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	<title>Union-Werke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:53:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Union-Werke&amp;diff=1411452&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2024-05-26T18:20:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Union-Werke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Alt-Radebeul|Ursprungsstadtteil]] des heutigen [[Radebeul]] waren bis zum Zweiten Weltkrieg eines der bedeutendsten Unternehmen der sächsischen Verpackungs- und Werbemittelindustrie.&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Union-Werke.jpg|mini|Ein stehengebliebenes Gebäude der Union-Werke von 1927, in dem sich das Emaillierwerk befand (&amp;#039;&amp;#039;Meißner Straße 3&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:(1913) RADEBEUL Union-Werke.jpg|mini|(fiktive) Ansicht der Union Werke für Papier-, Glas- und Metallplakate und Emailschilder (1913)]]&lt;br /&gt;
1887 wurde im [[Radebeuler Fabrikbezirk]] an der Grenze zu Dresden unter der Adresse [[Meißner Straße]] 1–15 die „Metallplakate-Fabrik und Prägeanstalt Saupe &amp;amp; Busch“ gegründet, die als Verpackungshersteller bis zur damaligen Jahrhundertwende kontinuierlich wuchs. 1890 erhielt das Werk einen eigenen Eisenbahnanschluss vom [[Bahnhof Radebeul Ost]] aus. 1898 wurde das Produktprogramm zusätzlich zu den metallenen Prägeplakaten und Werbetafeln um Blech-[[Emballage]]n erweitert. Die Belegschaft wuchs von 60 Mitarbeitern 1895 auf über 300 Mitarbeiter im Jahr 1905.&lt;br /&gt;
[[Datei:Steckenpferd Lilienmilch Seife Werbeschild, Fahrzeugmuseum Marxzell.JPG|mini|Typisches Produkt der Unionwerke: Emailschild für die nahegelegene [[Feinseifen- und Parfümfabrik Bergmann &amp;amp; Co.]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Thüringer Export-Bierbrauer AG Neustadt (Orla) Vitaminator um 1930.jpg|mini|[[Nährbier]] &amp;#039;&amp;#039;Vitaminator&amp;#039;&amp;#039; der Thüringer Export-Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Union-Werke AG 1933 200 RM.jpg|mini|Aktie über 200 RM der Union-Werke AG vom Mai 1933]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 wurde die Firma, nach dem Bankrott ihres Besitzers Richard Busch (1864–1944), des Vaters der Schriftstellerin [[Gertrud Busch]], durch die zu diesem Zweck neugegründete &amp;#039;&amp;#039;Union-Werke GmbH Metallplakate- und Blechemballagen-Fabrik&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen. Bis 1913 wuchsen die &amp;#039;&amp;#039;Union-Werke&amp;#039;&amp;#039; auf über 1.000 Beschäftigte und damit zum zweitgrößten Arbeitgeber der Region an. Am 28. November 1917, mit Wirkung ab 1. Oktober 1917, wurde die [[Rechtsform]] von der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft mit beschränkter Haftung&amp;#039;&amp;#039; zur Aktiengesellschaft umgewandelt. Geschäftszweck des Unternehmens waren „Produktion von Reklameplakaten und Schildern in Metalldruck, Emaille und Pressstoff, von Blechdosen und Metallmassenartikeln sowie von Haushaltartikeln und Gebrauchsgegenständen in einfacher und künstlerischer Ausführung“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nonvaleur&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nonvaleur-shop.de/historische-wertpapiere/union-werke-ag-kunstdruck-metallwaren-und-plakatefabrik-p-938.html Aktie der Union-Werke AG Kunstdruck-Metallwaren- und Plakatefabrik]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Produktionsprogramm in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bestand aus Blechverpackungen für kosmetische und pharmazeutische Produkte ebenso wie für Süß- und Tabakwaren, Schildern (auch Verkehrs- und Straßenschilder) sowie Plakaten und Werbetafeln unter anderem für mehr als 35 Brauereien aus ganz Deutschland. Die Mitarbeiterzahlen der 1920er und 1930er Jahre schwankten entsprechend den jeweiligen Auftragslagen zwischen 400 und 800 Mitarbeitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Union Werke Radebeul Halle 2.jpg|mini|Werkhalle während der Sanierung 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überbaute Betriebsfläche betrug etwa einen Hektar. Die Union-Werke nahmen fast vollständig den kleinen Teil Radebeuls ein, der östlich der [[Bundesautobahn 4]] liegt. Da das Betriebsgelände durch den Bau der [[Reichsautobahn]] 1938 vom Rest Radebeuls abgetrennt worden wäre, entschied man sich für eine Brückenlösung im Bereich der zusammenhängenden Gewerbeflächen. Der nach dem Unternehmen [[Unionbrücke (Radebeul)|Unionbrücke]] genannte Hochbau wurde zwischen 1997 und 2000 im Zuge des Autobahnausbaus neuerrichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://structurae.de/structures/data/index.cfm?id=s0004065 Unionbrücke.] In: [[Structurae]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Zweiten Weltkriegs unterhielt die „Sächsische Blechwarenfabrik Radebeul, Zweigbetrieb der [[Schmalbach-Lubeca#Schmalbach|I. A. Schmalbach Blechwarenwerke AG]] Braunschweig“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.linksfraktion-dresden.de/daten/downloaddok/Zwangsarbeiter%202004.pdf |text=Walter Wießner; Reinhardt Balzk: &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeiter in Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Edition 2004. Nr. 63 |wayback=20090126175447}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem Gelände das „[[Arbeitslager|Zwangsarbeitslager]] Radebeul, Meißner Straße Nr. 3“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.linksfraktion-dresden.de/daten/downloaddok/Zwangsarbeiter%202004.pdf |text=Walter Wießner; Reinhardt Balzk: &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeiter in Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Edition 2004. Fußnote 134 |wayback=20090126175447}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, bestehend aus „1 Baracke, belegt mit 60 Ukrainerinnen und 3 Polinnen“, die als [[Zwangsarbeit#Zweiter Weltkrieg|Zwangsarbeiterinnen]] eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurde die Gesellschaft enteignet, weitgehend demontiert und dann als Volkseigener Betrieb &amp;#039;&amp;#039;Union-Emballagen- und Emaillierwerk&amp;#039;&amp;#039; bis Mitte der 1950er Jahre, bis 1972 als &amp;#039;&amp;#039;Emailleguß Radebeul&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;nonvaleur&amp;quot; /&amp;gt; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Werkzeugfabrik Radebeul&amp;#039;&amp;#039; weitergeführt. Der &amp;#039;&amp;#039;VEB Werkzeugfabrik Radebeul&amp;#039;&amp;#039; wurde in das &amp;#039;&amp;#039;[[Werkzeugkombinat Schmalkalden]]&amp;#039;&amp;#039; (Markenname Smalcalda) eingegliedert. Die meisten Betriebsgebäude wurden ab 1948 fremdgenutzt beziehungsweise als Lagerräume der [[Handelsorganisation|Handelsorganisation HO]] und der [[Volkssolidarität]] verwendet. Ab 1990 mussten die Räumlichkeiten teilweise abgerissen werden. In der Nr. 3 direkt an der Meißner Straße befand sich eine Zeitlang ein Autohändler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neuer Nutzer, ein Autohaus, ließ 2008 die Werkhalle mit Stahlkonstruktion von 1927 sanieren, Einbauten früherer Firmen wurden dabei entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.autohauskuntzsch.eu/unternehmen/unsere-standorte/ |titel=Autohaus Kuntzsch |titelerg=Standort Dresden-Radebeul |abruf=2023-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-938460-05-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Union-Werke (Radebeul)|Union-Werke|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.strassengeschichte.de/Menueoptionen/Autobahnen/Bruecken/A4/Unionbruecke/Bild2.jpg Auszug aus dem Lageplan der OBR Dresden vom August 1935. Schwarzdruck: ursprüngliche Bebauung mit Grundriss der Gebäude der Union-Werke einschließlich der abzureißenden, Rotdruck: geplante Unionbrücke.] Abgerufen am 23. März 2022.&lt;br /&gt;
* [http://www.autobahngeschichte.com/Menueoptionen/Autobahnen/Bruecken/A4/Unionbruecke/Bild10.jpg Neugebaute Unionbrücke Richtung Norden (um 1937)]: Rechts das westlichste stehengebliebene Fabrikgebäude der Union-Werke, links der Produktionsbau der [[Radebeuler Maschinenfabrik August Koebig]]. Abgerufen am 23. März 2022.&lt;br /&gt;
* [http://www.autobahngeschichte.com/Menueoptionen/Autobahnen/Bruecken/A4/Unionbruecke/Bild11.jpg Neugebaute Unionbrücke Richtung Süden zur Elbe (um 1937)]: Links das westlichste stehengebliebene Fabrikgebäude der Union-Werke, rechts der Verwaltungsbau der Radebeuler Maschinenfabrik August Koebig. Abgerufen am 23. März 2022.&lt;br /&gt;
* Weitere historische Fotos zu den Union-Werken finden sich auf den unter Weblinks aufgeführten Websites zum Bau der Unionbrücke 1937 sowie zur Sanierung zu DDR-Zeiten (siehe [[Unionbrücke (Radebeul) #Weblinks]]).&lt;br /&gt;
* [https://www.autohauskuntzsch.eu/media/1920_1080/2007.jpg Zeichnungsansicht der Werkhalle 1927]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/05/33.50/N |EW=13/41/56.50/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alt-Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meißner Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabrikanlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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