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	<title>Unschlitthaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unschlitthaus&amp;diff=1488025&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Bildbeschreibung eingefügt, Einzelnachweis entfernt</title>
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		<updated>2025-11-05T01:01:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildbeschreibung eingefügt, Einzelnachweis entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nuernberg-unschlitthaus-v-S.jpg|mini|Unschlitthaus in Nürnberg]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unschlitthaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Nürnberg]] befindet sich in der Lorenzer Altstadt an der Ostseite des [[Unschlittplatz]]es. 1491 errichtet, diente es der [[Freie Reichsstadt|Reichsstadt]] ursprünglich als Kornspeicher, später als Sitz des Unschlittamtes. Das [[Kulturdenkmal|Baudenkmal]] ist eine Station der [[Historische Meile Nürnberg|Historischen Meile]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Unschlitthaus wurde 1491 von [[Hans Beheim der Ältere|Hans Beheim dem Älteren]] als einer von sieben „Kornkästen“ für die Stadt erbaut. Stilistisch bemerkenswert sind die massive Sandsteinkonstruktion, das aufwändige [[Gotik|gotische]] Portal und der durchbrochene gotische Treppengiebel. Bautechnisch interessant ist, dass das Unschlitthaus in den verfüllten Stadtgraben der vorletzten Stadtbefestigung gebaut wurde&amp;lt;ref name= &amp;quot;N-Infos&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nuernberginfos.de/bauwerke-nuernberg/unschlitthaus-nuernberg.php |titel=Unschlitthaus |werk=nuernberginfos.de|hrsg= Stadtmedien Nürnberg |sprache=de |abruf=2024-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Konstruktion dabei die östliche Grabenmauer einbezogen hat. 76 Dachluken sorgten für die Belüftung der Kornböden im viergeschossigen Dachstuhl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Namen trägt der Speicher von dem Unschlittamt&amp;lt;ref group=&amp;quot;SL&amp;quot;&amp;gt;{{Stadtlexikon Nürnberg|lemma=Ochsen- und Unschlittamt|autor=PF|seite=775|nurlemma=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, das zwischen 1562 und 1835 im Erdgeschoss untergebracht war und als städtische Monopolbehörde für [[Talg|Unschlitt]] bzw. Talg diente: Alle Metzger mussten das Abfallfett hier verkaufen. Das Unschlitt war bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hinein als Rohstoff für [[Kerze#Mittelalter|Talgkerzen]] (die Kerzen der ärmeren Leute), Seife, Wagenschmiere und Schuhwichse von großer Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nuernberg.de/imperia/md/stadtarchiv_e/dokumente/norica_07_2011.pdf |titel=Berichte und Themen aus dem Stadtarchiv Nürnberg |abruf=2023-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1839 und 1899 diente das Gebäude als Schule und als Eichamt, 1899 zog das städtische Leihhaus ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Südteil des Unschlitthauses während des [[Luftangriffe auf Nürnberg|RAF-Bombenangriffs]] am 2.&amp;amp;nbsp;Januar 1945 zerstört und nach dem Krieg wieder aufgebaut. Der Nordteil des Gebäudes einschließlich seines eindrucksvollen Dachstuhls ist im Originalzustand erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hiserleinbrunnen I.jpg|mini|Hiserleinbrunnen]]&lt;br /&gt;
An der Westseite des Gebäudes ist ein Wandbrunnen mit der bronzenen Gesichtsmaske des Hieserlein (um 1400, Original im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]]) angebaut. Der Begriff ‚Hiserlein’ könnte sich auf das Wasserrieseln des Brunnens beziehen, das Wort ‚Hiesel’ ist im Fränkischen aber auch eine Abkürzung des Männernamens [[Matthias]] beziehungsweise eine Bezeichnung für einen einfältigen Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Hirschmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Hiserleinbrunnen&amp;#039;&amp;#039;. In: Nürnberger Altstadtberichte, Hrsg.: Altstadtfreunde Nürnberg e.&amp;amp;nbsp;V., Heft 1 (1976), S. 31–38&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;SL&amp;quot;&amp;gt;{{Stadtlexikon Nürnberg|lemma=Hiserleinbrunnen|autor=BD|seite=450|nurlemma=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1974 wurde auf Initiative der Altstadtfreunde der älteste Röhrenbrunnen der Stadt wiederhergestellt und ein in der [[Kunstgießerei Lenz]] hergestellter Bronzeguss des Jüngling-Kopfes am Unschlitthaus angebracht. Seitdem strömt aus dem weit geöffneten Mund des blumenbekränzten, langhaarigen Jünglings wieder das Wasser.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altstadtfreunde-nuernberg.de/de/projekte/alle-projekte/brunnen/hieserleinbrunnen.html |titel=Brunnen Unschlittplatz|hrsg=Altstadtfreunde Nürnberg e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2024-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Leihhaus sind heute auch das Amt für Stadtforschung und Statistik und das Wahlamt hier untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Stadtlexikon Nürnberg|lemma=Unschlitthaus|autor=WFP|seite=1104, 1121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Unschlitthaus (Nürnberg)}}&lt;br /&gt;
* Nürnberger Sonnenuhrenweg der [[Nürnberger Astronomische Gesellschaft|Nürnberger Astronomischen Gesellschaft]] e.&amp;amp;nbsp;V.: [https://www.sonnenuhrenweg-nuernberg.de/sonnenuhrenweg_S04.php Station 4: Unschlitthaus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
* {{Stadtlexikon Nürnberg}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;SL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sonstige Quellen&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Historische Meile Nürnberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article= |NS=49.452805|EW=11.072385|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1490er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Nürnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Nürnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getreidespeicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Nürnberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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