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	<title>Unixoides System - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-19T00:35:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unixoides_System&amp;diff=969521&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-11T02:05:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Unix history-simple.svg|mini|Entwicklung von Unix und unixoiden Systemen, beginnend im Jahr 1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;unixoides&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;unixähnliches&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;unixartiges System&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Betriebssystem]], das versucht, die Verhaltensweise von [[Unix]] zu implementieren. Bis zur Mitte der 1990er Jahre bezog man sich dabei auf die Referenz des von [[AT&amp;amp;T]] vertriebenen Unix-[[System V|System-V]]-Produkts, mit dem andere Softwarehersteller kompatibel blieben. Nachfolgend bezeichnet es Systeme, die die [[Single UNIX Specification]] der [[Open Group]] nur teilweise umsetzen, darunter die [[Berkeley Software Distribution|BSD]]-artigen-Systeme, oder die volle Konformität nicht nachweisen, darunter [[Linux]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Begriffseinführung ist mit der [[Geschichte von Unix]] selbst verbunden. Das ursprüngliche Unix-Betriebssystem, das 1969 an den [[Bell Laboratories|Bell Labs]] entwickelt wurde, wurde mitsamt Quellcode veröffentlicht. Die ersten Weiterentwicklungen, anfänglich nur an den Universitäten, waren durch die Benutzung dieses Quellcodes selbst Unix-Varianten und konnten den Begriff „Unix“ noch frei verwenden. Mit dem Beginn der Kommerzialisierung der ursprünglichen Entwicklungslinie ab 1979 wurde der Markenname UNIX [[Marke (Recht)#Exkurs: Einrede der Nichtbenutzung|stärker überwacht]], d.&amp;amp;nbsp;h. nur die Lizenznehmer durften ihre Software als UNIX bezeichnen (zum Beispiel Siemens [[Sinix]], aber nicht Microsoft [[Xenix]]). Andere Firmen, die ihre Betriebssysteme nach dem Standard der universitären Unix-Varianten entwickelt hatten, mussten andere Bezeichnungen verwenden. So entstanden in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren diverse Wortschöpfungen, die auf die Ähnlichkeit mit Unix hinwiesen, etwa für Systeme wie [[Idris (Betriebssystem)|Idris]] (1978), [[μnOS]] (1982), [[Coherent (Betriebssystem)|Coherent]] (1983) und [[Flex (Betriebssystem)|UniFlex]] (1985). Die Unterscheidung zwischen den auf AT&amp;amp;T-Quellen basierenden und mit der Marke &amp;#039;&amp;#039;UNIX&amp;#039;&amp;#039; verknüpften Systemen wurde teilweise auch über die vom Markennamen abweichende Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Unix&amp;#039;&amp;#039; vorgenommen, was aber teils als nicht hinreichend unterscheidbar angesehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unix timeline.en.svg|mini|500px|Eine vereinfachte Darstellung der Geschichte unixoider Systeme. Linux teilt sich sowohl die Architektur und Konzepte (als Teil des [[POSIX]]-Standards), aber keinerlei Quellcode mit [[Unix]] oder [[Minix (Betriebssystem)|MINIX]]. Nicht dargestellt sind [[Junos OS|Junos]], [[PlayStation 3|CellOS / PS3 OS]] und andere proprietäre Abspaltungen.]]&lt;br /&gt;
Zur Wiedererkennung verwendeten spätere Betriebssysteme, die Unix-ähnlich sein wollten, dann verstärkt einen Eigennamen, der auf -x oder -ix endete, darunter [[AIX]], [[A/UX]], [[HP-UX]], [[IRIX]], [[Ultrix]], Xenix sowie [[Minix (Betriebssystem)|Minix]] und [[Linux]]. Darausfolgend bildete sich auch eine Schreibform „Un*x“&amp;lt;ref name=&amp;quot;jargonfile_UNasteriskX&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|title=UN*X|url=http://catb.org/jargon/html/U/UN-asterisk-X.html|accessdate=2009-01-22|author=[[Eric S. Raymond]]|coauthors=[[Guy L. Steele Jr.]]|work=The Jargon File}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für den Oberbegriff heraus, der das Verbindende in der Endungsform noch anzeigt, sich von der Wortmarke &amp;#039;&amp;#039;UNIX&amp;#039;&amp;#039; (und Unix) aber noch hinreichend unterscheidet. Als sich 1985 eine Arbeitsgruppe bei der [[Institute of Electrical and Electronics Engineers|IEEE]] zusammenfand, um einen definierten Mindeststandard für Unix-artige Betriebssysteme zu beschreiben, verwendeten sie dann auch einen Projekttitel „IEEE-IX“ mit ebendieser „-ix“-Endung, und der 1988 veröffentlichte IEEE-Standard 1003 zum „[[Portable Operating System Interface]]“ wurde als POSIX abgekürzt (heute „POSIX.1“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung des Begriffes Unix wandelte sich ab 1993, als die [[X/Open]] Gruppe, ein Konsortium von Herstellern Unix-ähnlicher Betriebssysteme, den Markennamen UNIX von Novell kaufte. Die Hersteller hatten eine Spezifikation unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;X/Open Portability Guide&amp;#039;&amp;#039; (XPG) erstellt und erlaubten Firmen, ihre Software nach diesen Richtlinien zertifizieren zu lassen. Statt einer Abkunft vom ursprünglichen Unix-Quellcode bezeichnete UNIX nun die erfolgreiche Abnahmeprüfung,&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.unix.org/what_is_unix/&amp;lt;/ref&amp;gt; und mit dem Zusammenschluss der X/Open Gruppe mit der [[Open Software Foundation]] (OSF), einem anderen Herstellerverband Unix-ähnlicher Systeme, steht UNIX seitdem in Verwendung als Testsiegel. Die 1996 geschaffene [[Open Group]] entwickelte den Prüfkatalog der „Single UNIX Specification“ (kurz SUS) und bezeichnete die Generationen mit den Markenzeichen &amp;#039;&amp;#039;UNIX 95&amp;#039;&amp;#039; (auf Basis XPG4) und &amp;#039;&amp;#039;UNIX 98&amp;#039;&amp;#039; (für die SUS-Version2 mit 64-Bit-Erweiterung). Nach 1998 wird die SUS gemeinsam mit der POSIX-Spezifikation entwickelt (Austin Group)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.unix.org/unix/version3/overview.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und mündet in &amp;#039;&amp;#039;UNIX 03&amp;#039;&amp;#039; (SUS Version3, POSIX 2001 edition) – eine Unix-Ähnlichkeit bezieht sich dann auf diese Anforderungskataloge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nun frei zugänglich, verwenden nicht alle Unix-artigen Systeme den Markennamen UNIX. Zum einen vermieden freie Betriebssysteme wie Linux die Zertifizierung aus Kostengründen, obwohl sie alle Anforderungen erfüllten. Zum anderen basiert die Testspezifikation der Unix-Hersteller auf dem [[System V]]&amp;lt;ref name=Gulbins1&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Jürgen Gulbins, Karl Obermayer | Titel=UNIX System V.4 | Auflage=4 | Verlag=Springer-Verlag | Ort= Berlin, Heidelberg, New York | Jahr=1995 | ISBN=3-5-40-58864-7 | Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Gulbins2 /&amp;gt;, die sich in einigen Punkten von der Entwicklung der Universität Berkeley unterscheidet – die [[Berkeley Software Distribution|BSD-basierten]] Betriebssysteme wie [[NetBSD]], [[FreeBSD]] oder [[OpenBSD]] sind so nicht völlig SUS-konform.&amp;lt;ref name=Gulbins2&amp;gt;{{Literatur | Autor=Jürgen Gulbins und Karl Obermayr Snoopy | Titel=Linux | Auflage=1 | Verlag=Springer-Verlag | Ort= Berlin, Heidelberg, New York | Jahr=1995 | ISBN=3-540-00815-2 | Seiten= 24 und 32}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=TOReilly&amp;gt;{{Literatur | Autor=Tim O’Reilly | Titel=Das BSD UNIX Nutshell Buch | Originaltitel=UNIX in a Nutshell, BSD Edition | Originalsprache=en | Verlag=Addison-Wesley | Ort=Bonn, München, Reading, Menlo Park, New York, Don Mills, Wokingham, Amsterdam, Sydney, Singapore, Tokyo, Madrid, San Juan | Jahr=1989 | ISBN=3-89319-219-0 |Seiten=9 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; So sind auch aktuelle Systeme wie [[Linux]] oder [[GNU Hurd]] nur Unix-ähnlich, aber nicht UNIX-konform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kategorien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt grundsätzlich zwei unterschiedliche Kategorien unixoider Betriebssysteme: „genetische“ Unices, die vom [[Quelltext|Quellcode]] des ursprünglichen, von den [[Bell Laboratories]] entwickelten, Unix abstammen, und „funktionelle“ Unices, die unabhängig davon entwickelt wurden, aber dessen Funktionsweise nachahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Hacker]] und Programmierer [[Eric S. Raymond]] hat zusätzlich eine dritte Kategorie vorgeschlagen, sodass die Einteilung folgendermaßen aussieht:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.catb.org/~esr/hackerlore/sco-vs-ibm.html|titel=OSI Position Paper on the SCO-vs.-IBM Complaint|abruf=2010-10-25|autor=Eric Raymond, Rob Landley|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;genetische Unices&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;Unix-Derivate&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;genetische Unixoide&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet: Diese Systeme haben eine historische Verbindung zur AT&amp;amp;T-[[Codebasis]]. In diese Kategorie fallen die meisten [[proprietär]]en Unix-Varianten (zum Beispiel [[AIX]], [[IRIX]] und [[HP-UX]]) sowie die [[Berkeley Software Distribution|BSD]]-Systeme und [[OpenSolaris]], die im Laufe der Geschichte von der kommerziellen Variante abgespalten wurden und heute teilweise keinen originalen Unix-Quellcode mehr enthalten, was zum Beispiel auf von BSD abgeleitete Systeme wie [[FreeBSD]] oder [[Darwin (Betriebssystem)|Darwin]] zutrifft. Enthält ein genetisches Unixsystem keinen originalen Unix-Quellcode, so bezeichnet man es oft auch als Unixoid.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Marke (Recht)|Markenzeichen]] „UNIX“&amp;#039;&amp;#039;: Diese Systeme wurden von der [[Open Group]] zertifiziert, die Single UNIX Specification zu erfüllen, und dürfen daher das [[Registered Trade Mark]] UNIX tragen. Die meisten dieser Systeme sind kommerziell und originäre Unix-Derivate, obwohl manche (zum Beispiel IBMs [[z/OS]] oder Huaweis [[EulerOS]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.huawei.com/en/news/2016/9/huawei-kunlun-euleros-unix-certification |titel=Huawei KunLun EulerOS 2.0 Operating System Passes UNIX Certification |hrsg=[[Huawei]] |datum=2016-09-09 |format=[[Pressemitteilung]] |sprache=en |abruf=2022-09-25 |zitat=Today Huawei announced that its EulerOS 2.0 operating system for its KunLun mission critical servers has earned UNIX 03 certification from The Open Group. This means that Huawei EulerOS 2.0 has been officially certified as a UNIX system.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) das Warenzeichen durch eine POSIX-Kompatibilitätsschicht erhalten haben und ansonsten keine echten Unix-Systeme sind.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;funktionelles Unix (auch Unixoid genannt)&amp;#039;&amp;#039;: Allgemein jedes System, das sich in einer einigermaßen ähnlichen Weise verhält wie Unix; spezieller kann sich das auf Systeme wie [[Linux]] (siehe auch &amp;#039;&amp;#039;[[Linux-Distribution]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Minix (Betriebssystem)|Minix]] beziehen, die sich ähnlich wie ein UNIX-System verhalten, aber keine genetische oder markenrechtliche Verbindung zur AT&amp;amp;T-Codebasis haben. Die meisten [[Freie Software|freien]] bzw. [[Open Source|Open-Source]]-Implementierungen des UNIX-Designs, ob genetisch oder nicht, also z.&amp;amp;nbsp;B. auch [[NetBSD]] und [[Darwin (Betriebssystem)|Darwin]], fallen in die eingeschränkte Definition dieser dritten Kategorie. Betriebssysteme dieser Kategorie werden zumeist als Unixoid bzw. unixoide Systeme bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einordnung eines Systems vor allem in die erste und die letzte Kategorie ist nicht immer eindeutig möglich, da diese Systeme aufgrund ihrer freien Lizenzen und der bei Unix üblichen Trennung zwischen [[Kernel (Betriebssystem)|Kernel]] und [[Ring (CPU)|Userland]] (s.&amp;amp;nbsp;u.) durchaus auch kombiniert werden können, wie etwa bei Gentoo/FreeBSD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Kategorie ist noch weiter in proprietär genetisches Unix und frei genetisches Unixoid (BSD-Linie) unterteilbar. Proprietäre genetische Unices sind zum Beispiel [[AIX]], [[IRIX]], [[HP-UX]], [[Solaris (Betriebssystem)|Solaris]], [[SCO Unix]] und [[macOS]], wobei bei letzterem das Subsystem &amp;#039;&amp;#039;Darwin&amp;#039;&amp;#039; frei ist ([[Apple Public Source License|APSL]], [[GNU General Public License|GNU GPL]] unter anderem), alle höheren [[Programmierschnittstelle]]n und [[Framework]]s jedoch proprietär sind. Frei genetische Unices bzw. Unixoide sind zum Beispiel [[FreeBSD]], [[NetBSD]], [[OpenBSD]] und [[Darwin (Betriebssystem)|Darwin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systemarchitektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Systemarchitekturen unixoider Systeme besitzen Gemeinsamkeiten. Ihnen werden allgemeine Vorteile eines ausgereiften Designs wie [[Sicherheit]], [[Software-Zuverlässigkeit|Stabilität]] und [[Effizienz (Informatik)|Effizienz]] nachgesagt. Viele Namen unixoider Systeme enden auf „-ux“ oder „-ix“ oder bilden [[Rekursives Akronym|rekursive Akronyme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unixoide Systeme besitzen eine allgemeine [[Modul (Software)|Modularität]], die insbesondere in der Trennung von Kernel und [[Ring (CPU)|Userland]] bestehen. Wichtige Bestandteile eines unixoiden Systems sind eine &amp;#039;&amp;#039;[[Unix-Shell]]&amp;#039;&amp;#039;, hier insbesondere die [[Kornshell]], die [[Bourne-Shell]] und deren freie [[Implementierung]], die [[Bourne-again shell]] (bash), sowie der Grafikserver [[X11]]. Unixoide Systeme bieten von Haus aus eine [[Benutzerverwaltung]] (siehe auch [[Root-Konto]] und [[Unix-Dateirechte]]) und versuchen eine [[Client-Server-Architektur]] abzubilden. Sie verfolgen dabei die Devise „[[Everything is a file|alles ist eine Datei]]“, was zu einer standardisierten [[Verzeichnisstruktur]] geführt hat (siehe dazu auch [[Stammverzeichnis]], [[Mounten]], [[Filesystem Hierarchy Standard]] und [[Daemon]]) (siehe dazu auch die Artikel [[Unix-Philosophie]] und [[Unix-Kommandos]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unix und GNU ==&lt;br /&gt;
In Zusammenhang mit unixoiden Systemen steht auch die [[Freie Software|Freie-Software]]-Bewegung. [[Richard Stallman]] gründete 1983 das &amp;#039;&amp;#039;[[GNU-Projekt]]&amp;#039;&amp;#039;, um den Verlust des zuvor an Universitäten als Quelltext frei verfügbaren Betriebssystems [[Unix]] zu ersetzen, indem die Bestandteile des Betriebssystems UNIX vollständig neu entwickelt und unter einer [[Freie Lizenz|freien Lizenz]] veröffentlicht wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GNU_Manifesto&amp;quot;&amp;gt;[http://www.gnu.org/gnu/manifesto.html GNU Manifesto]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1980er Jahre stellte man das GNU-System bis auf den Kernel [[GNU Hurd|Hurd]] weitgehend fertig und setzte es auf den verschiedensten Systemen, vom [[Atari ST|Atari-ST]]- bis zu [[Zilog Z80|Z80]]-Computern oder auch auf den [[IBM-PC]]-Systemen unter [[MS-DOS]] ein, um eine Unix-artige Arbeitsumgebung zu schaffen. Unter MS-DOS war der Nutzen, z.&amp;amp;nbsp;B. mit [[DJGPP]] stark eingeschränkt, da das MS-DOS-System in keiner Weise [[Multitasking]]-fähig war und keine echten [[Pipe (Informatik)|Pipes]] kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Linus Torvalds]] im Januar 1992 seinen [[Linux (Kernel)|Linux-Kernel]] unter der [[GNU General Public License|GNU-GPL]] verfügbar machte, wurde ein vollständig freies Betriebssystem auch auf [[IBM-PC-kompatibler Computer|IBM-PC-kompatiblen Computern]] nutzbar. Die heutzutage am häufigsten verwendete [[GNU-Varianten|GNU-Variante]] ist deshalb jene, die den Linux-Kernel benutzt und daher meist vereinfachend nur „[[Linux]]“ genannt wird. Die [[Free Software Foundation]], [[Debian]] und einige andere Organisationen bevorzugen jedoch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;GNU/Linux&amp;#039;&amp;#039;, um sich von Linux zu distanzieren, da sie von Linux abweichende politische Ziele verfolgen: während Linus Torvalds dem [[Open Source|Open-Source]]-Lager zuzuordnen ist, kämpft insbesondere die Free Software Foundation für das Prinzip der [[Freie Software|Freien Software]]. Sie sieht durch die Vereinnahmung von GNU durch Linux die Gefahr, dass dabei ihre politische Botschaft an Bedeutung und Aufmerksamkeit verliert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=bSOYm16v3PM] Youtube: Open Source Movement vs. Free Software&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=bw58LZTuZjA] Youtube: Linus Torvalds - Disagreement With Free Software Foundation&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Debian-Projekt drückt durch die Bezeichnung als &amp;#039;&amp;#039;GNU/Linux&amp;#039;&amp;#039; aus, dass Linux nur einer von vielen möglichen Kerneln für GNU ist. Dies wird besonders dadurch deutlich, dass es mittlerweile Debian auch in einer GNU/kFreeBSD-Variante (mit FreeBSD-Kernel) gibt sowie eine Debian Variante GNU/Hurd (mit GNU Hurd-Kernel) in Arbeit ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.debian.org/intro/about] Debian GNU flavors&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste von Betriebssystemen]]&lt;br /&gt;
** [[Liste von Unix- und Unix-ähnlichen Betriebssystemen]]&lt;br /&gt;
* [[GNU/Linux-Namensstreit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unixoides Betriebssystem| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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