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	<title>Unkelstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jesi: /* Die Unkelsteine in der Wissenschaftsgeschichte */ lf</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die Unkelsteine in der Wissenschaftsgeschichte: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Angriff auf Unkel in 1583 - Aanval op Onckel (Frans Hogenberg).jpg|mini|Unkelsteine im Rhein. Hogenberg: Angriff auf Unkel 1583.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unkelstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Riff (Geographie)|Basaltriff]] bei [[Rheinkilometer]] 636,6 auf der Höhe von [[Unkel]] und [[Oberwinter]]. Die [[Untiefe]] war bis ins 19. Jahrhundert auch bei höherem Wasserstand deutlich sichtbar und ein lange Zeit gefürchtetes Hindernis für die Schifffahrt. Die auffallenden [[Aufschluss (Geologie)|Gesteinsaufschlüsse]] waren im Rheinland Namensgeber für den [[Basalt]], der hier &amp;#039;&amp;#039;Unkelstein&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Unkelsteine gehörten zu den markantesten [[Basalt]]aufschlüssen des an Basaltvorkommen reichen Westerwaldes und [[Neuwieder Becken]]s. Die aus Basaltsäulen bestehenden „kleinen und großen Unkelsteine“, die bis mitten in den Rhein reichen, gehören geologisch zu den Vorkommen, die in unmittelbarer Nähe am linken Rheinufer schon in der Römerzeit abgebaut wurden. Basalt aus diesem Vorkommen fand sehr weite Verbreitung beim Städte-, Burgen-, Kirchen- und Festungsbau, bei der Pflasterung von Straßen sowie bei der Dammbefestigung in Holland.&amp;lt;ref&amp;gt;Rheinischer Antiquarius, Abt. 3, Bd. 9, S. 382 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Unkelstein rheinkarte 1855.jpeg|mini|Rheinkarte von 1855 mit dem Unkelstein gegenüber von Unkel]]&lt;br /&gt;
Die Unkelsteine gehörten bis ins 19. Jahrhundert zu den gefährlichen und bei den Schiffern gefürchteten [[Untiefen des Rheins]]. In den Geschichtsquellen gibt es mehrere Hinweise über Bemühungen, die Steine abzutragen und die Untiefe zu entschärfen. So ließ die französische Regierung während der Besetzung des [[Linkes Rheinufer|Rheinlandes]] Klippen zerstören, um die Schifffahrt zu erleichtern. Die Oberwinterer wehrten sich gegen die Abbrucharbeiten, da der Unkelstein den Ort vor Eisgang abschirme.&amp;lt;ref&amp;gt;Rheinischer Antiquarius, Abt. 3, Bd. 9, S. 381.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute zeigt eine grüne Tonne am Rande des Fahrwassers die kritische Untiefe an, die noch immer unberechenbare Strömungen und Wirbel verursacht und die auch bei ruhig fließendem Rhein gelegentlich von schaumgekrönten Wellen markiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Unkelsteine in der Wissenschaftsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Unkelsteine bei Oberwinter stießen im 19. Jahrhundert auf großes Interesse der aufstrebenden Erdwissenschaften. [[Alexander von Humboldt]] unternahm als Student 1789 von Bonn aus eine Exkursion, um Beschreibungen zweier zeitgenössischer Naturforscher – [[Jean-André Deluc (Geologe, 1727)|Jean-André Deluc]] und [[Cosimo Alessandro Collini]] – an Ort und Stelle zu überprüfen, die zu abweichenden Theorien bezüglich der Unkeler Basaltaufschlüsse gekommen waren. Es ging dabei um den Streit zwischen [[Neptunisten]] und [[Plutonismus (historisch)|Vulkanisten]] über die Entstehung der Erdkruste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Humboldt selbst, der in seinen frühen Jahren zunächst dem [[Neptunismus]] zuneigte, kommt nach dieser Reise zum Schluss, dass Basalte nicht vulkanischen Ursprungs seien, sondern eine &amp;#039;&amp;#039;allmählich verfestigende Abtrocknung einer marinen Ablagerung bildeten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt; Humboldt: &amp;#039;&amp;#039;Mineralogische Beobachtungen über einige Basalte am Rhein. Mit vorangeschickten, zerstreuten Bemerkungen über den Basalt der ältern und neuern Schriftsteller.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1790. [http://echo.mpiwg-berlin.mpg.de/content/chemistry/chemistry/humboldt_mineral_1790 dig]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Mal besuchte Humboldt zusammen mit dem Naturforscher [[Johann Georg Adam Forster| Georg Forster]] den Ort, der sich, wie dieser in seinem Reisenotizen bemerkt, nicht vorstellen konnte, dass Basalt aus maritimen Ablagerungen entstanden sein könnte, jedoch &amp;#039;&amp;#039;seine Entstehung in den brennenden Schlünden, die wir Vulkane nennen, völlig widersprechend und unmöglich erscheint.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt; zitiert nach Kremer. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christian von Stramburg]], [[Anton Joseph Weidenbach]]: [http://books.google.de/books?id=aMtWAAAAMAAJ&amp;amp;dq=rheinischer%20antiquarius%20iii.%20abt&amp;amp;pg=PA378#v=onepage&amp;amp;q=unkelbach&amp;amp;f=false Denkwürdiger und nützlicher rheinischer Antiquarius…, Abt. 3, Band 9, Koblenz 1862], S. 380ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Artikel „Unkelstein“. In: [[Oeconomische Encyclopädie]]. Hrsg. [[Johann Georg Krünitz]]. [http://www.kruenitz1.uni-trier.de/xxx/u/ku04838.htm]&lt;br /&gt;
* Bruno P. Kremer: [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1998/hjb1998.36.htm Alexander von Humboldt und die Unkelsteine bei Oberwinter.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.5998 |EW=7.2111 |type=landmark|dim=1000|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mittelrhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinschifffahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberwinter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Remagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Unkel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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