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	<title>Unionvorstadt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:30:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unionvorstadt&amp;diff=1068680&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Superlativ hier nicht erforderlich</title>
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		<updated>2021-02-24T01:32:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Superlativ hier nicht erforderlich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unionvorstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im heutigen Hafengebiet. Zum [[Unionviertel]] an der Rheinischen Straße siehe dort.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Postkarte Union-Vorstadt 1901.jpg|mini|Ansichtskarte mit Hafenamt und Union-Vorstadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Union-Vorstadt.jpg|mini|Historische Darstellung des Dortmunder Hafens mit Union-Vorstadt inklusive Erweiterungspläne (hellblau dargestellt).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hafenplan mit Union Vorstadt.jpg|mini|Der Dortmunder Hafen im Jahre 1899 – stilisierter Lageplan mit Union-Vorstadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dortmund Hafen und Verwaltungsgebäude, zeitgen. Darstellung.jpg|mini|Seltene Seitenansicht Hafenamt und Union-Vorstadt (sowie altes Rathaus)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Schaffrin.JPG|mini|Franz Schaffrin vor seinem Haus in der Union-Vorstadt (ca. 1940)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dortmund Hafen.jpg|mini|Das Gelände mit Containerterminal beim Hafenfest im Jahr 2004]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unionvorstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Union-Vorstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war eine [[Werkssiedlung]] des Montankonzerns [[Union, AG für Bergbau, Eisen- und Stahl-Industrie|Dortmunder Union]]. Sie wurde 1871 am nördlichen Rand des damaligen Stadtgebietes von [[Dortmund]] errichtet. Durch den Bau des [[Hafen Dortmund|Hafens Dortmund]], der 1899 eingeweiht und bis in die 1920er Jahre durch weitere Hafenbecken ausgebaut wurde, wurde die Siedlung aus 40 Gebäuden zu einer Wohnenklave mitten im Hafengelände. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] stark zerstört, wurde sie nur noch provisorisch wieder aufgebaut und 1961 abgerissen und die freiwerdenden Flächen den Gewerbegebieten des Hafens zugewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/stadtbezirke/stbzportal_innenstadtnord/leben_in_in/geschichte_in/hafen_1/dortmunder_hafen.html Geschichte des Hafens], abgerufen am 8. Juli 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die Unionvorstadt wurde nach englischem Vorbild (Anordnung der Parzellen in Blockform) errichtet. Die Siedlung bestand überwiegend aus Doppelhäusern und einigen wenigen, damals noch kaum verbreiteten Mehrfamilienhäusern. Mit 40 Gebäuden (30 Wohngebäude, 8 Meisterhäuser, 1 Lebensmittelladen, 1 Amtsbau) bot das Viertel ca. 95 Familien einen damals modernen Wohnraum. An die Wohnhäuser gliederten sich kleine Gartenparzellen und je ein Schuppen nach Vorbild der [[Siedlung Eisenheim]] in [[Oberhausen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unionvorstadt wurde ab 1895 förmlich vom Hafen-Neubau umzingelt. Hinter dem 1899 neu entstandenen Hafenamt ([[Altes Hafenamt Dortmund]]) erstreckte sie sich bis zum Nordhafen. Die Begrenzung bildeten damals folgende Straßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kornweg, Landwehrstraße (später Sunderweg) im Westen und Süden&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kanalstraße, Schäferstraße im Norden und Osten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Menschen ==&lt;br /&gt;
Zunächst bewohnten nur die höhergestellten Arbeiter, wie Meister oder Schichtleiter die damals hochwertige Neubausiedlung. Mit dem Bau des Hafens, der Industrialisierung der Umgebung und dem Lärm der Hafenkräne verschwanden die „Besserverdienenden“ und einfache Arbeiter zogen ein. Es entstand im Laufe der 1930er Jahre eine Mischung verschiedener Nationen, bis die damalige Politik eine weitere Ansiedlung von Gastarbeitern unterband. Über die Biografien von Bewohnern sind heute nur noch wenige Zeugnisse zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schiedsamt.de/fileadmin/schiedsamtszeitungsarchiv/1954/Heft03/1954_03_S_45.pdf SchiedsamtsZeitung 1954 (Online-Archiv), Nachruf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ende der Siedlung ==&lt;br /&gt;
Nachdem im Zweiten Weltkrieg fast 90 Prozent der Siedlung in Schutt und Asche lagen und der Wiederaufbau im Viertel nur schleppend und provisorisch voranging, fiel 1960 die Entscheidung, die Union-Vorstadt abzureißen, ihre Bewohner umzusiedeln und die freiwerdenden Flächen den Gewerbegebieten des Hafens zuzuweisen. Die 1961 geplante Erweiterung des Dortmunder Hafens wurde endgültig zum Anlass genommen, die marode Siedlung abzureißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1951 wurde von der [[Rheinisch-Westfälische Wohnstätten|VEBA Wohnstätten]] mit dem Bau einer neuen &amp;#039;&amp;#039;Union-Siedlung&amp;#039;&amp;#039; in [[Huckarde]] begonnen, die nach den vorherrschenden Straßennamen auch als &amp;#039;&amp;#039;Eisheiligen-Siedlung&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird. Sie gehört heute zur [[Deutsche Annington|Deutschen Annington]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fidy-vonne-ruhr.de.tl/Wohnh.ae.user-damals-und-heute.htm Fidy vonne Ruhr, Wohnen damals und heute], abgerufen am 20. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spurensuche ==&lt;br /&gt;
Noch heute kann man einige Überreste der alten Union-Siedlung im Hafen Dortmund finden. Alte Bordsteine, Straßenfragmente, abgesägte Laternenmaste und einige Mauerreste sind die letzten Zeugen dieser Werkssiedlung. Die ehemalige Siedlungsfläche wird heute von einer Spedition als Lagerplatz genutzt. Bis nach dem Jahr 2000 gab es noch Zusammenkünfte ehemaliger Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://adressbuecher.genealogy.net/entry/book/82?offset=3325&amp;amp;max=25&amp;amp;sort=address&amp;amp;order=desc Dortmunder Adressbuch 1894]&lt;br /&gt;
* [http://companytown.storia.unipd.it/index-db.php?option=com_jumi&amp;amp;fileid=3&amp;amp;Itemid=40&amp;amp;passo=dettaglio&amp;amp;cod=134078403149005 project companytowns in the world] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Winter, Kleine Geschichte der Union-Vorstadt, in: Wohnen und Leben im Schatten der Hochöfen. Zur Geschichte des Stahlarbeiterwohnungsbaus bei Hoesch von den Anfängen bis zum Wiederaufbau nach 1945; Ausstellung im Hoesch-Museum Dortmund vom 29. Mai bis 30. September 1991, Hrsg.: Hoesch-AG, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Red.: Karl-Peter Ellerbrock&lt;br /&gt;
* Karl Neuhoff: &amp;#039;&amp;#039;Dortmund – heute, damals, anno dazumal&amp;#039;&amp;#039;, Dortmund, Krüger, 1990, ISBN 3-927827-02-9&lt;br /&gt;
* Karl-Peter Ellerbrock: &amp;#039;&amp;#039;Dortmunds Tor zur Welt&amp;#039;&amp;#039;, Klartext, 1999, ISBN 3-88474-793-2&lt;br /&gt;
* Dortmunder Hafen Aktiengesellschaft, &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Dortmunder Hafen&amp;#039;&amp;#039;, 1949, S. 1–7&lt;br /&gt;
* Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens: &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, 1950, S. 208ff&lt;br /&gt;
* [http://nordstadtblogger.de/18522 Atlantis im Hafen: Die Union-Vorstadt, Nordstadtblogger, 14. November 2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlung (Städtebau) in Dortmund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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