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	<title>Unschlittplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Unschlittplatz mit Dudelsackpfeifer-Brunnen 20170505 145041a.jpg|miniatur|Unschlittplatz mit Dudelsackpfeifer-Brunnen (2017)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unschlittplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Platz (Städtebau)|Platz]] in [[Nürnberg]]. Als [[mittelalter]]liches [[Baudenkmal]]-Ensemble gehört es zu den wichtigsten historischen [[Sehenswürdigkeit]]en der südlichen Nürnberger [[Historischer Stadtkern|Altstadt]] und ist eine Station der [[Historische Meile Nürnberg|Historischen Meile Nürnbergs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Unschlittplatz liegt in der Lorenzer Altstadt südlich der [[Pegnitz (Fluss)|Pegnitz]] zwischen der [[Maxbrücke (Nürnberg)|Maxbrücke]] und dem [[Henkersteg]] im Norden und der [[Karl Grillenberger|Karl-Grillenberger-Straße]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Namen des Platzes ===&lt;br /&gt;
Das [[Unschlitthaus]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.baukunst-nuernberg.de/epoche.php?epoche=Gotik&amp;amp;objekt=Unschlitthaus Unschlitthaus. In: Baukunst Nürnberg]&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Ostseite des Unschlittplatzes gab dem Platz seinen Namen. Es war einer der sieben &amp;#039;&amp;#039;Kornkästen&amp;#039;&amp;#039;, die die Stadt im 15. Jahrhundert errichten ließ. Seinen Namen trägt der Speicher von dem Unschlittamt,&amp;lt;ref group=&amp;quot;SL&amp;quot;&amp;gt;{{Stadtlexikon Nürnberg|lemma=Ochsen- und Unschlittamt|autor=PF|seite=775|nurlemma=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das 1562 im Erdgeschoss untergebracht war und als städtische Monopolbehörde für Unschlitt bzw. [[Talg]] diente. Alle Metzger mussten das Abfallfett dort verkaufen. Unschlitt war bis ins 19. Jahrhundert als Rohstoff für Talgkerzen, Wagenschmiere und Schuhwichse von großer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In reichsstädtischer Zeit hieß der Unschlittplatz zunächst &amp;#039;&amp;#039;Beim Hieserlein&amp;#039;&amp;#039;. Als Andenken daran gibt es am Unschlitthaus einen Wandbrunnen mit der bronzenen Gesichtsmaske des Hieserlein (um 1400; Original im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]]). Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Hieserlein&amp;#039;&amp;#039; könnte sich auf das Wasserrieseln beziehen, aber auch auf die Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;Hiesel&amp;#039;&amp;#039; für den Männernamen Matthias, eine Bezeichnung für einen einfältigen Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Hirschmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Hiserleinbrunnen&amp;#039;&amp;#039;. In: Nürnberger Altstadtberichte, Hrsg.: Altstadtfreunde Nürnberg e.&amp;amp;nbsp;V., Heft 1 (1976), S. 31–38&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;SL&amp;quot;&amp;gt;{{Stadtlexikon Nürnberg|lemma=Hiserleinbrunnen|autor=BD|seite=450|nurlemma=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz wurde aber auch nach dem Wirtshaus &amp;#039;&amp;#039;Beim Goldenen Tischlein&amp;#039;&amp;#039; genannt. Später nannte man ihn nach dem Unschlitthaus &amp;#039;&amp;#039;Beim Unschlitthaus&amp;#039;&amp;#039;. 1809/10 erhielt der Platz die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Unschlittmarkt&amp;#039;&amp;#039; und erst 1870 seinen heutigen Namen &amp;#039;&amp;#039;Unschlittplatz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref group=&amp;quot;SL&amp;quot;&amp;gt;{{Stadtlexikon Nürnberg|lemma=Unschlittplatz|autor=WFP|seite=|nurlemma=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaspar Hauser ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Unschlittplatz in Nürnberg.jpg|mini|rechts|Der Unschlittplatz. In der Bildmitte das Haus Nr. 8.]]&lt;br /&gt;
Der Unschlittplatz erlangte eine überregionale Bekanntheit, als dort am 26. Mai 1828 [[Kaspar Hauser]] auftauchte und an der Ecke des Hauses Nr. 8 zwei Nürnberger ansprach. Das Schicksal und die Herkunft des Unbekannten und sein gewaltsamer Tod in [[Ansbach]] 1833 haben damals die Welt beschäftigt und bis heute zu zahllosen Forschungen und literarischen Bearbeitungen geführt. An Kaspar Hauser erinnert nicht nur eine Gedenktafel am Haus Unschlittplatz Nr. 8, sondern auch ein Straßendenkmal der Künstlerin Sabine Richter. Sie hat auf einem 12 Meter langen Metallstreifen, der in das Straßenpflaster des Unschlittplatzes eingelassen ist, ein Gedicht über Kaspar Hauser des polnischen Lyrikers Ryszard Krynicki in deutscher und polnischer Sprache eingearbeitet. Ein zentraler Platz des Kreuzgassenviertels wurde 1989 Kaspar-Hauser-Platz genannt. Er liegt nordwestlich des Unschlittplatzes zwischen Mittlerer Kreuzgasse und Unterer Kreuzgasse am Pegnitzufer in der Nähe des [[Kettensteg (Nürnberg)|Kettensteg]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die historischen Bauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nuernberg-unschlitthaus-v-S.jpg|mini|hochkant|[[Unschlitthaus]] in Nürnberg]]&lt;br /&gt;
Der Unschlittplatz gehört mit seinen mittelalterlichen Bauten zu den wenigen erhaltenen historischen Ensembles der Stadt Nürnberg. Am südlichen Ufer der Pegnitz setzt das Unschlitthaus die ehemalige Stadtmauer fort. Davor steht ein Nürnberger &amp;#039;&amp;#039;Barockpalais&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1754 von Konrad Büttner. Das oberste Stockwerk wurde 1860 errichtet und das Chörlein 1912 hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 sollten fünf mittelalterliche Häuser abgerissen werden, die den Zweiten Weltkrieg überstanden hatten, darunter an der Westseite die Häuser Unschlittplatz 8–12. Der Widerstand der [[Altstadtfreunde Nürnberg]] verhinderte den Abriss. Die Häuser wurden in den Jahren 1976 bis 1981 restauriert und vermitteln seitdem mit dem freigelegten [[Fachwerkhaus|Fachwerk]] einen Eindruck vom früheren Aussehen des Platzes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.baukunst-nuernberg.de/ Baukunst Nürnberg: Foto: Unschlittplatz 8-12]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erich Mulzer]] schrieb dazu: „Unter den Häusern am Unschlittplatz ist die 1981 restaurierte Reihe Nr. 8-12 am bemerkenswertesten. Das rechte Eckgebäude, schon 1599 als &amp;#039;&amp;#039;Haus mit dem Marienbild&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, trägt eine schöne holzgeschnitzte Madonna (Original im Germanischen Nationalmuseum). Nach den Formen der Fachwerkgefüge im 1. und 2. Stockwerk gehört der Bau im Kern noch dem 15. Jahrhundert an. Ebenso alt ist ein kleines Handwerkerhaus (mit putzigem Dachausbau in Nürnberger Art aus dem Jahr 1900) in der südlich der Häusergruppe einmündenden Oberen Kreuzgasse. Das Haus Unschlittplatz 5 &amp;#039;&amp;#039;Zum Mühlstein&amp;#039;&amp;#039; aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts besitzt eine [[Neugotik|neugotische]] Tür von etwa 1840 und einen reichen Handwerker-Ausleger der Jahrhundertwende. Rechts daneben (Nr. 7) folgt ein charakteristisches Wohnhaus von 1852 mit einem Holzchörlein von 1950. Gegenüber dem Unschlitthaus-Giebel steht das &amp;#039;&amp;#039;Hauptmannshaus&amp;#039;&amp;#039;, eine Dienstwohnung reichsstädtischer Offiziere, mit mehrmals verändertem Fachwerk, einem Ladenvorbau von 1881 und der Eckfigur des [[Rochus von Montpellier|St. Rochus]] von etwa 1520 (Original in der Holzschuherkapelle des [[Johannisfriedhof (Nürnberg)|Johannisfriedhofs]]). [...] Südlich des Unschlittplatzes ragt das hohe Sandsteingebäude der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Almosmühle&amp;#039;&amp;#039; (Mühlgasse 3) mit der Jahreszahl 1617 und dem Mülleremblem auf. Die Wasserkraft lieferte der früher die steile Hutergasse herunterschießende [[Fischbach (Goldbach)|Fischbach]],&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Mulzer: Vom Alltag in die Vergessenheit: Der Fischbach in Nürnberg. In: Nürnberger Altstadtberichte, Hrsg.: Altstadtfreunde Nürnberg e.&amp;amp;nbsp;V., Heft 28 (2003), S. 41–80&amp;lt;/ref&amp;gt; der heute zwar verrohrt ist, aber immer noch denselben Weg nimmt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://norica.by.ru/baedeker/besicht3.html |text=Erich Mulzer: &amp;#039;&amp;#039;Henkersteg und Unschlittplatz&amp;#039;&amp;#039;. In: Erich Mulzer: &amp;#039;&amp;#039;Baedeker Nürnberg - Stadtführer&amp;#039;&amp;#039;, 9. Auflage. Von Karl Baedeker. Ostfildern-Kemnat: Baedeker, 2000, 134 S. |archivebot=2019-05-20 13:38:41 InternetArchiveBot}}, ISBN 3-87954-024-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1959 steht eine Kopie des [[Dudelsackpfeiferbrunnen]]s auf dem Unschlittplatz. Der Brunnen entstand 1880 als Nachguss eines Holzmodells von etwa 1550 (im Germanischen Nationalmuseum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Maas: &amp;#039;&amp;#039;Der Name des Unschlittplatzes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Altstadtfreunde Nürnberg#Nürnberger Altstadtberichte|Nürnberger Altstadtberichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Altstadtfreunde Nürnberg e.&amp;amp;nbsp;V., Heft 6 (1981), S. 29–34&lt;br /&gt;
* [[Erich Mulzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Dem Unschlittplatz auf der Spur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nürnberger Altstadtberichte&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Altstadtfreunde Nürnberg e.&amp;amp;nbsp;V., Heft 6 (1981), S. 35–82&lt;br /&gt;
* Erich Mulzer: &amp;#039;&amp;#039;Unschlittplatz-Nachlese&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Nürnberger Altstadtberichte&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Altstadtfreunde Nürnberg e.&amp;amp;nbsp;V., Heft 8 (1983), S. 23–50&lt;br /&gt;
* {{Stadtlexikon Nürnberg|id=5541|lemma=Unschlittplatz|autor=WFP|seite=1104, 1121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Unschlittplatz (Nürnberg)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.manfredwirth.de/nbvunsch.htm Manfred Wirth: Unschlittplatz, Untere Kreuzgasse]&lt;br /&gt;
* [http://www.altstadtfreunde-nuernberg.de/index.php?id=54 Geschichte der Altstadtfreunde: Rettung der Häuser am Unschlittplatz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Stadtlexikon Nürnberg}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;SL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sonstige Quellen&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Historische Meile Nürnberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article= |NS=49.452805|EW=11.072385|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Nürnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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