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	<title>Unity Mitford - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Regi51: Änderungen von 2A02:8070:4181:E240:142F:FC3D:5F2B:16DB (Diskussion) rückgängig gemacht (HG) (3.4.12)</title>
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		<updated>2025-05-30T19:20:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2A02:8070:4181:E240:142F:FC3D:5F2B:16DB&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2A02:8070:4181:E240:142F:FC3D:5F2B:16DB&quot;&gt;2A02:8070:4181:E240:142F:FC3D:5F2B:16DB&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:2A02:8070:4181:E240:142F:FC3D:5F2B:16DB&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:2A02:8070:4181:E240:142F:FC3D:5F2B:16DB (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) rückgängig gemacht (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Huggle&quot; title=&quot;Wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.12)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Unity-Mitford.jpg|mini|hochkant|Unity Mitford, 1937]]&lt;br /&gt;
[[The Honourable|Hon.]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unity Valkyrie Freeman-Mitford&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. August]] [[1914]] in [[London]], [[England]]; † [[28. Mai]] [[1948]] in [[Oban (Argyll and Bute)|Oban]], [[Schottland]]) war eine [[Vereinigtes Königreich|britische]] [[Britischer Adel|Adlige]], [[Nationalsozialismus|Nationalsozialistin]] und Verehrerin [[Adolf Hitler]]s. Sie gehörte von 1935 bis 1940 zum inneren Kreis der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und hatte so häufigen persönlichen Umgang mit Hitler, dass Gerüchte über eine [[Verlobung]] entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katja Iken |url=https://www.spiegel.de/einestages/unity-mitford-mehr-als-nur-hitlers-groupie-a-1134863.html |titel=Das Rätsel der Unity Mitford |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2017-03-05 |zugriff=2019-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Mitford war eines von sieben Kindern des David Bertram Ogilvy Freeman-Mitford, 2. [[Baron Redesdale]] (1878–1958), und seiner Ehefrau Sydney Bowles (1880–1963). Sie war eine Cousine von [[Clementine Churchill]], der Ehefrau von [[Winston Churchill]]. Da Lord Redesdale eine Abneigung gegen die konventionellen britischen Erziehungsmethoden hatte, besuchten seine Kinder keine Schule, sondern wurden zuhause in [[Asthall Manor]] in [[Oxfordshire]] unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitford-Kinder entwickelten sich sehr unterschiedlich. Unity und ihre vier Jahre ältere Schwester [[Diana Mitford|Diana]] (1910–2003) wurden Anhängerinnen [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischer]] bzw. [[Faschismus|faschistischer]] Ideen. Diana war von 1929 bis 1934 mit [[Bryan Guinness, 2. Baron Moyne|Bryan Guinness]] verheiratet und heiratete 1936 im Berliner Haus von [[Joseph Goebbels|Goebbels]] den britischen Faschistenführer [[Oswald Mosley]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heike B. Görtemaker]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Hofstaat. Der innere Kreis im Dritten Reich und danach.&amp;#039;&amp;#039; München 2019, ISBN 978-3-406-73527-1, S. 250–260.&amp;lt;/ref&amp;gt; Pamela (1907–1994) war mit dem Physiker [[Derek Jackson|Derek Ainslie Jackson]] verheiratet. Ihre jüngere Schwester [[Jessica Mitford|Jessica]] (1917–1996) wandte sich dagegen dem [[Kommunismus]] zu, riss von zu Hause aus, um auf Seiten der [[Zweite Spanische Republik|Republikaner]] am [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] teilzunehmen. Die älteste Schwester [[Nancy Mitford|Nancy]] (1904–1973) wurde eine in England bekannte Schriftstellerin und Geliebte von [[Gaston Palewski]], einem engen Berater von [[Charles de Gaulle]]. Die jüngste Schwester [[Deborah Cavendish, Duchess of Devonshire|Deborah]] (1920–2014) wurde durch ihre Heirat zur [[Duke of Devonshire|Duchess of Devonshire]]. Der einzige Bruder, Thomas (1909–1945), blieb unverheiratet und wurde Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Am 20. Oktober 1934 reiste Unity Mitford zu einem Sprachstudium nach [[München]]. Vor allem wollte sie den von ihr verehrten Reichskanzler des Deutschen Reiches, Adolf Hitler, den „Führer“ des nationalsozialistischen Deutschlands, kennenlernen. Anfang Februar 1935 gelang es ihr, in der [[Osteria Bavaria]], einem Münchner Restaurant, in dem Hitler häufig verkehrte, diesen zu treffen und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Mitford war zu diesem Zeitpunkt 20 Jahre alt; etwa 1,80&amp;amp;nbsp;m groß, mit blondem Haar und blauen Augen entsprach sie dem zeitgenössischen Schönheitsideal. An ihre Schwester Diana schrieb Mitford am 10. Februar über das Zusammentreffen: „Du kannst Dir vorstellen, wie ich mich fühle. Ich bin so glücklich […]. Ich glaube, daß ich das glücklichste Mädchen der Welt bin.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unity Mitford&amp;#039;&amp;#039; in Anton Joachimsthaler: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Liste. Ein Dokument persönlicher Beziehungen.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, München 2003, ISBN 3-7766-2328-4, S. 522.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im inneren Kreis ===&lt;br /&gt;
Mitford lebte fortan in München und warb für die NS-Weltanschauung. U.&amp;amp;nbsp;a. legte sie in einem Film der [[Wochenschau]] dar, warum auch sie als Britin von der nationalsozialistischen Idee überzeugt war.&lt;br /&gt;
Der abergläubische Hitler war von der jungen Frau begeistert, wozu auch ihr zweiter Vorname [[Walküre|{{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Valkyrie&amp;#039;&amp;#039;}}]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[Die Walküre]],&amp;#039;&amp;#039; eine Oper von Richard Wagner.&amp;lt;/ref&amp;gt; beitrug. Mitfords Großvater, Algernon Freeman-Mitford, war ein Freund [[Richard Wagner]]s gewesen und schrieb ein Vorwort zu zwei deutsch verfassten Werken [[Houston Stewart Chamberlain]]s. Bei einer Veranstaltung der Hitlerjugend auf dem [[Hesselberg]] mit [[Julius Streicher]] hielt Mitford eine antisemitische Hassrede; die Kernaussagen wiederholte sie in einem offenen Brief an den &amp;#039;&amp;#039;[[Der Stürmer|Stürmer]]&amp;#039;&amp;#039;. Dies führte in Großbritannien zu öffentlicher Kritik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hitler schenkte Mitford ein eigens angefertigtes [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|goldenes Parteiabzeichen]], in das auf der Rückseite ihr Name eingraviert war (Mitford konnte als Ausländerin nicht Parteimitglied werden), sowie eine [[Olympiastadion Berlin|Loge]] bei den [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spielen 1936]] in Berlin und ließ sie zu den [[Bayreuther Festspiele]]n chauffieren.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HBG4&amp;quot;&amp;gt;{{YouTube|id=9yrxQjJ8hY8|title={{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Hitler&amp;#039;s British Girl.&amp;#039;&amp;#039;}} Teil 4/5}}. In: {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Channel 4 Documentary.&amp;#039;&amp;#039;}} 2007. Videomitschnitt, abgerufen am 28. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Verkündung des [[Anschluss Österreichs|„Anschlusses Österreichs“]] 1938 stand sie neben Hitler.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HBG&amp;quot;&amp;gt;{{YouTube|id=Z9kBH47Ohlg|title={{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Hitler&amp;#039;s British Girl.&amp;#039;&amp;#039;}} Teil 1/5}}. In: {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Channel 4 Documentary.&amp;#039;&amp;#039;}} 2007. Videomitschnitt, abgerufen am 28. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hitler war von Mitfords intimer Kenntnis der britischen Politik beeindruckt. Nach [[Albert Speer]] war Mitford die Einzige, die im inneren Zirkel offen politische Fragen mit Hitler zu diskutieren suchte und sich ihm gegenüber vehement für eine Vermittlung mit Großbritannien aussprach, was dieser reserviert zur Kenntnis genommen habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;albertSpeer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Albert Speer | Titel={{lang|en|Inside the Third Reich}} | TitelErg={{lang|en|The Classic Account of Nazi Germany by Hitler&amp;#039;s Armament Minister}} | Verlag={{lang|en|Sphere Books}} | Ort=London | Datum=1971 | Sprache=en | Umfang=821 | Kommentar=Einführung von Eugene Davidson | Seiten=77 | OCLC=721376200 | Online=https://books.google.de/books?id=SyyDCgAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false | Abruf=2016-10-28 | Originaltitel=Erinnerungen | Originaljahr=1969 | Originalort=Frankfurt (M.)/Berlin/Wien | Originalsprache=de | Übersetzer=[[Richard Winston]], [[Clara Winston]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter anderem verbrachte Mitford mit Hitler einen Sommer auf dem [[Berghof (Obersalzberg)|Berghof]]. Verschiedene deutsche Stellen ermittelten heimlich gegen Mitford; man verdächtigte sie der Spionage, wofür sich jedoch keine Anhaltspunkte finden ließen. Der britische Geheimdienst [[Secret Intelligence Service|SIS]] stellte 1936 in einem Bericht fest, dass Unity Mitford viel Zeit mit Hitler verbringe, wenn er sich in München aufhalte. Sie sei offensichtlich „mehr Nazi als die Nazis“. Den britischen [[Botschafter]] in München begrüßte sie mit dem [[Hitlergruß]], woraufhin dieser sie aufforderte, ihren Pass abzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. September 1935 besuchten Mitfords Eltern, Lord und Lady Redesdale, ihre Tochter in München. Diese stellte sie Hitler vor. Anschließend nahmen sie am 7. [[Reichsparteitag]] der NSDAP (10.–16. September) in [[Nürnberg]] teil, der unter dem Motto „Reichsparteitag der Freiheit“ stand, was sich auf die Rückgewinnung des Saarlandes und auf die Einführung der Wehrpflicht bezog – in Verletzung der Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s, den man damals in Deutschland weithin als „ehrlose Fesselung“ empfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli und August 1939 waren Mitford und ihre Schwester Diana, die Ehefrau des britischen Faschistenführers [[Oswald Mosley]], anlässlich der Richard-Wagner-Festspiele in [[Bayreuth]]. Als Hitler sagte, Großbritannien sei zum Krieg entschlossen, und der könne kaum noch verhindert werden, sagte Mitford, solch eine Tragödie wolle sie nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Suizidversuch ===&lt;br /&gt;
Am Tag der britischen Kriegserklärung an Deutschland, am 3. September 1939, unternahm Unity Mitford in der Münchener [[Königinstraße (München)|Königinstraße]] einen [[Suizid]]versuch, bei dem sie sich mit einer kleinen automatischen Pistole in den Kopf schoss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/hitler-und-die-frauen-100.html |titel=Geheimnisse des Dritten Reiches – Hitler und die Frauen |werk=ZDF |datum=2012-08-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170917215238/https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/hitler-und-die-frauen-100.html |archiv-datum=2017-09-17 |zugriff=2016-10-28 |kommentar=Reportage des ZDF, Ausstrahlung am 29. November 2011; Filmbeschreibung |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hinterließ einen an [[Adolf Wagner (Gauleiter)|Adolf Wagner]], den Münchner [[Gauleiter]], adressierten Umschlag, der ihr spezielles NSDAP-Abzeichen, ein signiertes und mit einer persönlichen Widmung von Hitler versehenes Foto sowie einen Abschiedsbrief an Hitler enthielt. In dem Brief stand, sie könne den Krieg zwischen Deutschland und Großbritannien nicht ertragen und nehme sich deshalb das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Suizidversuch misslang; die Kugel blieb im Kopf stecken. Die Ärzte wagten keine Operation, weil der Ausgang ungewiss war und sie fürchteten, dass die britische Öffentlichkeit bei einem Misserfolg an die Ermordung Mitfords glauben könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Volker Elis Pilgrim]]: &amp;#039;&amp;#039;Du kannst mich ruhig Frau Hitler nennen. Frauen als Schmuck und Tarnung der NS-Herrschaft.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-498-05286-1, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hitler besuchte Unity Mitford am Nachmittag des 8. November 1939, an dem am Abend im [[Bürgerbräukeller]] ein [[Georg Elser|Bombenattentat]] auf ihn verübt wurde, persönlich im Krankenhaus, ließ sich darlegen, warum ein Entfernen der noch im Kopf steckenden Kugel nicht ratsam war, und gab ihr das Parteiabzeichen zurück. Sie nahm es und verschluckte es vor seinen Augen. Hitler soll zu seinem Leibfotografen gesagt haben: „[[Heinrich Hoffmann (Fotograf)|Hoffmann]], ich beginne mich zu fürchten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1939 wurde sie in ein Krankenhaus in [[Bern]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heimkehr nach Großbritannien und Tod ==&lt;br /&gt;
Teilweise genesen, wurde Lady Mitford im April 1940 von ihrer Mutter und ihrer Schwester Deborah aus der Schweiz nach Großbritannien gebracht. Sie hatte erheblich an Gewicht verloren und ihre Persönlichkeit war stark verändert, vergleichbar mit den Folgen eines [[Schlaganfall]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;observer2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Deborah Mitford | url=https://www.theguardian.com/news/2002/dec/08/letters.theobserver | titel={{lang|en|My sister and Hitler}} | titelerg={{lang|en|Unity Mitford&amp;#039;s war}} | werk= guardian.co.uk | hrsg=The Observer | datum=2002-12-08 | zugriff=2016-10-28 | sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lebte mit ihrer Mutter auf der kleinen schottischen [[Hebriden]]insel [[Inch Kenneth]], die ihrem Vater gehörte. Auch britische Ärzte lehnten eine Operation als zu riskant ab. Im Laufe der Jahre stabilisierte sich ihr Zustand; sie soll sogar wieder Auto gefahren sein. Ihre ursprüngliche Lebendigkeit kehrte aber nicht zurück, und sie war sehr vergesslich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-FwVoAAAAMAAJ-&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor = Johannes Frank | Titel = Eva Braun. Ein ungewöhnliches Frauenschicksal in geschichtlich bewegter Zeit | Verlag = Schütz | Ort = Preußisch Oldendorf | Jahr = 1988 | ISBN = 3-87725-122-6 | Seiten = 187 | Online = {{Google Buch | BuchID = FwVoAAAAMAAJ | Seite = 187 | Linktext = Snippet-Ansicht | Hervorhebung = Mitford}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28. Mai 1948 erlag Unity Mitford den Spätfolgen des Selbsttötungsversuchs im Krankenhaus in [[Oban (Argyll and Bute)|Oban]]. Sie starb an einer [[Meningitis]], möglicherweise als Folge der Schwellung ihrer Gehirnmasse um die eingeschlossene Kugel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mitford graves at Swinbrook - geograph.org.uk - 346877.jpg|mini|300px|Unity Mitfords Grab auf dem Friedhof in Swinbrook (Oxfordshire)]]&lt;br /&gt;
Sie wurde auf dem Friedhof von Swinbrook (Oxfordshire) in England beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legenden ==&lt;br /&gt;
Um Unity Mitford ranken sich einige Legenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die mehrfach in der Literatur aufgestellte Behauptung, Mitford habe in München Kunst studiert, ist falsch.&lt;br /&gt;
* Angeblich empfahl sie der NSDAP das [[Hakenkreuz]] als Symbol der nationalsozialistischen Bewegung. Hitler schrieb jedoch bereits in &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Kampf]]&amp;#039;&amp;#039; (1924/25) über seine Auslegung der [[Swastika]], die sowohl im [[Hinduismus]] seit Jahrtausenden und in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert von völkischen Gruppierungen benutzt worden war; Mitford war damals erst zehn Jahre alt.&lt;br /&gt;
* Im Dezember 2007 berichteten britische Medien über ein uneheliches Kind, das Unity Mitford in Großbritannien geboren und zur Adoption freigegeben haben sollte und dessen Vater Adolf Hitler gewesen sei. Mitford habe sich eine Zeit lang in einem [[Wochenbett|Wöchnerinnenhaus]] für uneheliche Geburten aufgehalten. Schriftliche Dokumente dazu liegen jedoch nicht vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor= Martin Bright | url=https://www.newstatesman.com/blogs/martin-bright/2007/12/unity-mitford-home-hitler-war | titel={{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Unity Mitford and &amp;#039;Hitler&amp;#039;s baby&amp;#039;&amp;#039;}} | titelerg={{lang|en|As war broke out, Hitler admirer Unity Mitford made a botched suicide attempt and was invalided home}} | werk=newstatesman.com | datum=13. Dezember 2007 | zugriff=2016-10-28 | sprache=en-US}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HBG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- alphabetisch nach Nachnamen Autoren --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Anton Joachimsthaler]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Liste. Ein Dokument persönlicher Beziehungen.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, München 2003, ISBN 3-7766-2328-4 (zu Unity V. Mitford s. S. 517–540).&lt;br /&gt;
* [[Michaela Karl]]: &amp;#039;&amp;#039;„Ich blätterte gerade in der [[Vogue (Zeitschrift)|Vogue]], da sprach mich der Führer an.“ Unity Mitford. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann &amp;amp; Campe, Hamburg 2016, ISBN 978-3-455-50409-5.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Kratzer: [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/nationalsozialismus-nur-ein-hitler-groupie-oder-die-gefaehrlichste-frau-muenchens-1.3191602 &amp;#039;&amp;#039;Nur ein Hitler-Groupie oder „die gefährlichste Frau Münchens“?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sueddeutsche.de]],&amp;#039;&amp;#039; 5. Oktober 2016, abgerufen am 28. Oktober 2016 („Eine neue Biografie enthüllt die wahre Rolle der jungen Britin Unity Valkyrie Mitford. Nur wenige Frauen waren dem NS-Diktator so nahe wie sie.“)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/biografie-ueber-unity-mitford-ein-britisches-groupie-wird.700.de.html?dram:article_id=369780 &amp;#039;&amp;#039;Biografie über Unity Mitford: Ein britisches Groupie wird zur engen Freundin Hitlers.&amp;#039;&amp;#039;] Michaela Karl im Gespräch mit Gisa Funck. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlandfunk]].&amp;#039;&amp;#039; Sendereihe &amp;#039;&amp;#039;Büchermarkt.&amp;#039;&amp;#039; 27. Oktober 2016, abgerufen am 11. November 2016 (Volltext).&amp;lt;!--siehe Weblinks unter ursprünglichem Titel--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Susanne Kippenberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Das rote Schaf der Familie. Jessica Mitford und ihre Schwestern.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 2014, ISBN 978-3-446-24649-2.&lt;br /&gt;
* Mary S. Lovell: &amp;#039;&amp;#039;The Sisters. The Saga of the Mitford Family.&amp;#039;&amp;#039; Norton, New York 2003, ISBN 0-393-32414-1.&lt;br /&gt;
* [[Karlheinz Schädlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitford Sisters&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Claassen extra&amp;#039;&amp;#039;). Claassen, Düsseldorf 1993, ISBN 3-546-00066-8.&lt;br /&gt;
* [[Anna Maria Sigmund]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Frauen der Nazis.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2 (= &amp;#039;&amp;#039;Heyne / 19 / Heyne-Sachbuch.&amp;#039;&amp;#039; 807). München 2000, ISBN 3-453-21172-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{thepeerage|p5389.htm#i53888|Hon. Unity Valkyrie Freeman-Mitford}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschlandfunk.de/biografie-ueber-unity-mitford-es-gab-viele-richtige-hitler.700.de.html?dram:article_id=369780 &amp;#039;&amp;#039;Biografie über Unity Mitford. „Es gab viele richtige Hitler-Enthusiasten in Großbritannien“.&amp;#039;&amp;#039;] [[Michaela Karl]] im Gespräch mit Gisa Funck. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlandfunk]]&amp;#039;&amp;#039; (Volltext). Sendereihe &amp;#039;&amp;#039;Büchermarkt.&amp;#039;&amp;#039; 27. Oktober 2016, abgerufen am 28. Oktober 2016&amp;lt;!-- URL und Titel vmtl. aus der damaligen DLF-Tagesprogrammübersicht entnommen; Link leitet jetzt auf https://www.deutschlandfunk.de/biografie-ueber-unity-mitford-ein-britisches-groupie-wird.700.de.html?dram:article_id=369780 mit verändertem Titel, aber gleichen Inhalt um --&amp;gt; ([https://web.archive.org/web/20161028152005/http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/10/27/interview_michaela_karl_dlf_20161027_1611_c120db20.mp3 mp3; 10&amp;amp;nbsp;MB; 10:38&amp;amp;nbsp;min]) („Den britischen Imperialisten sei das Herrenmenschen-Denken nicht fremd gewesen, sagte die Schriftstellerin Michaela Karl im DLF zu ihrer Biografie über die Faschistin und Hitler-Freundin Unity Mitford. Viele Briten seien von Hitler begeistert gewesen. Mysteriös an Mitford sei aber nicht nur ihr Selbstmordversuch in München“).&lt;br /&gt;
* [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/sachbuch-hitlers-goettin-des-schicksals-1.3190594?reduced=true &amp;#039;&amp;#039;Sachbuch. Hitlers Göttin des Schicksals. Michaela Karl hat eine Biografie über die Engländerin Unity Valkyrie Mitford geschrieben.&amp;#039;&amp;#039;] Interview von Hans Kratzer mit der Buchautorin. In: &amp;#039;&amp;#039;sueddeutsche.de.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;SZplus.&amp;#039;&amp;#039; 4. Oktober 2016, abgerufen am 28. Oktober 2016.&amp;lt;!--Audio 1/2 Jahr online--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mirko Gutjahr: [https://kabinett.hadar.uberspace.de/episode89-valkyrie-hitlers-fangirl/ Podcast &amp;#039;&amp;#039;„Das geheime Kabinett“&amp;#039;&amp;#039;,  Folge 89: &amp;#039;&amp;#039;Valkyrie – Hitlers Fangirl&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118784277|LCCN=n/83/317638|VIAF=25991884}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mitford, Unity}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britischer Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Adolf Hitler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Mitford|Unity]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Engländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mitford, Unity&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Freeman-Mitford, Unity Valkyrie (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britische Adlige, Nationalsozialistin und Verehrerin Adolf Hitlers&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. August 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[London]], [[England]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Mai 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oban (Argyll and Bute)|Oban]], [[Schottland]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Regi51</name></author>
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