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	<title>Unrast Verlag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T14:48:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Foto des Unrast Verlagskollektivs.jpg|mini|Das Verlagskollektiv (Juni 2022)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unrast Verlag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Sachbuchverlag mit Sitz in [[Münster]]. Der Verlag wurde Anfang der 1990er Jahre für [[Politische Linke|linksgerichtete]] und [[Antifaschismus|antifaschistische]] Literatur gegründet. Sein Motto lautet „Bücher der Kritik“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstverständnis ==&lt;br /&gt;
Die Mitarbeiter des Verlages sehen sich als politisch engagiertes [[Kollektiv]] und verfolgen eine „undogmatische politische Linie“ mit dem Anspruch, sich gegen jede Form von [[Unterdrückung]], [[Diskriminierung]], [[Nationalismus]], [[Faschismus]] und [[Sexismus]] zu wenden. Dabei sollen die Bereiche [[Politik]] und [[Kultur]] kritisch verbunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag publiziert nicht nur politische Theorie- und Sachbücher, sondern auch internationale [[Belletristik|belletristische]] [[Literatur]], vielfach von in Deutschland lebenden Autoren ausländischer Herkunft. Dazu kommen Länderbeschreibungen wie beispielsweise der &amp;#039;&amp;#039;Irland-Almanach&amp;#039;&amp;#039;. Zusammen mit anderen linksgerichteten Verlagen versucht Unrast, wie er selbst angibt, den „vorherrschenden Diskursen gemeinsam emanzipatorische Literatur und Publizistik entgegenzustellen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.unrast-verlag.de/selbstdarstellung |wayback=20161208170928 |text=Selbstdarstellung des Unrast-Verlags |archiv-bot=2023-02-02 22:58:07 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationskonzept ==&lt;br /&gt;
Das Publikationskonzept ist thematisch und methodisch gesellschaftskritisch ausgerichtet: „Bücher der Kritik“. Ein Ziel ist es etwa, dass Autoren über aktuelle Themen aus einer „Insiderperspektive“ berichten. So kommen weniger Experten zu Wort als eigene Autoren, die aus konkreten Erfahrungen sprechen. Das gilt besonders für Publikationen zu Konflikten im [[Naher Osten|Nahen Osten]],&amp;lt;ref&amp;gt;Irit Neidhardt (2004): &amp;#039;&amp;#039;Mit dem Konflikt leben!?&amp;#039;&amp;#039; Berichte und Analysen von Linken aus Israel und Palästina.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Nordirlandkonflikt|Irland]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Danny Morrison]] &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Labyrinth. Schriften auf dem Weg zum Frieden in Nordirland.&amp;#039;&amp;#039; In: Kevin Bean, Mark Hayes (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Republican Voices. Stimmen aus der irisch-republikanischen Bewegung&amp;#039;&amp;#039;. Siehe auch den &amp;#039;&amp;#039;irland-almanach&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[Mexiko]]/[[Chiapas]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gloria Muñoz Ramírez: &amp;#039;&amp;#039;EZLN: 20+10 – Das Feuer und das Wort.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Gerber: &amp;#039;&amp;#039;Das Aroma der Rebellion. Zapatistischer Kaffee, indigener Aufstand und autonome Kooperativen in Chiapas, Mexiko.&amp;#039;&amp;#039; Enrique Rajchenberg, Carlos Fazio (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rebellion X. Das Jahr des Streiks an der Universität in Mexiko-Stadt&amp;#039;&amp;#039; ([[Universidad Nacional Autónoma de México|UNAM]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Oft werden dabei die Werte und Normen der Mehrheitsgesellschaft durch die Perspektive einer Minderheitsgesellschaft, zum Beispiel aus dem Blickwinkel von Einwanderinnen, in den Blick genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Behnen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;In einem Fremdenland. Flüchtlinge und Deutsche erzählen.&amp;#039;&amp;#039; / [[Hito Steyerl]], [[Encarnación Gutiérrez Rodríguez]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spricht die Subalterne deutsch? Migration und postkoloniale Kritik.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Bücher befassen sich mit den [[USA]] und mit [[Afrika]]. Im Zentrum der Analysen stehen dabei vielfach meinungsbildende Medienbilder. Mediale Normalisierungsprozesse sollen vor allem in der Buchreihe &amp;#039;&amp;#039;Edition DISS&amp;#039;&amp;#039; [[Diskursanalyse|diskursanalytisch]] untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Organisationsform ==&lt;br /&gt;
Der Verlag entstand 1990 im Kontext der [[Undogmatische Linke|undogmatischen Linken]]. Er wurde laut Eigendarstellung als politisch radikaler Buchverlag gegründet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.unrast-verlag.de/selbstdarstellung |wayback=20161208170928 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-02-02 22:58:07 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und versteht sich als [[Anarchie|anarchistisch]], [[Feminismus|feministisch]], [[Antirassismus|antirassistisch]] und [[Antifaschismus|antifaschistisch]]. Die Initiative zur Verlagsgründung entstand aus dem Umkreis des 1988 gegründeten anarchistisch libertären Kulturzentrums „Themroc“ in Münster und der Zeitschrift »projektIL«.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Schwarzer Faden: 04/1988 und folgende Ausgaben. Das Zentrum benannte sich nach dem gleichnamigen Film &amp;#039;&amp;#039;[[themroc]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß der [[Gesellschaftskritik|gesellschaftskritischen]] Ausrichtung wird verlagsintern ohne hierarchische Strukturen gearbeitet. Träger des Verlags ist der Kulturverein &amp;#039;&amp;#039;unrast e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Er gründete mit anderen politischen Verlagen 1994 eine [[Assoziation Linker Verlage]] (&amp;#039;&amp;#039;aLiVe&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag wurde im [[Verfassungsschutzbericht]] des Bundesinnenministeriums von 1995 unter der Rubrik „Antifaschismus“ als „Szene Verlag“ erwähnt, weil ein vom Unrast-Verlag herausgegebener &amp;#039;&amp;#039;Antifaschistischer Kalender&amp;#039;&amp;#039; in seinen Textbeiträgen „eine Nähe zur militanten ‚Antifaschistischen Aktion/Bundesweite Organisation‘ (AA/BO) erkennen“ gelassen habe. Darin sei etwa ein Beitrag zum Selbstverständnis autonomer Antifaschisten veröffentlicht worden, in dem die Komponente des [[Antiimperialismus|Kampfes gegen das „imperialistische System]]“ betont wurde. Wörtlich habe es geheißen: „Die Parole ‚Kampf dem Faschismus heißt Kampf dem imperialistischen System‘ steht für ein radikales, d.&amp;amp;nbsp;h. an die gesellschaftlichen Wurzeln gehendes Verständnis von Antifaschismus“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesministerium des Innern (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verfassungsschutzbericht&amp;#039;&amp;#039; 1995, August 1996, S. 51, Kapitel: „Linksextremistische Bestrebungen“, Abschnitt III: „Sonstige militante Linksextremisten“, Rubrik: „5.2. Antifaschismus“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verfassungsschutz NRW hatte im Jahre 1997 über eine Veranstaltung im Kommunikationszentrum „[[Zeche Carl]]“ in [[Essen]] zum Thema „Glut und Asche – Was bleibt nach dem Ende der Autonomen Bewegung“ berichtet. Vor etwa 50 Teilnehmern habe dem Bericht zufolge ein aus Berlin stammender autonomer Szeneangehöriger unter dem Pseudonym „Geronimo“ über drei im Unrast-Verlag erschienene Bücher referiert, in denen er sich mit der autonomen Bewegung auseinandergesetzt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nadir.org/nadir/archiv/Diverses/pdfs/geronimo_flamme.pdf Verlag ID-Archiv] (PDF; 558&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei habe er ausgeführt, „der autonomen Bewegung reiche nicht der moralische Impetus gegen Rassismus, Sexismus und Faschismus; es fehle die gesellschaftliche, politische Zielsetzung, ohne die die autonome Bewegung verkümmere. [[Hafenstraße]], [[Hausbesetzung|Häuserkämpfe]], [[Rote Armee Fraktion|RAF]] und [[Anti-AKW-Bewegung]] seien in den achtziger Jahren Ausdruck einer lebendigen [[Autonome|autonomen Bewegung]] gewesen.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 1997&amp;#039;&amp;#039;, S. 169/70, vgl. die [https://www.unrast-verlag.de/news/1295-verfassungsschutzbericht unrast.de Wiedergabe des betreffenden Berichtsabschnitts]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ersten Autoren zählte die Kölner Journalistin Rita Polm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.politik-management.de/trainer.html |wayback=20070929060257 |text=Porträt der WDR-Journalistin}} bei der Heinrich-Böll-Stiftung&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Studie über junge [[Trümmerfrauen|Nachkriegsfrauen]] eröffnete 1990 die erste Buchreihe des Verlages (Reihe „Feministische Wissenschaft“). Anlässlich des [[Zweiter Golfkrieg|Zweiten Golfkriegs]] im Jahre 1991 entstand die erste Publikation, die den Verlag über ein Fachpublikum hinaus bekannt machte. Noch im Verlauf des Krieges informierte der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskreis Hintergründe Nahost&amp;#039;&amp;#039; in der Broschüre „Krisen, Konflikte, Kriege. Golf und Nahost“ über die geschichtlichen, wirtschaftlichen und länderspezifisch politischen Zusammenhänge der Konflikte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tte-buecherei.de/katalog/58.html TtE-Bücherei Köln]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Publikation verwies auch schon auf spätere Entwicklungen und Konzepte des Verlagsprogramms, bei denen Autoren und Herausgebergruppen für Publikationen zu aktuellen politischen Themen angesprochen werden, die gesellschaftskritisch und medienkritisch –&amp;amp;nbsp;häufig nach dem Konzept einer „[[Gegenöffentlichkeit]]“&amp;amp;nbsp;– einen vertiefenden Hintergrund zum Thema aufzeigen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorenliste des Verlags umfasste Anfang 2016 etwa 1450 Autoren und Autorengruppen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.unrast-verlag.de/autor-innen Autorenverzeichnis des Unrast-Verlags]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die im Verlag veröffentlichenden Autoren bieten auch öffentliche Vorträge, Diskussionen und Informationsveranstaltungen zu verschiedenen politischen Themen an, auf die der Verlag aufmerksam macht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.unrast-verlag.de/veranstaltungen Veranstaltungen beim Unrast-Verlag]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen Schwerpunkt bildet die Aufklärungsarbeit gegen [[Rassismus]] und [[Judenfeindlichkeit|Antisemitismus]]. Die Autoren [[Andreas Speit]] und [[Christian Dornbusch]] etwa referierten über die Entwicklungen in der neonazistischen Musikszene. Renate Feldmann beschrieb die Rollen und Aktivitäten von Frauen in der „braunen Szene“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/rechtsextremismus-so-werden-maedchen-zu-nazi-braeuten-a-460455.html Interview] in: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]] – Schulspiegel&amp;#039;&amp;#039;, 23. Januar 2007 &amp;lt;/ref&amp;gt; Irit Neidhardt behandelte den Antisemitismus in der radikalen Linken.&amp;lt;ref&amp;gt;Willi Bischof, Irit Neidhardt: [https://www.nadir.org/nadir/archiv/Antisemitismus/wirsinddieguten.pdf &amp;#039;&amp;#039;„Wir sind die Guten“. Antisemitismus in der radikalen Linken&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 196&amp;amp;nbsp;kB) [https://www.nadir.org/nadir/aktuell/2001/03/10/3019.html Veranstaltung] in der [[Zeche Carl]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon geraume Zeit, bevor die Geschichte [[Dieter Kunzelmann]]s in den Medien thematisiert wurde, referierte sie zudem auf einer Veranstaltung der [[Zeche Carl]] und des [[Hannah Arendt]] Bildungswerks über die &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Ratten Tupamaros Westberlin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nadir.org/nadir/aktuell/2001/03/10/3019.html Veranstaltung] in der [[Zeche Carl]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Referenten gehören auch Zeitzeugen und Überlebende des Holocaust, etwa [[Jules Schelvis]], [[Thomas Blatt|Thomas „Toivi“ Blatt]], [[Hedy Epstein]] oder [[Barbara Reimann]]. Katja Limbächer, Maike Merten und Bettina Pfefferle gaben ein Standardwerk zum Mädchenkonzentrationslager Ravensbrück heraus und organisierten eine Wanderausstellung zur Thematik.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.maedchen-kz-uckermark.de/htm/frambuch.htm zur Ausstellung und dem Buch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen frühen Schwerpunkt bildet die kritische Aufarbeitung der Wissenschaftsgeschichte. 1996 veröffentlichte der Verlag eine Reportage über die Enttarnung des ehemaligen [[SS-Hauptsturmführer]]s [[Hans Ernst Schneider]], der als NS-Wissenschaftsfunktionär an Modellen eines [[Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe e.&amp;amp;nbsp;V.|germanischen Kerneuropa]] gearbeitet hatte und nach dem Krieg als Rektor der [[RWTH Aachen]] unter einer neuen Identität als &amp;#039;&amp;#039;Hans Schwerte&amp;#039;&amp;#039; lehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;AutorInnenkollektiv für Nestbeschmutzung: {{Webarchiv | url=http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,135,5.html | wayback=20070927203117 | text=&amp;#039;&amp;#039;Schweigepflicht. Eine Reportage. Der Fall Schneider und andere Versuche, nationalsozialistische Kontinuitäten in der Wissenschaftsgeschichte aufzudecken.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgte eine Kontroverse um das &amp;#039;&amp;#039;[[Humanbiologie|Humanbiologische]] Institut&amp;#039;&amp;#039; und dessen Leiter [[Rainer Knußmann]] in Hamburg, dem rassistische und sexistische Kontinuitäten vorgeworfen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;AG gegen Rassenkunde (Hrsg.): {{Webarchiv | url=http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,135,5.html | wayback=20070927203117 | text=&amp;#039;&amp;#039;Deine Knochen – Deine Wirklichkeit. Texte gegen rassistische und sexistische Kontinuität in der Humanbiologie&amp;#039;&amp;#039;.}} 1998. – AG gegen Rassenkunde: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftsbiologie&amp;#039;&amp;#039;. In: Susan Arndt (Hrsg.): [https://www.unrast-verlag.de/gesamtprogramm/allgemeines-programm/politik-gesellschaft/afrikabilder-studienausgabe-231-detail &amp;#039;&amp;#039;AfrikaBilder&amp;#039;&amp;#039;.] Unrast&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Publikationen untersuchen kritisch das [[Menschenbild]] in Wissenschaft, Wirtschaft, Biologiebüchern und Medien.&amp;lt;ref&amp;gt;Detlev Franz: [https://www.unrast-verlag.de/gesamtprogramm/reihen/edition-diss/biologismus-von-oben-149-detail &amp;#039;&amp;#039;Biologismus von oben. Das Menschenbild in Biologiebüchern&amp;#039;&amp;#039;.]; Klaus-Peter Drechsel: [https://www.unrast-verlag.de/gesamtprogramm/reihen/edition-diss/beurteilt-vermessen-ermordet-147-detail &amp;#039;&amp;#039;Beurteilt – Vermessen – Ermordet. Die Praxis der Euthanasie bis zum Ende des deutschen Faschismus&amp;#039;&amp;#039;]; Margret Jäger, Siegfried Jäger, Ina Ruth, Ernst Schulte-Holtey, Frank Wichert (Hrsg.): [https://www.unrast-verlag.de/gesamtprogramm/reihen/edition-diss/biomacht-und-medien-155-detail &amp;#039;&amp;#039;Biomacht und Medien. Wege in die Bio-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;.] Maureen Maisha Eggers, Grada Kilomba, Peggy Piesche, Susan Arndt (Hrsg.): [http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-7792 &amp;#039;&amp;#039;Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;.] 2005 &amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den international bekanntesten Wissenschaftskritikerinnen zählt die Inderin [[Vandana Shiva]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Vandana Shiva]]: [https://www.unrast-verlag.de/gesamtprogramm/allgemeines-programm/internationalismus/biopiraterie-67-detail &amp;#039;&amp;#039;Biopiraterie. Kolonialismus des 21. Jahrhunderts. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Thesen gegen die &amp;#039;&amp;#039;[[Biopiraterie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.unrast-verlag.de/news/102-was-ist-biopiraterie- &amp;#039;&amp;#039;Was ist Biopiraterie?&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; durch die Patentierung von Pflanzen vertritt sie auf einer Vielzahl von Kongressen und Veranstaltungen, wie im Januar 2007 in Bonn auf dem [[Weltsozialforum]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.eed.de/de/de.col/de.col.d/de.sub.25/de.sub.news/de.news.366/ |text=Evangelischer Entwicklungsdienst (22. Januar 2007) |archivebot=2019-05-20 13:28:39 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2025: [[Deutscher Verlagspreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reihen ==&lt;br /&gt;
Einige Herausgeber veröffentlichen ihre Reihen und Editionen im Unrast-Verlag:&lt;br /&gt;
* [[rat - reihe antifaschistischer texte hamburg]]&lt;br /&gt;
* [[jour fixe initiative berlin]]&lt;br /&gt;
* [[Klassiker der Sozialrevolte]]&lt;br /&gt;
* [[Berliner Gesellschaft zur Förderung der Kurdologie e.&amp;amp;nbsp;V.]]&lt;br /&gt;
* Edition DISS – Bücher des [[Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung|Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Edition arArat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vielzahl der wissenschaftlichen und politischen Sachbücher sind Einführungen in komplexe Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belletristik ==&lt;br /&gt;
Eine Reihe ausgewählter internationaler Literatur ergänzt oder beleuchtet die politischen Sachthemen. Sie nimmt im Verlagsprogramm einen kleineren Raum als das politische Sachbuch ein. Dazu gehören unter anderen:&lt;br /&gt;
* [[Jaime Sáenz]] aus Bolivien&lt;br /&gt;
* [[Michaela Seul]], Autorin aus München&lt;br /&gt;
* [[Sükrü Gülmüs]], in Deutschland lebender Exilant aus der Türkei und PKK-Kritiker&lt;br /&gt;
* [[Kaan Arslanoğlu]], Psychiater und Literat aus Istanbul&lt;br /&gt;
* [[Mahmut Baksi]], kurdischer Exilant aus Schweden&lt;br /&gt;
* [[Pádraic Ó Conaire]], gälischsprachiger Autor&lt;br /&gt;
* [[Katharine Burdekin]], feministisch-antifaschistische [[Dystopie|Dystopikerin]] aus England&lt;br /&gt;
* [[Hein Grosskopf]], Thriller-Autor aus Südafrika/Großbritannien&lt;br /&gt;
* [[Danny Morrison]], nordirischer Autor, der seinen ersten Roman im Gefängnis niederschrieb&lt;br /&gt;
* [[Horst Geßler]], Autor mit DDR-Hintergrund&lt;br /&gt;
* [[Jeannette C. Armstrong]]: Sie schrieb mit &amp;#039;&amp;#039;Slash&amp;#039;&amp;#039; ihren ersten vielbeachteten indigenen Roman aus Kanada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.unrast-verlag.de/ Website Unrast Verlag]&lt;br /&gt;
* [https://www.graswurzel.net/gwr/2014/10/25-jahre-unrast/ 25 Jahre Unrast. Nina Nadig, Bernd Drücke und Horst Blume im Gespräch mit den Verlegern Jörn Essig, Martin Schüring und Markus Kampkötter.] – Interview aus der &amp;#039;&amp;#039;[[Graswurzelrevolution]]&amp;#039;&amp;#039; 392, Oktober 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1067147675|VIAF=314859534}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Independent-Verlag (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag (Münster)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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