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	<title>Universal Edition - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Density: /* Geschichte */ wlink</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; wlink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|NS=48/12/00.9/N|EW=16/22/21.93/E|type=landmark|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Universal Edition Aktiengesellschaft&lt;br /&gt;
| Logo             = Universal Edition 2008 logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = Aktiengesellschaft&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1901&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Johann Juranek, Astrid Koblanck, Stefan Ragg&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Branche          = [[Musikverlag]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.universaledition.com/ www.universaledition.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Universal Edition&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; AG (häufig mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;UE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; abgekürzt) ist ein 1901 gegründeter österreichischer [[Musikverlag]] mit Hauptsitz&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Zweigniederlassung existiert z.&amp;amp;nbsp;B. in London (2/3 Fareham Street, Dean Street)&amp;lt;/ref&amp;gt; am [[Karlsplatz (Wien)|Karlsplatz]] 6 in [[Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Universal Edition Stammactie 1908.jpg|mini|links|Stammaktie der Universal Edition (1908)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Emil Hertzka (1869–1932) 1927 © Georg Fayer (1892–1950) OeNB 10449839.jpg|mini|Emil Hertzka (1927)]]&lt;br /&gt;
Hauptgrund der 1901 in Wien unter dem Namen „Universal Edition Actiengesellschaft“ erfolgten Verlagsgründung war die Intention [[Österreich-Ungarn]]s, von Notenimporten, insbesondere der dominierenden Musikverlage in [[Leipzig]], unabhängig zu werden. Die Gründer waren [[Adolf Robitschek]], [[Josef Weinberger]] und [[Bernhard Herzmansky]] von [[Musikverlag Doblinger|Doblinger]]. Von 1907 bis zu seinem Tod 1932 war [[Emil Hertzka]], der bereits seit Anbeginn dort tätig war, ihr Direktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand zunächst Musik der [[Klassische Musik|klassischen]] und [[Musik der Romantik|romantischen]] Epoche im Vordergrund, verlagerte sich der Schwerpunkt der Publikationen schon nach wenigen Jahren auf die jeweils zeitgenössische Musik. 1906 übernahm die UE beispielsweise von anderen Verlagen die Rechte an [[Gustav Mahler|Mahlers]] Sinfonien 1 bis 4, und schloss 1908 einen direkten Vertrag mit dem Komponisten über den Druck der [[8. Sinfonie (Mahler)|8. Sinfonie]]. Unter Emil Hertzka folgten Namen wie [[Arnold Schönberg|Schönberg]], [[Alban Berg|Berg]], [[Anton Webern|Webern]], [[Alexander Zemlinsky|Zemlinsky]], [[Joseph Marx|Marx]], [[Leoš Janáček|Janáček]], [[Karol Szymanowski|Szymanowski]], [[Béla Bartók|Bartók]], [[Zoltán Kodály|Kodály]], [[Kurt Weill|Weill]], [[Egon Wellesz|Wellesz]], [[Erwin Schulhoff]], [[Franz Schreker]] oder [[Hanns Eisler|Eisler]]. 1932 umfasste der Katalog der UE rund 10.000 Nummern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1927 bestand eine Kooperation mit der Musiksektion des Sowjetischen Staatsverlages, durch die die Universal Edition zum westeuropäischen Verlag der Russischen Avantgarde wurde. Teils als Nachdruck der russischen Originalausgaben, teils aber auch in eigens in Wien gestochenen Ausgaben erschienen Werke von [[Nikolai Roslawez]], [[Alexander Wassiljewitsch Mossolow|Alexander Mossolow]], [[Serge Protopopov]], [[Leonid Polowinkin]], [[Alexander Krein]], [[Grigori Krein]], [[Dmitri Melkich]] und vielen anderen russischen Avantgardisten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Detlef Gojowy |Titel=Neue sowjetische Musik der 20er Jahre |Verlag=Laaber-Verlag |Ort=Laaber |Datum=1980 |ISBN=3-9215-1809-1 |Kommentar=Im Anhang findet sich eine Übersicht der Werke russischer Avantgardisten mit Verlagsangabe, ein Gutteil davon trägt den Vermerk &amp;quot;Universal Edition&amp;quot;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, darüber hinaus wurde in diesem Zusammenhang auch das sehr progressive Werk des Skrjabin-Zeitgenossen [[Alexej Stantschinskij]] posthum verlegt. Die Kooperation wird seit den 1930er Jahren nicht mehr gepflegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Aktuell (2018) ist es möglich, auf Direktanfrage Werke von russischen Avantgardisten zu erwerben, teils werden sie auf der Website des Verlags sogar beworben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 gab der Verlag die Musikzeitschrift [[Musikblätter des Anbruch]] heraus, die bis 1937 erschienen. 1924–1930 gesellte sich [[Pult und Taktstock]] hinzu. Beide Organe nutzte der Verlag erfolgreich, um durch Artikel, Berichte und Rezensionen seine Verlagskomponisten international in die Diskussion zu bringen. Ein weiterer „Verkaufsschlager“ wurde die 1939&amp;lt;ref&amp;gt;P[eter Päffge]n: &amp;#039;&amp;#039;Die großen Gitarrenmusik-Verlage: Universal-Edition, Wien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gitarre &amp;amp; Laute&amp;#039;&amp;#039; 1, 1979, 2, S. 41–43; hier: S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt; ins Leben gerufene und von [[Karl Scheit]] herausgegebene Reihe &amp;#039;&amp;#039;Musik für Gitarre&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] erwirkte der Verleger [[Alfred Schlee]] durch Diplomatie bei den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]], dass diese die Schulden des hochverschuldeten Verlags in Hinsicht auf die Erhaltung eines Denkmals [[Entartete Musik|Entarteter Musik]] beglichen und rettete dadurch den Verlag und zahlreiche Manuskripte vor dem Untergang. Der [[Judentum|jüdische]] Teil der Verlagsredakteure wurde gezwungen, das Schicksal zahlreicher verlegter Komponisten zu teilen und mit Berufsverboten versehen, ins Exil getrieben oder [[Deportation|deportiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges war die Firma in deutscher Hand und publizierte auch Werke wie [[Franz Schmidt (Komponist)|Franz Schmidts]] &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Auferstehung. Ein festliches Lied|Deutsche Auferstehung]]&amp;#039;&amp;#039; (1940). Sie ging nach 1945 wieder in österreichischen Besitz über und setzte die Tradition der Aufnahme von Musik der Gegenwart in ihr Programm fort. Die ab 1955 von [[Herbert Eimert]] unter Mitwirkung von [[Karlheinz Stockhausen|Stockhausen]] in der UE publizierte Heftenfolge „[[Die Reihe]]“ informierte über [[Serielle Musik|serielle]] und [[elektronische Musik]]. Zum Verlagsprogramm, das im Jahr 2000 rund 32.000 Titel umfasste, zählen neben weiteren Zeitschriften und Lehrbüchern auch Taschenpartituren, seit 1972 unter dem Titel „Wiener Urtext Edition“ auch zahlreiche Urtextausgaben von Musik der Vorklassik bis zur Romantik, später auch des 20. Jahrhunderts (gemeinsam mit dem Verlag [[B. Schott’s Söhne]], Mainz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zeitgenössischen Komponisten im Verlagsprogramm der UE zählen etwa [[Wolfgang Rihm]], [[Pierre Boulez]], [[Arvo Pärt]], [[Karlheinz Stockhausen]], [[Friedrich Cerha]], [[Luciano Berio]], [[Johannes Maria Staud]], [[Georg Friedrich Haas]], [[Georges Lentz]], [[Daniel Schnyder (Musiker)|Daniel Schnyder]] oder [[Vykintas Baltakas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=25 Jahre neue Musik |TitelErg=Jahrbuch 1926 der Universal-Edition |Hrsg=[[Hans Heinsheimer]], [[Paul Stefan]] |Online=http://archive.org/details/25jahreneuemusik00univ |Abruf=2024-08-13 |Kommentar=mit Buchschmuck von [[Carry Hauser]]}}&lt;br /&gt;
* Carl Dahlhaus, Hans Heinrich Eggebrecht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus Riemann Musiklexikon.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4. Schott, Mainz 1989. ISBN 3-7957-8304-6&lt;br /&gt;
* {{OeML|Universal-Edition| Universal Edition (UE)|BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.universaledition.com/ Homepage des Verlages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2045143-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikverlag (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchverlag (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1901]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Density</name></author>
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