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	<title>Universität Fulda - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:56:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Universit%C3%A4t_Fulda&amp;diff=143099&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gmünder: /* Persönlichkeiten */ 1</title>
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		<updated>2025-12-30T16:47:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; 1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Adolphiana Universität Fulda 1887.jpg|mini|Alma Mater Adolphiana zu Fulda, 1887]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dalberg1.JPG|mini|hochkant|Der Gründer: Fürstabt Adolph von Dalberg, um 1730]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolphs-Universität Fulda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;Alma Mater Adolphiana&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;ref&amp;gt;Werner August Mühl: &amp;#039;&amp;#039;Die Aufklärung an der Universität Fulda mit besonderer Berücksichtigung der philosophischen und juristischen Fakultät (1734-1805).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Abhandlungen zur Geschichte der Abtei und der Diözese Fulda&amp;#039;&amp;#039; 20, Fulda 1961, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine 1734 durch [[Fürstabt]] [[Adolph von Dalberg]] gegründete [[Universität]] in [[Fulda]]. Mit dieser wurde der Sitz des [[Hochstift Fulda|Hochstifts Fulda]] zur [[Universitätsstadt]]. Im Zuge der [[Säkularisation]] wurde die Universität 1805 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolgerin wurde die [[Theologische Fakultät Fulda]] weitergeführt. Mit der 1974 gegründeten [[Hochschule Fulda]] ist in Fulda heute auch eine staatliche [[Fachhochschule|Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW)]] ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mit der personellen und baulichen Entwicklung ging im 9. Jahrhundert der Aufstieg des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] zu einem kulturellen Zentrum einher, mit dem sich „keine andere Schule [[Germania magna|Germaniens]]“ vergleichen lässt. Unter Abt [[Rabanus Maurus]] wurde eine große Klosterbibliothek geschaffen und die [[Klosterschule]] wurde zu einer der renommiertesten im [[Fränkisches Reich|Fränkischen Reich]], mit der Namen wie [[Otfried von Weißenburg]], [[Walafried Strabo]] oder [[Rudolf von Fulda]] verbunden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Kathrein]], Dieter Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Erbe und Sendung, II. Das Hochstift Fulda - Vom Mittelalter zum Barock&amp;#039;&amp;#039;. Straßburg 1999, S. 12 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Amtszeit Fürstabts [[Balthasar von Dernbach]]s wurde 1571/1572 in Fulda ein [[Jesuitengymnasium]]&amp;lt;ref&amp;gt;Um dieses hat sich besonders der dritte Ordensgeneral der Jesuiten, [[Francisco de Borja (Jesuit)|Franz von Borgia]], verdient gemacht.&amp;lt;/ref&amp;gt; eröffnet, welches bald 400 Schüler zählte.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Kathrein, Dieter Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Erbe und Sendung, II. Das Hochstift Fulda – Vom Mittelalter zum Barock&amp;#039;&amp;#039;. Straßburg 1999, S. 30 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe des 17. Jahrhunderts wurden philosophische und theologische [[Lehrstuhl|Lehrstühle]] errichtet. Der Bildungsbetrieb der Jesuiten wurde in Fulda durch [[Gregor XIII.|Papst Gregor XIII.]] gestärkt, indem er 1584 ein &amp;#039;&amp;#039;Päpstliches Seminar&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Heute sind hier die Räumlichkeiten des [[Vonderau Museum]]s untergebracht.&amp;lt;/ref&amp;gt; errichten ließ. Die Stiftung sicherte einen geographisch weiten Einzugsbereich der Studenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der Universität ===&lt;br /&gt;
[[Clemens XII.|Papst Clemens XII.]] hatte der &amp;#039;&amp;#039;Fuldae Academia universalis&amp;#039;&amp;#039; bereits in einer [[päpstliche Bulle|päpstlichen Bulle]] vom 1. Juli 1732&amp;lt;ref name=&amp;quot;laverrenz-s125f&amp;quot;&amp;gt;C. Laverrenz: &amp;#039;&amp;#039;Die Medaillen und Gedächtniszeichen der deutschen Hochschulen. Ein Beitrag zur Geschichte der Universitäten Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2, S. 125 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; päpstliche [[Privileg]]ien zugesichert.&amp;lt;ref&amp;gt;HStAM Best. Urk. 75 Nr. 2221 vom 19. September 1734.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Pflege der Wissenschaften weiter zu fördern, hatte auch [[Karl VI. (HRR)|Kaiser Karl VI.]]  auf Bitten von Adolph von Dalberg am 13. März 1733 die Gründung einer Universität in Fulda bestätigt und ihr kaiserliche Privilegien verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;HStAM Best. Urk. 75 Nr. 1733 März 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolph von Dalberg hatte belegen können, dass in [[Fulda]] seit der Zeit Abt [[Baugulf von Fulda|Baugulfs]] und der Privilegierung der [[Klosterschule]] durch Kaiser [[Karl der Große|Karl den Großen]] die Pflege der Wissenschaften betrieben worden ist. Es sollte nun eine neue Universität auf den Ruinen der alten Klosterschule von Fulda errichtet werden. Karl VI. hatte dem Abt und dessen Nachfolgern die Herrschaft über die Universität und ihre Professoren, Doktoren, Schüler sowie die Lehrinhalte zugesichert; ebenso hatte er der Universität Fulda alle jene Privilegien zukommen lassen, wie sie auch die anderen deutschen Universitäten&amp;lt;ref&amp;gt;Universitäten [[Universität Wien|Wien]], [[Universität Salzburg|Salzburg]], [[Universität Ingolstadt|Ingolstadt]], [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg im Breisgau]], [[Universität Dillingen|Dillingen]] an der Donau, [[Otto-Friedrich-Universität Bamberg|Bamberg]], [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Würzburg]], [[Universität zu Köln|Köln]] und weitere.&amp;lt;/ref&amp;gt; besaßen.&amp;lt;ref&amp;gt;HStAM Best. Urk. 75 Nr. 2210 vom 13. März 1733.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Plänen des Hofarchitekten [[Andreas Gallasini]] ließ von Dalberg 1731 bis 1734 ein [[barock]]es Universitätsgebäude errichten. Am 19. September 1734 wurde die Adolphsuniversität unter persönlicher Beteiligung des Fürstabts, der gesamten Geistlichkeit und der weltlichen Behörden feierlich eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;HStAM Best. Urk. 75 Nr. 2221 vom 19. September 1734.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum &amp;#039;&amp;#039;Rector Magnificentissimus&amp;#039;&amp;#039; wurde Fürstabt Adolph von den Professoren erwählt. Prorektor wurde Propst Freiherr von Kötschan. Anlässlich der [[Inauguration]] stiftete Adolph ein [[Medaille|Medaillon]], welches in Gold-, Silber- und Bronzeabschlägen unter den Anwesenden verteilt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laverrenz-s125f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1734 bis 1805 ===&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] wurden die Universitätsgebäude nacheinander von Franzosen, Reichstruppen, Hannoveranern und Preußen besetzt und als [[Magazin (militärisches Vorratslager)|Magazine]], [[Pferdestall|Pferdeställe]] oder [[Lazarett]]e verwendet. Nach dem [[Hubertusburger Frieden]] 1763 unternahm Bischof [[Heinrich von Bibra]] die Wiederherstellung des Lehrbetriebes der &amp;#039;&amp;#039;Adolphiana&amp;#039;&amp;#039;. Allerdings verlief fortan die Entwicklung ohne den gewünschten Erfolg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laverrenz-s125f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhebung und Nachfolgeinstitutionen ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation]] wurde die Universität 1805 durch [[Wilhelm I. (Niederlande)|Wilhelm Friedrich Prinz von Oranien-Nassau]] aufgelöst.&lt;br /&gt;
Zur wissenschaftlichen Ausbildung der Studenten des [[Priesterseminar Fulda|Fuldaer Priesterseminars]] wurde daraufhin die &amp;#039;&amp;#039;Theologische Lehranstalt des Bischöflichen Priesterseminars&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://thf-fulda.de/geschichte | titel=Geschichte der Theologischen Fakultät Fulda | autor= | hrsg=[[Theologische Fakultät Fulda]] | datum= | zugriff=2013-04-29 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20150402094723/http://thf-fulda.de/geschichte | archiv-datum=2015-04-02    }}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der die [[Theologische Fakultät Fulda]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Alte Universität}} Universitätsgebäude ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ansicht des Universitätsgebäudes Fulda 1840.jpg|mini|Adolphs-Universität Fulda, 1840]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FULDA Alte Universitaet.JPG|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;Alte Universität&amp;#039;&amp;#039; heute]]&lt;br /&gt;
Das dreiflüglige [[barock]]e Universitätsgebäude wurde 1731 bis 1734 nach den Plänen des Hofarchitekten [[Andrea Gallasini]] aus [[Lugano]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|24534|Andrea Galassini|Autor=Lara Calderari|Datum=2005-08-22|Zugriff=2010-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1773 errichtete hochfürstliche Gymnasium wurde als am 22. September 1804 gegründetes &amp;#039;&amp;#039;akademisches Lyzeum und Gymnasium&amp;#039;&amp;#039; in den Universitätsgebäuden weitergeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;HStAM Best. Urk. 75 Nr. 2414 vom 22. Oktober 1805.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1835 wurde es ein [[humanistisches Gymnasium]] in kurfürstlicher Trägerschaft,  ab 1866 königlich und 1918 staatlich. 1945 erhielt es den Namen &amp;#039;&amp;#039;staatliches Domgymnasium&amp;#039;&amp;#039; und heißt seit 1948 [[Rabanus-Maurus-Schule]]. 1968 zog die Schule vom Gebäude der ehemaligen Universität Fulda in der Innenstadt in einen Neubau im Schulviertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aula der &amp;#039;&amp;#039;Alten Universität&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Oratorium Marianum&amp;#039;&amp;#039;, Marienkapelle) wurde 1803 bis 1902 und nach der Zerstörung der [[Christuskirche (Fulda)|Christuskirche]] durch einen Bombenangriff von 1946 bis 1949 als [[Protestantismus|evangelische]] [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Universitätsgebäude beherbergt heute die &amp;#039;&amp;#039;Adolf-von-Dalberg-Grundschule&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;!-- nicht:Adolph-von-Dalberg-Grundschule --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Straßen und Plätze in Fulda#Universitätsplatz|&amp;#039;&amp;#039;Universitätsplatz&amp;#039;&amp;#039;]] ist nach dem am östlichen Rand des Platzes gelegenen Gebäude benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
In der Aula steht eine Orgel, die 1734 von Bartholomäus Brünner erbaut wurde. Sie wurde 1829 durch [[Johann Adam Oestreich]] erweitert und 1987 durch die Firma [[Hoffmann und Schindler|Orgelbau Hoffmann]] restauriert. Aktuell verfügt das Instrument über folgende [[Disposition (Orgel)|Disposition]]:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bistum-fulda.de/bistum_fulda/kunst_musik/musik/orgelmusik/orgeln_im_bistum/fulda_region/Fulda_Alte-Universitaet.php Die Orgel der Aula auf der Website des Bistums Fulda]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;16&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gambe || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spitzflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || 3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur III || 1′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II. Werk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quintatön || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Salizional || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kleingedackt || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flageolet || 2′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;ab b repitierend&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbaß || 16′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Violon || 8′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Posaune || 8′ &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; Manualkoppel, Pedalkoppel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fakultäten ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Adolphs-Universität Fulda&amp;#039;&amp;#039; war in vier [[Fakultät (Hochschule)|Fakultäten]] gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Katholische Theologie]] &lt;br /&gt;
# [[Philosophie]] &lt;br /&gt;
# [[Medizin]] &lt;br /&gt;
# [[Rechtswissenschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fach Theologie waren die Lehrstühle anfangs sowohl von [[Jesuiten]] – bis zur [[Aufhebung des Jesuitenordens]] im Jahre 1773 – als auch von Gelehrten des [[Benediktinerorden]]s besetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studenten ==&lt;br /&gt;
Während der 71 Jahre ihres Bestehens hatte die Universität etwa 4100 Studenten. Von diesen kamen 935 aus der Stadt [[Fulda]] und circa 400 aus dem Gebiet der späteren [[Landkreis Fulda|Kreise Fulda]] und [[Landkreis Hünfeld|Hünfeld]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;digam:matrikelbuch&amp;quot;&amp;gt;Hessisches Staatsarchiv Marburg: [http://www.digam.net/?dok=3527 &amp;#039;&amp;#039;Matrikelbuch der Universität Fulda. Titelblatt mit Bildnis des Fürstabts Adolph von Dalberg, 1734-1805&amp;#039;&amp;#039;] in: &amp;#039;&amp;#039;DigAM - digitales archiv marburg&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen am 10. August 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten &amp;#039;&amp;#039;ausländischen&amp;#039;&amp;#039; Studenten stammten vor allem aus [[Franken (Region)|Franken]], [[Haus Nassau|Nassau]] und [[Westfalen]] oder aus den [[Bistum Mainz|mainzischen]] Enklaven in Hessen und Thüringen. Die Durchschnittszahl der jährlichen Neueinschreibungen dürfte bei 65 und die Durchschnittshörerzahl bei 143 gelegen haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;digam:matrikelbuch&amp;quot; /&amp;gt; Nach den Bekundungen von Kaiser Karl VI. sollten die Doktoren und Professoren die Studierenden gemäß der von den Äbten erlassenen Statuten vor den Kollegien der Fakultäten examinieren. Nach erfolgreicher Prüfung erhielten sie die Titel von [[Bakkalaureat]]en, [[Magister]]n, [[Lizentiat]]en oder [[Doktor]]en; als Zeichen ihrer akademischen Würde wurde ihnen ein [[Birett]] verliehen, und sie wurden in ihren [[Ornat]] eingekleidet. Die an der Universität Fulda [[Promotion (Doktor)|Promovierten]] besaßen das Recht, überall im Reich als Professoren zu lehren und zu examinieren.&amp;lt;ref&amp;gt;HStAM Best. Urk. 75 Nr. 2210 vom 13. März 1733.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während nach den Ausgangsstatuten Fürstabt Adolphs nicht-katholische Studenten keine Zugangsberechtigung für ein [[Studium]] an der Universität Fulda bekamen, ermöglichte eine Statutenreform im Jahre 1777 unter Fürstbischof [[Heinrich von Bibra]] auch [[Protestanten]] das Studium und den Erwerb [[Akademischer Grad|akademischer Grade]] an allen Einrichtungen der Universität mit Ausnahme der Theologischen Fakultät.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner August Mühl: &amp;#039;&amp;#039;Die Aufklärung an der Universität Fulda mit besonderer Berücksichtigung der philosophischen und juristischen Fakultät (1734-1805)&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Abhandlungen zur Geschichte der Abtei und der Diözese Fulda 20&amp;#039;&amp;#039;. Fulda 1961, S. 53 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
An der Universität Fulda &amp;#039;&amp;#039;lehrten&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;studierten&amp;#039;&amp;#039; unter anderem:&lt;br /&gt;
* [[Amand von Buseck]] (1685–1756), Fürstabt und erster Fürstbischof von Fulda, Direktor der Universität Fulda (1736)&lt;br /&gt;
* [[Anselm Erb]] (1688–1767), bis 1740 Professor für kanonisches Recht in Fulda, 53. Abt der Reichsabtei Ottobeuren&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Munier]] (1698–1759), lehrte zwischen 1738 und 1744 Dogmatik an der Universität&lt;br /&gt;
* [[Franz Ignaz Wedekind]] (1710–1782), lehrte zwischen 1734 und 1742 als Professor der Pandekten an der Universität&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Kilber]] (1710–1783), lehrte 1749 Dogmatik an der Universität&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Bibra]] (1711–1788), Fürstbischof und Abt von Fulda, Jurastudium an der Universität Fulda&lt;br /&gt;
* [[Karl Busäus]] (1714–1782), Jesuit, Theologe und Hochschullehrer, Professor der Theologie&lt;br /&gt;
* [[Isidorus Keppler]] (1715–1792), römisch-katholischer Theologieprofessor&lt;br /&gt;
* Karl von Piesport (1716–1800), Theologe und Philosoph, Benediktiner&lt;br /&gt;
* [[Benedict Oberhauser]] (1719–1786), 1760 bis 1764 Professor des Kirchenrechts, Benediktinerpater, Kirchenrechtler&lt;br /&gt;
* [[Johann Jacobs (Jesuit)|Johann Jacobs]] (1721–1800), Professor der Philosophie zwischen 1757 und 1760&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Beck (Abt)|Ludwig Beck]] (1728–1794), 1760 bis 1764 Professor für Theologie, 1764 bis 1773 Inhaber des Lehrstuhls für Kirchenrecht, 1773 bis 1794 Abt der [[Abtei Münsterschwarzach]]&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Burkhäuser]] (1733–1809), Jesuit und Philosoph, studierte in Fulda&lt;br /&gt;
* Sturmius Bruns (1749–1779), Professor linguarum orientalium (1773) und Professor und Doktor für Theologie (1774)&lt;br /&gt;
* [[Siegmund von Bibra]] (1750–1803), Theologe und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Balthasar Herrlein]] (1750–1809), katholischer Priester und Dichter&lt;br /&gt;
* Johann von Reibelt (* 1752), Kanoniker&lt;br /&gt;
* [[Franz Andreas Schramm]] (1752–1799), Subregens, später Dogmatiker in Heidelberg&lt;br /&gt;
* [[Thomas Christian Tychsen]] (1758–1834), evangelisch-lutherischer Orientalist und Theologe&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Münter]] (1761–1830), Theologe, Philologe und Bischof&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand August von Spiegel]] (1764–1835), war von 1824 bis 1835 Erzbischof von Köln, Studium der Theologie, Philosophie und Rechtswissenschaft in Fulda&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Komp]] (1765–1846), katholischer Theologe, ab 1803 letzter Rektor der Universität&lt;br /&gt;
* [[Giovanni Antonio Marcacci]] (1769–1854), stammte aus [[Locarno]] (Kanton Tessin, Schweiz), studierte ab 1789&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Rudolf Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Giovanni Antonio Marcacci (1769-1854): ein Tessiner als schweizerischer Politiker und Diplomat zwischen Ancien Régime und Regeneration&amp;#039;&amp;#039;. Basel, 1975, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rechtswissenschaften in Fulda, wurde schweizerischer Politiker und Diplomat&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|24534|Giovanni Antonio Marcacci|Autor=Hans Rudolf Schneider|Datum=2010-01-21|Zugriff=2010-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georg Ludwig Karl Kopp]] (1773–1834), römisch-katholischer Geistlicher und Kirchenrechtler&lt;br /&gt;
* [[Anton Thomas]] (1778–1837), Professor und danach Bürgermeister von Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Leinweber, Josef: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Studierenden in Fulda: von 1574 bis 1805. Festgabe der Theologischen Fakultät Fulda für Bischof Dr. Eduard Schick zu seinem 85. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main: Knecht, 1991. Fuldaer Studien 3.&lt;br /&gt;
* Mühl, Werner August: D&amp;#039;&amp;#039;ie Aufklaerung an der Universität Fulda mit besonderer Berücksichtigung der philosophischen und juristischen Fakultät 1734–1805.&amp;#039;&amp;#039; Fulda: Parzeller 1961 = Quellen und Abhandlungen zur Geschichte der Abtei und Diözese Fulda 20.&lt;br /&gt;
* Polley, Rainer: &amp;#039;&amp;#039;Die Adolphsuniversitaet Fulda 1734–1805. Ausstellung des Hessischen Staatsarchivs Marburg, Marburg 6. September – 12. Oktober 1984, Fulda 22. Oktober – 30. November 1984.&amp;#039;&amp;#039;  Marburg: Hess. Staatsarchiv 1984. Schriften des Hessischen Staatsarchivs Marburg 2. &lt;br /&gt;
* Richter, Gregor: &amp;#039;&amp;#039;Studentenmatrikel der Adolphs-Universität zu Fulda (1734–1805).&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen des Fuldaer Geschichts-Vereins; 15. Fulda: Aktiendruckerei 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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