}^n \sum_{j=1, j \neq i}^n \frac{1}{n^2} \operatorname{Cov}[R_i, R_j] \\&lt;br /&gt;
	\operatorname{Var}[R_P] &amp;amp;= \frac{1}{n} \left( \sum_{i=1}^n \frac{1}{n} \operatorname{Var}[R_i] \right) + \frac{n-1}{n} \left(  \sum_{i=1}^n \sum_{j=1, j \neq i}^n \frac{\operatorname{Cov}[R_i, R_j]}{n(n-1)} \right) &lt;br /&gt;
\end{align}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Summanden steht wiederum die durchschnittliche Varianz aller Wertpapiere, und im zweiten Summanden die durchschnittliche Kovarianz derselben. Verkürzt lässt sich schreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\operatorname{Var}[R_P] = \frac{1}{n} \overline{\operatorname{Var}} + \frac{n-1}{n} \overline{\operatorname{Cov}}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt in der Grenzwertbetrachtung dazu, dass diese durchschnittliche Kovarianz erhalten bleibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\lim_{n \to \infty} \operatorname{Var}[R_P] = \overline{\operatorname{Cov}}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kapitalmarktlinie ===&lt;br /&gt;
Die [[Kapitalmarktlinie]] ist ein Baustein des CAPM, das eine Weiterentwicklung der Portfoliotheorie ist. Deren zentrale Gleichung enthält ebenfalls die Aufteilung der beiden Risikoarten:&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Zweifel, Roland Eisen: &amp;#039;&amp;#039;Insurance economics&amp;#039;&amp;#039;, Springer Science &amp;amp; Business Media, 2012, S. 127 f.; ISBN 978-3-030-80389-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\operatorname{E}[R_i] = r_f + \beta_i (\operatorname{E}[R_m] - r_f)&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Modell wird zusätzlich das Konzept des [[Risikofreier Zinssatz|risikofreien Zinssatzes]] berücksichtigt und der [[Betafaktor]]. Für ein positives Beta muss der erwartete Ertrag einer Anlage über dem systematischen Risiko liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Das unsystematische Risiko kann durch Risikodiversifizierung vollständig beseitigt werden. Diese erfolgt durch [[Streuung (Statistik)|Streuung]] im Portfolio etwa nach [[Anlageklasse]]n, [[Bonität]], [[Wirtschaftszweig|Branchen]] ([[Branchenmix]]), [[Fremdwährung]]en, [[Kreditnehmer]]n, [[Laufzeit (Wirtschaft)|Laufzeiten]], [[Region]]en, [[Risikoklasse]]n oder [[Staat]]en sowie der Vermeidung/Beseitigung von [[Klumpenrisiko]] oder Verringerung der [[Ausfallkredithöhe|Kredithöhe]]. Zudem können [[Sicherungsgeschäft]]e unsystematische Risiken bei einzelnen Finanzprodukten/Finanzinstrumenten ganz oder teilweise eliminieren&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Moderne_strategische_Unternehmensf%C3%BChrun/wMOoEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Sicherungsgesch%C3%A4fte+unsystematische+Risiken&amp;amp;pg=PT501&amp;amp;printsec=frontcover Robert M. Grant: &amp;#039;&amp;#039;Moderne strategische Unternehmensführung&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 501]&amp;lt;/ref&amp;gt; wie etwa ein [[Credit Default Swap]] das Kreditrisiko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzrisiko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitalmarkttheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Risikomanagement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Risikomanagement (Bank)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Risikomanagement (Versicherung)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:E0:DF0D:3C00:E2EA:CC9F:8A23:D51D</name></author>
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