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	<title>Unschuld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T18:51:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unschuld&amp;diff=376531&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MichaelKuhn: /* Unschuldige Charaktere in der Kunst */</title>
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		<updated>2023-09-14T08:35:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Unschuldige Charaktere in der Kunst&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|[[Etymologie]] fehlt.}} &lt;br /&gt;
[[Datei:Daniel Chodowiecki Unschuld.jpg|mini|Die auf Rosen schlummernde Unschuld, Kupferstich von [[Daniel Chodowiecki]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unschuld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet den Zustand eines unbefangenen oder unwissenden Menschen, der moralisch nicht als [[Schuld (Ethik)|schuldig]] betrachtet oder der juristisch für [[Schuldunfähigkeit|schuldunfähig]] erklärt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Unschuld kann im religiösen Sinne auch ein Zustand einer wiedererlangten Schuldlosigkeit gemeint sein, etwa als [[Erlösung]] von [[Karma]] oder [[Sünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unschuld in der Rechtsprechung ==&lt;br /&gt;
Die [[Unschuldsvermutung]] bedeutet, dass jeder Beschuldigte in einem Strafverfahren bis zur [[Rechtskraft|rechtskräftigen]] Verurteilung als unschuldig gilt. Wird ein Unschuldiger irrtümlich verurteilt, spricht man von einem [[Justizirrtum]]; eine vorsätzlich falsche Verurteilung nennt man [[Rechtsbeugung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unschuld in religiöser Sicht ==&lt;br /&gt;
Im ersten Buch der [[Bibel]], [[1. Buch Mose]], wird von [[Adam und Eva]] erzählt, von zwei ursprünglichen Menschen, die sich ihrer [[Nacktheit]] nicht [[Schamgefühl|schämen]] und auch noch keinen Begriff von [[Moral]] haben. Mit dem Konsum der Frucht vom [[Baum der Erkenntnis|Baum der Erkenntnis von Gut und Böse]] verlieren sie theologisch betrachtet ihre Unschuld: ihr [[Sündenfall]] begründet die [[Erbsünde]]. Diesem Verlust der Unschuld soll mit einer angemessenen religiösen Praxis begegnet werden; dabei wird teilweise die [[rituelle Reinheit]] zur Voraussetzung gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unschuldige Charaktere in der Kunst ==&lt;br /&gt;
Als [[Archetyp (Philosophie)|Archetypus]] eines unschuldigen Menschen gilt etwa die mythische Gestalt des [[Parzival]]. Aufgrund seines mangelnden Realitätssinnes als „reiner [[Torheit|Tor]]“ bezeichnet, wird er gerade deshalb als [[Erwählung|Auserwählter]] erkannt, der die [[Artus]]ritter zum [[Heiliger Gral|Heiligen Gral]] führen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nürnberger Findelkind [[Kaspar Hauser]] wurde und wird von zahlreichen Menschen auch als unschuldiges, „ursprüngliches“ Wesen betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unschuld als sexuelle Unberührtheit ==&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich wird auch als unschuldig bezeichnet, wer in sexueller Hinsicht noch unberührt, „[[Jungfrau|jungfräulich]]“ ist. Die als [[Keuschheit]] bezeichnete Tugend beschreibt hingegen das [[Ideal (Philosophie)|Ideal]] einer wiedererlangten Unschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Farbe der Unschuld ==&lt;br /&gt;
Der Unschuld entspricht im [[Abendland]] die symbolische Farbe [[Weiß]], bezeugt durch die [[Redewendung]] „weiß wie die Unschuld“. Bei einer kirchlichen Hochzeit steht dafür das weiße [[Brautkleid]]. Die &amp;#039;&amp;#039;[[weiße Weste]]&amp;#039;&amp;#039; steht als [[Metapher]] für Unschuld und ein reines Gewissen; laut [[Georg Büchmann|Büchmann]] wurde sie erstmals von [[Otto von Bismarck|Bismarck]] benutzt, geht aber auf die Tradition der römischen [[Toga Candida]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kindermord in Betlehem|Unschuldige Kinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Naomi Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Ende der Unschuld oder Das sexuelle Drama, eine Frau zu werden&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek 1999; Taschenbuch ebd. 2000, ISBN 3-499-60937-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unschuld&amp;#039;&amp;#039;. [[Neue Rundschau]], Jg. 114 / Heft 4, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-10-809055-0&lt;br /&gt;
* Doris Bühler-Niederberger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Macht der Unschuld. Das Kind als Chiffre&amp;#039;&amp;#039;. VS, Wiesbaden 2005, ISBN 3-8100-3982-9&lt;br /&gt;
* [[Charles de Roche]]: &amp;#039;&amp;#039;Literaturgeschichte der Unschuld. Das Motiv der Unschuld und die Grenzen des fiktionalen Textes&amp;#039;&amp;#039;. Fink, Paderborn 2006, ISBN 3-7705-4198-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MichaelKuhn</name></author>
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