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	<title>Unsterblichkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-09T08:00:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt ewiges Leben – zu anderen Bedeutungen siehe [[Unsterblichkeit (Begriffsklärung)]], [[Unsterblich]] und [[Unsterbliche]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unsterblichkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Vorstellung eines zeitlich unbegrenzten [[Leben]]s in [[physis]]cher oder [[Spiritualität|spiritueller]] Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologische und technische Unsterblichkeit ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Immortalisierung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den meisten bekannten Tieren nimmt die Fähigkeit zur Selbstregeneration im Verlauf des Lebens aus verschiedenen Gründen ab. Sollte ein Wesen existieren, das Beschädigungen in demselben Maß reparieren kann, in dem sie auftreten, wäre es potenziell unbegrenzt lebensfähig. Der Beweis für biologische Unsterblichkeit oder deren Möglichkeit bei höher entwickelten tierischen und pflanzlichen Lebensformen steht noch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biologisch unsterbliche Spezies ===&lt;br /&gt;
Diese Unsterblichkeit ist naturgemäß in der Realität dadurch begrenzt, dass die Organismen durch äußere Einflüsse und Krankheiten sehr wohl zu Tode kommen können. Daher wird diese Unsterblichkeit als &amp;#039;&amp;#039;potenzielle&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;relative Unsterblichkeit&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet:&lt;br /&gt;
* Bei den meisten [[Einzeller]]n oder Kolonien von Bakterien kann von „potenzieller Unsterblichkeit“ gesprochen werden, weil sie sich unter idealen Bedingungen durch [[Zellteilung]] beliebig immer weiter vermehren, ohne dass dabei ein [[Altern]] zu beobachten wäre und das Phänomen „[[Tod]]“ aufträte. Neuere Untersuchungen werfen jedoch Zweifel an dieser potenziellen Unsterblichkeit auf, weil beobachtet wurde, dass jede Nachfolgergeneration etwas kleiner, schwächer und anfälliger für das [[Sterben]] erscheint.&amp;lt;ref&amp;gt;Meldung: &amp;#039;&amp;#039;Bacteria Death Reduces Human Hopes of Immortality.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;New Scientist magazine.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2485, 5. Februar 2005 (englisch; hinter einer [[Paywall]]: [https://www.newscientist.com/article/mg18524855-800-bacteria-death-reduces-human-hopes-of-immortality/?ignored=irrelevant online] auf newscientist.com).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Lebenszyklus der [[Qualle]] &amp;#039;&amp;#039;[[Turritopsis dohrnii]]&amp;#039;&amp;#039; zeigt eine im Tierreich einzigartige Fähigkeit: Nach Erreichen der sexuellen Reife kann der Organismus durch Nutzung des Transdifferenzierung genannten Zellwandlungsprozesses wieder in das Stadium der Kindheit zurückversetzt werden. Dieser Zyklus lässt sich anscheinend unbegrenzt wiederholen.&amp;lt;ref&amp;gt;Scott F. Gilbert: &amp;#039;&amp;#039;Cheating Death: The Immortal Life Cycle of „Turritopsis“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Developmental Biology.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. 5. März 2003 (englisch; {{Webarchiv |url=http://8e.devbio.com/preview_article.php?ch=2&amp;amp;id=6 |text=online auf devbio.com |wayback=20100402085711}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Einige [[Seegurken]]arten können nach Auffassung mancher Wissenschaftler unter idealen Bedingungen unbegrenzt lange leben.&lt;br /&gt;
* Bei [[Süßwasserpolypen]] konnten bisher keine Anzeichen eines Alterungsprozesses nachgewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel E. Martínez: &amp;#039;&amp;#039;Mortality patterns suggest lack of senescence in hydra.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Experimental Gerontology.&amp;#039;&amp;#039; Band 33, Nr. 3, 1998, S.&amp;amp;nbsp;217–225 (englisch; PMID 9615920).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Pilze]] sind potenziell unsterblich.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Otto: &amp;#039;&amp;#039;Pilze: Die Ernährer unserer Wälder.&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;Naturschutz heute.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 4, 1996 ({{Webarchiv |url=http://www.nabu.de/nh/archiv/pilz496.htm |text=online auf nabu.de |wayback=20120119052532}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evolution des Alterns ===&lt;br /&gt;
Es wird angenommen, dass das Altern und damit der natürliche Tod eine Folge des Evolutionsprozesses ist. Warum sich allerdings Altern als Selektionskriterium durchgesetzt hat, bleibt bisher eine offene Frage. Der [[Apoptose|programmierte Zelltod]] und das Problem sich verringernder [[Telomer]]e finden sich bereits in einfachsten Organismen. Dies könnte die Folge eines Kompromisses zwischen einer Vermeidung von Krebs einerseits und dem Altern andererseits sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den modernen Theorien zur „[[Altern#Evolutionstheorien des Alterns|Evolution des Alterns]]“ finden sich unter anderen:&lt;br /&gt;
* 1952 formulierte [[Peter Medawar]] seine [[Mutations-Akkumulations-Theorie]], die im Kern aussagt, dass es nie zu einer Selektion gegen das Altern kommt, weil die Reproduktionsphase bereits abgeschlossen ist, bevor sich die Symptome des Alterns negativ auf die Selektion auswirken könnten.&lt;br /&gt;
* Die Theorie der [[Antagonistische Pleiotropie|Antagonistischen Pleiotropie]] wurde 1957 von [[George C. Williams]], einem Kritiker Medawars, vorgeschlagen. Sie besagt, dass dieselben Gene, die in frühen Lebensabschnitten eine positive Wirkung haben, im Alter einen schädlichen Einfluss mit sich bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biotechnologische Unsterblichkeit ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Strategies for Engineered Negligible Senescence}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits heute reicht die durchschnittliche Lebensspanne in den Industrienationen weit über die Möglichkeiten früherer Tage hinaus. Dazu haben Fortschritte bei der Hygiene, Ernährung, dem Lebensstandard und ganz allgemein in der medizinischen Versorgung geführt. Durch die Weiterentwicklung von Technologien in der [[Gentherapie|Gen- und Zelltherapie]], in der regenerativen Medizin, Biomedizin und Mikro- oder [[Nanotechnologie]] ist mit einem weiteren signifikanten Anstieg der Lebenserwartung zu rechnen. Wie üblich werden sich diese Entwicklungen schrittweise vollziehen, sodass bereits mittelfristig mit greifbaren Resultaten gerechnet werden kann, die mit der Zeit immer umfassender und wirkungsvoller ausfallen sollten. [[Robert Freitas]], ein Wissenschaftler auf dem Gebiet der theoretischen Nanorobotik, konstruiert Modelle von Nanomaschinen, die in Zukunft dauerhaft im menschlichen Körper eingesetzt werden könnten, um [[Pathogen]]e zu eliminieren, Krebs in Schach zu halten und Reparaturarbeiten durchzuführen. Somit könnte möglicherweise das Altern zum Stillstand gebracht werden, indem Verschleißerscheinungen durch regenerative Prozesse immer gezielter behoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aubrey de Grey]] entwickelt Theorien über das menschliche Altern, das er wie eine Krankheit auf ungünstige biochemische Prozesse zurückführt, die durch gezieltes Beeinflussen gestoppt oder umgekehrt werden können. Das von ihm vorgeschlagene Verfahren, das er als Strategien zur Bekämpfung des Alterns (Strategies for Engineered Negligible Senescence, kurz SENS) bezeichnet, basiert auf sieben von ihm propagierten Angriffspunkten. De Grey ist Mitbegründer (gemeinsam mit David Gobel) und leitender Wissenschaftler des Projekts „Methusalem-Maus-Preis“, das die Beschleunigung und Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Lebensverlängerung zur Aufgabe hat. Das durch Spenden ständig wachsende Preisgeld, das im Juni 2008 einen Stand von 2,8 Millionen EUR (4,4 Millionen USD) betrug, wird an Labore vergeben, deren Arbeit die Lebensspanne von Mäusen nachweislich deutlich verlängern kann. Die Intention des Preises ist es, dass überzeugende Erfolge im Mausmodell große Investitionen für das Übertragen der Ergebnisse auf den Menschen mit sich bringen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kryonik ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kryonik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ausreichend tiefen Temperaturen, in der Praxis −196 °C, kommt jede Form von Bioaktivität im Organismus zum Erliegen; damit wird jeder weitere Verfall des Gewebes gestoppt. Die Kryonik, das Einfrieren des ganzen Körpers oder des [[Gehirn]]s als Sitz des Bewusstseins, ist eine Hoffnung auf die Verlängerung des eigenen Lebens für Menschen, deren Alterung zu weit fortgeschritten ist oder sein wird, als dass sie vom technischen Stand der lebensverlängernden Maßnahmen profitieren könnten oder deren Krankheiten nach aktuellem Stand der Medizin nicht geheilt werden können. Die Hoffnung dieser Kryonik-Patienten ist, dass zukünftige Generationen ihre Krankheiten oder das Altern an sich behandeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Kryonikverfahren nutzen zur Konservierung einen als [[Vitrifizierung]] bezeichneten Prozess. Bei diesem wird die organische Materie nicht im klassischen Sinn eingefroren. Bei den verwendeten extrem tiefen Temperaturen geht die Biomasse Mensch in eine [[glas]]ähnliche Struktur über. Damit kommt es nicht zu der ansonsten beobachteten Zellschädigung durch die Bildung von Eiskristallen. Besonders beim Gewebe des Gehirns ist es entscheidend, die exakte Struktur zu konservieren. Nur so besteht die Hoffnung, die darin enthaltenen Informationen – die Erinnerungen und das Bewusstsein des Individuums – in der Zukunft wiederherstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cyborg ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Cyborg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umwandlung eines Menschen in einen Cyborg sagt im Wesentlichen aus, dass der Mensch durch technische [[Implantat]]e erhalten oder verbessert wird. In Anfängen kann eine solche Perspektive bereits heute bei der Entwicklung künstlicher Herzen gesehen werden, obwohl die vom Menschen gemachten Systeme dem biologischen Vorbild noch klar unterlegen sind. Cyborgologie umfasst potentiell die Integration von Neuro-Implantaten zum Erhalt und zur Erweiterung kognitiver Möglichkeiten und den Austausch biologischer Organe und Systeme durch leistungsfähigere technische Alternativen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Transhumanismus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Digitale Unsterblichkeit ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Digitale Unsterblichkeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter digitaler Unsterblichkeit versteht man den Versuch der Auslagerung der bewusstseinsrelevanten Teile des Gehirns in ein digitales Medium mittels [[Mind uploading]]. Durch diesen Prozess könnte man zum einen eine digitale Alternative zur Kryonik als konservierende Maßnahme schaffen. Andererseits könnte es auch möglich sein, das gespeicherte Bewusstsein in einer digitalen virtuellen Welt zum „Leben“ zu erwecken. Grundsätzlich ist die Frage legitim, inwieweit diese Simulation einen Realitätsanspruch erheben könnte. Allerdings ist jeder Eindruck, den unser Bewusstsein von der Umwelt erhält, nach [[Naturalismus (Philosophie)|naturalistischer]] Auffassung nicht viel mehr als das Ergebnis von im Gehirn verarbeiteten Sinneseindrücken. Die letztlich philosophische Frage nach der [[Subjektivität]] ist damit noch nicht beantwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ wäre auch denkbar, das [[Bewusstsein]] bei Bedarf in eine geeignete physische Einheit (etwa [[Roboter]]) zu transferieren, dessen Sinneseindrücke zu verarbeiten und über Adduktoren (etwa Arme oder Beine) mit der Umgebung zu interagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Erlangen von Unsterblichkeit bietet die Methode des Uploading einen guten Sicherheitsvorteil, weil man vor physischen körperlichen Schäden sicher wäre und zusätzlich Backups auf räumlich verteilten digitalen Systemen speichern könnte. Der entscheidende Nachteil ist die neue physische Form oder das Fehlen einer solchen. Es besteht kein Konsens bezüglich der prinzipiellen Realisierbarkeit von Mind-Uploading, weil diese Frage von der [[Philosophie des Geistes|geistesphilosophischen]] Auffassung abhängt. Es könnte sich beispielsweise die Frage stellen, ob eine angenommene Subjektivität verloren ginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die Idee der Unsterblichkeit gehört in nahezu allen [[Religion]]en zum festen Glaubensbestand. Dabei haftet dem verehrten [[Gott]] oder der [[Götterwelt]] das Attribut des Unsterblichseins an. Es wird aber auch der menschlichen [[Seele]] Unsterblichkeit zugebilligt. Zu den frühesten literarisch überlieferten Bemühungen um Unsterblichkeit gehört die Geschichte von [[Gilgamesch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Heiler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Religionen der Menschheit.&amp;#039;&amp;#039; Neu herausgegeben von [[Kurt Goldammer]]. Stuttgart 1982, S. 125–126.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der Ägypter [[Thutmosis III.]], gestorben 1425 v. Chr., erfuhr Unsterblichkeit. Außerdem besteht im [[Daoismus]] in vielen Strömungen die Überzeugung, der Mensch könne seinen Geist und Körper durch Kultivierung so weit entwickeln, dass er physische Unsterblichkeit erlangt und ein [[Xian (Mythologie)|Xian]] wird; in anderen Strömungen des Daoismus handelt es sich um eine nicht-physisch gemeinte spirituelle oder geistige, teilweise nachtodliche Unsterblichkeit. Die [[chinesische Alchemie]] widmete sich bis zum Ende der [[Tang-Dynastie]] vornehmlich der Suche nach dem Elixier der Unsterblichkeit, der [[Quanzhen-Daoismus]] wandte sich explizit vom Ziel der physischen Unsterblichkeit ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Altes Testament|Alten Testament]] wird erzählt, wie [[Adam und Eva]] ihre Unsterblichkeit genommen wurde. Im [[Neues Testament|Neuen Testament]] gibt es einige Stellen, die sich auf relative physische Unsterblichkeit beziehen, freilich nur bedingt durch göttlichen Willen. Nachfolgende Textpassagen stammen aus den vier [[Evangelium (Buch)|Evangelisten]] (im Wortlaut aus der [[Lutherbibel]] 2017 der Deutschen Bibelgesellschaft):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Als Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: Herr, aber was wird mit diesem? Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach! Da kam unter den Brüdern die Rede auf: Dieser Jünger stirbt nicht.&lt;br /&gt;
 |Autor={{B|Joh|21|22|LUT}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ich sage euch aber wahrlich: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bis sie das Reich Gottes sehen.&lt;br /&gt;
 |Autor={{B|Lk|9|27|LUT}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Und er sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie sehen das Reich Gottes kommen mit Kraft.&lt;br /&gt;
 |Autor={{B|Mk|9|1|LUT}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So findet sich bei Lukas und Markus fast wörtliche Übereinstimmung. Anzumerken ist, dass insbesondere das [[Christentum]] das [[Leben nach dem Tod]] sowie die [[Auferstehung]] betont. Obengenannte Bibelstellen werden daher selten zitiert, da sie in der christlichen Theologie meist einen untergeordneten Stellenwert besitzen. Jenseits des Themas „[[ewiges Leben]]“ oder Unsterblichkeit enthält die [[Bibel]] zudem Berichte über besonders langlebige Individuen wie etwa [[Methusalem]] oder die [[Erzelternerzählung|Erzeltern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophie ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;philosophische Argumentation&amp;#039;&amp;#039; für die Unsterblichkeit (der [[Seele]] oder des [[Geist]]es) geht u.&amp;amp;nbsp;a. zurück auf [[Platon]] und [[Aristoteles]]. Das Hauptargument lautet: Die geistige Seele kann nicht sterben, d.&amp;amp;nbsp;h. zerstört oder zerteilt werden, weil sie eine einfache, nicht-zusammengesetzte, [[Materie#Materie als Gegenstück zum Geist (Bewusstsein)|immaterielle]] Substanz ist.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Rationale Psychologie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Immanuel Kant]], der sich zum Christentum bekannte, formulierte 1793 in seiner religionsphilosophischen Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft]]&amp;#039;&amp;#039; seine [[Doktrin]] für eine [[Natürliche Religion|Vernunftreligion]]. Kant postuliert darin die Möglichkeit der Existenz Gottes und der Unsterblichkeit der Seele, die somit Gegenstand eines rationalen Glaubens sein können. Allerdings lehnte er [[metaphysisch]]e Beweise hierfür ab.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|transzendentale Dialektik|Höchstes_Gut#Kant}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unsterblichkeit in der Kultur ==&lt;br /&gt;
Besonders in der Antike versuchten die Menschen, die für ihren Körper fehlende Unsterblichkeit durch Ruhm zu erreichen, damit ihr Name ewig in Erinnerung bleibe und dadurch Unsterblichkeit erlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Autoren und Filmproduzenten haben sich ebenso des alten Themas angenommen und unsterbliche (Helden-)Figuren geschaffen:&lt;br /&gt;
* Connor MacLeod der [[Highlander – Es kann nur einen geben|Highlander]]&lt;br /&gt;
* [[Perry Rhodan]]&lt;br /&gt;
* Lorien aus [[Babylon 5]]&lt;br /&gt;
* Captain Jack Harkness aus [[Torchwood]]&lt;br /&gt;
!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Darstellung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Dornröschen]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein bekanntes [[Märchen]], vielfach verfilmt, und handelt von der Zukunft in der [[Biografie]] von Frauen. Der von außen (Märchenprinz) beeinflusste Zeitpunkt des Wiedererwachens der Königstochter löste viele psychologische Deutungen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Oscar Wilde]] bleibt in &amp;#039;&amp;#039;[[Das Bildnis des Dorian Gray|The Picture of Dorian Gray]]&amp;#039;&amp;#039; die Hauptfigur immer jung (1890, deutsch: Das Bildnis des Dorian Gray). Doch während Gray immer maßloser und grausamer wird, altert ein Bild von ihm als Ausdruck seiner Alterung. Er selbst bleibt in Umkehr des gesellschaftlichen [[Altersbild]]es äußerlich jung und makellos schön (ein Thema in der [[Gerontologie]] und der täglichen [[Best Ager|Werbefilmchen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Oper von [[Leoš Janáček]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Sache Makropulos]]&amp;#039;&amp;#039; (Věc Makropulos, Uraufführung 1926) lebt Elina Makropulos dank eines Zaubertranks ihres Vaters ohne zu altern, unter wechselnden Namen, aber immer den gleichen Initialen (E. M.) in mehreren Jahrhunderten als bekannte Künstlerin. Der Grundgedanke des später auch verfilmten Stoffs basiert auf einem Theaterstück von [[Karel Čapek]] aus dem Jahr 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Suche nach einem paradiesischen [[Jungbrunnen]]&amp;#039;&amp;#039; für eine ewige Jugend, historisch bei [[Juan Ponce de León]] mit der Eroberung Amerikas verknüpft, ist auch in der modernen Popkultur ein beliebtes Motiv, etwa in den Abenteuerfilmen &amp;#039;&amp;#039;Die Jagd nach dem Jungbrunnen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;The Spring&amp;#039;&amp;#039;, 1989, Regie J. D. Patterson), &amp;#039;&amp;#039;[[Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten]]&amp;#039;&amp;#039; (2011), im Science-Fiction-Film &amp;#039;&amp;#039;[[Star Trek: Der Aufstand]]&amp;#039;&amp;#039; (1998), in [[Orson Welles]]’ Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;The Fountain of Youth&amp;#039;&amp;#039; (1958) oder in dem Computerspiel &amp;#039;&amp;#039;[[Indiana Jones]] and the Fountain of Youth&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsterblichkeit erscheint auch in der [[Zeitreise#Zeitreisen in der Literatur und im Film|Literatur und im Film als das fiktive Motiv der &amp;#039;&amp;#039;Zeitreise&amp;#039;&amp;#039;]] der Hauptfigur(-en) über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte. Dabei kann es rückblickend in die Vergangenheit – jedoch auch [[dystopie|dystopisch]] auch um Reisen in die Zukunft gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gefrorener]] (vermeintlich Unverwundbare)&lt;br /&gt;
* [[Jungbrunnen]] (Quelle der ewigen Jugend oder des ewigen Lebens)&lt;br /&gt;
* [[Glänzender Lackporling]] („Pilz der Unsterblichkeit“: Ling-Zhi-Pilz)&lt;br /&gt;
* [[Turritopsis dohrnii]] (die unsterbliche Qualle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Berner, Matthias Heesch, Georg Scherer: &amp;#039;&amp;#039;Unsterblichkeit I. Religionsgeschichtlich II. Dogmatisch III. Philosophisch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 34: &amp;#039;&amp;#039;Trappisten, Trappistinnen – Vernunft II.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2002, ISBN 3-11-017388-3, S. 381–397 (Überblick mit religionswissenschaftlichem und theologischem Schwerpunkt).&lt;br /&gt;
* Tad Brennan: &amp;#039;&amp;#039;Immortality in ancient philosophy.&amp;#039;&amp;#039; In: E. Craig: &amp;#039;&amp;#039;[[Routledge Encyclopedia of Philosophy]].&amp;#039;&amp;#039; London 2002 (englisch; [[doi:10.4324/9780415249126-A133-1]]).&lt;br /&gt;
* [[Godehard Brüntrup]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auferstehung des Leibes – Unsterblichkeit der Seele.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-17-020979-4.&lt;br /&gt;
* [[Dag Øistein Endsjø]]: &amp;#039;&amp;#039;Greek Resurrection Beliefs and the Success of Christianity.&amp;#039;&amp;#039; Palgrave Macmillan, New York NY 2009, ISBN 978-0-230-61729-2 (englisch).&lt;br /&gt;
* [[Dominik Groß]], Brigitte Tag, Christoph Schweikardt: &amp;#039;&amp;#039;Who wants to live forever? Postmoderne Formen des Weiterwirkens nach dem Tod&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Todesbilder.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Campus, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-593-39479-4.&lt;br /&gt;
* Gerda Lier: &amp;#039;&amp;#039;Das Unsterblichkeitsproblem: Grundannahmen und Voraussetzungen.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Doktorarbeit Universität Frankfurt 2009. V &amp;amp; R Unipress, Göttingen 2010, ISBN 978-3-89971-764-8.&lt;br /&gt;
* Tatjana Petzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unsterblichkeit. Slawische Variationen.&amp;#039;&amp;#039; Matthes &amp;amp; Seitz, Berlin 2021, ISBN 978-3-7518-0343-4.&lt;br /&gt;
* [[Tilo Schabert]], [[Erik Hornung]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auferstehung und Unsterblichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Fink, München 1993, ISBN 3-7705-2806-9.&lt;br /&gt;
* [[Hans Schwarz (Theologe)|Hans Schwarz]]: &amp;#039;&amp;#039;Jenseits von Utopie und Resignation: Einführung in die christliche Eschatologie.&amp;#039;&amp;#039; R. Brockhaus, Wuppertal u.&amp;amp;nbsp;a. 1990, ISBN 3-417-29364-2, S. 225–238.&lt;br /&gt;
* [[Michael Shermer]]: &amp;#039;&amp;#039;Heavens on Earth: The Scientific Search for the Afterlife, Immortality, and Utopia.&amp;#039;&amp;#039; Henry Holt, New York 2018, ISBN 978-1-62779-857-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{IEP|https://www.iep.utm.edu/immortal/|Immortality|Gabriel Andrade}} (Ohne Datum; englisch).&lt;br /&gt;
* Sherwin Nuland: [https://www.heise.de/tr/artikel/Wollen-Sie-ewig-leben-277703.html &amp;#039;&amp;#039;„Wollen Sie ewig leben?“&amp;#039;&amp;#039;] In &amp;#039;&amp;#039;[[Heise online|Heise: Technology Review]].&amp;#039;&amp;#039; 28. September 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionsphilosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ontologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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