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	<title>Unlingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unlingen&amp;diff=164633&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ramona Schuck: /* Ehrenbürger */ Quelle ergänzt</title>
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		<updated>2025-12-02T07:25:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrenbürger: &lt;/span&gt; Quelle ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Unlingen.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/10/03/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/31/16/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Unlingen in BC.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Biberach&lt;br /&gt;
|Höhe              = 535&lt;br /&gt;
|PLZ               = 88527&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07371&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08426121&lt;br /&gt;
|Straße            = Kirchgasse 11&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.unlingen.de/ www.unlingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Gerhard Hinz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unlingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im Westen des [[Landkreis Biberach|Landkreises Biberach]] in [[Baden-Württemberg]] am Fuße des oberschwäbischen Hausbergs [[Bussen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Unlingen, BC v SO.jpg|mini|Unlingen von Südosten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Unlingen, BC - Pfarrkirche Maria Immaculata v O.jpg|mini|[[Maria Immaculata (Unlingen)|Pfarrkirche Maria Immaculata in Unlingen]]]]&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Unlingen liegt am Fuße des oberschwäbischen Hausbergs [[Bussen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Unlingen gehören die Ortsteile Dietelhofen, Göffingen, Möhringen und Uigendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Unlingen grenzt im Osten an [[Uttenweiler]]. Die Exklave Falkenhofen wird vollständig vom Gemeindegebiet von Uttenweiler umschlossen. Im Süden grenzt die Gemeinde an [[Dürmentingen]], im Westen an [[Riedlingen]]. Im Norden grenzt [[Obermarchtal]] im [[Alb-Donau-Kreis]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Unlingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unlingen hat im Westen Anteile am [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Flusslandschaft Donauwiesen]]. Im Norden liegt das Naturschutzgebiet [[Lange Grube]]. Im Südwesten liegt das [[Landschaftsschutzgebiet]] [[Bussen (Landschaftsschutzgebiet)|Bussen]]. Darüber hinaus hat Unlingen Anteile am [[FFH-Gebiet]] [[Donau zwischen Munderkingen und Riedlingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/qWvA Daten- und Kartendienst] der LUBW&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die Gegend um den Bussen ist seit der [[Jungsteinzeit]] besiedelt, wie zahlreiche Funde belegen. Bei einer archäologischen Rettungsgrabung im Zuge eines Straßenneubaus bei Unlingen wurden 2016 vom [[Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg]] drei [[Hallstattzeit|hallstattzeitliche]] Grabhügel untersucht. Dabei kamen keltische Gräber mit bedeutsamen Funden zum Vorschein. Neben Keramik, Wagenbeschlägen, Gold-, [[Bronze]]- und [[Gagat]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;schmuck stach ein gut erhaltenes bronzenes Reiterfigürchen hervor, der sogenannte [[Unlinger Reiter]]. Die Statuette von überregionaler Bedeutung stellt eine stehende Reiterfigur auf einem Doppelpferd dar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marcus G. Meyer, Jan König |Titel=Mit Reiter und Wagen ins Jenseits–außergewöhnliche Grabfunde aus keltischen Grabhügeln bei Unlingen |Sammelwerk=Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2016 |Verlag=wbg Theiss Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2017 |ISBN=978-3-8062-3601-9 |Seiten=120–123}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Leif Hansen, Marcus G. Meyer, Roberto Tarpini, Tanja Kreß |Titel=Ausgrabung in der Werkstatt–Neue Erkenntnisse nach Freilegung der Blockbergungen aus dem frühkeltischen Gräberfeld bei Unlingen |Sammelwerk=Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2018 |Verlag=wbg Theiss |Ort=Stuttgart |Datum=2019 |ISBN=978-3-8062-3962-1 |Seiten=146–149}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche und zeitliche Nähe der Elitegräber zur frühkeltischen [[Heuneburg]] wirft die Frage nach den wechselseitigen Beziehungen der beiden vorgeschichtlichen Machtzentren am Bussen und an der Heuneburg auf. Darauf konzentriert sich derzeit ein Schwerpunkt der archäologischen Forschung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.denkmalpflege-bw.de/publikationen-und-service/service/presseoeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen-datails/grabungen-auf-dem-bussen-vorerst-abgeschlossen-neue-erkenntnisse-auch-zur-keltenstadt-heuneburg |titel=Grabungen auf dem Bussen vorerst abgeschlossen – neue Erkenntnisse auch zur Keltenstadt Heuneburg |hrsg=Landesamt für Denkmalpflege in Baden-Württemberg |datum=2021-08-17 |abruf=2023-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Zeit des alten Reichs ===&lt;br /&gt;
Unlingen wurde erstmals 1163 urkundlich erwähnt. 1291 kam Unlingen an das Haus [[Habsburg]] und gehörte damit zu [[Vorderösterreich]]. Ende des 14. Jahrhunderts besaßen die [[Haus Waldburg|Truchsessen von Waldburg]] große Teile des Ortes. 1525 war Unlingen, wo sich 2000 Bauern versammelten, einer der Ausgangspunkte des [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieges]]. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Unlingen sowohl von kaiserlichen als auch von schwedischen Truppen zerstört. 1635 raffte die Pest einen Großteil der Bevölkerung hin.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Burg Göffingen|Burg Möhringen|Burg Unlingen|titel1=Burgen: Burg Göffingen}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Burg Göffingen (Die alte Schlossmauer)|titel1=Alte Schlossmauer der Burg Göffingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit württembergischer Zeit ===&lt;br /&gt;
1806 kam Unlingen zum [[Königreich Württemberg]] und wurde dem [[Oberamt Riedlingen]] zugeordnet. Mit der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte der Ort dann 1938 zum [[Landkreis Saulgau]]. Im Jahre 1945 wurde Unlingen Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam somit zum Nachkriegsland [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Bundesland Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform von 1973]] ist Unlingen Teil des [[Landkreis Biberach|Landkreises Biberach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Unlingen ist traditionell [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] geprägt. Bereits 1269 wurde in Unlingen eine Pfarrkirche erwähnt. 1414 wurde das [[Franziskanerinnen]]kloster Mariä Heimsuchung gegründet. 1782 hob Kaiser [[Joseph&amp;amp;nbsp;II.]] das Kloster auf. Die katholischen Kirchengemeinden der Teilorte von Unlingen gehören heute zur [[Seelsorgeeinheit]] Bussen im [[Dekanat Biberach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1974 wurden Dietelhofen, Göffingen, Möhringen und Uigendorf eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=545}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Einwohnerentwicklung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Seit 1975 besteht eine vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt [[Riedlingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] besteht aus derzeit 12 gewählten ehrenamtlichen Mitgliedern, deren Amtszeit fünf Jahre beträgt, und dem Bürgermeister als ebenfalls stimmberechtigtem Vorsitzenden. Er wird nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt, das den Unlinger Ortsteilen jeweils eine bestimmte Anzahl an Vertretern im Gemeinderat garantiert, wodurch sich die Gesamtzahl der Sitze jedoch durch Ausgleichsmandate verändern kann. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|letzte Wahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 72,5 % (2019: 68,1 %) zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08426121/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=1746&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-7114_id_11833 |titel=Gemeinderatswahl Unlingen 2024 |abruf=2024-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liste für Unlingen&amp;#039;&amp;#039;: 46,8 %, 6 Sitze&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unlinger Bürgerliste&amp;#039;&amp;#039;: 53,2 %, 6 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus bestehen für die Ortsteile Dietelhofen, Göffingen, Möhringen und Uigendorf jeweils eigene [[Ortschaftsrat|Ortschaftsräte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Im Juni 2021 wurde Gerhard Hinz mit 86,84 % der Stimmen im ersten Wahlgang zum neuen Bürgermeister gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.staatsanzeiger.de/staatsanzeiger/wahlen/buergermeisterwahlen/unlingen/ staatsanzeiger.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          =&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen Unlingen.svg&lt;br /&gt;
|Größe          =&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Unlingen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Gold (Gelb) auf grünem [[Dreiberg]] ein golden (gelb) bewehrter, rot bezungter schwarzer [[Adler (Wappentier)|Adler]], der mit dem angehobenen rechten Fang einen golden (gelb) gerahmten roten [[Wappenschild#Form|Kartuschenschild]], darin ein silberner (weißer) [[Balken (Heraldik)|Balken]], emporhält.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/17706/Unlingen Wappenbeschreibung] bei &amp;#039;&amp;#039;leo bw&amp;amp;nbsp;– landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 8. Oktober 2023&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = [[Leopold I. (HRR)|Leopold&amp;amp;nbsp;I.]] hat das Gemeindewappen am 9.&amp;amp;nbsp;Dezember 1682 verliehen. Es zeigt sowohl den [[Reichsadler]] als auch den österreichischen [[Bindenschild]]. Beide [[Wappenfigur]]en weisen auf den kaiserlichen Ortsherrn und Verleiher des Wappens hin. Die dreibahnige Flagge war nach Belegen der Gemeinde schon vor der Einführung der [[Deutsche Gemeindeordnung|Deutschen Gemeindeordnung]] im Gebrauch.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Biberach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Fernstraßen ====&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 311]] bindet Unlingen an das überregionale Straßennetz an. Sie ist im Ortsbereich stark befahren. Deshalb wurde am 5. September 2013 im Beisein von Bundesverkehrsminister Ramsauer mit dem Bau einer sechs Kilometer langen Umfahrung begonnen. Diese wurde Ende 2017 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahnverkehr ====&lt;br /&gt;
Unlingen liegt an der [[Bahnstrecke Ulm–Sigmaringen]]. Derzeit halten in der Gemeinde aber keine Züge mehr. Außerdem wurde 1916 die [[Federseebahn]] [[Bad Schussenried]] – [[Riedlingen]] als letzte [[Schmalspurstrecke]] Baden-Württembergs mit dem Reststück von [[Dürmentingen]] bis Riedlingen eröffnet und 1960 stillgelegt und anschließend abgebaut. Es gab zwei Haltestellen in Unlingen-Ort und Göffingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radverkehr ====&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist der Ortsteil Göffingen mit Riedlingen und in der anderen Richtung über [[Hailtingen]] (Gemeinde Dürmentingen) und [[Uttenweiler]] mit [[Biberach an der Riß]] verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das westliche Gemeindegebiet verläuft die Radnetz-Route zwischen Riedlingen und [[Ehingen an der Donau]]. Auf derselben Trasse befindet sich der [[Donauradweg]]. Er führt von [[Donaueschingen]] über [[Passau]], [[Wien]] und [[Budapest]] bis zur Mündung in das [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]]. Er wird ab [[Tuttlingen]] auch als [[EuroVelo]]-Route EV6 und zwischen Tuttlingen und Passau als [[D-Route]] 6 geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.eurovelo.com/ev6/from-basel-to-ulm Eurovelo 6 Basel bis Ulm auf de.eurovelo.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp D-Netz auf dem Radroutenplaner Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Uigendorf verläuft der [[Radwanderweg Oberschwaben-Allgäu-Weg|Oberschwaben-Allgäu-Radweg]] durch das Gemeindegebiet, ebenso ein Landes-Radfernweg. Er ist eine Rundstrecke über Ulm und [[Tettnang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Unlingen verfügt über eine [[Grundschule|Grund-]], [[Hauptschule|Haupt-]] und [[Werkrealschule]] (sogenannte Donau-Bussen-Schule), die auch von Kindern aus Riedlingen besucht wird. Kindergärten gibt es in Unlingen und Uigendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Unlingen liegt an der [[Oberschwäbische Barockstraße|Oberschwäbischen Barockstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Uigendorf Statue Hl Ulrich.jpg|mini|hochkant|Brunnenfigur &amp;#039;&amp;#039;Heiliger [[Ulrich von Augsburg]]&amp;#039;&amp;#039; von Ulrich Brendler vor der Kirche St. Ulrich in Uigendorf]]&lt;br /&gt;
In Unlingen befindet sich die katholische [[Maria Immaculata (Unlingen)|Pfarrkirche Maria Immaculata]], eine 1713 vollendete Barockkirche mit Hochaltar des Riedlinger Bildhauers [[Johann Joseph Christian]] und dessen Sohn [[Franz Joseph Christian]]. Die daneben befindliche barocke Klosterkapelle St. Maria Heimsuchung aus dem 17. Jahrhundert zählte zum ehemaligen Franziskanerinnenkloster, dessen zum Teil bis ins 15. Jahrhundert reichende Baubestand jedoch teilweise abgerissen wurde. Die ältesten vom Kloster erhaltenen Bauten, der Ost- und Westtrakt der Klosteranlage, stammen aus dem Jahr 1671.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dietelhofen befindet sich die barocke Kirche St. Nikolaus, die auf eine Kapelle aus dem 14. Jahrhundert zurückgeht. Zu den Kunstschätzen der Kirche zählen verschiedene Heiligenfiguren aus dem 15. Jahrhundert, darunter die im Rottenburger Diözesanmuseum aufbewahrte Mondsichelmadonna aus der Ulmer Syrlin-Werkstatt um 1480.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Göffingen befindet sich die barocke Kirche St. Nikolaus, die bereits seit dem 13. Jahrhundert belegt ist und ihre heutige Gestalt durch Umbauten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erhielt. Das auf 1763 datierte Deckengemälde im Kirchenschiff und eine erhaltene Glocke verweisen auf Freiherr Franz Marquard [[Hornstein (Adelsgeschlecht)|von Hornstein]] als Erbauer der heutigen Barockkirche. Die Kirche weist spätbarocken Bildschmuck von [[Franz Martin Kuen]] auf. Der am 15. März 1947 eingestürzte Kirchturm wurde originalgetreu wieder errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Möhringen befand sich einst eine bereits im 16. Jahrhundert erwähnte Liebfrauenkapelle, die im Zuge der Erhebung zur selbstständigen Kirchengemeinde von 1863 bis 1865 durch die neuromanische Kirche St. Vitus ersetzt wurde. Zum Kirchenschatz zählen liturgische Geräte des Vorgängerbauwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Uigendorf befindet sich die barocke Kirche St. Ulrich, die bereits im späten 13. Jahrhundert nachgewiesen ist und ihre heutige Gestalt durch Umbauten des 17. und 18. Jahrhunderts erhielt. Der älteste Bauteil der Kirche ist der 1699 errichtete Westturm. Kunsthistorisch bedeutend sind Heiligenfiguren, Pieta, Kruzifix und Leuchterengel aus dem 15. und 16. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
* [[Bussen]], der „heilige Berg [[Oberschwaben]]s“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Josef von Kopf (1827–1903), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Theodor Selig]] (1874–1967), Pfarrer und Verfasser des Unlinger Heimatbuches&lt;br /&gt;
* Gebhard Scherrbacher (1892–1973), Oberlehrer, Organist und Chorleiter&lt;br /&gt;
* Hans App (* 1936), Unternehmensgründer Hans App GmbH und langjähriges Gemeinderatsmitglied&lt;br /&gt;
* Hugo Bendel (1937–2021), langjähriges Gemeinderatsmitglied, Stv. des Bürgermeisters&lt;br /&gt;
* Bruno Flanz (* 1942), Ortsvorsteher a. D.&lt;br /&gt;
* Richard Mück (* 1958), Bürgermeister a. D.&lt;br /&gt;
* Rudolf Schmickl (* 1951), langjähriges Engagement im kommunalen Ehrenamt, Ortsvorsteher a. D.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|sprache=de|url=https://www.schwaebische.de/regional/biberach/unlingen/standing-ovations-fuer-zwei-neue-ehrenbuerger-3192218|abruf=2025-12-02|titel=Standing Ovations für zwei neue Ehrenbürger}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Robert Halbherr (* 1949), langjähriges Engagement im kommunalen Ehrenamt, Ortsvorsteher a. D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Marianna Franziska von Hornstein]] (1723–1809), letzte Fürstäbtissin des [[Damenstift Säckingen|Damenstifts Säckingen]]&lt;br /&gt;
* [[Zacharias Andreas Winzler]] (1750–nach 1820), Erfinder&lt;br /&gt;
* [[Josef Anton Brandegger]] (1797–1890), Wissenschaftler und Erfinder&lt;br /&gt;
* [[Joseph von Kopf]] (1827–1903), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Theodor Selig]] (1874–1967), Pfarrer, Geschichts- und Heimatforscher&lt;br /&gt;
* [[Anton Aberle]] (1876–1953), deutsch-schweizerischer Architekt&lt;br /&gt;
* [[Karl Rieber]] (1888–1957), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Franz Laub (Theologe)|Franz Laub]] (* 1935), römisch-katholischer Theologe und Universitätsprofessor, geboren in Dietelhofen&lt;br /&gt;
* [[Peter Valance]] (* 1980 als Peter Münst), Zauberkünstler, Magier, [[Entfesselungskünstler]] und Illusionist&lt;br /&gt;
* [[Mario Gómez]] (* 1985), Fußball-Nationalspieler, in Unlingen aufgewachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Riedlingen |Titel=Gemeinde Unlingen |Seite=235–238 |Wikisource=Kapitel B 43}}&lt;br /&gt;
* Leif Hansen, Marcus G. Meyer, Roberto Tarpini: &amp;#039;&amp;#039;Außergewöhnliche hallstattzeitliche Grabfunde aus Unlingen (Lkr. Biberach)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologisches Korrespondenzblatt&amp;#039;&amp;#039;, 48, 2018, S. 493–521, [[doi:10.11588/ak.2018.4.75241]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Unlingen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.unlingen.de/ Internetpräsenz der Gemeinde Unlingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Biberach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4515851-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unlingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Biberach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1163]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ramona Schuck</name></author>
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